Affäre in der Pokémon Spielgemeinschaft

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Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Hannover

Ich (m/46) bin verheiratet und habe ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau. Wir wohnen in einem kleinen Dorf und kennen uns über eine Pokémon-Spielgemeinschaft. Als meine Frau zur Kur war, hat meine Frau mir gesagt, dass sie überlegt wie es mit uns weitergehen soll und ob sie sich ein Leben ohne mich vorstellen kann. Ich war zu der Zeit nahe am Burnout und war immer sehr müde und schlecht gelaunt. Meine Frau hatte Recht, es war sehr schwer mit mir. Im meiner Verzweiflung habe ich mit der Freundin vom Pokémon Club gespielt, viel geredet und meine Probleme erzählt. Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir uns gut verstehen und mögen. Wir waren uns aber einig, dass wir unsere Partner lieben und nichts passieren darf. Wenn das rauskäme verletzen wir unsere Partner und unsere Kinder. Wir würden auch aus dem Dorf wegziehen müssen und würden uns daher nicht mehr sehen. Das alles wollten wir nicht. Wir haben es doch getan. Wir treffen uns Abends offiziell zum Spielen und dann geht es los. Es ist nicht vernünftig und falsch. Das sehen wir Beide so. Wir wollen unsere Partner nicht verlieren und lieben sie. Aber wir fühlen uns doch zueinander hingezogen. Ich genieße die gemeinsame Zeit mit ihr. Aber wenn ich zu Hause bin, genieße ich auch die Zeit mit meiner Frau. Ich bin ein schlechter Ehemann, meine liebe Frau hat mich eigentlich nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00041891 vom 05.08.2019 um 01:41:53 Uhr in Hannover (10 Kommentare).

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Kleiner-Mann-Syndrom

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Aggression Waghalsigkeit Auto & Co.

Normalerweise versuche ich ruhig und vorbildlich zu fahren. Ich versuche, nicht zu dicht aufzufahren und meine Geschwindigkeit zu mäßigen. Manchmal jedoch rege ich mich so über meine Mitmenschen auf, dass ich selbst zum rücksichtslosen Rowdy werde. Wenn beispielsweise jemand viel zu langsam auf der linken Spur fährt und diese auch – trotz Platz auf der rechten Spur – nicht verlassen will, überhole ich rechts. Dabei ertappe ich mich, dass ich mich besonders bei großen Autos, die penetrant und absichtlich links fahren, überbordend aufrege. Dabei sagt mir mein gesunder Meschenverstand, dass das gefährlich und unnötig ist. Ich schäme mich für mein "Kleiner-Mann-Syndrom".

Wenn Autos zu schnell von hinten auffahren und mich bedrängeln ertappe ich mich, wie ich kurz überlege stark zu bremsen. Ich weiss, dass auch das sehr gefährlich ist. Vor allem, wenn ich auf der Autobahn mit 160 fahre. Ich versuche nachsichtig zu sein und die Gründe für das Drängeln zu finden (Frau schwanger, Notfall), doch es fällt mir oft wirklich schwer. Ich möchte gelassener im Verkehr sein. Oft funktioniert es, manchesmal jedoch nicht. Und dann wird es gefährlich und ich schäme mich im Nachhinein dafür. Es nagt dann so sehr an mir, dass ich es zumindest meiner Frau beichten muss. Was kann ich gegen solche aggressiven Impulse tun?

Beichthaus.com Beichte #00041889 vom 02.08.2019 um 10:20:29 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wenn meine Frau meinen Kontoauszug prüft

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Sucht Lügen Partnerschaft Leverkusen

Ich (m/31) bin Spielsüchtig. Ich habe mit 18 mit Sportwetten angefangen und bin als ich meine ersten Gehälter bekommen habe, regelmäßig ins Kasino gegangen. Ich habe mehr als 10 Jahre meine Eltern, Freunde und meine Freundin (jetzt Frau) belogen und mich immer rausgeredet. Dies ging gut, bis meine Frau und ich vor der Hochzeit standen und sie für unsere gemeinsame Zukunft eine Kontoaufstellung machen wollte. Sie wollte einen Blick auf meine Kontoauszüge werfen und ich konnte mich nicht mehr rausreden und so führte das eine zum anderen und plötzlich war ich entblößt. Ich entschied mich eine Suchtberatungsstelle zu besuchen und bin seit 3 Monaten nun in einer regelmäßigen Therapie und meine Frau unterstützt mich wo immer es geht. Seit nun 8 Monaten bin ich nahezu spielfrei. Ihr fragt euch bestimmt sicherlich - warum nahezu? Ja nahezu, und deswegen die Beichte:

