Die Ente am Lopausee

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Gewalt Mord Dummheit Kinder Tiere Amelinghausen

Ich möchte beichten, dass ich im Alter von circa 8 Jahren im Winter eine Ente auf einem See mit gefrorenen Sand beworfen habe. Dabei wollte ich sie nicht treffen, sondern nur ein wenig erschrecken. Sie ist friedlich in gut 5 Metern Entfernung
geschwommen, nichts böses […]
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Beichthaus.com Beichte #00030222 vom 29.08.2012 um 12:01:34 Uhr in Amelinghausen (Lopausee) (23 Kommentare).

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Chemotherapie

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Peinlichkeit Gesundheit

Hiermit möchte ich mich bei allen Mitmenschen bedanken, die sich in den letzten vier Monaten, während meiner Chemotherapie, um mich gekümmert haben.


Chef: Tut mir Leid, dass ich in letzter Zeit nicht auf der Arbeit war. Ich werde ab dem 14. September wieder zur Verfügung stehen.

Mom: Tut mir Leid, dass ich die halbe Wohnung vollgekotzt habe und es nicht wegräumen konnte.

Bruder: Tut mir Leid, dass ich an Deinem Geburtstag Kopfschmerzen vorgespielt habe, nur um den ganzen Tag im Bett liegen zu dürfen und mich erholen zu können.

Schwestern: Tut mir Leid, dass ich wegen jeder Kleinigkeit die Klingel benutzt habe und zu faul war mich aus dem Bett zu bewegen. Ich weiß, die Eiswürfel, das Eis, euer Kaffee, ich hätte alles selbst holen können.

Es tut mir wirklich Leid. Da ich aber selbst in der Pflege tätig bin, möchte ich noch eins sagen: Ich habe etwas gelernt. Jedes einzelne Bedürfnis eines pflegebedürftigen Menschen zu respektieren. Ich sehe dies als zweite Chance und werde meine Arbeit mit mehr Liebe und Beachtung ausführen.

Beichthaus.com Beichte #00030191 vom 22.08.2012 um 01:38:28 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Restaurant Trinkgeld

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Geiz Peinlichkeit Restaurant Familie Feldatal

Ich vermeide es schon seit Jahren mit meinen Eltern ins Restaurant zu gehen. Sie verdienen eigentlich ganz gut, und uns fehlt es an nichts, trotzdem kann sich meine Mutter nicht überwinden im Ansatz eine anständige Summe Trinkgeld für die Bedienung rauszurücken. Ein Beispiel: Letzten Monat hatte mein Vater Geburtstag, somit gingen meine Eltern, mein Bruder und ich also in eine örtliche Pizzeria. Dort angekommen bestellten wir also etwas zu trinken, dann zu essen und anschließend noch ein Dessert. Die Rechnung belief sich bei 68,60 Euro. Da ich weiß, wie gerne meine Mutter auch dem besten Service, das Trinkgeld verweigert und ich der Meinung war, dass es durchaus angemessen wäre zumindest auf 70 Euro aufzurunden, sagte ich dies meiner Mutter prompt, doch sie bestand darauf den exakten Betrag zu zahlen. Das war mir in dem Moment so sehr peinlich, dass ich mich also dazu entschlossen hatte selber den Betrag zu zahlen, unter dem Vorwand ich wolle auch einmal meiner Familie etwas zurückgeben. Weil es dann eh schon egal war, gab ich der Bedienung 75 Euro und meinte es passt schon, während meine Mutter auf der Toilette war. Mein Vater hat sich nur einen abgelacht und versprochen nichts zu erzählen. Heute sollen wir wieder ins Restaurant, doch während ich diese Zeilen schreibe überlege ich mir schon die nächste Ausrede, ich schwanke momentan zwischen Kopfschmerzen oder Übelkeit.

Beichthaus.com Beichte #00030157 vom 08.08.2012 um 15:01:56 Uhr in Feldatal (41 Kommentare).

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Oma und der Alkohol

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Zorn Diebstahl Trunksucht 50+

Ich (w/22) beichte, dass ich regelmäßig den vorhandenen Alkohol meiner 89-jährigen Großmutter, die unter uns wohnt, ins Klo kippe. Warum? Weil sie maßlos übertreibt. Sie nimmt regelmäßig starke Schmerzmittel ein und um ehrlich zu sein haben wir, also meine Familie und ich, auch gemeinsam mit ihrem Hausarzt versucht sie vom Alkohol abzubringen. Es bringt nichts, sie schleppt sich in regelmäßigen Abständen immer wieder mit dem Rollator zu einem nahe gelegenen Supermarkt und deckt sich ein. Der Inhaber sagt, ihm seien die Hände gebunden, und Frau X. wäre eben einfach eine sehr gute Kundin.


Natürlich hat man in diesem Alter Narrenfreiheit, das verstehe ich ja auch, und im Grunde dürfte ich mich auch gar nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, auch wenn mir mein gesunder Menschenverstand etwas ganz anderes predigt. Beim Alkohol spreche ich nicht nur von Wein und Bier, sondern leider auch von Korn und Wodka, je nach dem auf was sie gerade Lust hat. Es ist nicht so, dass sie täglich trinkt, sondern wirklich Phasen von 3-4 Tagen hat, in denen sie dann loslegt, 1-2 Flaschen Wein. Im Grunde kenne ich sie nicht anders, aber seitdem ich Übergangsweise wieder zu Hause wohne, fällt es mir wieder extrem auf. Ich habe bereits mit ihren Ärzten, zu denen ich sie meist begleite wenn ich hier bin, gesprochen, aber auch die sagen dass meine Oma mündig ist und ihre Entscheidungen selbst treffen darf. Meine Tanten und Onkel finden ihren Konsum indes total normal.


Tja was soll ich sagen. Wenn ich bei meiner Oma bin und Alkohol finde kippe ich ihn schlichtweg ins Klo, einfach weg. Ich weiß, dass ich mich dadurch in ihre Angelegenheiten mische, aber ich kann es ganz schwer ertragen sie betrunken zu sehen. Vielleicht liegt das ja auch an Kindheitserinnerungen, die dann wieder hochkommen, einfach Situationen, in denen ich sie damals betrunken erlebt habe. Zum einen ist die Sache einfach brandgefährlich, zum anderen hat sie am Tag danach teilweise extreme Schmerzen. Ich möchte gar nicht mal um Vergebung beten, dass ich den guten, teuren Alkohol einfach wegkippe, sondern dass ich mich so massiv in ihr Leben einmische. Es tut mir Leid, aber nach allem, was wir versucht haben, weiß ich mir teilweise nicht anders zu helfen, auch wenn ich weiß, dass sie sich ohnehin Nachschub holt, wenn sie bemerkt, dass etwas fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00030141 vom 04.08.2012 um 17:18:11 Uhr (37 Kommentare).

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“Folge

Du tanzt wie ein kleiner Hurensohn

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Drogen Gewalt Waghalsigkeit Karlsbad

Ich muss beichten, dass ich die letzten drei Monate nun fast alle Drogen einmal ausprobiert habe. Nur mein bester Freund weiß davon. Eigentlich war ich nur der gelegentliche Weed Raucher. Doch ich wollte unbedingt mal viele andere Drogen ausprobieren. Selbstverständlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00030079 vom 06.07.2012 um 10:56:00 Uhr in Karlsbad (38 Kommentare).

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