Der Alkohol wird mich ins Grab bringen

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Trunksucht Maßlosigkeit Sucht Waghalsigkeit Gesundheit

Letztens war ich auf einer Geburtstagsparty und habe mich spät nachts und gut befüllt mit Alkohol mit einem sehr guten Freund unterhalten, dessen Mutter letztes Jahr an Krebs verstorben ist. Ich meinte zu ihm, er könne mit mir über alles reden, und er entgegnete mir, dass er zurzeit zu sehr mit sich selbst beschäftigt sei, und dass er Probleme habe, die sowieso niemand versteht, und er sich daher mit ihnen allein beschäftigen müsse. Da ich ein guter Freund sein wollte und schon ewig lange etwas in mir trage, was ich gerne irgendwem anvertrauen würde und was mich allmählich verzweifeln lässt, sagte ich zu ihm: "Wir alle haben Geheimnisse. Mein Geheimnis ist, dass ich Alkoholiker bin." Sofort nachdem ich das gesagt hatte, liefen plötzlich Tränen über sein Gesicht und ich zerrte ihn sofort in einen anderen Raum, sodass keiner von den anderen Partygästen bemerken konnte, dass er weinte. Im anderen Raum angekommen erzählte er mir, dass seine Mutter ebenfalls 15 Jahre lang Alkoholikerin gewesen sei, und sagte mir wortwörtlich: "Du wirst sterben. Wir müssen zwar alle sterben, aber du wirst nicht nur ziemlich bald, vielleicht in 10 bis 15 Jahren, sondern auf eine Art und Weise sterben, die du dir nicht vorstellen kannst. Glaubst du, du fällst irgendwann einfach tot um? Nein, zuerst versaust du dein Leben, und bevor der Alkohol deine Leber angreift und du Leberzirrhose bekommst, werden sich andere Körperteile von dir verabschieden. Vielleicht kriegst du ein Zungenkarzinom, dass du weder sprechen noch essen können wirst, oder Leberkrebs." Ich sage zu ihm: "Das ist mir durchaus bewusst, dass ich daran nicht nur sterben werde, sondern daran verrecken kann." Und er meinte zu mir, in Anbetracht dessen, was mich erwartet, wenn ich so weitermache, ist Verrecken ein viel zu schwaches Wort.

Ich muss gestehen, die Klarheit seiner Worte hat mich beeindruckt. Bevor die Leber den Geist aufgibt, gibt es Warnzeichen, und wenn man noch rechtzeitig aufhört, dann kann sie sich vielleicht sogar noch regenerieren. Gegen Krebs oder gegen einen Herzinfarkt oder gegen einen Schlaganfall ist man aber in der Regel völlig machtlos, und Alkohol schadet nicht nur der Leber, sondern dem ganzen Körper. Meine Beichte ist: Obwohl die Androhung, dass ich vielleicht nicht an einer Leberzirrhose, sondern einfach nur an Kehlkopf- oder Magenkrebs sterben, oder irgendwann einfach nur an meiner eigenen Kotze ersticken werde, mich durchaus erschüttert hat, bin ich jetzt gerade, während ich dies hier schreibe, wieder besoffen.

Beichthaus.com Beichte #00039671 vom 26.04.2017 um 23:58:38 Uhr (12 Kommentare).

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Parken nur für Bewohner des Hauses

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Zorn Auto & Co. Nachbarn

Schon über 30 Jahre lang wohne ich (m) jetzt in diesem Wohnblock. Vor fünf Jahren wurde extra ein Schild an jeder Parkbucht angebracht, auf dem die Nummer der Wohnung steht, welcher der Parkplatz zugeordnet ist. Ungefähr 15 Min. Fußweg von hier ist ein P&R Parkplatz, an dem Gäste ihre Fahrzeuge abstellen könnten. Aber nein, jeder der hier auf Besuch kommt, stellt seine Kiste einfach irgendwo hin, wo es gerade passt. Die wenigen freien Parkplätze sind immer belegt.

