Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

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Habgier Selbstsucht Geld

Ich habe Kapitalismus der übelsten Sorte begangen. Ich bin letztens mehr zufällig auf einem gut sortierten Bücherbasar herumgeschlendert und habe dort vier Ausgaben des Buches "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" von der "Harry Potter"-Autorin für je 1,50 Euro entdeckt. Von meinem Patenkind, das riesiger "Harry Potter"-Fan ist, weiß ich, dass dieses Buch seit ca. 2001 nicht mehr aufgelegt wurde und daher mittlerweile als Sammlerstück und Rarität gebraucht für 100-600 Euro gehandelt wird. Zudem wurde das Buch ja gerade verfilmt, wodurch die Nachfrage noch gestiegen ist. Der Verkäufer schien das allerdings nicht zu wissen. Ich habe alle vier Exemplare genommen und auch noch einen Mengenrabatt bekommen, sodass ich nur 5 Euro dafür bezahlt habe. Ich habe es tatsächlich geschafft, alle vier Bücher innerhalb kürzester Zeit für je mindestens 100 Euro im Internet zu versteigern. Das Fieseste an der ganzen Sache ist, dass mein Patenkind ganz scharf auf dieses Buch gewesen wäre. Ich habe ihm stattdessen das Buch zum Film geschenkt.

Beichthaus.com Beichte #00039134 vom 30.12.2016 um 10:06:33 Uhr (12 Kommentare).

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Ey Mann, wo ist mein Auto?

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co. Shopping

Ich (w/40) war gestern in Oberhausen im Centro zum Shoppen. Als ich keine Lust mehr hatte, bin ich wieder ins Parkhaus und wollte wegfahren. Aber mein Auto war nicht da! Dabei war ich im Parkhaus 4, Sektion C, und war mir sicher, mir das auch richtig gemerkt zu haben. Ich beichte also, über eine Stunde lang verzweifelt mein Auto gesucht zu haben. Der Schrittzähler auf meinem Handy zeigte inklusive Shoppen schon über 17.000 Schritte an, ein Rekord, seit ich das Handy besitze. Ich habe die ganze Sektion C abgeklappert, rauf und runter, erster Teil, zweiter Teil, rechts und links, immer wieder - auch in Reihen, wo ich dachte, so weit bist du doch gar nicht gefahren. Ich hatte schon die Tränen in den Augen und hätte am liebsten losgeheult wie ein kleines Mädchen. So ärgerlich war es, dass mein Auto eine Allerweltsfarbe hat. Im Parkhaus geraucht habe ich in meiner Not auch, aber es hat keiner gesehen. Irgendwann kam es mir, und ich überprüfte das Stockwerk über mir, ob es auch dort eine Sektion C gäbe. Was ich nicht wirklich glaubte. Mein Auto war ungefähr das vierte, das ich sah.

Beichthaus.com Beichte #00039126 vom 28.12.2016 um 21:29:15 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Das Gefängnis hat mich zu einem besseren Menschen gemacht!

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Diebstahl Trunksucht Selbstsucht Ekel Polizei

Ich möchte euch meine Geschichte erzählen und hoffe, dass ihr mir meine Tat verzeihen könnt. Angefangen hat alles damit, dass ich meine Arbeit verloren habe, da ich ich ein Alkoholiker wurde. Meine Frau verließ mich und meine Kinder verachteten mich. Schnell landete ich auf der Straße. Da lag ich dann zwischen anderen Pennern, Kotze, Pisse und dem Einzigen, den ich noch hatte, dem Alkohol. Um meine Trunksucht zu finanzieren, habe ich im Laufe der Jahre Dinge getan, von denen viele nicht einmal wissen, dass es sie gibt. Einem anderen Mann in einer Seitengasse für ein paar Euro einen blasen, war da noch die harmloseste Sache. Ich war ein erbärmlicher Schatten meiner Selbst. Mein Geruch hätte ein selbst Stinktier zur Aufgabe gezwungen. Dann habe ich den größten Fehler meines Lebens begangen. Getrieben von meiner Gier nach Alkohol, habe ich eine Tankstelle mit einem Messer überfallen. Zur Tatzeit hatte gerade ein junges Mädchen Schicht, die wie ich später erfahren habe, das erste Mal alleine arbeitete. Ich befahl ihr, mir den ganzen Alkohol zu geben und sie zittert am ganzen Leib. Sie flehte mich immer wieder an, ihr nicht wehzutun. Ich nahm mir, was ich wollte und schickte sie in eine Ecke, wo sie bis 100 zählen sollte. Dabei bemerkte ich auch einen großen Fleck auf ihrer Hose. Sie hatte sich vor Angst eingemacht.

