Mein Schulpraktikum

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Aggression Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Rissen

Ich (m/18) habe vor zwei Jahren im Rahmen der Schule ein zweiwöchiges Praktikum bei einer Firma für Werbefilme gemacht, die europaweit vertreten ist und in meiner Stadt ihren Hauptsitz hat. Das Praktikum lief super, ich hatte sehr viel Spaß, durfte auch in die hohen Etagen, sogar bei einem Dreh dabei sein, und mir wurde letztendlich sogar eine Ausbildung angeboten.
Ich habe mich mit der Personalchefin angefreundet, ihrem Sohn Schlagzeugunterricht gegeben und für sie auch privat gearbeitet (Filme für die Klasse ihrer Tochter geschnitten, CDs gebrannt etc.). Dummerweise war ich damals in einer Phase, wo man seine Emotionen nicht unter Kontrolle hat und schnell mal austickt. Als ich für einen von den Jobs, die sie mir privat angeboten hat, den Zeitaufwand gegen die Bezahlung gerechnet habe, kam ich auf 2 Euro pro Stunde, was mich total ausrasten ließ. Obwohl mir die Arbeit Spaß gemacht hatte. Ich schrieb einen total abgedrehten Hassbrief, in dem ich sie, ihren Sohn, ihr dickes Auto und die Firma aufs übelste beschimpfte und verdammte, ihrer Mutter mein Mitleid bekundete und ihre Menschenverachtung misspries. Sie hat sich vorerst nicht wieder gemeldet, bis ich nach 6 Monaten(!) eine Entschuldigungsmail geschrieben habe. Die Antwort kam prompt mit dem Vorschlag, sich mal zu treffen und das Geschehene mal zu besprechen. Ich habe es nie in die Tat umgesetzt, letztendlich bin ich meinen sicheren Ausbildungsplatz los, verdiene kein Geld mehr mit Schlagzeugunterricht und habe, wie ich kürzlich erfuhr, allen weiteren Schülerpraktikumsbewerbern den Weg zu dieser Firma verbaut. Naja, im Nachhinein habe ich damals wenigstens gelernt, mich innerlich zu zügeln.

Beichthaus.com Beichte #00028861 vom 24.04.2011 um 20:25:44 Uhr in Rissen (27 Kommentare).

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Die Spur zum Täter

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Berlin

Ich (m/23) habe vor einigen Jahren meinem besten Freund mit seiner Mutter im Garten geholfen. Nach 2-3 Stunden musste ich tierisch doll auf den Pot, ich habe es mir bestimmt noch mal eine weitere Stunde verkniffen, weil es mir peinlich war nach dem Wohnungsschlüssel zu fragen. Als es mich dann innerlich schon fast zerrissen hat, bat ich um den Schlüssel und rannte wie ein Bekloppter in den 3. Stock, nach dem ich das leicht klemmende Türschloss offen hatte, passierte es: Ich hatte Dünnschiss und habe mir im Eingangsbereich voll in die Hose geschissen. Auf dem Weg zum Klo lief es mir dann langsam das Hosenbein herunter und ich zog eine Spur Scheiße durch die ganze Bude, teils Parkett teils Teppich.

Endlich auf dem Klo angekommen habe ich mich dann komplett entleert und dann schnell mit einer Rolle Klopapier versucht die 200m² Wohnung von meiner Scheiße zu befreien. Es kam wie es kommen musste: Nach 10 Minuten kamen alle hoch und haben mich in der voll geschissenen Buxe und die stinkende Bude natürlich auch gleich gesehen. Ich bekam dann frische Klamotten und die Mutter hat mir beim Saubermachen geholfen. Das war mir unfassbar peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028818 vom 12.04.2011 um 12:25:30 Uhr in 10625 Berlin (Kantstraße) (30 Kommentare).

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Der Schuss ging nach hinten los

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Peinlichkeit Intim Last Night Berlin

