Hat dein Freund dich aus dem Katalog?

53

anhören

Hass Vorurteile Zorn

Ich muss es endlich loswerden: Ich hasse Deutsche. Ich bin 25 Jahre alt und Koreanerin, ich bin in Seoul geboren und mit meinen Eltern nach Deutschland gezogen, als ich drei Jahre alt war. Schon in der Schule musste ich mir blöde Sprüche anhören, Schlitzauge, Japse oder Reisfresserin waren noch harmlos. Jetzt werde ich zwar nicht mehr beleidigt, aber mich nerven diese dummen Anmachen, die man ständig bekommt. Man wird ständig gefragt, ob man Chinesin ist oder Japanerin und der beste Spruch: "Ach du kommst bestimmt aus Thailand." Als ob es in ganz Asien nur drei Länder gibt. Auch wurde ich schon von einer Frau gefragt, ob wir wirklich Hunde und Katzen essen. Mein Ex musste sich auch anhören, er hätte mich aus einem Katalog bestellt.

Natürlich gibt es auch lustige Fragen, ob wir nicht mit Messer und Gabel essen können oder dass wir alle Karate können. Darüber lache ich sogar manchmal, aber es nervt nur noch. Letzte Woche war ich mit einer Freundin unterwegs und ein Typ hat mich auf Chinesisch angesprochen (hat er wahrscheinlich aus einem Kung-Fu-Film). Ich habe mich umgedreht, ihn angelächelt und angefangen auf Koreanisch mit ihm zu sprechen, richtig schön schnell. Er sagte dann, es tue ihm leid, aber er spreche kein Chinesisch - worauf ich gekontert habe: "Ist mir gar nicht aufgefallen und das war Koreanisch und kein Chinesisch. Generell sind besonders die älteren Menschen in Deutschland sehr rassistisch. Wenn ich mit meiner Mutter telefoniere und wir uns auf Koreanisch unterhalten, kommen Sprüche wie: "Die leben in Deutschland und können kein Deutsch", oder "Typisch Touristen, können sich nicht benehmen." Jedenfalls hasse ich Deutsche immer mehr, was mir eigentlich leidtut, weil ich auch gute deutsche Freunde habe.

Beichthaus.com Beichte #00038790 vom 04.10.2016 um 18:38:09 Uhr (53 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Streiche an Silvester

9

anhören

Rache Ekel Trunksucht Silvester

Ich war auf einer Silvesterfeier mit Freunden unterwegs und habe einiges getrunken. Als wir dann bei einem Freund ankamen, haben wir weitergefeiert. Der Freund hat über einen seiner Nachbarn geschimpft, weil er seine Pakete mehrfach angenommen und danach geöffnet hat. Irgendwann hatten wir viel getrunken und ich sagte zu ihm, dass mir übel ist und ich wahrscheinlich Kotzen müsste. Er kam dann auf die Idee, dass ich heruntergehen soll und ihm durch den Briefschlitz in der Tür kotzen sollte. Gesagt, getan! Ich bin runtergegangen und habe meine Hand an den Briefschlitz gepackt, damit die Kotze durch den Briefschlitz läuft und mit der anderen habe ich mir einen Finger in den Hals gesteckt, um zu kotzen. Dann lief die Kotze über die Hand durch den Briefschlitz und an die Tür mit allem, was ich gegessen und getrunken habe. Später, als ich nach Hause gehen wollte, kam er mit herunter und hat seine ganze Pfefferspraydose durch den Briefschlitz geleert. Der Nachbar war zu diesem Zeitpunkt aber anscheinend auch irgendwo feiern. Am nächsten Abend rief er mich an und erzählte mir am Telefon, wie der Nachbar das gesamte Treppenhaus zusammengeschrien hat, als er nach Hause kam. Irgendwie tut es mir heute ein wenig leid, dass wir das getan haben und gleichzeitig muss ich heute immer noch lachen, wenn ich mich daran erinnere, was wir damals gemacht haben.

Beichthaus.com Beichte #00036970 vom 03.11.2015 um 23:04:22 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Überraschung im Briefschlitz

18

anhören

Schamlosigkeit Waghalsigkeit Dummheit Peinlichkeit

Ich (m/30) habe etwas aus meiner Jugend zu beichten. Vor etwa zehn Jahren lebte ich noch bei meinen Eltern, zusammen mit meiner ein Jahr jüngeren Schwester. Eines Tages klingelte es an der Tür, es war die Schulfreundin meiner Schwester. Sie wollte scheinbar ein Referat mit meiner Schwester vorbereiten. Ich wollte ihr eigentlich Zugang zu unserem Haus gewähren, doch ich tat etwas sehr Unüberlegtes. Aus meiner pubertären Geilheit heraus, steckte ich meinen Penis durch den Briefschlitz, der sich etwa in Hüfthöhe in der Tür befand. Prompt sagte ich: "Wenn du reinkommen willst, muss du mir schon einen Handjob machen". Solch eine Szene fand ich mal in einem Porno, welchen ich total erregend fand. Da ich sowieso sturmfrei hatte, und die Freundin meiner Schwester heiß war, bot sich das an. Sie beschimpfte mich daraufhin als Perversling und rannte von dannen. Nun, jetzt wo ich deutlich reifer bin, finde ich diese Aktion einfach nur geschmacklos. Es war schlicht und ergreifend Nötigung an einer Minderjährigen. Wie dumm kann ich nur gewesen sein? Zum Glück behielt sie es für sich, sonst hätte es eventuell Ärger von allen Seiten gegeben. Bis heute habe ich mich nicht entschuldigt, auch wenn es höchste Eisenbahn ist. Leider kann ich mich dazu nicht überwinden, da die ganze Geschichte womöglich neu aufgerollt wird. Wer weiß, vielleicht würde sie es allen erzählen, wenn sie daran erinnert wird? Wie dem auch sei, ich bitte aus tiefstem Herzen um Absolution. Eine Jugendsünde ist eine Jugenddummheit. Wir waren alle doch in dem Alter.