Ich haute schnell ab, wurde aber nur ein paar Tage später festgenommen. Vor Gericht sagte das Mädchen aus und erzählte, wie grausam es für sie war. Seitdem litt sie unter ständigen Angstzuständen und konnte nicht schlafen. Während meiner 6-jährigen Haft habe ich einen Entzug gemacht und mir wurde bewusst, was ich dieser armen Frau angetan hatte. Ich besserte mich zu einem recht anständigen Menschen im Knast. Die Wärter konnten sich auf mich verlassen, ich fand nette Leute, denen es ähnlich ging wie mir und durch meine Arbeitsbereitschaft in der Knastküche, gewährte man mir sogar eine neue Ausbildung. Die Zeit im Gefängnis war die erleuchtendste Zeit, die ich hatte. Nach meiner Entlassung habe ich bei einer Großküche, welche eng mit der Vollzugsanstalt zusammenarbeitete, eine gute Stelle gefunden und konnte mir dadurch wieder eine kleine aber feine Wohnung leisten. Sogar eine Frau lernte ich durch die Zeit kennen. Aber eine Sache kann ich einfach nicht vergessen: Dieses arme Mädchen, das ich überfallen habe. Ihr angstverzerrtes Gesicht und ihre riesigen Augen verfolgen mich seit je her in meinen Träumen.

Daher bin ich nun aktiv auf der Suche nach diesem Mädchen, um mich bei ihr zu entschuldigen. Leider ist sie nach all der Zeit schwer zu finden. Ich will, dass sie weiß, dass es mir wirklich leidtut und sie mich zu einem besseren Menschen gemacht hat, obwohl sie mich vermutlich nicht sehen will.

Beichthaus.com Beichte #00039112 vom 26.12.2016 um 22:39:28 Uhr (16 Kommentare).

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Hilfe, mein Ex steht auf Tentakel-Sex und Vergewaltigungen

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Fetisch Ex

In meiner Jugend habe ich damals etwas ganz Dummes gemacht, worauf ich natürlich nicht stolz bin. Damals hatte ich einen Freund, der wie ich ein großer Fan von Animes und Mangas war. Nur war es bei ihm schon eine Obsession. In seinem ganzen Zimmer hingen Poster von nackten Anime-Mädchen, die es sich entweder gerade selbst machten oder von Tentakeln vergewaltigt wurden. Ich fand das zwar komisch, aber jeder hat so seinen Geschmack und der Mensch hinter der Fassade sollte einem ja wichtiger sein. Ein paar Monate ging unsere Beziehung auch gut, bis er immer wieder ekelhafte Dinge beim Sex ausprobieren wollte. Er wollte mich mit einem Tintenfisch stimulieren oder perverse Rollenspiele spielen, in denen ich ein Grundschulmädchen und er der böse Vergewaltiger war. Er kam immer aufs Neue mit solchen Sachen, obwohl ich ihm mehrfach verklickert hatte, dass ich so etwas abartig finde. Außerdem schickte er mir ständig extreme Fetisch-Hentais, in denen Frauen in Verliesen zum Sex gezwungen oder von verschiedenen Männern besamt werden, sodass das Sperma schon aus den Nippeln geschossen kommt. Irgendwann hatte ich genug davon. Da er auch sonst ein ziemlicher Idiot war, habe ich Schluss gemacht.