Seit einem halben Jahr wohnt eine Studentin unter mir, die andauernd Besuch hat. Auch sie hat nur einen Parkplatz und zwar genau neben meinem. Jetzt denken wohl ihre Besucher, man könnte das KFZ ständig auf den Platz neben ihr stellen - das ist aber falsch. Gestern ist mir der Kragen geplatzt und ich habe bei ihr geklingelt, als wieder ein Auto auf meinem Platz stand. Es öffnete aber niemand. Ich bin daraufhin im Schutze der Dunkelheit an das Auto gegangen und habe einen anonymen Zettel mit übelsten Beleidigungen angebracht. Dabei bin ich wohl etwas zu heftig am Spiegel angestoßen, sodass dieser abgebrochen ist. Möglicherweise hat auch der Lack Schaden genommen, da ich die Fahrzeugseite versehentlich mit dem Schlüssel berührt habe.

Heute Morgen konnte ich vom Fenster aus sehen, wie sich Menschen um das Fahrzeug sammelten. Vom Hausmeister erfuhr ich dann, dass das Fahrzeug dem Sachverständigen einer Versicherung gehört, der gestern zur Aufnahme eines Heizungsschadens vorbeikommen musste. Bei dem Termin ist wohl ein Unfall passiert und der Herr musste sofort mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus, wo er jetzt noch liegt. Zu allem Unglück ist dieses Fahrzeug noch mit einer Kamera ausgestattet, die hoffentlich im Stehen keine Aufnahmen macht. Wenn man mich darauf erkennt, könnte ich gewaltigen Ärger bekommen. Weil das Auto auf meinem Parkplatz stand, ist die Sache doch nur ins Rollen gekommen, daher möchte ich um Vergebung bitten.

Beichthaus.com Beichte #00039653 vom 21.04.2017 um 12:17:22 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Die Pornos gefährden meine Ehe

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Masturbation Selbstsucht Partnerschaft

Ich (m/unter 30) habe ein Problem. Während meiner Pubertät war ich ziemlich erfolgreich bei den Mädels, irgendwann habe ich mit einigen Freunden das Ganze mal ausgerechnet und kam auf ca. 35-40 Sexualpartnerinnen in drei Jahren. Mit 18 Jahren lernte ich allerdings meine zukünftige Ehefrau kennen, und trotz aller Warnungen aus MEINEM Freundeskreis, dass ich... naja... ziemlich herumhuren würde, blieb sie bei mir. Sie hatte mit mir ihr erstes Mal, und die Beziehung war der Wahnsinn. Ich bin extra sehr zurückhaltend da rangegangen, wollte mal eine ernsthafte Liebe erleben. Das Ergebnis war die Hochzeit zwei Jahre später. Inzwischen haben wir zwei wunderbare Kinder und eigentlich war alles gut, sogar der Sex mit ihr war bis vor Kurzem der Beste meines Lebens.

War. Denn wir haben keinen mehr. Im Endeffekt ist es meine Schuld. Sie ekelt sich vor Pornos oder dem Gedanken, ich würde welche gucken. Für mich war das immer etwas völlig Normales, früher wanderten die Filme gigabyteweise auf den LAN-Partys von PC zu PC, heute schaut man sich halt mal einen Stream an. Ich habe ihre für mich etwas merkwürdigen Ansichten zu dem Thema nie ernst genommen und ab und an online mal ein wenig "Inspiration" fürs Ehebett gesucht.

Vor einigen Wochen nun (ich verwende in meinem aktuellen Rechner immer noch eine Festplatte aus meinem allerersten Rechner) fand meine Frau beim Suchen nach alten Fotos uralte Pornos auf dem PC. Gab eine Heidendiskussion, ich habe mich entschuldigt, hoch und heilig versprochen nie wieder so etwas runterzuladen und dass die Filme eigentlich längst gelöscht sein sollten... Und wie im Wahn habe ich noch am gleichen Abend welche heruntergeladen. Total bescheuert, ich hatte ihr gerade erst das Gegenteil versprochen!

Es kam, wie es kommen musste, und meine Frau stolperte über die Pornos, als sie sich einige Fotos herunterlud. Ich hatte die Dateien ernsthaft einfach im Downloadordner gelassen. Es gab einen Riesenkrach, viele Tränen. Und für mich seitdem keinen Sex mehr. Ich liebe meine Frau, wir sind trotz Kindern und langer Ehe immer SEHR aktiv im Bett gewesen. Aber vier Wochen ohne Sex? Ich bin kurz davor durchzudrehen! Ich finde meine Frau unglaublich attraktiv und liebe sie abgöttisch. Ich verstehe nicht, wie ich so dumm sein konnte. Ich bin zwar froh, dass sie mir langsam verzeiht, wir sogar wieder so etwas wie körperliche Nähe erleben. Aber ich verstehe so langsam, warum der Sexstreik der Frauen in einem afrikanischen Land einen Bürgerkrieg beenden konnte. Es ist schrecklich! Macht nicht so einen dämlichen Scheiß wie ich, zeigt Verständnis für euren Partner. Das Leben so ohne Sex ist echt einfach scheiße!

