Beule im Auto

22

anhören

Zorn Vandalismus Auto & Co.

Meine Freundin und ich leben seit fünf Jahren zusammen. Da wir etwas sparsam leben und keine unnötigen Sachen kaufen, konnten wir in der Zeit ein kleines Sümmchen ansparen. Als dann im Mai diesen Jahres unser Auto den Geist aufgegeben hat, haben wir uns von unserem Ersparten einen neuen Kleinwagen gekauft. Da meine Freundin das Auto auf der Arbeit in ein Parkhaus stellt, war es leider nicht lange neu - zumindest sah es nach kurzer Zeit bereits nicht mehr so aus. So ziemlich jede Woche waren neue Kratzer in der Türe von Leuten, die beim Aussteigen anscheinend nicht aufpassen können, wenn sie ihre Tür aufmachen. Das Auto war im Originalzustand schwarz. Inzwischen ist rot, silber, weiß und fast alles andere an den vier Türen vertreten. Als ich letzte Woche beim Einkaufen war, sah ich, wie ein Halbstarker aus seinem Wagen ausstieg und seine Fahrertüre an Nachbars Auto knallte. Das interessierte ihn nicht mal. Er schmiss dann seine Autotüre zu und ging weg, ohne auch nur zu schauen, ob was beschädigt war. In diesem Moment sah ich rot. Da sparen Leute Jahre lang auf ein schönes Auto und dann wird es so demoliert.


Ich ging zu dem Halbstarken hin, packte ihn am seinem Genick und drückte seinen Kopf gegen sein Auto. Von ihm kann dann das typische Gejammer: "Was willst du", "Ich hole meinen Bruder" und so weiter. Als sich dann so langsam eine Zuschauermenge gebildet hatte, kam der Besitzer des beschädigten Autos zurück. Ich habe dann den Halbstarken losgelassen. Sein Kopf hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine dunkelrote Farbe angenommen. Dem Besitzer erzählte ich, was passiert war. Dieser rief dann die Polizei. Ich habe dann dem Besitzer meinen Name und Adresse hinterlassen, falls er einen Zeugen braucht. Der hat sich sehr nett bedankt. Ich weiß leider nicht, was aus diesem Fall geworden ist. Beichten möchte ich, dass ich dem Kerl eventuell starke Schmerzen zugefügt habe und ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich unter Kontrolle hatte. Wenn ich nochmal in so eine Lage kommen sollte, werde ich es hoffentlich ohne Gewalt lösen.

Beichthaus.com Beichte #00030630 vom 29.12.2012 um 11:32:25 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Sitzung im Katzenklo

17

anhören

Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Tiere Maulach bei Crailsheim

Mein Klo war heute so verstopft und ich hatte nicht genug Geld zur Verfügung, um mir einen Klempner zu leisten. Ich musste dringend auf die Toilette, das war aber ausgeschlossen, weil diese schon leicht überlief. Ich wollte erst zu meinen Nachbarn, die waren aber nicht da, und da ich neu zugezogen bin, kenne ich niemand anderen. Also was tun, wenn es keine öffentlichen Toiletten oder Ähnliches in der Nähe gibt. Jetzt zur meiner Beichte: Ich habe zwei Katzen und zwei Katzenklos und leider habe ich, weil es nicht anders ging, meine Notdurft in eines der beiden Katzenklos verrichtet. Ich habe es aber gleich ausgemistet. In dem Moment war es mir auch egal, nur hinterher überkam mich ein peinliches Gefühl. Die Katze geht weiterhin auf ihr Klo und ich habe keine Bauchschmerzen mehr.

Beichthaus.com Beichte #00030574 vom 12.12.2012 um 18:06:46 Uhr in Maulach bei Crailsheim (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Preis für Gewalt