Das gefiel ihm aber gar nicht. Plötzlich tauchten ständig fremde Männer vor meiner Haustür auf und bedrängten mich. Manchmal standen dort bis zu 15 Männer, die zusammen gepöbelt, gesoffen und ihre Bierflaschen gegen meine Hauswand geworfen haben. Da ich zu dem Zeitpunkt schon eine eigene Wohnung hatte und alleine wohnte, hatte ich immer Angst, dass diese Typen mal die Tür eintreten. Später habe ich dann durch Zufall herausgefunden, wer dahinter steckte. Mein Ex. Er hatte meine Adresse und auch Telefonnummer überall verteilt und Lügen verbreitet. Angeblich wäre ich pervers und stünde auf kleine Jungs - und so weiter. Das ging mir zu weit. So etwas Krasses wollte ich mir nicht gefallen lassen. Da ich wusste, wo seine Eltern den Ersatzschlüssel aufbewahrten, schloss ich mir selbst auf und verwüstete sein Zimmer. Ich zeriss seine ganzen Poster, zertrümmerte seine Fan-Figuren, löschte seine Hentaisammlung und zerschnitt sein Körperkissen mit einem nackten Animegirl drauf. Dann verschwand ich. Danach habe ich gehört, dass er weinend zusammengebrochen ist und in einer Ecke, zusammen mit seinem Körperkissen, in der Fötusstellung lag. Ärger habe ich keinen bekommen, aber dafür endlich meine Ruhe. Es stand niemand mehr vor meiner Tür oder bedrohte mich per Telefon. Auch seine Geschichten über mich vergaßen bald alle. Stolz bin ich nicht darauf, das Eigentum eines anderen zu beschädigen, aber ich wusste nicht, wie ich ihn sonst treffen sollte. Das ist jetzt fast 10 Jahre her, und wie ich gehört habe, wohnt er immer noch zu Hause in seinem Zimmer. Er soll wohl noch extremer drauf sein, als damals mit seinem Hentaiwahn. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber vorstellen kann ich es mir.

Beichthaus.com Beichte #00039107 vom 24.12.2016 um 15:59:43 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Was habt ihr gegen unsere Beziehung?!

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Zorn Vorurteile Engherzigkeit Partnerschaft Gesellschaft

Seit etwa acht Monaten habe ich (19) ein Verhältnis zu einem älteren Mann (49). Ich fand ihn von Anfang an sehr attraktiv. Hätte jedoch nicht damit gerechnet, dass das seinerseits erwidert wird. Als wir uns tatsächlich näherkamen, einigten wir uns einvernehmlich darauf, dass wir, ich sage mal, nur Interesse am Körper des anderen hatten und kein Interesse an einer Beziehung. Es war schwer zu erwarten, dass sich ergeben würde, was sich mittlerweile ergeben hat. Ich weiß, wir werden nicht gemeinsam alt. Auch werden wir niemals zusammen Kinder großziehen. Und mit Letzterem kann ich mich sehr gut abfinden. Was mir neben der Tatsache, dass das Ganze nicht ewig halten wird/kann, allerdings zu schaffen macht, sind die Vorurteile der wenigen Menschen, die von uns wissen.

Ich stelle selbst fest, wie ich mich seither verändere/weiterentwickle. Im Umgang mit anderen Menschen, meine Einstellungen und Ansichten zu bestimmten Themen, etc. Und es freut mich jedes Mal, wenn ich von meinem Umfeld (die nichts von uns wissen) gesagt bekomme, dass ich ihnen "jetzt irgendwie besser" gefalle, "viel entspannter, gelassener, glücklicher" ausschaue. Ich könnte noch einiges mehr erzählen, aber um langsam zu meiner Beichte zu kommen, überspringe ich das und sage einfach mal: Es macht mich tatsächlich sehr glücklich. Wie bereits oben erwähnt, gibt es nur wenige Menschen, die von unserem Verhältnis Kenntnis haben. Und zum einen beichte ich, dass ich mir manchmal wünsche, ich hätte es diesen Menschen nicht erzählt. Denn früher oder später kommt es dann doch wieder zu diesen anstrengenden Konversationen. Zunächst waren es Dinge wie zum Beispiel, dass ich mich ausnutzen lasse, nichts anderes als meinen Körper zu bieten habe und ähnlichen verletzenden Worten.

