Besoffen rumgepöbelt

16

anhören

Trunksucht Peinlichkeit Aggression Last Night

Ich (22) war vorletztes Wochenende bei uns in der Stadt auf einem Bayrischen Abend, mit Maßbier, Obstler, Schweinshaxe und was sonst noch dazu gehört! Auf jeden Fall hatte ich meine Freundin, die nicht mit wollte gebeten Abends noch zu mir zu kommen und das ich dann bis 1 Uhr zu Hause wäre. Ich versprach ihr pünktlich und nicht zu betrunken zu sein. Pünktlich war ich aber sturzbetrunken, denn nachdem ich um 23 Uhr meinen Mageninhalt vor der Halle entleert hatte wankte ich heimwärts (das waren verdammt lange 2 km, hatte mich schon in ein Vorgarten gelegt, aber da wars mir zu ungemütlich). Doch bevor ich bei mir ankam ging ich in die Einfahrt meines Nachbarn und öffnete seine Garage, da ich sicher war dort was komisches gehört zu haben. Laut knarrend hob ich das Garagentor, da kam plötzlich mein Nachbar aus der Tür und fragte mich verdutzt, was ich denn da mache. Ich lallte was von wegen Geräusch gehört und das ich nach gucken wollte. Er schickte mich dann nach Hause und dort warteten auch schon meine Mutter und meine Freundin, von denen ich mir im vollen Kopf noch eine Predigt anhören musste und wohl ziemlich rumgepöbelt hatte. Es tut mir Leid, das ich mein Versprechen nicht eingehalten habe und gelobe fürs nächste Mal Besserung! Und an meinen Nachbarn, tut mir Leid das mit dem ober peinlichen Garagenauftritt, der für meine Freunde natürlich der Oberbrüller war!

Beichthaus.com Beichte #00027116 vom 16.10.2009 um 00:11:10 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von blutsturm
In WhatsApp teilen

Der Karabiner

15

anhören

Neugier Diebstahl Waghalsigkeit Kinder

Der Karabiner
Meine Sünde liegt schon viele Jahrzehnte zurück: In den 1960ern war der Großvater eines Freundes von mir an Demenz erkrankt. Heute würde man sagen Alzheimer, damals kannten wir das Wort noch gar nicht. Er war Landwirt und die Familie konnte überhaupt nicht mit der Sache umgehen. Der Großvater war nicht mehr klar im Kopf, machte nachts Feuer im Ofen und schloss die Ofentüre nicht und ähnliches. Deshalb wurde er in den Altenstift gegeben. Die Frau des Großvaters war einige Jahre zuvor bereits gestorben und so stand die Schlafkammer der Großeltern leer und wurde nicht mehr betreten nachdem der Großvater weg war. Eines Tages schlichen wir uns tagsüber, als alle ihrem Tagesgeschäft nachgingen, in das Zimmer und guckten neugierig alles durch. Da fanden wir das ganze Zeug: zwei Pistolen und einen abgesägten Karabiner, alles Kriegswaffen. Der Großvater musste als Unteroffizier noch in den Krieg, trotz Hof, und hat den Kram irgendwie zur Seite geschafft, vielleicht sogar um zu wildern. Dafür spricht der abgesägte Karabiner, den man unterm Mantel verstecken konnte. Für die Pistolen war keine Munition da, aber beim Karabiner lagen noch einige Clips mit Munition. Wir wollten natürlich schießen, haben uns aber nicht getraut. Erst ein oder zwei Jahre später, der Großvater war gestorben und ich dachte das Thema sei jetzt erledigt, da kam der Freund wieder auf mich zu und erzählte was er damals getan hatte: er hatte den Karabiner gestohlen und versteckt. Die Pistolen waren nach dem Tod des Opas gefunden worden. Aber das Gewehr eben nicht. Wir nahmen die Waffe nachts mit in den Tunnel einer alten Passstraße in der Nähe. Dort war im Umkreis von zwei Kilometer kein Haus, die moderne Straße lief jetzt anders und wir dachten es sei der richtige Platz um die Waffe auszuprobieren. Im Tunnel versuchten wir die Waffe zu laden, bekamen die Munition zuerst nicht geladen, irgendwie ging es dann doch. Mein Freund drückte ab, zum Glück stand ich einige Meter abseits und hielt mir die Ohren zu, denn der Knall war höllisch laut. Mein Freund erlitt einen Hörschaden und zu allem Überfluss hörte ich im Moment darauf Hundegebell: Ein Jäger musste in der Umgebung auf dem Hochsitz gewesen sein zur Jagd. Dass der jetzt alles daran setzen würde uns zu kriegen, war klar. Wir rannten als ginge es um unser Leben. Mein Freund heulte trotz seiner fünfzehn Jahre Rotz und Wasser auf dem ganzen Weg ins Dorf, er hatte starke Schmerzen. Natürlich hatten wir die Waffe vergessen, er hatte sie vor Schreck fallen gelassen. Am Tag drauf war es das Thema im Dorf und auch in der Zeitung: bei uns wird wieder gewildert! Mein Freund versuchte noch zwei Tage lang seine Verletzung zu verbergen, aber die Mutter merkte es bald. Woher die Verletzung kam, war klar, der Sohn wurde in die nächste Stadt ins Krankenhaus gefahren. Auch wenn es bald alle wussten, dass er dort war, wusste ja keiner was ihm fehlte. Gerüchte gab es aber mehr als genug und es schien mehr als unwahrscheinlich, dass jetzt die Kinder schon wildern. Ich vergesse es ihm nie, dass er mich nicht reinziehen wollte, auch wenn es sich die Eltern bestimmt denken konnte. Auf jeden Fall kühlte das Klima zwischen seinen Eltern und mir merklich ab, wenn ich ihn besuchen kam. Die Waffe wurde unbrauchbar gemacht (zugeschweißt) und steht bis heute im Gemeindehaus in einer Vitrine als letzte Waffe eines Wilderers in der Gegend. Eigentlich ging die Sache noch gut aus, nur mein Freund hörte auf einem Ohr immer schlecht. Er starb zwölf Jahre nach diesem Ereignis an Muskeldystrophie und noch immer besuche ich an seinem Geburtstag sein Grab.