Mit 16 hatte ich eine Freundin. Wie das in dem Alter so ist, wird man halt von allem geil, egal wo sie hin fasst. Auf jeden Fall hatte ich bei ihr dann nach einigen Monaten übernachtet. Wir kamen uns im Bett ziemlich schnell nahe, doch wir hatten kein Sex. Ich habe sie nur mit meiner Hand befriedigt. Zum Glück waren ihre Eltern nicht zu Hause, denn was folgt ist mir so peinlich. Es war spät und sie schlief erschöpft ein und ich lag hellwach mit aufgerissenen Augen, Mörderlatte und Boxershorts da. Irgendwann schlief ich dann auch ein und dann passierte es:
Ich hatte einen feuchten Traum!
Ich wurde wach und hoffte meine Hose wäre noch trocken. Ich prüfte mit meiner Hand nach, aber sie war total klebrig. Aber viel schlimmer war, dass mein Ding aus der Boxershorts guckte. Ich lag in Löffelchenstellung mit ihr. Ich hob die Decke hoch und der Geruch schoss mir in die Nase und an ihrem Hintern war ein schön großer klebrig weißlich schimmernder Fleck. Ich sprang auf, ging zum Klo und besorgte mir Toilettenpapier und wischte mich erst mal sauber. Sie schlief natürlich noch fest, denn es war circa 4:30 Uhr. Ich nahm noch mehr Papier und ging wieder leise und versuchte ihren Hintern so weit es ging trocken zu reiben ohne, dass sie es merkte. Ganz so wie es sollte, hat es nicht geklappt. Also bin ich wieder zurück ins Bad um zumindest meine Boxershorts sauber zu machen.


Ich beichte: Ich habe aus dem Wäschekorb, der im Klo stand, von ihrem Vater eine Boxershorts gegen meine getauscht, hab seine angezogen, meine rein gelegt und bin dann um 6 Uhr nach Hause. Habe mich dann bei ihr nicht mehr gemeldet. Ob sie wohl gemerkt hat, was an ihrem Hintern und Laken klebte? Jedenfalls hat sie mich auch nie mehr angerufen. Vergebt mir ich habe gesündigt!

Beichthaus.com Beichte #00028809 vom 08.04.2011 um 07:07:06 Uhr in Berlin (36 Kommentare).

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100 Überstunden

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Zorn Falschheit Trägheit Chef Arbeit Bern

Ich habe mir letzten Sommer hier beim Arbeiten den Arsch aufgerissen und aus lauter Pflichtbewusstsein gegen 100 Überstunden geleistet, damit dieses verdammte Projekt doch noch termingerecht eingeführt werden konnte. Der Chef hat mich dafür auch gelobt, beim Zwischengespräch im Herbst hat er jedoch bemängelt, ich hätte abgelöscht und demotiviert gewirkt. Zudem hätte ich ihn schlecht informiert. Vielleicht hätte er halt mal seine Mails lesen sollen. Ich habe gedacht, ich höre nicht recht. Nix von Dankbarkeit für den Einsatz oder so. Zuerst hätte ich ihm den Schädel einschlagen können, aber dann hab ich mir eine etwas gescheitere Strategie überlegt. Ich habe also brav gesagt, ich würde mich ändern. Ich habe nun mein Selbstmarketing massiv heraufgefahren, informiere den Chef ausführlichst über die Wichtigkeit meiner Arbeit und meinen Einsatz und verbringe dafür nun gemütlich drei Viertel meiner Arbeitszeit mit Surfen, Zeitungslesen und Smalltalk. So fällt es mir doch leicht, aufgestellt und motiviert zu sein. Meine Jahresbewertung neulich war übrigens wirklich gut, der Chef war ganz begeistert, dass ich so auf seine Rückmeldung eingegangen bin und jetzt wieder voll motiviert sei. Volltrottel.

Beichthaus.com Beichte #00028774 vom 30.03.2011 um 10:32:41 Uhr in Bern (35 Kommentare).

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Mord vor meinem Haus

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Rache Boshaftigkeit Kinder

Mord vor meinem Haus
In unserem kleinen Örtchen wohnen ein paar nervige Kinder, circa 8 bis 9 Jahre alt, die seit mindestens 3 Jahren an jedem 31. Oktober abends verkleidet durch die Straßen laufen, an den Türen der Leute klingeln und "Süßes oder Saures" spielen. Dieses Kopieren von Halloween aus Amerika geht meiner Meinung nach gar nicht und ich (m) schenke dem auch keine besonders große Achtung. Im Jahr 2007 (da waren sie bestimmt höchstens 6 oder 7 Jahre alt) habe ich ihnen widerwillig ein paar Süßigkeiten gegeben, damit ich meine Ruhe hatte. Am 31. Oktober 2008 ist abends niemand zu Hause gewesen, dementsprechend stand unser Haus leer. Als ich nach Hause kam, war vor unserer Haustür ein Schlachtfeld aus Toilettenpapier und unser Briefkasten war mit Edding mit hässlichen Fratzen bemalt worden. Das hat mich tierisch sauer gemacht, weil sich das Geschmiere nicht mehr entfernen ließ und somit ein neuer Briefkasten her musste. Eine gute Bekannte, die etwas weiter unten in unserer Straße wohnt, bestätigte auch, dass diese Kinder ebenfalls bei ihr geklingelt hätten. So beschloss ich, dass ich den Giftzwergen irgendwann einen Denkzettel verpassen werde.