Seit einiger Zeit haben Arbeitskollegen von mir angefangen einmal die Woche eine Würfel-Runde mit 50 Cent zu machen, bei dem sehr viele Kollegen teilnehmen und manchmal auch der Chef dabei ist. Jeder zahlt dafür 50 Cent in einer Kasse und derjenige mit der höchsten Augenzahl gewinnt den Pott. Ich habe gezögert, aber mich trotz meiner Spielsucht und Therapie entschieden mitzumachen. Es war eine spaßige Runde und in diesen 10-15 Minuten hat man den alltäglichen Arbeitsstress und Problemen mit den Kollegen ignoriert und gemeinsam seinen Spaß gehabt. Natürlich hatte ich meine Bedenken und ein schlechtes Gewissen, doch ich wollte mich nicht guten und um ehrlich zu sein, hat es meine Sucht befriedigt.

Meine Frau hatte letzte Woche einige negative Gedanken über die Vergangenheit und über das verlorene Vertrauen geäußert, welches jetzt ja wieder da wäre. Ich konnte nicht anders und habe ihr von meinem regelmäßigen Spielen bei der Firma erzählt. Meine Frau ist ausgerastet, wir haben uns zwei Tage nur gestritten und sie hat gewisse Zukunftspläne über den Haufen geworfen (u.a. einen Wohnungskauf und entsprechenden Umzug) und hat einige Schritte eingeleitet um die Pläne zu revidieren. Ich bereue die Tat, aber dennoch finde ich es sehr schwierig die Schritte meiner Frau zu akzeptieren. Ich bin verzweifelt und weiß nicht weiter, zumal ich dieses Thema auch nicht bei der Therapie direkt ansprechen kann, da ich einen Vertrag unterschrieben habe, dass ich während der Therapie absolut spielfrei bleibe.

Beichthaus.com Beichte #00041887 vom 31.07.2019 um 21:39:04 Uhr in Leverkusen (11 Kommentare).

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Das Katzenklo meiner chaotischen Freundin

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Ekel Unreinlichkeit Tiere Helmstedt

Meine Untaten liegen mehr als 10 Jahre zurück. Meine damalige Freundin bewohnte eine Wohnung zusammen mit zwei Katzen. Die Haushaltsführung war mit chaotisch noch freundlich beschrieben. Im Badezimmer roch es wegen dem selten geleerten Katzenklo stets wie im Pumakäfig. Da ich einen Schlüssel für die Wohnung hatte, war ich häufiger nach meiner Arbeit schon dort. Eines Tages habe ich mir gedacht, "Mensch, wo es hier eh schon so stinkt, da könnte man gleich ins Katzenklo schei**en!" Gesagt, getan, ich hatte nach der Bockwurst in der Betriebskantine sowieso schon ein fieses Grummeln in den Schläuchen verspürt. Zack, voll einen abgeschlängelt und dann noch eine halbe Kelle Katzenstreu drauf. Es stank zum Gotterbarmen und ich bemerkte ein anderes Problem: Die Würste waren in punkto Masse und Kaliber deutlich größer, als die Hinterlassenschaften der pelzigen Mitbewohner und ich war einen Moment besorgt, als Verursacher enttarnt zu werden. Ich war kurz davor, die Sauerei wieder zu beseitigen, fand es dann aber doch lustig und war gespannt darauf, ob meine Freundin irgendwas sagen würde. Sie würde mich ja kaum einer solchen Untat beschuldigen.

