Verhasstes Papakind

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Selbstverletzung Hass Falschheit Familie

Ich hatte eine komplizierte Kindheit. Mein Vater verließ meine Mutter und mich, als ich 7 Jahre alt war, weil er eine neue Frau kennenlernte, woraufhin meine Mutter in tiefe Depressionen verfiel. Ich habe meinen Vater abgöttisch geliebt, er war wirklich alles für […]
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Beichthaus.com Beichte #00029019 vom 07.06.2011 um 12:40:22 Uhr (19 Kommentare).

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Gehbehindert

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Boshaftigkeit Falschheit Trägheit Ungerechtigkeit Nilkheim

So, nach jahrzehntelangem stillen Verfolgen der zahlreichen Beichten auf dieser Seite, möchte ich nun auch etwas los werden. Das Ganze passierte vor etwa fünf Jahren auf einem in unserer Region sehr bekannten und beliebten Festival. Ich (m/15 Jahre alt) war zu dieser Zeit im Helferteam eingeteilt und hatte somit uneingeschränkten Zugriff auf die komplette Ausrüstung der Betreiber. Unmengen an Alkohol verleiteten mich irgendwann, ein wenig Schabernack mit den vorhandenen Rollstühlen zu treiben. Nachdem ich meine crazy Tricks und Streetstyles mit dem Gefährt erprobt hatte, kam mir eine neue Idee: Einige der Toilettenhäuschen waren auf einem Podest positioniert. Man musste also circa 5 Stufen erklimmen, um sein Geschäft zu entrichten. Ich fuhr im Rollstuhl zum Fuße dieses Podests und erzählte zwei relativ jungen, schmal gebauten Frauen, ich wäre tatsächlich an den Rollstuhl gefesselt und bräuchte Hilfe mit den Stufen, da ich auf Toilette müsse. Gesagt, Getan, die beiden Frauen haben mich samt Rollstuhl die Treppen hinauf getragen. Wichtige Randinfo: Ich war damals wirklich alles andere als schlank, es muss sich also um einen beachtlichen Kraftakt für die beiden gehandelt haben.
Oben angekommen stieg ich anschließend erfreut aus dem Rollstuhl aus, bedankte mich freundlich bei den beiden Damen und lies diese wild fluchend und gestikulierend zurück. Ich beichte also, dass ich das Invalidenequipment der Festivalorganisation missbraucht habe, dumme Scherze auf Kosten Gehbehinderter gemacht habe und die Hilfsbereitschaft der beiden Damen ausgenutzt habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00028990 vom 01.06.2011 um 10:58:22 Uhr in Nilkheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Godfree
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“35.000

“Folge

Die Lunte zwischen den Beinen

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Gewalt Boshaftigkeit Habgier Silvester Last Night Miltenberg

Zum Millennium 2000 gab es in Miltenberg die angeblich drittgrößte Silvester-Party in Deutschland. Ich war mit ein paar Kumpels dort und wir hatten gut einen sitzen. Ein Kumpel sammelte die Becher, für die es Pfand gab, wenn man sie zurück brachte. Als ich morgens […]
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Beichthaus.com Beichte #00028967 vom 24.05.2011 um 22:24:37 Uhr in Miltenberg (47 Kommentare).

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Chat unter falscher Identität

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Lügen Falschheit Internet

Ich (w) beichte, dass ich mich über mehrere Jahre hinaus im Internet für eine falsche Person (m) ausgebeben habe.
Vor nun rund 5-6 Jahren habe ich mit einer Freundin begonnen, mich im Internet für eine falsche Person auszugeben. Was anfangs reiner Spaß und Zeitvertreib war, stellte sich im weiteren Verlauf für mich als riesiges Problem dar. Meine Freundin und ich stellten damals ein Benutzer-Konto eines Jungen her und besorgten uns Bilder aus dem Internet. Kurze Zeit später freundeten wir uns mit allerhand Mädchen über das Internet an, die unser Bild, das wir im Netz dargestellt haben, leichtgläubig abnahmen. Den Moment, in dem es soweit war, dass ich eine "Beziehung" zu einer der kennengelernten Mädchen eingegangen bin, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Und obwohl ich mich sexuell nicht zu Mädchen hingezogen fühle, wagte ich den Schritt, den ich bis heute zutiefst bereue. Die "Beziehung" hielt im Nachhinein über einen langen Zeitraum hinaus (ca. 2 Jahre) und das besagte Mädchen entwickelte echte Gefühle für meine nur für sie dargestellte Person. Obwohl mir zu diesem Zeitpunkt bereits bewusst war, welchen Fehler ich begehe, war ich nicht in der Lage, die Situation aufzulösen. Auf der einen Seite war ich der Meinung, dass das Mädchen Ehrlichkeit verdient hat und auf der anderen Seite habe ich mich so in die "Rolle" gedrängt gefühlt, dass ich mich nicht in der Lage dazu gesehen habe, die Wahrheit endlich ans Tageslicht kommen zu lassen.


