Geheiligtes Hundefutter

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Unglaube Ignoranz Tiere Bochum

In einer Phase innerer Rebellion, als Zehn- oder Elfjähriger, habe ich die Hostien, die in der Messe, zu der mich meine Eltern zwangen hinzugehen, ausgeteilt wurden, nie selber gegessen. Ich tat jedes Mal nur so und steckte sie in meine Tasche, um sie dann Zuhause an unseren Hund zu verfüttern. Ebenjener Hund hat mittlerweile seine Lebenserwartung bei Weitem übertroffen.

Beichthaus.com Beichte #00030356 vom 18.10.2012 um 19:17:05 Uhr in Bochum (Westring) (19 Kommentare).

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Unter einem Dach und doch nicht miteinander

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Ignoranz Partnerschaft

Vor fast 21 Jahren habe ich meine heutige Frau in einem Urlaub kennengelernt. Wir wohnten in Westdeutschland und sie etwa 200 Kilometer entfernt. Wir sahen uns nur am Wochenende. Sie verließ für mich ihren langjährigen Freund, was mich ganz schön unter Druck setzte, da ich noch gar nicht wusste, ob ich bereits wieder eine neue feste Bindung wollte. Ich hatte mich erst zirka drei Monate zuvor von meiner langjährigen Freundin im gegenseitigen Einvernehmen getrennt, nachdem meine Ex-Freundin sich mehrere partnerschaftsschädliche Dinge geleistet hatte. Meine Frau ist jedoch eine ganz liebe Frau, die man einfach mögen muss und die mir so viel Liebe schenkte, wie ich es noch nie erlebt habe und ich wollte trotz meiner Bedenken nicht schon wieder eine Beziehung scheitern lassen, so dass wir aneinander festhielten. Nach ungefähr vier Monaten Wochenendbeziehung bekam ich das Angebot, in den Neuen Bundesländern eine tolle Aufgabe zu übernehmen, die mir sofort zusagte. Bei meiner heutigen Frau liefen Tränen, dass sie mich vielleicht dadurch verlieren würde, jedoch war diese berufliche Chance so lukrativ, dass ich diese nicht wegen einer recht neuen Beziehung absagen wollte und sagte ich dieser beruflichen Veränderung zu. Meine Frau überraschte mich dann mit dem Wunsch, sie dorthin mitzunehmen, was mich noch mehr "unter Druck" setzte. Ich war hin- und her gerissen. Letztlich habe ich ihrem Wunsch entsprochen und wir zogen gemeinsam um, bezogen eine neue Wohnung und sie fand dort auch schnell Arbeit. Unsere Beziehung festigte sich von Woche zu Woche. Wir hatten quasi nie Streit. Meine Bindungsängste verringerten sich und wir lernten uns immer mehr schätzen und lieben. Letztlich vermittelte ich jedoch scheinbar doch eine gewisse Restunsicherheit. Den Wunsch meiner Frau, sie zu heiraten, schob ich immer auf. Nach dreijähriger Beziehung hatten wir uns jedoch genug geprüft. Ich glaubte, alles richtig zu machen, als ich sie heiratete. Wir bauten ein Haus und bekamen nach einem Jahr eine Tochter. Alles war sicherlich nicht immer glücklich, aber doch zufriedenstellend und harmonisch. Drei Jahre später kam unser Sohn zur Welt. Damit wuchsen unsere Herausforderungen, jedoch auch Probleme. Wir hatten kaum noch Zeit miteinander, sexuelle Kontakte ließen erheblich nach und jeder ging etwas seinen Weg. Meine Frau mit den Kindern und ich meinen beruflichen Weg. Wir lebten unter einem Dach, jedoch irgendwie doch nicht zusammen. Es begann eine Teufelsspirale nach unten, in der Jeder unzufriedener wurde, was auch unsere Kinder spürten. Unsere inzwischen fast 17-jährige Tochter entwickelte aufgrund von Schul- und der Familienprobleme eine Magersucht und unser 14-jähriger Sohn hat sich in eine virtuelle Welt verzogen. Seit vier Wochen arbeiten wir nunmehr mit einer Paartherapeutin zusammen, die uns hilft, unsere Probleme aufzuarbeiten. Dies ist ein schwieriger und steiniger Weg. Ich fühle mich schuldig, da ich glaube, dass am Anfang unserer Beziehung vielleicht eine Trennung doch besser gewesen wäre und ich viele Jahre mehr Wert auf meine berufliche Karriere als meine Familie gelegt habe. Eine jetzige Trennung sehe ich jedoch auch nicht als Alternative, da diese nur noch mehr Tränen und Schmerzen hinterlassen würde.

