Hörtest beim Bund

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Falschheit Zivi & Bund Bielefeld

Ich möchte beichten, dass ich mich vor gut 20 Jahren vor der Bundeswehr gedrückt habe. Eigentlich wollte ich das gar nicht ab es hat sich so ergeben. Schon im Wartezimmer war ich der einzige der so gar keine Unterlagen hatte in Gegensatz zu meinen Leidensgenossen die Stapelweise was mitgebracht haben. Zu Anfang habe ich das übliche versucht Kniebeugen gehen nicht wegen Schmerzen und so aber das hat mir bestimmt keiner abgenommen. Dann gab es ein Gespräch mit dem Arzt der aber so was am nuscheln war das ich ihn kaum verstanden habe. Er fragte mich ob ich schwerhörig wär und ich verneinte aber in meinen Gedanken keimte eine Idee. Beim Hörtest hab ich dann immer nach hören des Tones bis 5 gezählt bevor ich die Taste gedrückt habe und bei den höchsten Tönen dann den Kopfhörer abgesetzt und gefragt ob der Test nun vorbei ist. Auf jeden Fall gab es für mich eine Überweisung zum HNO-Arzt wo ich exakt das gleiche Spiel nochmal abgezogen habe .Der sagte mir schon das ich damit rechnen muss nicht eingezogen zu werden was dann auch so passierte.
Im Nachhinein denke ich vielleicht hätte ich da doch hingehen sollen wäre bestimmt eine Erfahrung fürs Leben gewesen nur damals dachte ich anders darüber.

Beichthaus.com Beichte #00027990 vom 16.07.2010 um 21:19:50 Uhr in Bielefeld (36 Kommentare).

Gebeichtet von brati
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Eng Land

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Masturbation Wollust Medien Stuttgart

Ich habe gerade in der Vorberichterstattung zum Fußballspiel Deutschland gegen England zwei etwa 18 bis 20-jährige weibliche englische Fans gesehen. Sie hatten beide ihr T-Shirt hochgebunden und eine hatte sich "Eng" die andere "land" auf den Bauch geschrieben, sodass […]
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Beichthaus.com Beichte #00027937 vom 27.06.2010 um 16:18:18 Uhr in Stuttgart (52 Kommentare).

Gebeichtet von Shenzhen aus Stuttgart
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“Folge

Der Feuerteufel

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Dummheit Waghalsigkeit Vandalismus Hochmut Silvester

Der Feuerteufel
Ich (m/23) beichte, dass ich mit jeglicher Art von Feuer nicht umgehen kann und damit mich und andere regelmäßig in Gefahr bringe:

- Mit 11 habe ich einen Grillsonntag versaut. Ich hatte Spiritus in die Flamme gespritzt, mich vor der Stichflamme erschrocken, aber die Flasche trotzdem weitergedrückt und einen Weg aus Spiritus zu dem verpackten Fleisch gelegt, was direkt neben dem Grill aufgetürmt war. Das hat sich dann auch entzündet. Somit hatte das Fleisch nun eine Marinade aus geschmolzenem Plastik.
- Mit 13 habe ich in der Wohnung meines Vaters aus Versehen einen Feuerring von Silvester angezündet und seinen Chinateppich verbrannt. Ich war mit einem Feuerzeug immer näher an die Zündschnur rangegangen, nur aus Spaß. Ich wollte sie nicht mit der Flamme berühren, aber ich hatte nicht bedacht, dass Feuer auch Hitze ausstrahlt. Die Zündschnur entzündete sich schon 2-3mm, bevor ich sie direkt mit den Flammen berührte.

- Mit 16 hatte ich Schwarzpulver aus Silvesterkrachern extrahiert und in einem Gefäß gesammelt. Als ich ein kleines Türmchen Schwarzpulver einfach so entzünden wollte, sprang ein Funke in das etwa 20 cm entfernt stehende Plastikgefäß mit einer Menge Schwarzpulver (in etwa eine 3/4 Tasse) drin. Die Stichflamme war etwa 1 Meter hoch und dauerte bestimmt an die 3 Sekunden. Das Plastikgefäß war danach nicht mehr ausfindig zu machen. Die Wohnung war natürlich voll mit giftigem Qualm, als ich alle Fenster geöffnet hatte, hat ein Nachbar wohl die Feuerwehr gerufen, weil es minutenlang wie aus einem brennenden Haus aus den Fenstern gequalmt hat.
- Mit 19 hatte ich mir eines Abends Brötchen in den Ofen geschoben. Dann bin ich eingeschlafen. Am Morgen wachte ich auf und die Wohnung roch ein wenig streng nach Verbranntem. Die Brötchen hatten ihre ursprüngliche Form noch, allerdings bestanden sie nun aus 100% Kohle und wurden bei eB*y verkauft.

