Abzocke mit Blitzern

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Ungerechtigkeit Vandalismus Rache Auto & Co.

Ich (m/25) wurde des Öfteren geblitzt. In meinen Augen zu Unrecht. Unter anderem war da ein Vorfall, bei dem ich in einer 30er Zone einen Traktor überholt habe, der langsamer als mein erster Gang gefahren ist. Ein anderes Mal wurde ich direkt hinter einer Ampel geblitzt. Klar, dass man bei Gelb noch einmal aufs Gas drückt, um rüberzukommen. Alles in allem habe ich aus Genugtuung Staatseigentum beschädigt, um die Verluste erträglicher zu machen - meist nach einer Partynacht, wenn der Alkoholpegel dementsprechend hoch war. Ich bereue nicht den Vandalismus, sondern dass es im Endeffekt doch wieder die Steuerzahler bezahlen mussten.

Beichthaus.com Beichte #00036276 vom 29.07.2015 um 10:08:10 Uhr (16 Kommentare).

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Mein Weg aus der Schuldenfalle

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Prostitution Verschwendung Geld

Ich schreibe heute mein erstes Geständnis auf. Ich schäme mich ein wenig, aber ich kann, denke ich, auch nicht mehr mit der Sünde leben. Ich war etwa 21 Jahre alt, als es losging. Ich hatte einen Kredit aufgenommen, wollte mal so richtig auf dicke Hose machen und hatte keine Lust, es mir zu erarbeiten. Doch was viel schlimmer ist: Das Geld war so schnell weg, wie es kam. Ich habe nicht einmal einen Schimmer, wo und wie ich es ausgegeben hatte. Ich musste es natürlich zurückzahlen, und wie es halt so ist, kommt ein Problem nie allein. Ich musste im Job kürzertreten und hatte auf einmal Probleme, den Kredit zurückzuzahlen.

Dann kam eine Freundin auf die Idee, ganz einfach und unkonventionell Geld zu verdienen: Dazu gab es auch eine bestimmte Plattform. Dort habe ich mich angemeldet - ein Bild hochgeladen, von meinem Körper ohne Kopf, und mich für Geld angeboten. Ich habe mich verkauft und schäme mich dafür. Es war widerlich. Ich dachte, wenn man gerne Sex hat, kann man darüber hinweg sehen, aber man kann es nicht. Es fühlte sich an, als wäre ich nichts wert. Ich habe mich einfach verkauft. Nur für Geld. Das ist ein dreckiges Gefühl.

Beichthaus.com Beichte #00036267 vom 28.07.2015 um 11:36:55 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Angst vor einer Fehlgeburt

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Falschheit Lügen Schwangerschaft Heilbronn

Angst vor einer Fehlgeburt
Ich beichte, dass ich im zweiten Monat schwanger bin. Was daran die Beichte ist? Niemand weiß davon. Nicht einmal mein Partner. Und das, obwohl es unser gemeinsames Wunschkind ist. Das Verwerfliche daran ist, dass ich auch nicht vorhabe, es ihm in den nächsten ein bis zwei Monaten zu erzählen. Warum? Nun, dazu muss man wissen, dass wir in einem Haus mit mehreren Generationen leben. Das heißt, meine Schwiegermutter sowie seine Großeltern leben quasi mit uns unter einem Dach. Dazu sollte man auch wissen, dass wir uns untereinander gut verstehen. Warum dann die ganze Heimlichtuerei? Wie viele andere Schwangere auch habe auch ich Angst vor einer eventuellen Fehlgeburt und wollte mehr oder weniger noch bis zum dritten Monat warten, bis die Schwangerschaft "in trockenen Tüchern" ist, bevor noch jemand davon erfährt. Einfach, damit der Schmerz bei einer eventuellen Fehlgeburt nicht so riesig ausfällt, wie wenn jeder davon weiß und mich ständig damit anstachelt.

