Hast Du mal einen Euro?

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Aggression Geiz Osnabrück

Irgendwann klatsche ich so einem "Haben Sie mal nen Euro?"-Typen mal eine. Ich komme mir langsam vor, als würde ich mitten im Bahnhof wohnen, dabei ist das nur Innenstadt (rand von ner Fussgängerzone) hier. Auch echt keine miese Gegend, eher teurere Mieten. Aber so seit etwa 2 vielleicht 3 Jahren, kann ich nicht einmal vor die Tür gehen ohne das mich irgendeiner anschnorren will. Kein Witz, es vergeht wirklich kein Tag, an dem man nicht wenigstens 1 mal gefragt wird (meistens aber mehrmals). Sogar gerade um 23:40 Uhr werde ich auf den 50 Metern vom Parkplatz zur Haustür noch nach so einen verschissenen Euro gefragt. Da juckte mir schon die Faust in der Hosentasche. Irgendwann passiert es und ich hau jemanden nur wegen dieser dämlichen Schnorrerei um. Für diesen Sommer lasse ich mir auf jeden Fall noch Shirts drucken mit "Nein, ich habe keinen verschissenen Euro für euch".

Beichthaus.com Beichte #00041799 vom 29.03.2019 um 01:05:17 Uhr in Osnabrück (Johannisstraße) (12 Kommentare).

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Meine Jugendliebe und die Drogen

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Drogen Liebe Gesundheit Berlin

Ich (m/23) werde nächste Woche meine Freundin (23) heiraten. Wir stammen beide aus Berlin, einem nicht sonderlich guten Stadtteil, sind zusammen zur Schule gegangen und wohnten in der selben Straße. Wir stammen beide aus einem katastrophalen Elternhaus, unsere […]
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Beichthaus.com Beichte #00041586 vom 03.10.2018 um 22:36:21 Uhr in Berlin (34 Kommentare).

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“Beichte

Ich hetze die Polizei auf Migranten

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Zorn Boshaftigkeit Gesellschaft Rache Berlin

Ich (20) komme ursprünglich aus Marokko. Meine Eltern sind vor meiner Geburt nach Deutschland gekommen, beide haben dann die deutsche Sprache erlernt und sich einen Job gesucht. Obwohl meine Familie nicht religiös ist, wir nur deutsch sprechen und alle arbeiten, werden wir häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Durch viele Migranten, die sich kriminell und asozial verhalten, verschlechtert sich die angespannte Situation zusätzlich. Es tut weh, zu hören, dass man unrein ist und man Deutschland verlassen soll und das nur, weil unzählige undankbare, kriminelle und kranke Menschen nach Deutschland gekommen sind.

Vor einigen Wochen konnte ich die Wut nicht mehr zurückhalten und fing an, nach der Arbeit die offensichtlich ausländischen Menschen in der Innenstadt zu beobachten, sobald mir auffiel, dass sie andere verbal oder körperlich belästigten, rief ich die Polizei, die sich oft in der Nähe befand. Einmal erwischte ich sogar Drogendealer. Einerseits schäme ich mich dafür, dass ich die Komplexe durch meine Herkunft dadurch kompensiere, andererseits freue ich mich, wenn die Migranten von der Polizei mitgenommen werden.

Beichthaus.com Beichte #00040928 vom 27.01.2018 um 22:51:59 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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Auf der Flucht vor meiner Familie

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Lügen Diebstahl Waghalsigkeit Missbrauch München

Ich habe drei Jahre meine Eltern mit Noten belogen. Anfangs aus Minus ein Plus gemacht. Ich habe Klassenarbeiten und Zeugnisse gefälscht. So professionell, dass ich an anderen Schulen gefälschte Klassenarbeiten für 25 Euro das Stück anbot. Ich hatte sieben bis acht Stammkunden. Durch die guten Zensuren sahen meine Eltern keinen Grund, zum Elternsprechtag zu gehen. Da meine Noten in real immer schlechter wurden, irreal stabil supergut blieben und ich einen blauen Brief erhielt, mussten meine Eltern ran. Der blaue Brief war kurioserweise für das falsche Fach adressiert, mir gelang es, den neuen Brief abzufangen. Ich fälschte die Unterschrift. Irgendwie gelang es mir, den Lehrer hinzuhalten und mit besseren Leistungen zu beeindrucken.