Beichthaus.com Beichte #00039652 vom 21.04.2017 um 08:25:50 Uhr (23 Kommentare).

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Hilfe, meine Frau verschwendet all mein Geld!

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Feigheit Maßlosigkeit Partnerschaft Verschwendung Geld Köln

Meine Frau bereitet mir Kopfzerbrechen. Wir haben jung geheiratet, waren beide gerade in unserem ersten Job und führten ein bescheidenes Leben. Ich stamme aus einem relativ wohlhabenden Elternhaus, wo mir ein sorgsamer Umgang mit Geld beigebracht wurde, meine Frau hingegen wuchs in eher armen, aber herzlichen Verhältnissen auf und hat sich damals Ihr ganzes Studium selbst finanziert.

Einige Jahre sind seither vergangen, wir sind mittlerweile beide 29 Jahre alt, und durch ein wenig Glück aber auch viel harte Arbeit verdiene ich mittlerweile sehr gut - netto mehr als 15.000 Euro im Monat. Man könnte meinen, dass man damit ein sorgenfreies Leben führen kann, aber das ist in meinem Fall leider nicht so. Meine Frau, die selbst keiner geregelten Arbeit nachgeht - das Soziologiestudium war wohl doch keine gute Wahl, schafft es immer wieder, einen Großteil des mühsam erarbeitete Geld für irgendwelche sinnlosen Sachen auszugeben. Zwar legen wir durchaus Geld auf die Seite, aber eben bei Weitem nicht so viel wie bei einem solchen Einkommen normal wäre. Ein Haus im Grünen möglichst schuldenfrei zu kaufen war schon immer ein Ziel von mir, ist aber mangels Eigenkapital in absehbarer Zeit unmöglich. Auch sonst haben wir keine großen Rücklagen und wenn das so weitergeht, dann wird sich daran bis zu meiner Pensionierung auch nichts ändern.

Sämtliche Gespräche nützen nichts - sie interessiert sich einfach nicht dafür und bezeichnet mich als geizig, wenn ich ihr beiläufig mitteile, dass ich einen ihrer Einkäufe unnötig finde. Sie hat im Grunde jeglichen Bezug zur Realität verloren und rechtfertigt sich damit, dass ihre Freunde und Freundinnen sich so etwas auch leisten (Krediten sei Dank...) und man in ihrem Alter eben langsam gewisse Ansprüche hat. Langsam weiß ich wirklich nicht mehr, was ich machen soll, denn trotz diesem Konflikt liebe ich sie und sie hat auch ganz viele liebenswerte Seiten. Ich denke, das Ganze hat auch mit Ihrer Erziehung und Herkunft zu tun. Ich wünsche mir einfach meine fröhliche, bescheidene Freundin von damals zurück, die mit so viel weniger zufrieden war. Manchmal wünsche ich mir auch, dass ich meinen Job verliere, nur um sie daran zu erinnern, wie es ist, ohne dieses ganze Geld zu leben. Auch wäre es schön, wenn sie selbst einer Arbeit nachgehen würde, wo sie sieht, dass unsere finanziellen Verhältnisse nicht normal sind und das Geld nicht vom Himmel fällt. Ich beichte, dass ich mittlerweile Bitcoins kaufe, um ein wenig für mich und für schlechtere Zeiten zur Seite zu schaffen. Sind alle Frauen so?

Beichthaus.com Beichte #00039649 vom 20.04.2017 um 10:08:53 Uhr in Köln (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Ich will seit zehn Jahren eine Frau sein!

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Fetisch Peinlichkeit Feigheit Koblenz

Ich (m/21) beichte, dass ich seit mehr als zehn Jahren danach giere, dem anderen Geschlecht anzugehören und heute recht viel Geld für Frauenkleidung ausgegeben habe, wo ich doch gerade so als Student über die Runden komme. Nicht genug, dass ich nicht endlich zu einem […]
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Beichthaus.com Beichte #00039641 vom 18.04.2017 um 15:20:40 Uhr in Koblenz (12 Kommentare).

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