Das Lügengerüst, was ich in den Jahren aufgebaut habe, mit all den ausgedachten Geschichten um Familie, Freunde etc. war enorm groß und setzte mich selber unter Druck. Versuche zu einem früheren Zeitpunkt die komplette Sache zu beenden, wurden häufig von der "Freundin" mit Hilfe von Drohungen sich das Leben zu nehmen, verhindert. Irgendwann beendete ich die "Beziehung" ohne ihr zu erzählen, dass sie Gefühle für eine Person entwickelte, die sie in ihrem Leben nie getroffen hat. Ihr fiel es schwer die Trennung zu verkraften, ich war mir jedoch sicher, dass es endlich der Zeitpunkt war, an dem ich der Sache ein Ende setzen musste. Kurze Zeit später löschte ich besagte Konten, die ich damals erstellt habe und wechselte die Handynummer. Heute ist mir jeder Gedanke darüber unangenehm und peinlich. Ich habe die Gefühle einer Person ausgenutzt und ihr etwas vorgemacht, das in der Wirklichkeit nicht existiert. Meine Freunde wissen von all dem nichts und ich bereue bis heute, mit meiner damaligen Freundin einen solchen Fehler begangen zu haben. Sie wandte sich bereits kurze Zeit später nach dem Erstellen des besagten "Users" von mir ab, als sie mitbekommen hat, dass ich mich mit der ganzen Sache intensiver beschäftigte als sie. Im Nachhinein war die Lügerei die Freundschaft, die ich damals zu ihr pflegte, nicht wert. Genauso wenig war es das Mädchen wert, sich von mir über einen so langen Zeitraum belügen zu lassen und am Ende nicht einmal die Wahrheit zu erfahren. Jetzt, wo ich die Sache endlich beendet habe, bin ich erleichtert es hinter mir zu haben und andererseits enttäuscht von mir, einer Person gegenüber so falsch gewesen zu sein und sie über einen langen Zeitraum belogen zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00028954 vom 21.05.2011 um 01:19:45 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Berufssohn machte mich aggressiv

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Aggression Rache Vandalismus Trunksucht Last Night Hamburg

Letzten Samstag war ich mit Kumpels mächtig abfeiern. Wir waren bis gut 2 Uhr nachts in der Bude eines Freundes und hatten natürlich einiges gebechert. Ich für meinen Teil war mit vollem Magen und gut einer Flasche Wodka dabei. Letztendlich haben wir natürlich irgendwann Lust gehabt loszuziehen und waren mit Metalgesängen und Bier in der Hand zu dritt auf dem Weg zur Reeperbahn. Viel von der Fahrt habe ich verpennt. Leider hat mich so ein arroganter Typ, deren Beruf anscheinend Sohn ist angemacht, als ich aufwachte. Ich glaube Penner, Sozialabschaum, armes Stück Dreck sagte er zu mir. Ich habe natürlich schon rot gesehen, konnte mich aber nicht wehren. Ich war vom Alkohol geschwächt.


Lange Rede, kurzer Sinn: Als ich dann meine Station zum Aussteigen anvisieren konnte, war in der Nähe ein weißer Sportwagen. In meinem Frust auf die Reichen, bin ich dann einfach über die Motorhaube gelaufen, um sie dreckig zu machen. Sollen diese reichen Schnösel doch auch mal arbeiten. Aber schwere Stiefel hinterlassen nun mal auch Dellen. Dumm gelaufen, da ich nicht unbeobachtet geblieben bin und die freundlichen Herren von der Polizei mich erwischt haben. Ich bin mal gespannt, wie teuer der Strafbefehl wird. Es tut mir echt Leid, dass ich es im Suff übertrieben habe.

Beichthaus.com Beichte #00028951 vom 19.05.2011 um 21:51:55 Uhr in 22337 Hamburg (Rübenkamp) (37 Kommentare).

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