Beichthaus.com Beichte #00036963 vom 02.11.2015 um 19:24:33 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Ehering meiner Tante

21

anhören

Zorn Hass Vorurteile Diebstahl Familie

Vor kurzer Zeit starb meine Tante. Wir haben noch einmal bei ihr daheim Abschied genommen. Meine Cousine, die eine andere Nichte von ihr ist und ich gehen uns möglichst gut aus dem Weg. Sie wirft mir vor, dass ich ihren Freund nicht ausstehen kann, weil er Libanese ist. Dieser war auch an dem Tag dabei und ich wollte nicht, dass er dort etwas vorheuchelt, denn meine Tante hat ihm vor ihrem Tod klargemacht, was sie von ihm hält. Meine Familie redete jedoch auf mich ein, an diesem Tag keinen Stress zu machen. Ich sah, wie der Freund meiner Cousine die Hand meiner wehrlosen toten Tante hielt. Ich hätte ihn am Liebsten da weggetreten, aber ich beherrschte mich. Er steckte - wie ich mich zurückerinnere - hastig etwas in die Tasche. Mein Onkel, also ihr Mann, war ganz durcheinander am Tag der Beerdigung und sagte, dass er den Hochzeitsring seiner Frau nicht findet und sie ohne begraben wurde. Ich wusste sofort, wer dahintersteckte.


Ich hoffte einfach so sehr, dass der Freund meiner Cousine auffliegt, denn den möchte ich nicht in der Familie haben. Ich sprach meinen Vater darauf an, der mich nicht ernst nahm und ich wenigstens für diesen Tag Frieden bewahre, auch wenn er ihn auch nicht mag. Das bewirkte aber irgendwie das Gegenteil: Ich bin völlig eskaliert und ging noch am Abend zu meiner Tante, um an seinen Koffer zu gehen, schlitzte den Reißverschluss mit dem Messer auf und leerte diesen vor den anderen aus. Der Ring war nicht zu finden, völlig verzweifelt ging ich zur Garderobe und konnte in seiner Jackeninnentasche den Ring erfühlen. Ich ging mit der Jacke ins Wohnzimmer. Ich genoss richtig, wie er ganz blass wurde und holte triumphierend den Ring raus. Er meinte, dass ich den Ring darein gesteckt habe, und grinste mich an. Darauf habe ich ihm ins Gesicht gespuckt. Dann zog meine Cousine mich zurück, ihre Eltern warfen ihn raus. Ich beichte, dass ich mich manchmal einfach nicht unter Kontrolle habe und Dinge immer sehr dramatisch löse.

Beichthaus.com Beichte #00036961 vom 02.11.2015 um 15:21:03 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Frauen in Burka

39

anhören

Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Frauen in Burka
Es tut mir irgendwie leid, aber ich (w/34) kann Frauen in Burka nicht richtig ernst nehmen. Unser Sohn ist jetzt in der ersten Klasse und zwei Mütter aus der Klasse tragen Burka. Letztens war Elternabend. Ich nehme diese beiden Frauen zwar wahr, aber ich kann und will mit ihnen kein Gespräch beginnen. Zum einen weiß ich nie, wer welche Frau ist. An Augenschlitzen erkenne ich keinen Menschen. Und außerdem sind mir Burkas ehrlich gesagt irgendwie suspekt. Eine Frau in Burka ist für mich irgendwie kein Individuum, sie hat ja nichts, woran man sie erkennen kann. Das alles ist bei mir teilweise bewusst und teilweise unbewusst. Ich ignoriere die beiden Mütter nicht absichtlich, aber sie sind für mich quasi nicht richtig vorhanden. Sie wirken auf mich wie wandelnde Bettlaken mit Augen. Ich möchte niemandem die Burka verbieten (außer an bestimmten Orten, wie Kreditinstituten, Gerichten, Polizeibehörden etc., gehören sie für mich verboten), aber ich möchte auch ehrlich gesagt mit niemandem, der sich bis auf die Augen verhüllt, mehr Worte als "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" wechseln. Dazu muss ich aber auch sagen, dass die beiden Mütter mit Burka auch nie Kontakt zu anderen suchen, sondern immer nur miteinander im Gespräch sind. Meine Hauptbeichte ist aber, dass ich sie eben nicht so richtig für voll nehmen kann.

Beichthaus.com Beichte #00036931 vom 27.10.2015 um 19:13:19 Uhr (39 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000