Da ich aber weiß, dass mein Partner ein absolutes Plappermaul ist und es unter Garantie sofort seiner Familie erzählen würde, habe ich es ihm noch nicht gesagt, sondern warte noch ein wenig. Unsere Beziehung läuft übrigens sehr gut. Ich bitte um Absolution. Falls du das jemals lesen solltest, Schatz: Es tut mir leid, aber ich mache mir einfach Sorgen um unser ungeborenes Kind und liebe dich über alles.

Beichthaus.com Beichte #00036261 vom 27.07.2015 um 17:47:12 Uhr in 07131 Heilbronn (19 Kommentare).

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Skurrile Freunde und lustige Begebenheiten

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Falschheit Lügen Gesellschaft Weilheim

Ich (m/20) belüge des Öfteren Freunde und Familie, um sie zum Lachen zu bringen oder von skurrilen Situationen erzählen zu können. So erfinde ich immer einen Haufen Freunde, die dann dies und jenes Lustiges, Cooles oder Eigenartiges gesagt haben. Ich denke mir Fakten über diese erfundenen Personen aus, mache sie fast schon zu Karikaturen, das aber meist so gut, dass noch niemand etwas gemerkt hat. Manchmal sind diese Personen auch nicht rein erfunden und ich spreche von echten Bekannten. Allerdings erwähne ich nie deren Namen, sodass diese dann nicht in peinliche Situationen kommen. Was ich erfinde? Eigentlich nichts Schlimmes, auf jeden Fall nichts Abartiges - eigentlich nur witzige Sachen. Ich mag es einfach, wenn ich in einer Gruppe oder bei meinen näheren Bekannten einfach mal eine Story preisgeben kann, die alle interessant finden und über die sie lachen müssen. Außerdem bekräftigt es mich in meinem mir nachgesagten Talent, Charaktere und Geschichten zu erfinden.


Zu guter Letzt finde ich viele Leute auch einfach langweilig und passiv, sodass ich einfach mal etwas erfinde und übertrieben darstelle, um etwas Farbe in meine Erzählungen zu bringen. Ein gewisser Wunsch, dass die Leute etwas interessanter wären, steckt auch darin. Wenn ich etwas Schlimmes lese, erfinde ich auch immer Leute, die ihr Entsetzen kundgegeben haben, oder die die schreckliche Handlung (z.B. Mord) verurteilen, da ich oft das Gefühl habe, dass es viel zu viele herzlose Leute gibt, die zu selten Mitleid empfinden. Und dann erfinde ich solche mitleidvollen Personen, um mir etwas Mut, was das Wesen der Menschen angeht, zurückzugeben. Wenn jemand eine Eigenschaft hat, für die er sich schämt oder für die andere ihn auslachen, erfinde ich auch immer Leute, die diese Eigenschaft auch haben, glücklich sind und solche, die die Mobber verachten. Ich habe immer das Gefühl, das bringt mehr als nur die eigenen Worte. Ich beichte also, dass ich oft Freunde und Familie belüge, wenn auch ohne böse Absicht.

Beichthaus.com Beichte #00036259 vom 27.07.2015 um 16:38:06 Uhr in 82362 Weilheim (Murnauer Straße) (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Pastors Tochter im Freudenhaus

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Prostitution Morallosigkeit Neugier Last Night Berlin-Kreuzberg

Pastors Tochter im Freudenhaus
Es ist ein später Sommerabend in Berlin. Heute treffe ich (w/23) mich mit Jan. Zumindest ist das sein Deckname, während meiner Alicia ist. Wir sind undercover für einen Radiospot unterwegs. Es geht um das erotische Nachtleben Berlins. Den Job habe ich angenommen, weil ich der Überzeugung bin, dass niemand ehrlicher sein könnte, als die Tochter eines Pastors. Ich bin sehr streng aufgewachsen und machte erst spät sexuelle Erfahrungen. Mir war all das nicht wichtig. Ich wurde schließlich auch religiös erzogen.

