Mord vor meinem Haus

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Rache Boshaftigkeit Kinder

Mord vor meinem Haus
In unserem kleinen Örtchen wohnen ein paar nervige Kinder, circa 8 bis 9 Jahre alt, die seit mindestens 3 Jahren an jedem 31. Oktober abends verkleidet durch die Straßen laufen, an den Türen der Leute klingeln und "Süßes oder Saures" spielen. Dieses Kopieren von Halloween aus Amerika geht meiner Meinung nach gar nicht und ich (m) schenke dem auch keine besonders große Achtung. Im Jahr 2007 (da waren sie bestimmt höchstens 6 oder 7 Jahre alt) habe ich ihnen widerwillig ein paar Süßigkeiten gegeben, damit ich meine Ruhe hatte. Am 31. Oktober 2008 ist abends niemand zu Hause gewesen, dementsprechend stand unser Haus leer. Als ich nach Hause kam, war vor unserer Haustür ein Schlachtfeld aus Toilettenpapier und unser Briefkasten war mit Edding mit hässlichen Fratzen bemalt worden. Das hat mich tierisch sauer gemacht, weil sich das Geschmiere nicht mehr entfernen ließ und somit ein neuer Briefkasten her musste. Eine gute Bekannte, die etwas weiter unten in unserer Straße wohnt, bestätigte auch, dass diese Kinder ebenfalls bei ihr geklingelt hätten. So beschloss ich, dass ich den Giftzwergen irgendwann einen Denkzettel verpassen werde.

Die Gelegenheit ergab sich dann am 31. Oktober 2009, einem Samstagabend. Ich hatte mir zuvor ein Scream-Kostüm, wie aus dem Film mit schwarzer Robe und Gespenstermaske gekauft. Dazu noch ein unechtes Messer bei dem beim Zustechen die Klinge in den Griff gedrückt wird. Ich habe mir schon denken können, dass die besagten Bälger wieder die Gegend unsicher machen wollen und bat im Vorhinein meine Bekannte aus meiner Straße, mich anzurufen, falls die Rotzlöffel wieder bei ihr klingeln sollten.
An dem Abend war meine Freundin bei mir. Sie wohnt circa 20 Kilometer von mir entfernt, weswegen sie in meiner Gegend auch nicht wirklich bekannt ist. Wir beide wollten ihnen einen Schrecken einjagen indem ich meine Freundin vor deren Augen "ermorde". Dazu hatten wir Kunstblut angefertigt, mit Wasser, Mehl und roter Lebensmittelfarbe und es wie Wasserbomben in geringer Menge in kleine Ballons abgefüllt. Sie hat sich einen alten hellen Pullover mitgebracht, den sie nicht mehr braucht und hat ihn an einigen Stellen eingeschnitten und zerrissen. Schließlich folgte dann tatsächlich der Anruf der Bekannten. Ein breites Grinsen kam in meinem Gesicht, ich zog mir mein Scream-Kostüm an und meine Freundin ihren zerfetzten Pulli, den ich noch ordentlich mit roter Soße beschmiert habe. Sie sah wirklich verdammt gut aus. Also machten wir uns auf und legten uns beide an einer Ecke in der Nähe meines Hauses auf die Lauer.
Es war schon ein düsterer Schauplatz: dunkel, kalt und eine einzelne Straßenlaterne spendete etwas Licht. Irgendwann hörte man schon aus der Ferne das Gequake und Gelächter der kleinen Kinder. Meine Freundin kippte noch etwas von dem Kunstblut in ihren Mund, aber nur so viel, dass sie auch noch sprechen konnte. Als die Kinderstimmen immer näher kamen, ging meine Freundin um die Ecke den Kindern entgegen. Ich konnte sie nicht sehen, nur hören. Hörte von ihr schwer atmend ein wimmerndes "Bitte, helft mir, bitte!". Die Kinder sagten "Au scheiße, ist das echt?". In dem Moment sprang ich in meinem Kostüm aus der Ecke, mit der einen Hand stach ich ihr in den Rücken, mit der anderen Hand klatschte ich ihr eine Wasserbombe mit Kunstblut an den Rücken. Ich denke mal, es ging schnell genug, sodass die drei Kiddies das mit der Wasserbombe nicht gemerkt haben.