38

anhören

Engherzigkeit Selbstsucht Geld Ex Partnerschaft Karlsruhe

Ich war bis vor sechs Jahren mit einem sehr netten Mann zusammen und wir wollten auch heiraten. In einer gemeinsamen Wohnung lebten wir schon und er hatte gerade sein Studium als Ingenieur abgeschlossen. Wirklich eine Traumbeziehung und ich hätte sie nicht so ohne Weiteres abgebrochen. Leider ist mir schon früh an ihm aufgefallen, dass er, sobald er wieder in seinem Heimatdorf war und dort total fertige ehemalige Schulfreunde getroffen hatte, eine völlige Veränderung durchmachte. Aus einem netten, freundlichen Menschen wurde ein übler Schläger, der rumgepöbelt hat und nur auf Streit aus war. Eben genauso wie diese Freunde dort im Ort, die entweder auf dem Bauernhof ihrer Eltern lebten oder schon seit Jahren arbeitslos waren. Ich habe es gehasst, dorthin zu fahren, sodass ich dann auch irgendwann nicht mehr mitgekommen bin. Leider schien er dadurch völlig auszuticken. Auf einem Dorffest hat er dann einen anderen Kerl sehr heftig zusammengeschlagen. Dieser musste sogar wegen der Schmerzen ins künstliche Koma versetzt werden. Natürlich folgte eine Gerichtsverhandlung, er musste eine höhere Geldstrafe zahlen, kam aber zum Glück nicht ins Gefängnis. Die Sache schien noch einmal gut ausgegangen zu sein und hatte den Vorteil, dass er nun auch sein Heimatdorf mied. Allerdings kam von dem Opfer noch eine Schadensersatzklage mit medizinischem Gutachten. Darin wurde durch einen Neurologen bestätigt, dass die Person nur noch eingeschränkt berufsfähig sei. Er könne seinen Beruf als Fernfahrer nicht mehr ausüben, weil er eine Gehirnverletzung davon getragen hätte und nun immer wieder kurz wegtrete.


Nach einem langen Gerichtsprozess wurde mein Freund dazu verurteilt, dem Opfer bis zur Rente monatlich 600 Euro zu zahlen. Bis zur Rente des Opfers waren es fast 20 Jahre. Außerdem musste er die Kosten für eine Umschulung bezahlen, was noch einmal mehrere tausend Euro waren. Wir haben daraufhin sehr starke finanzielle Probleme bekommen. Meine Beichte ist nun, dass ich mich deshalb von meinem Freund getrennt habe und heute mit jemand anderem zusammenlebe. Ich gebe zu, dass ich kein Interesse daran hatte, die nächsten 20 Jahre auf Sparflamme zu leben, nur weil mein Freund jemanden fast zu Tode geprügelt hat. Über meinen Ex weiß ich nur, dass er wieder in seinem Heimatdorf gelandet ist, nachdem er es geschafft hat, seinen Job zu verlieren, um dann beim Arbeitslosengeld II zu landen. Vielleicht hätte ich das verhindern können, aber ich wollte diesen Preis nicht zahlen.

Beichthaus.com Beichte #00030519 vom 02.12.2012 um 20:05:30 Uhr in Karlsruhe (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Preis der Faulheit