Beichthaus.com Beichte #00030354 vom 18.10.2012 um 13:28:58 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Späte Familienplanung

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Dummheit Feigheit Schwangerschaft Familie Ex

Es ist schon mehr als zehn Jahre her, dass mich meine erste Ehefrau verlassen hat. Wir waren schon mehrere Jahre verheiratet und hatten eine Zukunftsplanung mit Kindern und familiärer sowie sozialer Zukunft. Wir beide stammten aus armen Verhältnissen und waren ein bisschen stolz auf unsere beruflichen Möglichkeiten, die wir uns hart und gegenseitig unterstützend erarbeitet haben. Wir hatten daraufhin alles getan, um die Familienplanung umzusetzen. Dann kam dieser Terror über diese Welt und in der nachfolgenden Wirtschaftskrise verlor ich meine Anstellung. Daraufhin habe ich meiner Frau versucht, klar zu machen, dass der Kindeswunsch etwas warten müsse, weil ich Kinder aufgrund unserer eigenen, leidvollen Erfahrung soziale Sicherheit bieten möchte. Wir waren damals Ende zwanzig - Anfang Dreißig. Sie stimmte erst mal zu, aber nach ein paar Monaten machte sie vollkommen offen mit anderen Männern rum. Es war für mich unerträglich. Eines Morgens, nachdem sie die Nacht woanders verbrachte, sagte sie mir, dass sie jemanden kennengelernt habe. Das war dann das Aus! Die Scheidung verlief juristisch einfach aber ich war innerlich tief verletzt und habe jeglichen Kontakt gemieden. Sie wollte aus der Beziehung eine Freundschaft machen, aber ich habe mich verweigert. Der gemeinsame Freundeskreis löste sich auf und bis auf eine Ausnahme hatten wir - auch über andere Personen - keine Bezugsquellen mehr. Es hat Jahre gedauert, bis ich darüber hinweg war, und nun habe ich eine kleine Familie. Vor einiger Zeit aber rief mich die besagte Ausnahme an. Diese teilte mir während des Gespräches mit, dass meine Ex-Frau nun wieder in Trennung lebt, ein Kind hat und ziemlich abgebrannt sei. Da kamen doch alte Erinnerungen hoch. Ein paar Tage später rief ich meine Ex an und fragte nach ihrem Befinden. Sie war anfangs sehr wütend und wollte wissen, woher ich das alles wisse. Ich beruhigte sie damit, dass das Leben doch weiter ginge und der nächste Traumprinz schon geboren sei. Eigentlich wurde es dann ein nettes Gespräch. Aber dann erzählte sie mir, dass ihr Kind herzkrank sei und bis zum Auswachsen noch viele Operationen erleiden müsse. Der Kindesvater kümmere sich nicht um das Kind, da dieser von drei unterschiedlichen Frauen vier Kinder habe. Es war übrigens der Neue/Alte, welchen ich oben genannt habe.

Ich beendete das Gespräch mit meinen besten Wünschen für die Zukunft und ging schlafen. Es ist klar, dass wir niemals wieder Kontakt haben werden. Meine Beichte: Ich empfand eine tiefe Genugtuung, was ihr widerfahren ist. Und dieses bereue ich nicht! Aber ich hätte schon in jungen Jahren die Familie höher stellen müssen als den Beruf. Dieses mache ich nun und bin glücklich mit meiner Frau und unserem Sohn. Ich bereue, dass ich mit dazu beigetragen habe, eine wirklich glückliche Ehe zu zerstören, weil ich meine Kinder nicht in Armut sehen wollte aus eigener Erfahrung und damit Angst. Mir tut das Kind leid, welches nun die schlechtesten Startmöglichkeiten hat. Krank, kein Vater und in schweren sozialen Verhältnissen. Das hätte vermieden werden können, wenn ich früher klüger gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00030335 vom 12.10.2012 um 13:29:42 Uhr (28 Kommentare).