Doch dieser Job bedeutete viel für mein Ego. Ich wollte ausbrechen, nicht etwa weil man mich gefangen hielte, sondern mehr weil ich mich selbst gefangen hielt. Ich musste mein Ego auf die Probe stellen. So bewarb ich mich auf die Ausschreibung und bekam eine Aufgabe zur Probe. Ich sollte mit meinem Radiokollegen in eine Art Freudenhaus gehen, verdeckt als Paar, um zu sehen, wie es so ist. Natürlich darüber erzählen, unauffällig bleiben und mitmischen. Das war mir alles unangenehm und suspekt. Bis zur letzten Sekunde wollte ich noch einen Rückzieher machen, aber ich packte meinen ganzen Mut zusammen. Wir trafen uns in Berlin Kreuzberg. Nicht weit von einer berühmten Straße entfernt, sollte eine Privatwohnung sein, die dafür genutzt wird, sexuelle Abenteuer zu erleben. Ich wusste nicht, wie ich mich kleiden sollte. Mein Kollege sagte etwas freches, aber nackt sein wollte ich nicht. Also entschloss ich mich für den Schulmädchen-Look.

Strümpfe, ein Schweifrock und oben rum ein BH mit Spitze - golden und schwarz. Meine Haare ließ ich offen. Und steckte meinen Pony in eine Klammer. Rosa Lipgloss und ein wenig Rouge. Schon war der "Süßes Mädchen"-Look geboren. Dort angekommen fühlte ich mich zunächst ziemlich unwohl. Ich setzte mich in eine Ecke - Jan hingegen flirtete los. Wir waren als Pärchen da, damit wir umsonst reinkamen. Die Tarnung durfte nicht auffliegen, aber ich hatte zuvor noch nie meinen Kollegen geküsst. Strange, diese Situation. Ich trank Wein und wurde bald auch angeflirtet: "Eigentlich ein ganz süßer Typ" - dachte ich, doch direkt kam mir der Gedanke, dass er für Sex zahlt. Wieder ein komisches Gefühl.

Ich ging in das Raucher-Zimmer. Julia, die dort als festes Girl arbeitet, war auch gerade dabei zu rauchen. Sie war mir schon beim Reingehen aufgefallen. Sie hat gemachte Brüste, aber ehrlich gesagt hätte ich sie gerne genommen, wenn ich ein Mann wäre. Auch als Frau hätte ich mir ihr rummachen wollen. Die Gedanken an Kontakt mit einer Frau kamen mir an diesem Abend übrigens das erste Mal. Wir rauchten und unterhielten uns. Sie fasste mir ans Knie und ich wollte sie am Liebsten packen, aber die Arbeit ging vor. Ich stellte ihr also Fragen, wie alt sie sei und wieso sie diese Arbeit verrichtete. Die Antwort war so klar - ich hätte es mir denken können: Geld!

Julia ist gerade einmal 20 Jahre jung. Drei Jahre jünger als ich und verdient wahrscheinlich das Dreifache. Sie musste dann aber wieder rein und ich war in Gedanken versinken. Irgendwie bemitleidete ich sie. "Armes Ding", dachte ich. Wie kann Geld einen dazu bringen. Doch was später kommen sollte, hat mich umso mehr mitgenommen. Ich ging wieder ins Zimmer. Dort sind noch weitere Girls. Eine ist Rosalia. Sie ist aus Bulgarien und kann kaum ein Wort Deutsch. Wir unterhalten uns irgendwie, ich hatte tatsächlich absolut kein Interesse an den Männern dort. Und auch kein sexuelles Interesse mehr an Frauen, aber ich war neugierig und wollte wissen, wieso diese Mädchen dort sind. Rosalia hat einen Sohn, ist alleinerziehend und braucht Geld, erfahre ich.