Meine Freundin spuckte das Blut aus und schrie mit schmerzverzerrtem Gesicht, während ich sie festhielt und weiter auf sie ein stach. Sofort rannten die Kinder kreischend die Straße runter. Das war ihnen wohl zu viel. Eines der Kinder hat offenbar geheult, zumindest konnte ich in der Ferne noch ein kindliches Weinen hören. Meine Freundin ließ sich auf die Straße fallen. Sie drehten sich beim Rennen noch ein paar Mal um, ich packte derweil meine Freundin an beiden Beinen und zog sie um die Ecke während sie noch einen letzten "Todesschrei" von sich gab. Da bekam ich selbst sogar eine Gänsehaut, sie war große Klasse! Als wir aus ihrem Blickfeld waren, verschwanden wir schnell wieder im Haus und lachten uns einen Ast. Offenbar haben die Bengel es uns wirklich abgekauft, denn meine Freundin hat wirklich großartige Arbeit geleistet.

Ich glaube, dass keiner der Nachbarn das Spektakel mitbekommen hat. Es hat sich zumindest nie jemand beschwert oder sonstige Anzeichen gemacht, die auf diesen Abend hingedeutet haben. Und selbst wenn, ich war ja sowieso maskiert. Am 31. Oktober 2010 blieb sogar wieder unsere Klingel stumm. Für die Kinder tut es mir ein wenig Leid, aber für die Schweinerei im vorigen Jahr, sind wir jetzt quitt.

Beichthaus.com Beichte #00028767 vom 28.03.2011 um 16:01:40 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von muetzy
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Die Tussi aus dem Mathe-Kurs

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Hass Boshaftigkeit Falschheit Internet Schule Mainz

Vor etwa zehn Jahren war ich (w/25) noch auf dem Gymnasium. Ich war eine relativ stille, zurückhaltende Schülerin, zu den Strebern gehörte ich dennoch nicht. Ich wurde wahrscheinlich als eine gewissenhafte Schülerin eingestuft, was mich manchmal doch ein bisschen […]
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Beichthaus.com Beichte #00028710 vom 09.03.2011 um 12:14:29 Uhr in Mainz (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die zermatschte Hochzeitstorte

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Vandalismus Feigheit Familie

Vor drei Jahren hat meine Cousine geheiratet. Es war eine sehr pompöse Feier, alles bis ins kleinste Detail geplant und organisiert. So sollte auch die Präsentation der Hochzeitstorte etwas besonderes sein, sie sollte verhüllt in den Saal gebracht und dort dann vor allen Gästen aufgedeckt und angeschnitten werden.
Als Trauzeugin war ich für einige der organisatorischen Belange verantwortlich, unter anderem auch für die Annahme der Torte, die erst im Laufe der Feier geliefert werden sollte. Bis hierhin lief auch noch alles glatt, die Konditorei brachte die Torte, ein dreistöckiges Meisterwerk aus Schokolade und Zuckergussrosen, ordnungsgemäß und blickdicht unter einer riesigen Tortenhaube verstaut. Neugierig wie ich nun mal leider bin, wollte ich unbedingt als Erste einen Blick darauf werfen, und so entfernte ich, meinen anderthalbjährigen Sohn auf dem Arm, die Haube. Es war wirklich ein Kunstwerk! Doch dann geschah es, mein Sohn griff nach der Torte und zermatschte den oberen Teil mitsamt dem Marzipanhochzeitspaar! Kurzfristig hatte ich das Gefühl, einen Herzinfarkt zu haben, doch dann übernahmen meine Instinkte die Kontrolle über mich, und mein Überlebensinstinkt sagte mir: Mach bloß, dass du wegkommst, sonst wird dir deine Cousine deinen Kopf anstelle des verunglückten Marzipanpärchens auf die Torte setzen! Also Haube wieder drauf, meinen Sohn von allen verräterischen Spuren sauber gewaschen und zurück in den Saal! Dort gab ich der Braut Bescheid, dass die Torte geliefert worden sei und auch wie gewünscht noch unausgepackt auf ihren großen Moment wartet. Der große Moment war dann natürlich anders als gewünscht, meine Cousine und ihr frisch getrauter Ehemann fielen fast die Augen aus dem Kopf. Aufgrund der vielen Gäste rissen sie sich aber Gott sei Dank zusammen und machten gute Miene zum bösen Spiel. Die Konditorei wurde aber dennoch beschuldigt und man einigte sich darauf, dass die Beiden nur den halben Preis zahlen mussten. Erklären konnte sich den Vorfall aber niemand. Also, meine liebe Cousine und auch liebe Konditorei, es tut mir wirklich Leid! Ich werde die Geschichte aber bei eurer goldenen Hochzeit gerne zum Besten geben!