- Mit 22 habe ich aus Spaß Magnesium, das ich noch aus früheren Chemieexperimenten übrig hatte und im Keller entdeckt habe, auf einem Teller verbrannt. Magnesium wird beim Verbrennen weit heißer als Benzin, Alkohol oder dergleichen. Der Teller ist geschmolzen, was ich recht lustig fand, die darauf folgende Explosion des Tellers allerdings nicht. Das über 1.000 Grad heiße Magnesium flog meterweit durch die Luft und nur mit sehr viel Glück traf es keine leicht brennenden Gegenstände (die Couch stand direkt nebenan). Jetzt lag noch ein Haufen brennendes Magnesium auf dem Tisch, was ich mit Wasser löschen wollte. Man bedenke Magnesiumfackeln, die selbst unter Wasser weiterbrennen. Wieder einmal explodierte der Magnesiumhaufen und entzündete Tischdecke und Couch. Beides konnte ich durch Ersticken in den Griff bekommen, allerdings war im Tisch ein großer Brandfleck, die Tischdecke hinüber und die Couch hat mehrere große Brandflecken. Der Boden ebenfalls.

- Gestern habe ich mir ein sehr fettiges Hacksteak im Ofen zubereiten wollen. Etwa 30 Minuten auf höchster Stufe meines Gasofens. Als ich den Ofen öffnete, floss eine Menge Fett vom Backpapier auf das Backblech, entzündete sich nach kurzem Qualmen und hüllte den gesamten Ofen in ein flammendes Inferno. Geistesgegenwärtig (ich bin in solchen Situationen inzwischen aus Gewohnheit relaxt) schloss ich die Ofentür mit einem Fußtritt und sprang um die Ecke in Deckung, von der aus ich den Ofen beobachtete. Das Feuer war zum Glück erstickt. Die Hacksteaks haben nicht geschmeckt.
- Das ist natürlich nicht alles, aber alle meine Missgeschicke im Umgang mit Feuer zu schildern wäre zu viel.

Eindeutig mag ich Feuer, aber Feuer mag mich nicht. Mittlerweile habe ich einen Spürsinn für Situationen entwickelt, die brenzlig sein könnten. Zum Beispiel kriegt mich niemand vor einen Grill, den würde ich eh nur anzünden. Lagerfeuer machen sind so oder so tabu (bei der Bundeswehr hatten sich meine Stiefel entzündet), mindestens 2 Meter Abstand. Feuerlöscher und mehrere Rauchmelder sind installiert, ein Rauchmelder ist verbrannt, was ich hier nicht näher erläutern möchte. Zippo-Feuerzeuge sowie modifizierte Feuerzeuge, die eine Riesenflamme haben (und manchmal geht die Flamme, wenn man loslässt, gar nicht aus, man erschreckt sich und lässt das Feuerzeug fallen, was dann andere Gegenstände entzündet) sind tabu. Lupen bei Sonnenschein - NEIN. Und Silvester dürfte ich eigentlich nicht aus dem Haus gehen, aber das will ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Mit viel Selbstdisziplin ist an Silvester bisher noch nicht allzu viel passiert, bis darauf, dass ich mal eine Tüte mit etwa 50 Böllern aus Versehen entzündet habe und ein paar umgekippte Raketen, die Hauswände trafen.

Ich möchte betonen, dass das Ganze nicht mutwillig geschieht. Es geschieht alles aus Versehen. Und das tut mir leid und ich weiß, wie fahrlässig ich manchmal handle, aber ich merke es nicht einmal. Wie gesagt, Feuer mag mich nicht. Jeder Statistiker wird sich an den Kopf fassen, warum bisher noch nichts Schlimmeres passiert ist. Ich muss wohl eine Menge Glück haben. Mal sehen, was die Zukunft noch so für mich bereithält. Jedenfalls dokumentiere ich alles akribisch mit Datum, Foto und Beschreibung.

Beichthaus.com Beichte #00027932 vom 26.06.2010 um 14:07:11 Uhr (60 Kommentare).