Während dieser Zeit kümmerte sich Jan um die hübsche, mit den gemachten Brüsten - Julia. Dabei beobachte ich die beiden und empfinde Scham, gemischt mit Eifersucht, denn er war ja mit mir da. Er hätte auch mich haben können. Doch dieser Gedanke ging so schnell, wie er kam. Er nahm sie von hinten, es gab nicht einmal einen Kuss oder irgendeine Zärtlichkeit. Er nahm sie einfach von hinten. In ihren Augen sah ich nichts. Leere machte sich breit, während er sie ohne Gefühl, wie ein Stück Fleisch durchnahm. Ekel durchflutete mich. Er fickte sie, weil er geil auf sie war. Nichts davon gehörte zum Job. Währenddessen war ich dennoch von Eifersucht umklammert. Ich wollte herkommen, um mich von meinen eigenen Fesseln zu lösen, doch ich blieb des Pastors braves Mädchen. Julia war völlig emotionslos. Sie ließ sich ficken, bestimmt 100 Mal. So sah es jedenfalls aus.

Ich fragte mich, ob sie auch lieben könnte oder ob sie wisse, wie es sich anfühlt, Sex aus Liebe zu haben. Ich musste gehen. Doch Jan kam mir nach und hielt mich am Arm fest. Wohin ich denn wolle, fragte er, und mein Blick neigte sich. Er bemerkte meine Scham, vielleicht auch meine Sehnsucht. Er küsste mich. Ich war überwältigt und im nächsten Moment angeekelt. Erst fickt er eine Nutte und denkt, er könne das auch mit mir machen. Der Job war mir plötzlich scheißegal! Ich stieß ihn von mir, nahm meine Sachen, zog mich an und ging hinaus. Ich lief die dunkle Straße entlang. Ich kaufte Zigaretten. Mir war auf einmal nach rauchen. Obwohl ich es aufgegeben hatte und vorher mit Julia nur dachte, dass ich so einfacher Antworten auf meine Fragen bekommen würde. Ich rauchte und lief die Straßen lang. Genervt und verletzt von den Umständen, in denen sich einige Frauen wohl befinden, nicht nur in diesem Haus, sondern in vielen weiteren Häusern. In Deutschland und überall auf der Welt.

Ich rief einen alten Freund an. Wollte reden und kuscheln. Ich wollte Sex haben - mit jemandem, den ich mag und kenne. Mich jemandem widmen, der sich meiner Seele widmet. Wir trafen uns und tranken viel Wein und bald darauf Jacky Cola. Ich regte mich auf und wieder ab. War laut, dann wieder leise. Stefan nahm meine Hand und küsste sie sanft. Ich sah ihn an und lachte und er lachte auch. Es war so kitschig und süß und dennoch komisch. Wir zahlten, gingen nach Hause und wollten wilden, geilen Sex haben. Doch am Ende schliefen wir ein, nebeneinander. Hand in Hand, ab und zu umarmte er mich im Schlaf und küsste meine Stirn und meinen Hals. Wir knutschten rum und leckten auch ein bisschen, aber wir wollten einfach nur beieinander sein. Was aus Jan und der Radio Show wurde, weiß ich bis heute nicht. Er hat sich zwar gemeldet, aber irgendwie wollte ich nicht so ganz reagieren. Und Stefan und ich? Ab und zu haben wir Sex. Wir haben uns lieb, aber mehr ist nicht daraus geworden.

Wie auch immer. Ich habe meine Fesseln gelöst, und auch wenn ich nicht in diesem privaten Liebeshaus mitgemacht habe, habe ich doch etwas Neues für mich entdeckt: Geld verdienen kann einfach sein, Spaß machen und den Kick verleihen, der nötig ist, um aus dem langweiligen Alltag auszubrechen. Ich würde mich nicht als Nutte bezeichnen, dafür bin ich in einer ganz anderen Gesellschaft unterwegs. Man könnte meinen, ich weiß jetzt einfach, worauf es im Leben ankommt und kommt es mal hart, bin ich gut vorbereitet.

Beichthaus.com Beichte #00036239 vom 25.07.2015 um 21:13:28 Uhr in Berlin-Kreuzberg (17 Kommentare).

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