Hass auf Freundins Hund

48

anhören

Aggression Gewalt Zorn Tiere

Als ich meine Frau kennen lernte besaß sie bereits seit über zehn Jahren einen kleinen Hund.
Ich selbst finde das Halten von Haustieren ethisch nicht korrekt. Nun leben wir zusammen und es war meiner Frau zuliebe klar, dass der Hund bei uns bleibt.
Anfangs hatten wir keine Probleme miteinander (also der Hund und ich). Seit einigen Wochen jedoch bellt er mich ohne ersichtlichen Grund an. Dass mich das jedes Mal erschreckt, geht ja noch; aber es macht mich einfach auch wütend. Jetzt muss ich hier einfügen, dass ich ein total friedliebender Mensch bin und bisher (ich bin Mitte dreißig) sprichwörtlich nie einer Fliege etwas zuleide getan habe. Der Hund bringt mich aber dermaßen auf die Palme, dass ich nun schon ein paar Mal nach im getreten oder ihn mit einer leeren PET-Flasche geschlagen habe.
Danach tut es mir total Leid, aber ich kann ihm gegenüber irgendwie nicht mehr friedlich bleiben. Sowohl über die Tatsache, dass ich dem Hund Gewalt zufüge, als auch die, dass ich es nicht schaffe ruhig zu bleiben, entsetzt mich total. Ich bereue das und will mich diesbezüglich bessern, habe aber leider bisher noch keinen Weg gefunden wie ich das machen kann.

Beichthaus.com Beichte #00026993 vom 14.09.2009 um 21:06:01 Uhr (48 Kommentare).

Gebeichtet von Baumschupser
In WhatsApp teilen

Der falsche Maler

47

anhören

Falschheit Habgier Betrug Stuttgart

Gestern mittag ist mir beim Einkaufen einer von diesen Straßenmalern aufgefallen, die mit Kreide Bilder auf die Straße malen und dann Geld sammeln. Er hatte ein ziemlich faszinierendes Weltraum-Bild gemalt, das auch recht gut bei den Passanten ankam. Als ich gegen Abend nochmal an der Stelle vorbei lief saß er immer noch da. Ich fragte mich, wie langer er wohl noch da sitzen würde. Also holte ich mir beim Chinesen ein paar Nudeln und eine Cola zum mitnehmen und setzte mich ein paar Meter weiter auf eine Bank. Gegen halb 9 packte der Maler dann zusammen. Ich wartete noch ein Paar Minuten, dann setzte ich mich einfach neben das Bild, stellte meinen leeren Getränkebecher auf und fing an selbst Geld zu sammeln. Um 10 begann die Straße dann leerer zu werden und ich machte mich auf den Heimweg. In den anderthalb Stunden habe ich etwa 15 Euro verdient und eine Menge Lob für meine künstlerische Begabung erhalten. Zwar nur ein akzeptabler Stundenlohn, aber ich musste schließlich auch nicht dafür arbeiten. Nächstes mal nehme ich mir ein Buch mit.
Ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe ich wegen dieser Angelegenheit schon. Andererseits finde ich es auch unfair, dass solche Leute, nur weil Sie ein solches Talent haben, so leicht an Geld kommen und ich als künstlerisch völlig unbegabter BWL-Student nicht mal einen Aushilfsjob finde.

Beichthaus.com Beichte #00026970 vom 08.09.2009 um 23:51:25 Uhr in Stuttgart (Königstraße) (47 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Medikamente aus Mexiko

52

anhören

Boshaftigkeit Rache Urlaub Drogen Gesundheit Geltendorf

Medikamente aus Mexiko
Wir waren letztes Jahr (2008) in Mexiko im Urlaub. Eigentlich musste ich dort arbeiten, aber als ich fertig war, hat mein Bruder mich sozusagen abgeholt und wir sind noch 3 Wochen mit einem alten El Camino durch die Gegend gefahren. Dass mein Spanisch nach einem 3/4 Jahr dort auch einen guten mexikanischen Schlag hatte, könnt ihr euch vorstellen. So wurden wir nicht als die üblichen Touris angesehen, wir waren sowieso im Süden, wo selten Amis sind und wurden echt immer nett behandelt. Mir fällt keine einzige Situation ein, wo wir angefeindet wurden. Die lokalen Prostituierten machten uns gute Preise, wir bekamen guten Alkohol und was man sonst so braucht um auszuspannen. In den "Apotheken" in Mexiko, eigentlich Pharma-Supermärkte, bekommt man krasses Zeug. Man darf es aber nicht ausführen. Haben wir aber trotzdem gemacht. Wir haben es umgefüllt in kleine Energy-Drink-Flaschen und in Kaugummi-Boxen.

In Mexiko-Stadt haben wir kein Hotel bekommen und kaum noch Geld für den Wagen. Aber was solls, wir saßen die Nacht im Flughafen rum in stinkender Freizeitkleidung, keinen hat es gestört. Im Flugzeug munterte uns die Stewardess sogar auf: "Ihr seht müde aus, ein Kopfkissen?" und "Bald zu Hause, Daumen hoch!". Als wir morgens in München aufsetzten wollten wir nur noch nach Hause. Ins Taxi, der Taxifahrer spricht nur das nötigste. Dann in den Zug heim ins Allgäu. Der ist morgens schon irre voll, obwohl Wochenende ist. Wir setzen uns ins Fahrradabteil, wo diese Hochklappsitze sind, aber schon in Geltendorf steigen zwei "Fahrrad-Vollprofis" ein, mit Helm, engen Klamotten und zehntausend "Sponsorenstickern" überall drauf. Solche kennen wir schon, im Allgäu fahren die wie die Irren überall die Berge rauf und runter. Aber die waren besonders garstig: "Jetzt weg da, das ist Fahrradplatz!" der eine, der andere: "Woa, hier riechts aber fein..., jetzt Abflug die Herrschaften!"