Als manche dieser Menschen erfuhren, was mein "Partner" beruflich macht, wurde der Spieß sogar umgedreht und es hieß, ich nutze ihn aus. Des Geldes wegen. Ich weiß noch nicht mal, weshalb ich solchen Menschen so etwas Persönliches eigentlich anvertraut habe. Und weshalb ich während so einer Behauptung überhaupt das Bedürfnis habe, in die Rechenschaft zu gehen und mich zu erklären. Ich beichte, dass mich das nicht ansatzweise so kalt lässt, wie ich vorgebe. Und dass mich diese Menschen mittlerweile so unendlich ankotzen! Hier möchte ich beschreiben, was für Menschen das sind, die diese Sätze von sich geben. Die Männer, die so etwas bisher sagten, sind ausnahmslos Männer, mit denen ich mich bloß oberflächlich unterhalten konnte und die mir zuvor nur Komplimente zu meinem Äußeren machten.

Die Frauen, die solche Sätze von sich gaben, sind ALLE entweder die Frauen, die erzählen, wie schlecht ihr Ex im Bett war, wie klein dessen bestes Stück gewesen sei, dass sie niemals bei ihm zum Höhepunkt kamen und wie dumm diese Männer gewesen seien, dass sie sich "etwas auf ihre falschen Orgasmen" eingebildet hätten. Was ich aber gerne der Lustigkeit halber hinzufügen möchte: Ausgerechnet eine dieser Frauen meinte während einer Unterhaltung (und diese weiß nicht mal von mir und meinem Partner): "Blablabla, der Typ hat mich so verarscht. Blabla, heul heul. So langsam habe ich das Gefühl, alle Männer stehen auf diese 1,60m kleinen, blonden, schlanken Frauen mit großen Brüsten, die (jetzt kommt's!) nie ihre eigene Meinung sagen und alles tun, um dem Typen zu gefallen", dann wendete sie mir ihren Kopf zu: "Oh.. Nichts gegen dich." Habe nur gelacht und geäußert, dass ich mich nicht angesprochen gefühlt habe. Aber so viel dazu.

Der Rest der Frauen, die von meinem Verhältnis zum zu Beginn erwähnten Mann wissen, sind ausgerechnet die Frauen, die sich von den Kollegen an den Hintern fassen lassen, sich deren Sexgeschichten anhören, dabei kichern und lachen und sich im Nachhinein bei den Kolleginnen darüber beschweren, statt den männlichen Kollegen in dem Moment ganz klar ihre Meinung mitzuteilen, wenn es sie doch so stört. Ich beichte: Ich fühle mich endlich wohl in meiner Haut. Ich fühle mich schön. Ich bin mit meinem Charakter zufrieden und dennoch "arbeite" ich tagtäglich an mir. Ich fühle mich geliebt, erfüllt und um einiges selbstbewusster. Der größte Kompromiss, den ich jemals für meinen Partner eingegangen bin, ist, dass ich mir an meinem freien Tag vier Stunden lang "Gestatten, mein Name ist Cox" in schwarz-weiß mit ihm angesehen habe. Mein Telefon ist voll von den unterschiedlichsten Liedern aus den Jahren 1960-1980, weil ich durch ihn irgendwann selbst Gefallen daran gefunden habe. Die interessantesten, spannendsten, lustigsten Unterhaltungen habe ich mit ihm. Ich kann meine Wünsche offen äußern. Und wenn ich das hier sagen darf: Wir haben den großartigsten Sex, den man sich vorstellen kann. Und dennoch muss ich beichten, dass ich - obwohl ich sehr glücklich bin - doch schon ein, zwei Mal feststellen musste, dass ich gerade diesen nervigen Menschen alles, was ich hier geschrieben habe - und wahrscheinlich noch einiges mehr - an den Kopf werfen würde.

Beichthaus.com Beichte #00039105 vom 24.12.2016 um 13:41:58 Uhr (23 Kommentare).

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