Fast 40 und beziehungsunfähig

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Morallosigkeit Maßlosigkeit Wollust Frankfurt

In zwei Jahren werde ich vierzig, das hat mich jetzt an meinem Geburtstag etwas aufgeschreckt. Mir war bisher eigentlich nicht bewusst, dass mein Lebenswandel eigentlich nicht mehr dem Alter entspricht, in dem ich jetzt angekommen bin. Beruflich habe ich fast nur mit […]
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Beichthaus.com Beichte #00041470 vom 05.08.2018 um 11:11:17 Uhr in Frankfurt (40 Kommentare).

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Badeanstalt: Die runde Maid im rosa Badeanzug

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Boshaftigkeit Gesellschaft Oelde

Ich (m/25) möchte im Folgenden ein Ereignis schildern, welches sich vor etwa einem Jahr zugetragen hat. Während der Semesterferien genoss ich mit Wonne das kühle Nass der örtlichen Badeanstalt, als eine doch recht rundliche Maid im adretten rosa Badeanzug schwungvoll ins Becken stieg, um dort hingebungsvoll an der Wassergymnastik teilzunehmen. Die Teilnehmer dieser illustren Runde hielten sich in der Nähe des Beckenrandes auf und bewegten sich rhythmisch zum Takt der Musik mit dem Ziel, in naher Zukunft wieder in der Lage zu sein, ihre fleischigen Extremitäten in luftige Drei-Mann-Zelte verfrachten zu können. Wie hypnotisiert folgten alle Mitglieder den Anweisungen der Trainerin, bis auf besagte Dame. Ihr stieß es übel auf, dass ich zur allgemeinen körperlichen Ertüchtigung drei Meter hinter ihr meine Bahnen zog. Als ich ungefähr auf ihrer Höhe war, wies sie mich dezent darauf hin, dass dieser Teil des Beckens zwecks Wassergymnastik abgesperrt wurde.

Sie sagte recht laut (ich bitte um Verzeihung, ich möchte Eure zarten Seelen nicht unnötig strapazieren): „Ey, hau ab! Da ist eine Absperrung, also verpiss dich!" Die Benutzung derlei Kraftausdrücke betrübte mich zutiefst, dennoch beschloss ich, mich nicht von meinem Training abbringen zu lassen. Diese grobe Behandlung wiederholte sich jedes Mal als ich an ihr vorbeischwam. Im Verlauf des Abends erhöhte sich mein Blutdruck stetig und ich hatte das Gefühl, dass sich stressbedingt ein Aneurysma in meiner arteria cerebri media bildete und meine vena jugularis sich bedrohlich staute. Um meine Laune zu bessern sagte ich in wohl gesetztem Ton: „Werte Dame, Ihr Gesäß ist nicht so adipös, dass ich nicht gefahrlos an Ihnen vorbeischwimmen könnte. Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen. Vielen Dank." Ihre Unverschämtheiten nahmen ein jähes Ende und ich konnte erhobenen Hauptes auf meinem hohen Ross (oder, um bei der Wahrheit zu bleiben, meinem Drahtesel) gen güldenen Sonnenuntergang reiten. Nun war ich in der Lage, meine akademischen Abenteuer beschwingt und munter fortzusetzen. Ich beichte, dass ich mein eigenes Selbstwertgefühl auf Kosten dieser feisten Konkubine erhöht habe und bitte deshalb um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041428 vom 17.07.2018 um 02:31:23 Uhr in Oelde (22 Kommentare).

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“Beichte

Schuppenflechte oder Ekzem? Keine Ahnung!

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Zorn Dummheit Gesundheit

Ich (w/33) beichte, dass ich meinem Hautarzt am liebsten einen dampfenden Haufen vor die Praxis setzen würde. Seit Jahren schon bin ich dort Dauergast wegen Schuppen (am Kopf) Noch heute sind sich mehrere Ärzte uneinig ob das nun Schuppenflechte oder irgendein anderes Ekzem ist. Dazu gingen mir auch immer verstärkt Haare aus - nie so dass ich kahle Stellen hatte, aber doch wesentlich mehr als normal sein sollte. Seit einiger Zeit bin ich beinahe von dem Schuppenproblem befreit - nachdem ich es selber mit irgendeinem pflanzlichen Ökozeugshampoo aus einem Reformhaus behandelt habe, denn das Kortison der Ärzte hat mir immer maximal zwei Wochen Linderung verschafft. Das Haarausfallproblem ist jedoch damit nicht erledigt. Nun habe ich meinem Arzt die Frage gestellt, woran das liegen könnte und der gute Mann sah mich ernsthaft mit einem Schulterzucken an und antwortete, er hätte keine Ahnung,

Womöglich bilde ich mir nur ein, dass ich zu viele Haare verliere! Ich bat ihn, ob er mich auf Eisenmangel oder sonst irgendeine Mangelerscheinung testen könne, was ignoriert wurde. Jetzt sitze ich hier, nach monatelangem Warten auf einen Termin, um den Mann mit den Schultern zucken zu sehen! Wofür hat der Affe Medizin studiert?
Mich an einen Schreibtisch in einer Praxis setzen und zu jedem Patienten "keine Ahnung" sagen, könnte ich auch ohne Studium.