Platz mussten wir natürlich machen, die hatten ja Recht, die Fahrräder können nicht die ganze Fahrt im Gang stehen. Aber das hätte mit Bitte, Danke und ohne Bemerkung über unsern Duft besser geklappt. Vor allem hätten die beiden dann auch ihren Tagesausflug genießen dürfen.

Denn natürlich haben sich die Spackos nicht zu ihren Rädern gesetzt, sondern sind ins Abteil gegangen. Und einer hat seine Trinkflaschen am Rad gelassen - schwerer Fehler. Bevor mein Bruder überhaupt merkt, was ich vorhabe ist schon der Koffer auf, ich schnappte mir das farblose Abführmittel in der Energy-Drink-Tarnung und eine Viagra-Fälschung, die ich in einem 5-€-Schein einwickelte und am Boden zertrat. Jetzt hoffe ich, dass in den Trinkflaschen nicht nur Wasser ist - Bingo! Magnesiumgeschmack, genau das was ich hoffte. Ich geize nicht mit Abführmittel und auch die zerdrückte Viagra ist mehr als reichlich. In Manzanillo habe ich gemerkt, dass man von einer ganzen wirklich noch Stunden nachher einen Ständer hat und hab mir geschworen nie wieder eine ganze zu nehmen.

In Mexiko wurden wir nie angemacht, die Leute waren echt nett. Kaum in Deutschland und schon wieder unfreundlich behandelt von irgendwelchen Hampelmännern, die sich besser fühlen und einen abschätzig behandeln, weil man das falsche anhat und nicht so toll riecht. Ich hoffe die beiden sind nicht zu weit in die Berge gefahren, da gibts ja nirgends sanitäre Einrichtungen. Ich stell mir das ziemlich peinlich vor, die ganze Zeit zum Kacken zu müssen und einen wahnsinns Hammer in den engen Radhosen zu haben. Vor allem auf der Schüssel mit Ständer sitzen und nicht wissen was man tun soll. Umgebracht wird's ihn schon nicht haben, ich hab das Zeug auch oft genommen. Man sollte einfach niemanden unfreundlich behandeln. Schlecht gefühlt hab ich mich eigentlich nie, nur mein Bruder ist schier an die Decke und ich musste ihn davon abhalten, die Trinkflasche wieder auszuleeren. Ich persönlich finde es im Nachhinein sogar besser, dass nur einer der beiden das Pech hatte. Das macht es noch peinlicher.

Beichthaus.com Beichte #00026952 vom 05.09.2009 um 10:22:47 Uhr in Geltendorf (52 Kommentare).

Gebeichtet von dr.seltsam
In WhatsApp teilen

Gelbes Badewasser

35

anhören

Rache Ekel WG

Meine Mitbewohnerin hat mich eine Zeit lang sehr genervt, weil sie immer baden musste. Das Badezimmer war direkt neben meinem und die Wände waren sehr dünn. Täglich hat sie Wasser eingelassen, auch nachts um 1 noch. Manchmal durfte ich mir dann noch an Gequietsche anhören, wenn sie mit ihrem Freund es in der Wanne getrieben hat. Sie hatte die Angewohnheit das Wasser immer einzulassen, dann ein paar Stunden stehen zulassen bis ihre Lust sie zum Baden bewegte. Während dieser Zeit, in der die Wanne voll stand habe ich manchmal einen kleinen Mittelstrahl reingesetzt. So kam bei mir dann statt Zorn Freude auf, wenn ich das Gedonner hörte. Das machte ich regelmäßig und ich steigerte mich, bis ich meine komplette Blase in die Wanne entleerte. Es wundert mich, das ihr nie aufgefallen ist, wie gelb das Wasser doch manchmal war.

Beichthaus.com Beichte #00026884 vom 20.08.2009 um 04:06:51 Uhr (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Katze in der Waschmaschine

73

anhören

Mord Gewalt Tiere Berlin

Letzte Woche Montag war großer Waschtag bei uns. Während ich also mit meinem Freund eine DVD schaute, befüllte ich immer wieder Waschmaschine und Trockner. Da wir Katzen haben, passe ich immer auf, dass keine mit hineingerät. Als ich die Bettwäsche aus der Maschine nehmen wollte, bot sich mir ein grausiges Bild. Es schauten Hinterläufe aus der Maschine. Ich schrie sofort nach meinem Partner, der dachte ich habe Wehen (bin hochschwanger). Er sah aber auch sehr schnell was geschehen war. Er versuchte mich aus der Küche zu zerren und zu beruhigen. Aber ich habe das ganze Wohnhaus zusammengeschrien. Die Kleine hatte natürlich keine Chance und hat es auch nicht überlebt. Ich fühle mich zutiefst schuldig und kann es mir nicht verzeihen. Ich mache mir riesige Vorwürfe. Es war nur ein Bettdeckenbezug samt Kopfkissenbezug,und ich habe beim Befüllen der Maschine nichts bemerkt. Durch den extrem dicken Bauch konnte ich auch nicht komplett in die Trommel sehen. Ich drehe jetzt immer die leere Trommel mehrmals bevor ich sie befülle. Allerdings habe ich seitdem nicht mehr richtig durchschlafen können. Ich habe das Leben meiner innig geliebten Katze ungewollt auf dem Gewissen. Sie wäre am nächsten Tag 6 Monate alt geworden.

Beichthaus.com Beichte #00026878 vom 18.08.2009 um 19:56:00 Uhr in Berlin (73 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000