Nach drei Jahren, ich war in der 9. Klasse, wollten meine Eltern zum Elternsprechtag. Könnte man mal wieder hin. Mein Vater ging hin, zum Englischlehrer. Meine Versetzung war in den Fächern Mathe, Französisch und Englisch gefährdet. Morgens saß ich im Unterricht und freute mich, dass ich bald sterben würde. An jenem Tag unternahm ich einen Selbstmordversuch. Er misslang. Ich ging nach Hause. Weinte schrecklich, bis ich nach einigen Worten verstand: Der Lehrer hatte sich derartig zweideutig ausgedrückt, dass mein Vater von den schlechten Zensuren nichts erfahren hatte. Ich musste mir rasant am Küchentisch eine neue Geschichte einfallen lassen.

Da die Hoffnung auf eine Versetzung in die 10. Klasse rasant schwand, musste ich im Mai 2005 handeln. Es stand ein Sprechtag bevor, dieses Mal wollte meine strengere Mutter vorbeischauen. Vorbereitend fälschte ich ein Tagebuch, um die Polizei auf eine falsche Spur zu führen. Dort erfand ich eine Freundin, die ich nie hatte. Ich klaute die Waffe meines Vaters, die ich als Kind beim Suchen nach Weihnachtsgeschenken gefunden hatte, packte sie in meinem Rucksack. Ich sah meine Mutter in der Innenstadt zur Schule gehen. Nach einigem Nachdenken - Suizid oder Abhauen - haute ich von zu Hause ab. Ich war insgesamt sechs Wochen auf Flucht. Selten blieb ich am selben Ort, lernte ich jemanden kennen, verließ ich den Ort. In Bad Reichenhall fiel ich auf einen Typen rein, der mir Nahrung anbot. Ich aß mich satt, ich wusch mich rein, dafür gab es einen Handjob. Irgendwie redete ich mich aus der Wohnung raus.

Ich klaute ein Fahrrad, mit dem ich durch die Alpen tourte. Irgendwann erreichte ich München. Das Rad stellte ich mit einem Zettel in einem Vorort von München ab ("Dieses Rad ist aus Österreich, Salzburg, es tut mir unendlich leid.") Ich stahl vor allem in Tankstellen. Ich saß an der Theresienwiese und malte. Ich stahl mir alles. In einem Park wurde ich sexuell missbraucht. Ich erhielt dafür 10 Euro und eine Lebensberatung, wie wichtig Familie sei. Manchmal schauten mich Passanten in den U-Bahn-Stationen an. Die Zahnspange begann zu schmerzen, eigentlich sollte sie längst raus. Ich unternahm einen Versuch, sie selbst zu entfernen, was mir teilweise gelang. Auf einer Toilette einer S-Bahn-Station.

Kurz darauf wurde mir mein Rucksack gestohlen. Ich schlief auf Zeitungen in einer Parkanlage. Ich zog mir eine schlimme Zahnfleischentzündung zu. Ich klaute im Hertie-Kaufhaus einige Flaschen Fruchtsaft. Ein Ladendetektiv erwischte mich. Man brachte mich in eine Jugendeinrichtung. Am nächsten Tag besuchten mich meine Eltern. Die Schule plante meinen Rauswurf, den die schulpsychologische Beratungsstelle unterband. Davon erfuhr ich erst Jahre später. Ich habe überlebt, aber es brauchte sehr lange, bis ich Sex genoss.

Beichthaus.com Beichte #00040642 vom 13.11.2017 um 19:35:01 Uhr in München (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Pubertierende Jugendliche in der Innenstadt

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Zorn Hass Gesellschaft

Wenn ich (w/24) mittags nach Feierabend durch die Stadt muss, überkommt mich jedes Mal ein furchtbarer Kotzreiz und nur schwer zu bändigende Aggressionen. Die Supermärkte in der Innenstadt sind dann Wochentags nicht nur proppenvoll, sondern sie sind proppenvoll mit […]
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Beichthaus.com Beichte #00040553 vom 29.10.2017 um 12:23:36 Uhr (13 Kommentare).

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