Beziehung erfolgreich zerstört

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Engherzigkeit Partnerschaft Aggression Lübbecke

Ich (m/22) beichte, dass ich meine Freundin, mit der ich fast fünf Jahre lang zusammen war, recht stillos abserviert habe. Glücklich war ich in der Beziehung schon lange nicht mehr. Sie hat seit Monaten gegen unsere Beziehung gearbeitet. Ich habe immer versucht, alles aufrecht zu halten, weil ich diese Frau wirklich über alles geliebt habe. An Weihnachten besuchte ich meine Eltern. Als sie dann während eines Telefonats teure Geschenke (vier Winterreifen, Stück 100 Euro) von mir forderte, hatte ich die Nase voll. Da sie von ihren Eltern ein Auto für 8000 Euro bekommen hat, hielt sie ihre Forderung wohl für angemessen. Dieses Prinzip (Wert gegen Liebe) hatte sich schon länger bei ihr eingeschlichen. Sie war nur lieb zu mir, wenn ich ihr teure Geschenke machte oder tat, was sie wollte. Es ist zwar ein böser Vergleich, aber da komme ich im Puff billiger weg und habe danach wenigstens meine Ruhe.
Nun zu meiner Beichte: Als ich von meinen Eltern wieder zurück war, wartete ich im Wohnzimmer auf sie. Als sie nach Hause kam, setzte sie sich neben mich und wollte mich zur Begrüßung in den Arm nehmen. Ich blockte jedoch alles ab und machte mit folgendem Satz Schluss: "Ich gratuliere dir, deine Bemühungen, mich los zu werden, zeigen endlich Erfolg. Ich beende hiermit unsere Beziehung." Danach beachtete ich sie nicht mehr, sondern schaute mir weiter eine Dokumentation an. Ich war selbst über meine Emotionslosigkeit überrascht, aber sie hat es geschafft, meine Liebe zu ihr vollständig zu zerstören. Ich bin froh, das es vorbei ist, denn ich höre immer mehr Gerüchte aus den verschiedensten Ecken, dass sie mich schon seit Monaten betrogen haben soll. Es sind zwar nur Gerüchte, aber die treffen bei mir auf sehr fruchtbaren Boden. Ich werde nie wieder Kontakt zu dieser Frau aufnehmen und mich die nächsten Jahre auf meine Karriere konzentrieren. Hiermit bedanke ich mich fürs Lesen und bitte um Vergebung für das stillose Beenden der Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00030634 vom 31.12.2012 um 14:16:15 Uhr in Lübbecke (Obernfelder Allee) (17 Kommentare).

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Durch Kaufsucht in die Schulden

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Sucht Verzweiflung Shopping

Ich (m/21) glaube, ich bin kaufsüchtig. Schon mit 18 Jahren habe ich mir direkt an meinem Geburtstag Papas Auto geschnappt und mir bei einem Anbieter ein nagelneues Telefon mit dem teuersten Tarif gekauft, um im Nachhinein den Gerätepreis zu sparen. Ich war damals Auszubildender zum Einzelhandelskaufmann mit monatlich etwa 400 Euro dabei, wofür 120 Euro an Handykosten draufgingen. Damals habe ich mit einem Kollegen ein Tonstudio aufgebaut und so gingen monatlich nochmals rund 200 Euro drauf für Baumaterial, PC, Software und so weiter.


Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Ich bin damals im Juni 2011 arbeitslos geworden, der Handyvertrag lief und die Scheiße war perfekt. Ich habe also den Handyvertrag nicht mehr zahlen können, mir deshalb einen neuen Job gesucht und auch gleich ein neues Handy verkauft. Wieder mit teuerstem Vertrag. Kurz darauf wurde ich gekündigt, habe wieder mein Handy verkauft, mir einen neuen Vertrag und auch gleich ein neues Handy geholt. In der Zwischenzeit bin ich in eine eigene Wohnung gezogen und habe dort auf Rechnung alles Mögliche bestellt, unter Anderem DJ-Mischpulte für knapp 2.000 Euro und Weiteres mehr. Ich habe inzwischen Schulden in Höhe von knapp 20.000 Euro und kann es immer noch nicht sein lassen, mir Dinge zu kaufen, obwohl ich wieder bei meinen Eltern wohne. Ich habe sogar damals auf den Namen eines Freundes einen Vertrag bekommen, welchen ich nicht mehr bezahlen konnte. In ein paar Monaten ziehe ich mit meiner Freundin zusammen, die von der Kaufsucht nichts weiß, aber jedoch von den Schulden. Es tut mir alles sehr leid. Ich will mich doch ändern, aber ich weiß nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00030633 vom 30.12.2012 um 12:12:24 Uhr (11 Kommentare).

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Beule im Auto

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Zorn Vandalismus Auto & Co.

Meine Freundin und ich leben seit fünf Jahren zusammen. Da wir etwas sparsam leben und keine unnötigen Sachen kaufen, konnten wir in der Zeit ein kleines Sümmchen ansparen. Als dann im Mai diesen Jahres unser Auto den Geist aufgegeben hat, haben wir uns von unserem Ersparten einen neuen Kleinwagen gekauft. Da meine Freundin das Auto auf der Arbeit in ein Parkhaus stellt, war es leider nicht lange neu - zumindest sah es nach kurzer Zeit bereits nicht mehr so aus. So ziemlich jede Woche waren neue Kratzer in der Türe von Leuten, die beim Aussteigen anscheinend nicht aufpassen können, wenn sie ihre Tür aufmachen. Das Auto war im Originalzustand schwarz. Inzwischen ist rot, silber, weiß und fast alles andere an den vier Türen vertreten. Als ich letzte Woche beim Einkaufen war, sah ich, wie ein Halbstarker aus seinem Wagen ausstieg und seine Fahrertüre an Nachbars Auto knallte. Das interessierte ihn nicht mal. Er schmiss dann seine Autotüre zu und ging weg, ohne auch nur zu schauen, ob was beschädigt war. In diesem Moment sah ich rot. Da sparen Leute Jahre lang auf ein schönes Auto und dann wird es so demoliert.


Ich ging zu dem Halbstarken hin, packte ihn am seinem Genick und drückte seinen Kopf gegen sein Auto. Von ihm kann dann das typische Gejammer: "Was willst du", "Ich hole meinen Bruder" und so weiter. Als sich dann so langsam eine Zuschauermenge gebildet hatte, kam der Besitzer des beschädigten Autos zurück. Ich habe dann den Halbstarken losgelassen. Sein Kopf hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine dunkelrote Farbe angenommen. Dem Besitzer erzählte ich, was passiert war. Dieser rief dann die Polizei. Ich habe dann dem Besitzer meinen Name und Adresse hinterlassen, falls er einen Zeugen braucht. Der hat sich sehr nett bedankt. Ich weiß leider nicht, was aus diesem Fall geworden ist. Beichten möchte ich, dass ich dem Kerl eventuell starke Schmerzen zugefügt habe und ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich unter Kontrolle hatte. Wenn ich nochmal in so eine Lage kommen sollte, werde ich es hoffentlich ohne Gewalt lösen.

Beichthaus.com Beichte #00030630 vom 29.12.2012 um 11:32:25 Uhr (22 Kommentare).

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Flucht aus der Zwangsprostitution