Beichthaus.com Beichte #00028709 vom 09.03.2011 um 11:58:52 Uhr (23 Kommentare).

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Isaac

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Falschheit Hass Internet Emsdetten

Mir (m/20) ist etwas ziemlich krasses widerfahren, an das ich jeden Tag denken muss. Es ist vor über 3 Jahren passiert. Anfang 2008 lag mein stark geschwächter Opa im Sterben, er lag die ganze Zeit über nur noch im Bett und wurde von meiner Oma gehegt, gepflegt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00028689 vom 28.02.2011 um 19:44:26 Uhr in Emsdetten (45 Kommentare).

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Ich verachte die meisten Frauen

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Falschheit Verzweiflung Ungerechtigkeit

Ich (w) beichte, dass ich die meisten Frauen verachte. Bis zu meinem 10. Lebensjahr wollte ich ein Mann sein und benahm mich auch dementsprechend. Geschenkten Barbies wurde der Kopf abgerissen, pinke Kleidung zerschnitten, etc. Ich spielte lieber draußen im Dreck, prügelte mich spaßeshalber mit den Jungs und brachte so meine Mutter an den Rande des Wahnsinns. Mit 8 bis 10 Jahren wurde ich von der weiblichen Hälfte der Klasse gemobbt, unter der Dusche fotografiert und musste sonst noch so einiges ertragen. Dadurch habe ich auch das letzte bisschen Achtung vor Frauen wie diesen verloren. Ich habe also kaum weibliche Freunde, da ich a) schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht habe und b) die meisten Eigenschaften, die vielfach bei Frauen vorkommen, nicht ertragen kann. Solche Dinge wie rumzicken, tratschen, stundenlang auf dem Klo vor dem Spiegel stehen oder Liebesschnulzen schauen sind für mich unverständlich. Ich meine damit keinesfalls alle Frauen, sondern lediglich einen Großteil in meinem Umfeld und diejenigen, die zum Klischee der Blondinen, Schlampen und Tussen beitragen. Ich achte ja auch auf mein Aussehen, stehe aber hingegen auf Action- und Kriegsfilme, Autos, Motorräder, handwerkliche Arbeit in der Freizeit. Ich beichte auch, dass ich trotzdem seit meinem 10. Lebensjahr versuche mein "wahres" Ich zu verstecken, oberflächliche Beziehungen zu Frauen pflege, die ich nicht leiden kann, versuche mich wie eine "normale" Frau zu benehmen und nur eine einzige wirkliche Freundin habe, die mit mir aufgewachsen ist und ungefähr gleich tickt. Nur wenige wissen, wie ich wirklich bin, denn ich kann nicht mehr ich selbst sein, seit ich dafür gemobbt wurde. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028685 vom 27.02.2011 um 10:03:54 Uhr (29 Kommentare).

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