Beichthaus.com Beichte #00027061 vom 02.10.2009 um 12:02:33 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

700 km umsonst gefahren

48

anhören

Feigheit Engherzigkeit Dating Berlin

700 km umsonst gefahren
Vor etwa 4-5 Jahren war ich nach einem Onlinerollenspiel süchtig. Auf einem großen Schlachtzug im Spiel lernte ich eine Frau kennen mit der ich wie wild flirtete. Da ich wissen wollte wie Sie ausschaut, fragte ich nach einem Bild von ihr. Sie konnte mir keines schicken aber verwies auf die Webseite ihrer Firma, auf der ein Bild von ihr zu sehen sei. Ich war angenehm überrascht als ich das Bild sah. Sie war wirklich hübsch. Letztendlich lud sie mich zu sich nach hause nach Berlin ein. Wir hatten vorher schon telefoniert und wussten schon was wir alles mit uns anstellen wollten. So fuhr ich also an einem Samstag morgen recht früh los. Nach Berlin waren es immerhin ca. 700 km. Gegen Mittag bin schließlich in Berlin angekommen und fand ihre Adresse auch auf Anhieb. Voller Vorfreude klingelte ich also an der Tür. Leider sah sie in real etwas anders aus. Man konnte zwar erkennen dass es sich um die selbe Frau handelt, aber sie hat wohl seit dem Foto geschätzte 100 kg zugenommen. Ich wollte eigentlich auf der Stelle wegrennen aber hatte irgendwie nicht die Eier in der Hose. Hinzu kommt dass in ihrer Wohnung wahrscheinlich vor 6 Monaten das letzte mal Staub gewischt wurde. Da ich wie schon erwähnt keine Eier in der Hose hatte, haben wir rumgemacht und sie wollte mehr. Für mich war das rummachen schon schlimm genug und meinte ich müsse mich erstmal ein bisschen von der Fahrt erholen. Während sie uns etwas zu essen machte, überlegte ich Fieberhaft wie ich aus der Nummer wieder raus komme. Ich wollte nur noch weg und das besser sofort als erst in einer Minute. Endlich kam mir dann eine Idee und ich meinte ich müsse mein Handyladegerät aus dem Auto holen, da mein Akku leer sei. Da ich aber bereits bei der Ankunft meine gepackte Tasche mit reingenommen hatte, war an einfach abhauen nicht zu denken. Auf dem Weg zum Auto also schnell das Handy raus und einen Kumpel angerufen er solle mich bitte in 10 Minuten anrufen und ignorieren was ich von mir gebe. Wieder zurück in der Wohnung klingelte endlich das Handy. Total entsetzt und mit ernster Miene machte ich mich daran ihr glaubhaft zu machen, dass mein Vater am Morgen einen Herzinfarkt hatte und ich so schnell wie möglich nach hause müsse. Sie war voller Sorge und ich tat ihr Leid. Also schnell meine Sachen gepackt und abgezischt. Ich hätte feiern können als ich endlich wieder im Auto saß. Es tut mir Leid dass ich so etwas schreckliches wie einen Herzinfarkt als Vorwand benutzt habe um aus dieser Situation zu entkommen. Ich hoffe dass es meinem Vater noch viele Jahre gut gehen wird. Ebenfalls tut mir die Frau ein bisschen Leid, weil ich sie so verarscht habe. Doch andererseits hat sie mich im Grunde zuerst mit Ihrem Aussehen verarscht. 2x 700km an einem Tag gefahren. Macht soetwas dummes bloß nicht nach. Für das Geld, das ihr für Sprit liegen lasst, könnt ihr billiger in den Puff gehen!

