Der Mond

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Peinlichkeit Liebe Mutter München

Ich (m) beichte, dass ich seit über 30 Jahren ein kindliches Ritual pflege und diese Tage ist es mal wieder so weit. Als ich 13 Jahre alt war, ging es mit meiner Mutter nach langer Krankheit zu Ende. Der Krebs hatte gewonnen. In ihren letzten Tagen nahm sie sich meiner an, es war ein ernstes Gespräch und sie war sehr offen, dass es jetzt dann zu Ende geht. Sie weiß nicht, wo die Reise hingeht, welcher Ort jetzt dann kommt. Vielleicht ist es ein schöner Ort, oder vielleicht kommt auch gar nichts. Sie meinte nur, egal wo es hingeht, wir zwei machen jetzt was aus. Immer wenn der Mond ganz voll ist, dann werde ich versuchen von meinem neuen Ort auf den Mond zu sehen und dann werde ich ganz fest an Dich denken. Du bist auf der Erde und siehst Dir auch den Vollmond an und wenn der Mond ganz hell leuchtet, dann denken wir zwei ganz fest aneinander.

Der Vollmond verbindet uns zwei und den kann uns niemand nehmen. So kommt es, egal wo ich gerade auf der Welt unterwegs bin, ich freue mich auf jeden Vollmond, sehe hinauf und denke dabei an meine Mutter. Ja das ist echt kindisch, aber mir gibt es viel und ich möchte es nicht missen.

Beichthaus.com Beichte #00041448 vom 27.07.2018 um 15:19:50 Uhr in München (21 Kommentare).

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Verhältnis mit meiner Geschichtslehrerin

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Wollust Morallosigkeit Schule Stuttgart

Ich (m/25) gestehe, dass ich an meiner alten Schule in der zwölften Klasse gleichzeitig ein Verhältnis mit der Schönsten aus der 10. Klasse und meiner verheirateten Geschichtslehrerin hatte. Die junge war super unerfahren und schwach im Bett, war aber quasi das Schutzschild […]
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Beichthaus.com Beichte #00041444 vom 26.07.2018 um 16:09:39 Uhr in Stuttgart (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Sparbuch von meiner Oma

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Verschwendung Maßlosigkeit Geld

Als ich 18 Jahre alt wurde, erhielt ich von meiner Oma ein Sparbuch, auf dem an die 1800 Euro angespart waren. Das war alles, was sie in dieser Zeit für mich weggelegt hatte - für mich ein absolutes Vermögen. Sonst wuchs ich eher ärmlich auf. Als man mich in die Welt gesetzt hat, hat man nicht dran gedacht, dass mit dem Kind nicht immer alles schön, süß und idyllisch bleibt, wenn man älter wird. Es wurde nicht eingeplant, dass Teenies keine gebrauchten Klamotten tragen wollen, trendig zu sein wünschen und man für die Schule einen PC, einen Drucker und Internet braucht und all sowas. Kohle gab es bei uns nie. 2,50 Euro hatte ich die Woche als Teenager zur Verfügung. Ein Todesurteil in der Klassengemeinschaft.

Sobald ich also dieses Sparbuch in den Fingern hatte, könnt ihr euch denken, was ich getan habe. Ausgegeben habe ich das Geld. Ich habe mir eine tolle Kamera gekauft, weil meine große Leidenschaft das Fotografieren war und vom Rest habe ich mir hier und da noch mal was kleineres gegönnt. Ich wurde endlich einmal bewundert, hatte mehr als zwei kaputte Jeans und die neuen Sneaker fanden auch alle cool. Innerhalb kürzester Zeit war die Kohle aufgebraucht und heute stehe ich hier, Jahre später, und habe nicht mal einen Führerschein, weil ich niemals wieder so viel Geld im Leben hatte. Die Kamera habe ich noch, aber die meisten Handys haben mehr Auflösung heutzutage. Ich bereue es, das Geld nicht für einen Führerschein und ein kleines Auto ausgegeben zu haben. Damals wäre das für die Summe noch gerade so gegangen. Es tut mir Leid, dass ich das Geld verprasst habe.

Beichthaus.com Beichte #00041437 vom 21.07.2018 um 18:25:10 Uhr (30 Kommentare).

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Mein traumhaftes Doppelleben

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Neurosen Dortmund

Ich (m/22) habe ein ungewöhnliches Doppelleben habe. Ich habe von Natur aus die Veranlagung, luzid zu träumen. Ich habe als ich neun war dann die Fähigkeit erworben, bei jedem Traum luzide zu werden und somit jeden Traum nach Belieben zu gestalten. Heute bin ich Erwachsen und lebe seit fünf Jahren in diversen Einrichtungen, weil ich mein normales Leben nicht auf die Kette bekomme. Ich bin nicht in der Lage, selbstständig zu duschen, Hygiene zu betreiben, für mich zu sorgen wie Kochen oder Termine auszumachen und diese einzuhalten. Ich hänge praktisch jeden Tag in meinem Zimmer rum, schaue mir Videos an und versuche, meine Herzenswünsche und Interessen ohne Rücksicht auf andere zu verfolgen.

Dieses Leben führe ich nun seit drei Jahren in dieser Ausprägung, und neben vielen Klinikaufenthalten und mehreren tausend Milligramm Tabletten, die ich täglich schlucken muss, habe ich einen Status der Degeneration erreicht, die für mich fast das Ende bedeutet. Jeder ist mir gleichgültig, alle Ereignisse lassen mich kalt und ich habe im Allgemeinen kein Interesse mehr, ein Leben zu leben. Weder in dieser Welt, noch mit den Menschen, weil ich alle als unnütz, schwach und erbärmlich betrachte.