Und so war es dann auch. Die Kacke lag sogar noch zwei Tage in dem Katzenklo und müffelte vor sich hin. Die Katzen taten mir richtig leid. Aber ich fand es auch urkomisch und so habe ich im Verlauf des nächsten halben Jahres Restbeziehung noch mindestens ein Dutzend mal in unregelmässigen Abständen da reingekackt. Meine Ex hat davon nie erfahren, aber ich bin mir sicher, dass die Katzen sich ihren Teil gedacht haben. Für die tut es mir aufrichtig leid.

Beichthaus.com Beichte #00041882 vom 17.07.2019 um 18:05:00 Uhr in Helmstedt (13 Kommentare).

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Warum man seine Geschwister gut behandeln sollte

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Boshaftigkeit Ignoranz Familie

Ich (m/25) habe in meiner Kindheit und Jugend meinen kleineren Bruder (21) sehr schlecht behandelt. Ich war herablassend, verachtend, boshaft, ignorant und habe ihm massiv das Leben erschwert. Komplett ohne selber irgendeine Einsicht oder ein echtes Verantwortungsbewusstsein für mein Handeln zu haben. Ich habe mich sehr schlecht verhalten. Das Familienleben war ebenfalls nicht gut. Irgendwann hat mein aktives Verhalten nachgelassen und sich in Ignorieren gewandelt. Nochmal bisschen Älter habe ich einfach mein Ding gemacht und ich hatte ihn überhaupt nicht mehr auf dem Schirm. Erst als ich seinem Laster (Rauchen) ebenfalls nachging hat sich etwas verändert. Zunächst mieden wir uns beim Rauchen, dann schweigend, bis hin, dass wir anfingen täglich und länger miteinander zu reden.

Obwohl ich ihn (aus meiner Sicht) schon lange in Ruhe lies, begann er erst in der Zeit unserer Annäherung richtig aufzublühen. Pflegte wieder Freundschaften, machte Zukunftspläne, strahlte und war glücklich. Das fiel auch der ganzen Verwandtschaft & unserem Umfeld auf. Wir machten irgendwann Zukunftspläne, zwecks gemeinsamer Wohnung (im Elternhaus), evtl. sogar mal eine Firma zusammen. Er lernte viele Sternenbilder von mir, worauf er stolz war. Bis hin, dass er mich sogar mit Sandwiches überraschte. Dass währe 2,5 Jahre zuvor undenkbar gewesen! Doch dann letztes Jahr in der Nacht weckte mich mein Vater. Im Wohnzimmer waren Polizisten & Seelsorger. Mein kleiner Bruder hatte einen Unfall und war sofort gestorben.

Mich zerreißt es innerlich. Auf der einen Seite bin ich zu einem riesigen Anteil daran Schuld, dass er zurückgezogen und nicht lebensfroh war. Und auf der anderen Seite habe ich ganz stark beeinflusst, dass er Anfing aufzublühen, einfach ein fröhlicher toller Mensch mit klasse Persönlichkeit zu sein. Wir waren gerade dabei unsere Freundeskreise verschmelzen zu lassen. Mir kommt alles so vor, als währen wir lange Zeit im Nebel nebeneinander gegangen, ohne den anderen wahrzunehemen. Als es heller wurde habe ich erst angefangen meinen Bruder zu sehen. Wir wanderten zusammen weiter, beschlossen viele Abenteuer gemeinsam zu erleben. Doch schon beim Anstieg der ersten Bergtour haben sich unsere Wege auf tragische Weise getrennt. Ich bin am Boden zerstört. Er fehlt mir so sehr. Ich war doch erst am Anfang meinen wundervollen kleinen Bruder kennenzulernen.

Warum habe ich euch an meiner ausführliche Beichte teilhaben lassen? Es ist Zeit zu Handeln! Ich weiß, dies hier wird jemand lesen, der sich in irgend einer Weise wiedererkennt. Und wenn es nur, das Ignorieren ist, was allein sehr hart sein kann. Wenn ihr Täter seid, macht die Augen auf. Glaubt nicht, dass eure Handlungen an den anderen Abprallen. Wenn ihr Opfer seid, dann zeigt dem Täter, was er wirklich macht. Seid einfach mal mutig! Es gibt nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen! Die Zeit drängt.

Beichthaus.com Beichte #00041880 vom 16.07.2019 um 19:19:53 Uhr (10 Kommentare).

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