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Prostitution Verzweiflung

Es begann alles mit dieser neuen Wohnung, diesem unglaublichen Druck, dem ich ausgesetzt war und unglaublich falschen Freunden. Ich bin 18 Jahre alt und lebe seit 5 Jahren nicht mehr mit meinen Eltern zusammen. Bis vor einem Jahr habe ich im Kinderheim gewohnt und war heilfroh als meine "beste Freundin" mit mir zusammen ziehen wollte. Also haben wir nach Wohnungen gesucht und schließlich eine wunderschöne 3-Zimmer-Wohnung gefunden, wobei ich mir damals schon die Frage gestellt habe, wie ich das ohne Job bezahlen soll? Aber anfangs klappte das eigentlich ganz gut. Mein Opa erklärte sich bereit, anfangs für meine Miete aufzukommen. Nach einiger Zeit und vielen Jobabsagen wusste ich nicht mehr weiter. Das Amt stellte sich auch quer. Und nun? Ich lernte zwei, anfangs echt nette, Brüder kennen, die mir sagten, sie wüssten die Lösung aller meiner Probleme. Ich müsste ihnen nur Vertrauen. Gelockt von ihren Versprechungen ließ ich mich auf sie ein. Anfangs war alles noch in Ordnung, ich sollte in einer Bar bedienen. Doch mit der Zeit wurden sie immer böser und gemeiner. Bevor ich überhaupt verstand, was da alles geschah, arbeitete ich als Prostituierte in eben genau dieser Bar. Ich fühlte mich so dreckig und leblos. Wusste nicht wie ich da raus kommen soll. Ich hatte so unglaubliche Angst. Angst kein Zuhause mehr zu haben, Angst vor all diesen bösen Menschen und Angst, dass mir niemand glauben würde, was die beiden auch jeden Tag wiederholten. Schlussendlich ging die ganze Tortur drei Monate. In diesen drei Monaten plante ich meine Flucht. Dies gelang mir dann auch, ich vertraute mich meinem Stiefvater an und wohne bis jetzt versteckt bei ihm. Aber dieses Gefühl vergisst man nicht. Ich will, aber kann es nicht, ich fühle mich so widerlich!

Beichthaus.com Beichte #00030627 vom 28.12.2012 um 21:57:09 Uhr (11 Kommentare).

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Gender-korrekte Schreibweise

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Hass Zorn Vorurteile Studentenleben Gesellschaft Berlin

Gender-korrekte Schreibweise
Ich beichte, dass ich die genderkorrekte Schreibweise hasse! Zu meiner Person: Ich bin weiblich, Anfang zwanzig und hasse es, wenn Frauen sich von Männern ausnutzen lassen. Ich bin emanzipiert, jedoch keine Feministin. Doch es regt mich tierisch auf, wenn alle beharrlich auf der politisch korrekten Genderschreibweise pochen. Für die, die nicht wissen, was ich meine, das wären um Beispiel Studierende, Student/innen, StudentInnen, Student_innen oder die meiner Meinung nach schlimmste Form: Student*innen. Besonders bei letzterer Form muss ich immer an die bunten, hässlichen Aufkleber denken, die irgendwelche linken Backen in der Uni aufhängen und auf denen so etwas steht wie "Student*innen protestieren für eine faire und gerechte Hochschule", "Rettet die Wale" und so ein alternatives Gelaber. Dann stelle ich mir immer hässliche Frauen mit Topfhaarschnitt und Achselhaaren vor und Typen mit Rastalocken und Aladdin-Hosen. Meiner Meinung nach sind das verrückte Traumtänzer, die am liebsten keine Studiengebühren zahlen wollen, aber dafür hunderte Dozenten - Entschuldigung: DozentInnen! - haben wollen und Seminare mit nur fünf Leuten drin. Leute, wacht auf und geht mal duschen! Mir ist es sowas von piepegal, wenn auf dem Papier nur Studenten angesprochen werden. Durch diese Schreibweise bin ich im Alltag auch nicht gleichberechtigter, auch wenn sich das diese Öko-Bratzen gerne einreden.
Sogar meine Macho-Profs mokieren sich, wenn ich Studenten statt Studierende schreibe, solche Heuchler. Doch ich beichte, dass ich selbst eine Heuchlerin bin. In Hausarbeiten und Referaten benutze ich immer brav die genderkorrekte Schreibweise und lasse mich dankend korrigieren, wenn ich es mal vergessen habe. Aber eigentlich könnte es mir nicht egal sein.

Beichthaus.com Beichte #00030625 vom 28.12.2012 um 14:49:22 Uhr in Berlin (Koserstraße 20) (63 Kommentare).

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