19

anhören

Dummheit Faulheit Peinlichkeit Last Night Graz

Ich war dieses Jahr im Sommer bei einem Bekannten, der seinen 20. Geburtstag feierte, eingeladen. Es war eine riesige Party, etwa 40 Personen waren dort. Die Meisten waren im Laufe des Abends schon gut angetrunken. Während ich mein bestes gab, bei einer hübschen Blondine zu landen, machte sich langsam meine Blase bemerkbar. Da mein betrunkenes Ich zu faul war, den weiten Weg ins Haus anzutreten, verschwand ich nur hinter einer Hecke und ließ meinen Drängen freien Lauf. Leider war ich wohl etwas zu stürmisch unterwegs, denn auf meinen weißen Shorts waren deutliche Spuren des Manövers zu sehen. Da dieser Fauxpas die Chancen bei meiner Angebeteten nicht gerade verbessert hätte, war ich verzweifelt auf der Suche nach einer Lösung. Die vermeintliche Rettung bemerkte ich nach einigen bangen Sekunden: Ein paar Mädels, inklusive meinem Objekt der Begierde, waren unter lautem Gegröle auf dem Weg in den Pool. Ich sah die Gelegenheit, ein paar Extrapunkte zu sammeln und gleichzeitig mein Malheur zu vertuschen. So sprang ich voll bekleidet, begleitet von einem tarzan-ähnlichen Schrei, direkt vor den Mädels in den Pool. Obwohl die Arschbombe mit besten Haltungsnoten einwandfrei gelang, hatte mein Plan einen kleinen, teuflischen Haken. Was ich nicht wusste: der Pool hatte genau unter meiner Landefläche eine Sitz-Erhöhung - quasi ein Whirlpool im Pool. Dementsprechend heftig war mein Aufprall. Zunächst hatte ich natürlich den geballten Spott der anderen Anwesenden zu ertragen, doch nach einigen Sekunden großer Schmerzen hatte ich plötzlich andere Sorgen. Ich spürte meine Beine nicht mehr. Ich begann, um Hilfe zu schreien und zog mich an den Armen aus dem Wasser. Nach einigen bangen Minuten konnte ich sie, Gott sei dank, wieder bewegen und das Gefühl kam zurück. Der Krankenwagen war jedoch schon gerufen, die Stimmung der Party im Keller. Auch wenn ich versuchte, den Vorfall herunterzuspielen, meine unbedachte Aktion bedeutete dann ein relativ rasches Ende der Veranstaltung, wie mir erzählt wurde. Ich fuhr ins Krankenhaus und wurde durchgecheckt. Als Strafe konnte ich die nächsten zwei Wochen nur unter heftigen Schmerzen sitzen, an Gehen war die ersten Tage nicht zu denken. Wie sich später herausstellte, war meine Angebetete ohnehin die Schwester des Gastgebers, die obendrein vergeben war. Ein weiteres Opfer der Aktion war mein neues Handy, das ich in meiner Hosentasche trug; es überlebte den waghalsigen Sprung leider nicht. Beichten möchte ich, dass ich jemandem gehörig seinen Geburtstag vermasselt habe, nur weil ich zu faul war, die Toilette aufzusuchen.

Beichthaus.com Beichte #00030506 vom 29.11.2012 um 15:00:39 Uhr in Graz (Heinrichstraße) (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Lieber im Bett als in der Schule

28

anhören

Dummheit Faulheit Lügen Schule

Mein halbes Leben ist eine Lüge. Ich (w/17) habe mit zirka neun oder zehn Jahren angefangen, die Schule zu schwänzen. Allerdings habe ich meinen Eltern (und jedem anderen, der es hören wollte) erzählt, dass ich durchgehend an Übelkeit, Kopfweh und/oder Bauchweh leide. Das habe ich immer weiter geführt. Zuerst war es ein Fehltag in der Woche, dann zwei, dann drei und so weiter, bis ich irgendwann fast überhaupt nicht mehr zur Schule ging. Meine Mutter hat sich natürlich richtig schlimme Sorgen gemacht. Sie hat mich gefragt, ob ich gemobbt werde oder ob ich vor den Lehrern Angst hätte, was ja aber nicht der Fall war, denn ich war einfach nur faul. Schließlich hat sie mich zu Psychologen geschleppt, die aber auch nichts machen konnten. Es ging immer weiter, bis ich irgendwann die neunte Klasse wiederholen musste, wegen zu vielen Versäumnissen. Gleichzeitig rannten wir von Arzt zu Arzt und zu diversen Psychologen. Natürlich haben sie alle nichts diagnostizieren können. Die neunte Klasse habe ich beim Wiederholen geschafft, aber durch den vielen Stress und die ganzen Psychologen, (die ich übrigens hasse) habe ich irgendwie einen Knacks bekommen und leide seit ein paar Monaten ziemlich schlimm an Depressionen. Jetzt, in der zehnten Klasse, habe ich wieder das gleiche Problem. Vielleicht bekomme ich meinen Abschluss nicht, weil ich zu viele Fehltage habe. Ich möchte also beichten, dass ich seit vielen Jahren Leute anlüge, mir im Moment mein ganzes Leben selbst versaue und das alles nur, weil ich absolut faul bin und ich es bis heute nicht geschafft habe, mit dem Lügen über Übelkeit, Bauchschmerzen und Kopfschmerzen aufzuhören. Es tut mir so schrecklich leid, aber ich kann einfach nicht damit aufhören. Einen Tag in der Woche im Bett zu bleiben, ist einfach so verlockend. Wahrscheinlich bekomme ich irgendwann die Quittung dafür, wenn ich unter der Brücke schlafen muss, weil ich keine Ausbildung und kein Geld habe.

Beichthaus.com Beichte #00030476 vom 21.11.2012 um 23:24:33 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!