Die Violine

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Zwietracht Rache Nachbarn Hamburg

Ich (m/33) wohne seit 8 Jahren in einem Mehrfamilienhaus. Da die Mieten günstig sind, hat man selten neue Nachbarn. Es ist eine ruhige Gegend, und die Nachbarn sind es auch. Seit dem Auszug einer sehr anstrengenden Dame (neugierig, empfindlich, selbst Atmen war ihr schon zu laut) ist nun das krasse Gegenstück eingezogen. Ein Mitt-Vierziger alternativer Halbhippie, der gerne mal laute Musik hört, aber maximal bis 22 Uhr hörbar ist. Soweit kein Problem, auch wenn man manchmal am Wochenende länger als bis 10 schlafen würde.

Nun ist aber unter mir ein Assi-Pärchen eingezogen. Das heisst, eigentlich sind die nicht klassisch asozial. Sie ist sehr gepflegt, er ist eher so ein Möchtegern-Kleinganove. Eine Woche nach dem Einzug hatten die Beiden einen Streit von 14 Uhr mittags bis 3 Uhr nachts, inklusive Schreien, Brüllen, Heulen und Türen knallen. Gut, kann man mal machen. Seit kurzem aber spielt einer von beiden Violine. Grundsätzlich wäre das nicht schlimm, aber offenbar beherrschen die nur drei Töne die sich grausam anhören und extrem langgezogen werden. Jetzt kann man samstags und sonntags nur noch bis 8 schlafen, weil dann wieder stundenlang diese Misstöne zu hören sind. Als dann diese Woche Montag gegen Mitternacht und Mittwoch Nacht um 01:30 angefangen wurde, ist mir der Kragen geplatzt. Ich bin kurz draussen laufen gegangen (um nicht direkt loszubrüllen) und habe dann geklingelt. Es hat niemand aufgemacht, aber der Lärm war immerhin schlagartig weg. Gestern gegen 22 Uhr ging das dann wieder los. Ich hab diesmal meine Anlage (mit dicken Subwoofer) auf Maximum gestellt (vor allem den Bass), auf den Boden gekippt und volle Lautstärke Deathmetal laufen lassen, 30 Sekunden. Es war 5 Minuten still, dann ging das wieder los. Diesmal hab ich LKW-Hupen abgespielt und siehe da, es war Ruhe. Ich hatte allerdings heute morgen einen Brief im Kasten, ich solle doch Rücksicht auf andere nehmen.

Ich habe das nicht nur dem Vermieter gemeldet (unter Androhung von Mietminderung), sondern inspiriert von anderen Beichten hier kleine Heuschrecken für den Briefkastenschlitz an der Tür besorgt, dazu Kressesamen für die Fußmatte (die ich nun täglich gießen werde) und Furzspray aus dem Scherzartikelladen für den Hauptbriefkasten. Zusätzlich werde ich später über ein ungesichertes WLAN in der Nachbarschaft lustige Bestellungen aufgeben und die Wachturm-Spinner einladen. Ich beichte also, dass ich mich auf ein ganz niedriges Niveau begeben werde, weil ich meine neuen Nachbarn nicht mag. Reden bringt nichts, das haben andere Nachbarn bereits versucht.

Beichthaus.com Beichte #00041402 vom 06.07.2018 um 12:40:12 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Mit der Sektflasche in die Notaufnahme

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Peinlichkeit Unfall Intim

Eines Abends beim Sex ließ ich meinen Freund Sekt aus meinem Bauchnabel schlürfen. Nach und nach leerte sich die Flasche und wir machten noch eine auf. Mein Liebster holte den Vibrator aus dem Schrank und wollte mich hintenrum ein wenig verwöhnen, doch leider stellten […]
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Beichthaus.com Beichte #00041297 vom 25.05.2018 um 22:44:46 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Mitschüler mochten mich nicht

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Rache Falschheit Schule Hannover