Jedoch habe ich in meinem Leben eine Sache, die mir Freude bereitet und bei der ich mich entfalten kann: Die luzide Träume, die ich oben beschrieben habe. Das ist mein Doppelleben. Ich schlafe so lange ich kann, und versuche so oft zu träumen wie es geht. Denn die Träume sind für mich der einzige Weg, glücklich und zufrieden zu sein. In meinen Träumen lasse ich alle meinen Gelüsten freien Lauf, sowohl sexueller als auch gewalttätiger Natur. Ich eliminiere Unmengen an Lebensformen in meinen Träumen, habe sexuelle Affären mit Wesen aus meinen Träumen und im Allgemeinen kann ich dort meine gesamte Persönlichkeit und meine Bedürfnisse so ausleben, wie ich es in der Realität nicht kann.

Ich beichte hiermit, dass die Realität mir nichts bieten kann, ich mich vor allem auf der Welt ekel, ich alles hasse und verachte, und mich deswegen in meine Träume flüchte und so ein Leben führe, wie ich es in der Realität gerne führen würde.

Beichthaus.com Beichte #00041434 vom 18.07.2018 um 11:32:27 Uhr in Dortmund (Oesterholzstraße) (17 Kommentare).

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“Beichte

Traumberuf: Wie man ein guter Reiseleiter wird

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Betrug Habgier Arbeit Urlaub Spanien

Ich (m) gestehe für ein großes Reiseunternehmen als Reiseleiter die Gäste verarscht zu haben. Vor ein paar Jahren bewarb ich mich auf eine toll klingende Stellenanzeige um einen Job als Reiseleiter. Tatsächlich wurde ich vom Recruitment zum Assessment-Tag eingeladen. Der Job würde an dem Tag so rüber gebracht als wäre im besten Unternehmen der Welt alles Friede, Freude, Eierkuchen. Nach dem Assessment-Tag bekam man den Vertrag und es ging auf eine zweiwöchige Schulung nach Portugal. Während der Schulung wurden uns den ganzen Tag Propagandafilme zum Unternehmen gezeigt. Selbst Scientology bekommt keine bessere Gehirnwäsche hin. Abends gab es Natürlich Alkohol und Party ohne Ende denn damit zieht man junge Leute am besten an. Nach der Schulung hatte man 1-2 Tage Zeit zum packen für die nächsten 6 Monate. Schon ging es voll motiviert ins Zielgebiet. Dort angekommen wurde so ca. 2 Wochen lang der Schein noch gewahrt mit Hotelaufenthalt und tollen Ausflügen die man mitgemacht hat. Dann ging es los.

Man musste in irgendwelche Mitarbeiterbaracken einziehen mit Leuten die man überhaupt nicht mag und sich teilweise ein Zimmer teilen. Jeder im Unternehmen trägt Uniform egal ob mit oder ohne Kundenkontakt. Wie bei einer Sekte also. Als erstes wurde einem eingeredet wie toll das Unternehmen doch ist, das die Chefs und der CEO-Götter für uns sind, wir möglichst viel verkaufen und alle Beschwerden abwimmeln sollen. Beim Verkaufen ist es Scheiß egal was wir den Leuten erzählen so lange sie kaufen. Man sollte denken das die Firma die beste und so gütig zu uns wäre, stattdessen hatte man uns mit dem Provisionen betrogen. Uns wurde auch eingeredet das wir unersetzlich sind und man nicht wegen Krankheit oder Kündigung auf uns verzichten kann. Es ist unglaublich wie viele Mitarbeiter den sektenähnlichen Scheiß geglaubt haben und immer noch glauben. Keiner war unersetzbar. Denn ist man hinter ihr Geschäftsmodell gekommen und hat geplaudert, gab es entweder harte Strafen wie Abzüge vom Lohn oder am nächsten Tag war ein anderer Dummer da der den Job erledigt.

Hat man etwas gegen die Firma gesagt oder behauptet sie währe schlecht haben viele andere Mitarbeiter ohne Argumente und eigene Meinung das Gegenteil behauptet und man wurde ausgegrenzt und gemobbt. Deshalb saß ich 5 von den 6 Monaten alleine und ohne Freunde da. Ich hatte nur meine Freundin, welche wie sich dann herausstellte nach meinem Rauswurf ihren Job und die Sekte doch mehr liebt als mich und in der Firma und im Ausland geblieben ist. Ich gebe ihr keine Schuld, denn daran ist die tägliche Gehirnwäsche Schuld. Trotzdem macht es mich traurig das sie (und die anderen Leute) ihre Arbeit und die Firma über alles stellt. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich zum Anwalt gegangen wegen dem Geld das sie mir schulden und das würde dann auch sofort ausbezahlt. Wahrscheinlich um einen Gerichtsprozess zu vermeiden, welcher ihre Machenschaften aufdeckt. Danach bin ich natürlich sofort rausgeflogen und musste meine Kleidung und die Bibel zurück geben. Liebe Reisegäste, es tut mir leid euch belogen und betrogen zu haben. Ich hoffe eure Reisekasse hat nicht zu sehr unter den überteuerten Ausflügen und Upgrades gelitten. Bucht am besten keine Pauschalreisen mehr und falls doch dann kauft nicht das überteuerte Zeug beim Reiseleiter, das ihr woanders für ein Drittel des Preises bekommt. Ich meine, ihr würdet ja auch nicht freiwillig eine Sekte unterstützen.

Beichthaus.com Beichte #00041422 vom 15.07.2018 um 03:09:59 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (11 Kommentare).

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