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Zerr-Aktion mit meinem Kumpel

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Masturbation Peinlichkeit Selbstverletzung Intim Gesundheit

Als pubertierender Teenie habe ich mal mit einem Freund Doktorspielchen gespielt. Das Ganze entwickelte sich zu einer ziemlich exzessiven Session, in deren Verlauf wir irgendwie auf die Idee kamen, uns gegenseitig unsere noch recht engen Vorhäute wie in Ekstase immer wieder richtig derbe zurückzuzerren. Irgendwie fanden wir das in dem Moment halt extrem geil. Am nächsten Morgen war mein Kleiner dann entsprechend stark gerötet und geschwollen und tat bei jeder kleinsten Berührung extrem weh. Ich bekam tierischen Schiss und musste meinen Eltern wohl oder übel berichten, dass ich da ein Problem hatte. Allerdings erzählte ich natürlich nichts von der gegenseitigen Hauruck-Aktion mit meinem Kumpel. Jedenfalls wurde ich dann zum Arzt gefahren, der sich das Malheur ansah, mir eine Salbe verschrieb und meinem Kleinen eine Woche Schonfrist verordnete. Es gibt Momente im Leben, die vergisst man einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030250 vom 07.09.2012 um 07:53:22 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Affäre mit dem Fahrlehrer

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Begehrlichkeit Rache Fremdgehen Vandalismus Auto & Co. Siegburg

Ich beichte, dass ich bis vor Kurzem regelmäßig Sex mit meinem Fahrlehrer hatte. Ich habe relativ spät angefangen, mit 20, er ist 34 Jahre alt. Er ist zwar vergeben, aber darum scherte ich mich ehrlich gesagt kein Stück, weil es immer wieder auf Gegenseitigkeit beruhte und er solche Sprüche wie "Och, vielleicht geht sie mir ja auch fremd" abließ und ich bin gewiss nicht die Erste gewesen, die sich die Sprüche anhören konnte. Die Chemie hat gestimmt und was mich anmachte war, dass wir beide irgendwie in bestimmten Hinsichten auf dieselben Sachen standen und klare Vorstellungen hatten, wie was zu tun war. Ich habe mir nicht allzu große Gedanken gemacht, wie das ausgehen sollte, weil ich danach sowieso wegen dem Studium wegziehen musste und somit von Anfang an es unter die Rubrik "Affäre" abgelegt habe.


So bekam ich den Lappen beim zweiten Anlauf und der Spaß fing erst richtig an: Er wurde wütend und patzig bei der Vorstellung, dass er mich nicht mehr regelmäßig rannehmen konnte. Danach hat er noch regelmäßig angerufen und ich habe somit weitere Treffen zugelassen, bis nach 3 Monaten seine Freundin anscheinend meine Nummer in seiner Anrufliste sehr verdächtig fand. Ich bekam einen Anruf, aber nach meinem "Na Schätzilein" legte der Anrufer abrupt auf. Ich wusste sofort, dass es seine Freundin gewesen sein muss, aber hatte auch keine Lust auf solche Spielchen, wie man sie aus den Dailysoaps kennt.


So rief die Nummer nach einer Stunde nochmal an, diesmal war er es. Ich gab ihm zu verstehen, dass ich keine Lust auf solche Geheimniskrämereien mehr habe und wir die Sache am besten beenden sollten. Er konnte es nicht verstehen, sagte, dass ich doch eh nicht mehr ohne ihn könne und wieder ankommen würde, weil er ja seiner Meinung nach den größten Dödel Deutschlands hätte. Also wurde mir die Geschichte noch dümmer, ich brach den Kontakt zu ihm ab.
Zwei Wochen später fuhr ich in die Heimat zurück, meine ältere Schwester wollte mich sprechen bezüglich meines alten Fahrlehrers. Sie hätte ihn ja letztens in der Stadt getroffen, weil er sie wie bekloppt zu sich rübergewunken hatte. Aber dieses dreckige Grinsen von ihm, als er sich nach mir und meinem Liebesleben erkundigte und fragte, wann ich denn wieder erreichbar sei, machte sie skeptisch, weil er eh schon gut den Ruf bei uns weghatte. Ich sagte nichts, fuhr nachts darauf zu seinem Wohnort und wartete, bis die Lichter in seinem Haus komplett ausgingen. Ich zerstach die beiden hinteren Reifen seines Autos und machte einen meterlangen Kratzer an die Seite.

Beichthaus.com Beichte #00030245 vom 05.09.2012 um 16:42:14 Uhr in 53721 Siegburg (38 Kommentare).

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