Ich sterbe alleine und mit einem beschissenen Job

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Verzweiflung Neid

Ich habe im Leben versagt. In der Schule wurde ich nur gemobbt und hatte eine entsprechende Null-Bock-Haltung. Hatte keine Freundin und war Jungfrau und ungeküsst. Mein Abi habe ich zwar irgendwie geschafft, allerdings habe ich danach drei Jahre gegammelt. Danach habe ich eine Lehre angefangen und war sogar echt gut und bin auch in meiner Arbeit gut. Mit 23 hatte ich auch einmal kurz eine Freundin. Fakt ist aber, alle aus meiner Schule sind echt erfolgreich und leben über die ganze Welt verstreut. Ich wohne immer noch zu Hause, weil eine eigene Wohnung nicht erschwimglich ist. Mein Bürojob ist in einer Sackgasse und ich bin gerade 25 Jahre alt. Ich werde alleine sterben - mit einem beschissenen Job. Ich will nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039499 vom 19.03.2017 um 20:46:59 Uhr (19 Kommentare).

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Multikulti funktioniert nicht!

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Aggression Hass Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich dieses drecksrassistische Türkenpack, welches sich Erdoganwähler schimpft, abgrundtief hasse. Sollen die doch in die Türkei zurückwandern, wenn denen etwas nicht passt. Alle türkischen Normalos sollen selbstverständlich hierbleiben. Diese türkischen Nazis zeigen gerade, dass Multikulti eben doch nicht funktioniert.

Beichthaus.com Beichte #00039497 vom 19.03.2017 um 08:34:55 Uhr (32 Kommentare).

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Mein Schneckenhaus

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Verzweiflung Boshaftigkeit Partnerschaft Berlin

Ich (w) war Einzelkind und stamme aus einer recht intakten Familie. Ich war immer ein ruhiges, etwas schüchternes Kind und tat mir nicht besonders leicht, auf andere zuzugehen. Als ich eingeschult wurde, habe ich mich tierisch auf die Schule gefreut - juhu, eine Gelegenheit, Freunde zu finden, dachte ich in meiner kindlichen Naivität. Es gab dann auch direkt einen Jungen in meiner Klasse, den ich sehr mochte. Natürlich war ich in dem Alter nicht in ihn verliebt, aber ich hatte ihn gern. So gern, dass er der Grund war, wieso ich mich während meiner ersten Sommerferien in der Grundschule richtig auf den Beginn des nächsten Schuljahres freute, weil ich ihn dann wiedersehen konnte. Tja, dummerweise freute er sich nicht auf mich, sondern fragte gleich am ersten Tag nach den Ferien die Lehrerin, ob er möglichst weit weg von mir einen Sitzplatz bekommen könnte. Und er war nicht der Letzte, der so auf mich reagierte. Während meiner ganzen Schullaufbahn versuchte ich Freunde zu finden, strengte mich an, nett und hilfsbereit zu sein, um beliebter zu werden, aber es schien vergebens.

Die anderen nahmen meine Hilfe gern an, wenn sie bequem war und mobbten mich ansonsten gerne auf kreativste Weise. Schubsen, Stehlen von Schulsachen, verstecken von Kleidung nach dem Sportunterricht, Sesselwegziehen, Erfinden von bösartigen Gerüchten, Breittreten jeder kleinsten Peinlichkeit bis hin zu handfesten Prügeleien. Sogar manche Lehrer fanden es witzig, ich musste mir anhören, dass ich mehr über mich selbst lachen können sollte und dass ich viel zu still wäre und die anderen würden es ja nicht böse meinen. Ich bekam auch Sprüche zu hören wie: "Was einen nicht umbringt, macht einen härter." Meine Eltern waren dabei leider auch keine Hilfe. Sie sind im Grunde beide gute Menschen, und ich zweifle nicht daran, dass sie immer nur das Beste für mich wollten, aber beide hatten selbst keine leichte Kindheit und offenbar hat ihnen das die Fähigkeit geraubt, sich in andere hineinzufühlen. Sie hielten mich für übersensibel und meinten nur, ich müsse mich auch mal selbst wehren. Wenn ich das jedoch tat, schafften es meine Mitschüler so gut wie immer, mich als Schuldige hinzustellen und so bekam ich meist den doppelten Ärger. Ich wurde nie ernsthaft körperlich verletzt, schlimmstenfalls war mal eine blutige Nase oder ähnliches dabei, aber steter Tropfen höhlt den Stein, und auch verbale Nadelstiche machen einen mit der Zeit fertig.

Nun, was soll ich sagen? Was einen nicht umbringt, macht einen tatsächlich hart. Ich habe mir einen emotionalen Panzer zugelegt. Heute ist es mir piepegal, was jemand zu mir sagt. Mit mir zu streiten ist kaum möglich, da Beleidigungen nicht mal mehr zu mir durchdringen. Freunde habe ich kaum, und die wenigen, die es gibt, würde ich kaum vermissen, wenn sie nicht mehr da wären. Der Einzige, der einen Weg in mein Schneckenhaus gefunden hat, ist mein Mann, und das nur auf sehr unorthodoxe Weise. Er hat begriffen, dass ich für romantische, sanfte Typen nur Verachtung empfinde. Obwohl er eigentlich ein herzensguter Mensch ist, pflegt er mir gegenüber einen für Außenstehende ruppigen Umgangston, da er weiß, dass er nur so an mich rankommt. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass er selber darunter leidet, mich so behandeln zu müssen, ich denke er wäre lieber ein kuscheliger, liebevoller Typ. Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass es mir aufrichtig leidtut, dass ich diesem lieben, süßen Menschen, der mir alles bedeutet, nicht eine bessere Ehefrau bin. Es tut mir leid Schatz, und danke dass du trotzdem schon all die Jahre an meiner Seite bist. Ich arbeite an mir, versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00039489 vom 17.03.2017 um 15:19:20 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

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Überraschung im Milchkarton

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Ekel Unreinlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich gerade in einen Milchkarton uriniert habe. Meine Freundin hat einfach so lange (über eine Stunde) im Bad gebraucht, dass ich es einfach nicht länger ausgehalten habe. Ich werde das Tetra-Pack nachher unauffällig entsorgen...

Beichthaus.com Beichte #00039486 vom 16.03.2017 um 23:01:13 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Drei Stunden private Arbeit

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Faulheit Falschheit Arbeit Halle

Ich möchte beichten, dass ich gerade drei Stunden damit verbracht habe, bei der Arbeit private Metallteile zu entrosten. Da ich in einem Labor arbeite, habe ich dort die besten Voraussetzungen und es sicherer, als es zu Hause auf dem Balkon zu machen. Da ich gerade alleine bin, fällt es keinem auf. Obwohl ich mein Tagespensum an Arbeit trotzdem immer erledige, habe ich ein schlechtes Gewissen, da ich mich nicht drei Stunden am Tag um Privates kümmern sollte. Tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039477 vom 16.03.2017 um 12:05:18 Uhr in Halle (4 Kommentare).

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