Da ich aber nicht zu der Fraktion gehöre, die gerne aus Rache Fäkalien verteilt, werde ich es bei einer negativen Bewertung auf seiner Website belassen und mich nach einem besseren Arzt umsehen.

Beichthaus.com Beichte #00041415 vom 12.07.2018 um 10:55:27 Uhr (23 Kommentare).

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Mein ungesundes selbstsabotiertes Leben

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Verzweiflung Waghalsigkeit Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich eine Abneigung gegen meinen eigenen Erfolg habe und mich dadurch andauernd selbst sabotiere und mich ständig von wichtigen Dingen abhalte. Ich war faul in der Schule und habe gerade so mit einem Schnitt von 3,2 mein Abi geschafft, obwohl ich viel Besseres hätte leisten können. Ich hab die Schule nicht gemocht und deshalb danach auch nicht studiert, sondern mich 12 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet.

In der Jugend- und Schulzeit habe ich schon Hausaufgaben vermieden und bis zum letzten Tag oder Nacht hinausgezögert. Und womit hab ich mich abgelenkt? Videospiele, exzessiver Pornokonsum und Essen. Noch dazu lebte ich auf dem Land und hatte nicht viele Freunde. Regelmäßiger Sport hielt mich zu der Zeit davon ab komplett fett zu werden. Aber durch die regelmäßigen Fressanfälle habe ich meine sportlichen Ziele (fit und definiert sein) nie erreicht. Ich gebe nie auf und arbeite schon seit 15 Jahren daran (bin jetzt 31), langsam habe ich das Gefühl das ich näher komme. Obwohl ich immer noch Impulse habe alles durch Ablenkung zu sabotieren. Zurzeit habe ich aber auch schon eine chronische Krankheit entwickelt (Morbus Bechterew) die wohl auf meine langjährige ungesunde Ernährung, Seelische Selbstzerstörung und Genetik zurück zuführen ist. Auch da arbeite ich daran.

Am Anfang meiner Bundeswehr Zeit, auf einem langen Lehrgang habe ich zum ersten Mal eine Prostituierte besucht. Wohl auch wieder zur Ablenkung, zur Füllung meiner inneren Lehre und vielleicht auch Etwas aus Langeweile. Das dürfte jetzt schon 9 Jahre oder so her sein. Ich habe seitdem Unmengen an Geld in die Prostitution gesteckt und Unzählige verschiedene besucht. Und das auch während ich in einer festen Beziehung bin! Jetzt schon seit gut 3 Jahren in einer Wochenendbeziehung. Das ist wohl auch der Grund weshalb ich es weiter mache. Nur aus Gelegenheit und Ablenkung in der Woche, denn eigentlich liebe ich meine Freundin und unser Sex ist auch schön. Es hat am meisten mit meinen eigenen Dämonen zu tun und trotzdem weiß meine Freundin nichts davon (obwohl sie weiß dass ich schon bei Prostituierten war, vor unser Zeit). Ich will unsere Beziehung nicht gefährden und diesen Kampf alleine schlagen. Ich bereue das ich es tue aber manchmal kann ich nicht anders.

Noch dazu habe ich es dieses Jahr noch weiter getrieben und 2x ungeschützten Sex mit Frauen gehabt, aus reiner Neugier. Weil ich mit meiner Freundin nur geschützten Sex praktiziere und wissen wollte wie es ist, "ohne". Im Nachhinein ist mir die Waghalsigkeit und Dummheit dann auch bewusst geworden. Ich hoffe ich hab mich mit nichts angesteckt, das muss ich noch testen lassen. Ich bereue das Meiste davon und will mich bessern, aus eigener Kraft. Und ein gesundes Leben und eine gesunde Beziehung führen. Meine Zeit sinnvollen Dingen widmen und nicht der ständigen Betäubung des Geistes. Wieviel Zeit und Geld und Erfahrungen mir da abhanden gekommen sind, einfach Wahnsinn! Wie sehr ich mir selbst geschadet habe und mir selbst im Weg stehe, das muss aufhören!

Beichthaus.com Beichte #00041411 vom 10.07.2018 um 00:49:42 Uhr in Hamburg (9 Kommentare).

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“Folge

Unglückliche Beziehung

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Verzweiflung Partnerschaft

Ich stehe vor einem ziemlichen moralischen Dilemma. Ich befinde mich gerade in einer unglücklichen Beziehung und immer, wenn ich dachte, mein Partner würde sich ändern, wurde ich letztendlich enttäuscht. Jedenfalls sehe ich keinen Sinn darin, diese Beziehung weiter zu führen. Auch mein näheres Umfeld rät mir seit geraumer Zeit Schluss zu machen. Leider ist mein Freund psychisch labil, da er bereits oft von Frauen enttäuscht wurde und dadurch depressiv geworden ist. Auch leidet er an einer Krankheit, die seine Lebensdauer massiv verkürzt. Ich fühle mich furchtbar, auf der einen Seite bin ich unglücklich und will das unsere Beziehung sich ändert (oder endet) und andererseits habe ich Angst, dass er sich etwas antut oder sich sein Gesundheitszustand stark verschlechtert. Egal welche Entscheidung ich treffe, jede fühlt sich falsch an.

Beichthaus.com Beichte #00041394 vom 03.07.2018 um 21:40:30 Uhr (15 Kommentare).

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