Als ich (m/23) in der sechsten Klasse war, bot unsere Schule Kurse an, die nach dem Unterricht stattfinden sollten. Dazu gab es einen Zettel, den die Eltern unterschreiben sollten, ich wollte nirgends teilnehmen, meine Eltern sahen das anders, da sie dachten, dass ich später Pluspunkte auf dem Zeugnis erhalten würde. Sie kreuzten den Kurs "Gartenarbeit" an. Lustlos ging ich jeden Montag nach dem Unterricht in den Garten, ich war der Jüngste, denn der Großteil bestand aus Jugendlichen, die man lieber meidet und durch ihr Fehlverhalten bestraft wurden. Die Jugendlichen waren im Alter von sechzehn und mir körperlich überlegen, sie machten sich ständig über mich lustig, schubsten mich herum oder warfen meinen Rucksack über den Zaun. Manchmal verfolgten sie mich auch und riefen: "Geh zurück nach Asien, bevor wir dir deine Augen noch weiter aufschlitzen!" Als Zwölfjähriger hatte ich natürlich Angst, denn ich bekam mit, wie brutal diese Jungs waren.

Der zuständige Lehrer interessierte sich nicht dafür und wenn einer der Jugendlichen mitbekam, wie ich mich beschwerte, lauerten sie mir nach dem Kurs auf. Selbst, wenn sie den Kurs schwänzten, warteten sie an der Bushaltestelle auf mich, um mir eine Abreibung zu verpassen. Dabei hatte ich ihnen nichts getan. Ich hatte jeden Tag Angst, ihnen zu begegnen, denn nach einiger Zeit war ihnen der Kurs nicht genug, einmal sind drei von ihnen auf dem Schulhof zu mir gekommen, haben mich in eine dunkle Ecke gezerrt und mich getreten, bespuckt und mich mit ihrem Essen beworfen. Meine Eltern glaubten mir nicht und dachten, ich würde Aufmerksamkeit suchen, selbst, als ich ihnen die Kratzer auf meinem Arm zeigte, hörte ich nur, dass ich mir das alles ausgedacht hätte.

Meine Freunde wendeten sich auch von mir ab, da sie Angst hatten, ebenfalls von den Älteren belästigt zu werden. Nun zu meiner Beichte: als ich an einem Montag wieder in dem Kurs war, saßen wir alle in einem Klassenzimmer. Da es draußen regnete, sollten wir schriftliche Aufgaben erledigen. Der zuständige Lehrer war krank, weshalb ab und zu eine Lehrerin ins Zimmer kam und nach uns sah. Als die anderen wieder anfingen, mich zu beleidigen, nahm ich meinen Mut zusammen und stand auf. Ich fing an, sie zu provozieren, denn ich hatte eine Idee. Sie gingen darauf ein und wurden aggressiv, einer schubste mich. Ich tat so, als wäre ich mit dem Kopf gegen die Tischplatte geknallt und legte mich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Boden. Plötzlich war es ganz still und einer fragte doch tatsächlich, ob alles okay wäre. Als die Lehrerin ins Zimmer kam, eskalierte die Situation und die anderen bekamen riesigen Ärger. Ich musste abgeholt werden, da ich behauptete, starke Schmerzen zu haben. Auch meine Eltern glaubten mir endlich und zeigten die Jugendlichen wegen Körperverletzung an.

Beichthaus.com Beichte #00040423 vom 05.10.2017 um 20:13:27 Uhr in Hannover (7 Kommentare).

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Randalierer im Hotel

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Aggression Trunksucht Gewalt Arbeit München

Ich (m/23) habe vor einem Jahr in einem Hotel gearbeitet. Es war im Dezember, viele Kollegen hatten sich krankgemeldet. Mein Chef bat mich, eine Nachtschicht einzulegen. Ich stand also stundenlang gelangweilt an der Rezeption, es kamen kaum Gäste. Der Höhepunkt war […]
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Beichthaus.com Beichte #00040344 vom 22.09.2017 um 14:43:04 Uhr in München (17 Kommentare).

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Meine Vorurteile gegen Asiaten

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Vorurteile Hass Gesellschaft Tiere

Ich verabscheue viele asiatische Kulturen - bzw. hasse sie geradezu und wünsche ihnen den Tod herbei. In meinen Augen sind viele Asiaten - und dabei tun sich besonders die Chinesen hervor - widerliche Tierquäler und Umweltzerstörer. Es ist für mich unerträglich, […]
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Beichthaus.com Beichte #00038973 vom 23.11.2016 um 11:57:16 Uhr (22 Kommentare).

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