Die Gelegenheit ergab sich dann am 31. Oktober 2009, einem Samstagabend. Ich hatte mir zuvor ein Scream-Kostüm, wie aus dem Film mit schwarzer Robe und Gespenstermaske gekauft. Dazu noch ein unechtes Messer bei dem beim Zustechen die Klinge in den Griff gedrückt wird. Ich habe mir schon denken können, dass die besagten Bälger wieder die Gegend unsicher machen wollen und bat im Vorhinein meine Bekannte aus meiner Straße, mich anzurufen, falls die Rotzlöffel wieder bei ihr klingeln sollten.
An dem Abend war meine Freundin bei mir. Sie wohnt circa 20 Kilometer von mir entfernt, weswegen sie in meiner Gegend auch nicht wirklich bekannt ist. Wir beide wollten ihnen einen Schrecken einjagen indem ich meine Freundin vor deren Augen "ermorde". Dazu hatten wir Kunstblut angefertigt, mit Wasser, Mehl und roter Lebensmittelfarbe und es wie Wasserbomben in geringer Menge in kleine Ballons abgefüllt. Sie hat sich einen alten hellen Pullover mitgebracht, den sie nicht mehr braucht und hat ihn an einigen Stellen eingeschnitten und zerrissen. Schließlich folgte dann tatsächlich der Anruf der Bekannten. Ein breites Grinsen kam in meinem Gesicht, ich zog mir mein Scream-Kostüm an und meine Freundin ihren zerfetzten Pulli, den ich noch ordentlich mit roter Soße beschmiert habe. Sie sah wirklich verdammt gut aus. Also machten wir uns auf und legten uns beide an einer Ecke in der Nähe meines Hauses auf die Lauer.
Es war schon ein düsterer Schauplatz: dunkel, kalt und eine einzelne Straßenlaterne spendete etwas Licht. Irgendwann hörte man schon aus der Ferne das Gequake und Gelächter der kleinen Kinder. Meine Freundin kippte noch etwas von dem Kunstblut in ihren Mund, aber nur so viel, dass sie auch noch sprechen konnte. Als die Kinderstimmen immer näher kamen, ging meine Freundin um die Ecke den Kindern entgegen. Ich konnte sie nicht sehen, nur hören. Hörte von ihr schwer atmend ein wimmerndes "Bitte, helft mir, bitte!". Die Kinder sagten "Au scheiße, ist das echt?". In dem Moment sprang ich in meinem Kostüm aus der Ecke, mit der einen Hand stach ich ihr in den Rücken, mit der anderen Hand klatschte ich ihr eine Wasserbombe mit Kunstblut an den Rücken. Ich denke mal, es ging schnell genug, sodass die drei Kiddies das mit der Wasserbombe nicht gemerkt haben.

Meine Freundin spuckte das Blut aus und schrie mit schmerzverzerrtem Gesicht, während ich sie festhielt und weiter auf sie ein stach. Sofort rannten die Kinder kreischend die Straße runter. Das war ihnen wohl zu viel. Eines der Kinder hat offenbar geheult, zumindest konnte ich in der Ferne noch ein kindliches Weinen hören. Meine Freundin ließ sich auf die Straße fallen. Sie drehten sich beim Rennen noch ein paar Mal um, ich packte derweil meine Freundin an beiden Beinen und zog sie um die Ecke während sie noch einen letzten "Todesschrei" von sich gab. Da bekam ich selbst sogar eine Gänsehaut, sie war große Klasse! Als wir aus ihrem Blickfeld waren, verschwanden wir schnell wieder im Haus und lachten uns einen Ast. Offenbar haben die Bengel es uns wirklich abgekauft, denn meine Freundin hat wirklich großartige Arbeit geleistet.

Ich glaube, dass keiner der Nachbarn das Spektakel mitbekommen hat. Es hat sich zumindest nie jemand beschwert oder sonstige Anzeichen gemacht, die auf diesen Abend hingedeutet haben. Und selbst wenn, ich war ja sowieso maskiert. Am 31. Oktober 2010 blieb sogar wieder unsere Klingel stumm. Für die Kinder tut es mir ein wenig Leid, aber für die Schweinerei im vorigen Jahr, sind wir jetzt quitt.

Beichthaus.com Beichte #00028767 vom 28.03.2011 um 16:01:40 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von muetzy
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