Beichthaus.com Beichte #00027034 vom 25.09.2009 um 14:23:11 Uhr in Berlin (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Briefkastenräuber

18

anhören

Diebstahl Peinlichkeit Nachbarn

Ich (m) war damals mit 12 Jahren ein Briefkastenräuber. Ich habe alle Briefkästen in der näheren Nachbarschaft ausgeleert, soweit ich rankam. Im Wald habe ich diese dann geöffnet und durchgelesen, darunter auch Briefe für einen Computerfachmann, wobei ich erwähnen muss, dass bei seinem Kasten immer der Schlüssel steckte. Ich habe das dann alles zu hause gehortet, bis eines Tages mein Vater in meinen zimmer eine Computerzeitschrift fand, die wir gar nicht abonniert hatten. Ich bekam dann mächtigen Ärger und musste mich bei allen, die ich beraubt hatte persönlich entschuldigen und alles zurückgeben. Man war das peinlich!

Beichthaus.com Beichte #00027009 vom 18.09.2009 um 20:52:38 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Affaire mit einem jüngeren Mann

54

anhören

Fremdgehen Ehebruch Wollust Partnerschaft Velbert

Ich muss beichten, dass ich (w/34/verheiratet) seit etwas mehr als einem Jahr eine Beziehung mit einem jüngeren Mann habe. Aber der Reihe nach. Mein Mann war anfangs, als wir noch frisch zusammen waren, sehr aufmerksam, hat mich hofiert und war auch im Bett phantasievoll. Es schien perfekt zu sein, also habe ich seinen Antrag vor fünf Jahren angenommen. Anfangs lief auch alles noch gut, wir haben viel zusammen unternommen und auch der Sex war gut - allerdings nicht lange. Vor etwa zwei Jahren hat er dann seine Bemühungen eingestellt, mir das zu geben, was ich sexuell brauche. Trotz einiger Gespräche wurde es nicht wirklich besser. Und da ich nicht ständig nur mit Sextoys meine Befriedigung suchen wollte, ist es dann passiert, mit einem Kollegen von der Arbeit. Es war mehr zufällig, jedenfalls am Anfang, er war einfach da und ist, nachdem ich ihn "angelernt" habe, ein ziemlich guter Liebhaber geworden. Auch wenn er jetzt nicht mehr in der Firma ist, so treffe ich mich dennoch weiter mit ihm, meistens in seiner Wohnung, da er Single ist. Und ein Wasserbett hat (dringend ausprobieren, Mädels!).
In meiner Ehe habe ich mich damit abgefunden, dass ich nur noch maximal einmal im Monat Sex bekomme. Irgendwie ist das "drumrum" oft nur noch eine leere Hülle, aber ich mag meinen Mann nicht verlassen, da ich immer noch Gefühle für ihn habe und er mich nur noch selten als begehrenswerte Frau betrachtet. Ich weiß nicht, ob es noch Liebe ist, ich glaube aber schon.
Schatz, wenn Du das liest, es tut mir Leid. Aber ich habe es Dir oft genug gesagt, was ich brauche, aber Du gibst es mir nicht mehr. Vielleicht sollten wir uns doch trennen.

Beichthaus.com Beichte #00027006 vom 17.09.2009 um 20:43:59 Uhr in Velbert (54 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000