Gebeichtet von Tacitus
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Der falsche Soldat

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Lügen Falschheit Nachbarn Köln

Die Müllcontainer stehen bei uns etwas entfernt von den Wohnhäusern auf einem Hof und werden von allen Parteien der Wohnhäuser genutzt. Ich wohne hier jetzt schon circa 5 Jahre, aber habe mich nicht sonderlich in die hier vorherrschende Nachbarschaft integriert. Das Wohngebiet hier wird vom Land verwaltet und gewährt nur Landesangestellten und insbesondere Bundeswehrangehörigen Wohnrecht. Dementsprechend sitze ich hier als überzeugter Kriegsdienstverweigerer in einem eher strengen Umfeld. Die Wohnungen sind toll und auch die Umgebung hier ist für Stadtlage wirklich toll, ich bin sehr zufrieden. Dadurch, dass ich mich nicht auf Wohnpflegschaft und jährliche Säuberungsaktionen der Grünanlagen einlasse, habe ich Dementsprechend auch wenig Kontakt mit den Nachbarn und diese kennen mich nicht wirklich. So kommt es aber, dass ich immer wieder beim Müll rausbringen, besser gesagt bei der etwas mühseligen Arbeit des Mülltrennens) von Nachbarn angesprochen werde. Da die Recyclingcontainer auf einem Garagenhof stehen, herrscht dort reger Verkehr. Ich werde dann oft gefragt, ob ich hier wohne und damit auch berechtigt bin dort Müll rein zuschmeißen. Das regt mich so auf, ich verstehe zwar den Gedanken dahinter, bei steigendem Müllaufkommen, steigen auch die Abfallgebühren die alle zahlen müssen, aber das ich immer gefragt werde, obwohl ich da in Hausschlappen und somit keine 5 km gelaufen sein kann, stehe, regt mich auf.


Ich hatte mir schon überlegt ein Schild umzuhängen: "Ja, ich wohne hier!", habe mir aber was Netteres überlegt. Seit neustem antworte ich mit englischem Akzent, wenn ich gefragt werde. Wenn das Gespräch dann weitergeht, erzähle ich, dass ich aus New Hampshire hierhin versetzt worden bin und in einer Spezialeinheit der Bundeswehr im Rahmen der Europäischen Zusammenarbeit zu dienen. Ich sei häufig auf Auslandseinsätzen, deswegen sieht man mich nicht so oft hier. Seitdem ich die Geschichte erzähle, werde ich weniger gefragt und häufiger gegrüßt.

Beichthaus.com Beichte #00027776 vom 05.05.2010 um 12:18:01 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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“Beichte

Die blonde Sexbombe am Strand

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Neugier Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Urlaub Familie Spanien

Die blonde Sexbombe am Strand
Im Alter von 12 Jahren war ich (m) mit meinen Eltern auf Mallorca im Urlaub. Dort wechselte auf der Liege hinter uns eine große blonde Frau recht umständlich ihren nassen Badeanzug indem sie sich mit umgebundenem Handtuch auf die Liege legte um den Badeanzug nach unten abstreifen zu können, ohne dass er mit Sand in Berührung kommt. Sie war aus heutiger Sicht eine Sexbombe, mit prallen Möpsen und langen Beinen.

Ich spielte mit meiner Familie Karten im Sand, als meinem Vater auffiel wie ich in Richtung dieser Frau blickte. Just in dem Moment als sie sich den Badeanzug über die Knie zog schaute ich "ins volle Leben", was aber meinem Vater auffiel. Ich hatte eine schallende Ohrfeige sitzen und sofort die Aufmerksamkeit aller Badegäste. Was dann folgte war für mich aber eher lustig. Wie mein Vater mich ausschimpfte, ich "solle da nicht hinsehen" wurde er knallrot und die Blondine glaubte ihm kein Wort dass ich der Übeltäter mit dem Blick zur richtigen Zeit sei. Er durfte sich anhören was er für ein schlechter Vater sei seine Kinder vorzuschieben um geifernde Blicke zu riskieren. Ich bekam später im Hotel noch Riesenärger, aber für alle am Strand war mein Vater der Übeltäter. Heute noch muss ich darüber herzhaft lachen, denn mit meinem Vater habe ich seit mehreren Jahren keinen Kontakt mehr und ich gönne ihm den peinlichen Auftritt von Herzen

Beichthaus.com Beichte #00027745 vom 26.04.2010 um 16:37:37 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (33 Kommentare).

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