Gefühle zum Vater meiner Tochter

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Verzweiflung Liebe München

Seit Jahren liebe ich meinen besten Freund. Das Ganze hat schon vor sehr, sehr vielen Jahren angefangen. Wir hatten auch ein paar Jahre lang eine On/Off-Beziehung, aus der unsere Tochter entstand. Noch heute sind wir gute Freunde und reden über alles. Als letztes Jahr seine Freundin starb, war ich die erste, mit der er redete. Vor ein paar Tagen hat er mich gefragt, ob wir nicht, unserer Tochter zuliebe, zusammenziehen wollen. Ich versprach, darüber nachzudenken. Eigentlich möchte ich am Liebsten sofort zusagen - vielleicht wird das ja wieder was. Und unsere Tochter würde sich irre freuen. Jedoch werde ich wohl absagen. So sehr ich ihn liebe, so sehr habe ich Angst vor der Konsequenz, jeden Tag mit meinen Gefühlen konfrontiert zu sein. Ich beichte, dass in letzter Zeit alles wieder hochkommt. Und das das einzige ist, das ich ihm nicht sage.

Beichthaus.com Beichte #00030770 vom 08.02.2013 um 11:27:47 Uhr in München (Lindwurmstraße) (20 Kommentare).

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Die Mitarbeiter des Baumarktes

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Dummheit Peinlichkeit Shopping Niederzier

Die Mitarbeiter des Baumarktes
Ich beichte hiermit eine Kleinigkeit, die mir vor Kurzem passiert ist, welche mir aber nun nachhängt: Und zwar waren ich und meine wunderbare Lebensabschnittsbeauftragte zusammen in einem Baumarkt. Da ich leidenschaftlicher Bastler bin, brauchte ich an diesem Abend eine Dose Silikonspray und eine Dose matten Klarlack. So weit, so gut. Allerdings sollte der besagte Baumarkt in drei Minuten seine Pforten schließen, weshalb ich auf langes Suchen verzichten wollte. Direkt nachdem wir die Kassen passiert hatten und nun mitten im Baumarkt standen, sprach ich also sofort einen Herren mit orangefarbener Weste und rot-weiß gestreiftem Hemd an: "Entschuldigung, aber könnten Sie mir bitte sagen, wo ich hier Klarlack und Silikonspray finde?" Der Mann sah mich in dem Moment an wie ein Teletubby. Er sagte zunächst ganz ruhig "Alter. Ich arbeite hier nicht!" In diesem Moment erkannte ich, dass es sich bei dem Herren zwar sehr wohl um eine Person handelte, welche zweifellos im Baubereich tätig war, aber eben nicht in jenem Baumarkt. Es stand auch dick und fett ein gänzlich anderer Firmenname auf seiner Weste. Aber mein Hirn schaltete wohl automatisch auf "Orange = arbeitet hier!" Ich wollte mich natürlich entschuldigen, als er, jetzt gar nicht mehr freundlich, von sich gab: "Mir geht das vielleicht auf den Sack! Jedes Mal fragt mich irgendwer hier, wo er was findet! Macht doch mal die Augen auf!" Ein wenig perplex wusste ich darauf nicht viel zu sagen, denn der Mann stapfte schon wütend von dannen. Meine Freundin fing bereits an loszuprusten, als er noch rief: "Und Klarlack ist in Gang sieben, wo auch die Klebstoffe und Farben stehen, Mensch!" Jetzt fing meine Freundin schallend an zu lachen und mir war es einfach unglaublich peinlich. Schön aber, er hatte recht. Pünktlich zu Ladenschluss stand ich mit Klarlack und Silikonspray auf dem Parkplatz. Eigentlich hätte es damit gut sein können. Allerdings hat sich meine Holde nun angewöhnt, sich jedes Mal, wenn wir über irgendwas diskutieren müssen, ihre imaginäre Weste zu raffen und mich mit den Worten "Alter. Ich arbeite hier nicht!" stehen zu lassen. Ich beichte also, dass ich nicht nachgedacht habe und alle orangefarbenen Männchen im Baumarkt sofort für dort arbeitende Servicekräfte halte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00030769 vom 07.02.2013 um 12:01:48 Uhr in Niederzier (18 Kommentare).

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Der Freund, der mich liebte

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Dummheit Trunksucht Liebe

Ich (w) hatte einmal einen Freund, mit dem ich mich echt prima verstand. Auf Partys saßen wir oft zusammen, lachten, wir hatten einfach eine Menge Spaß miteinander. Nach einiger Zeit wurde ich von einer Freundin darauf angesprochen, ob da etwas zwischen mir und dem besagten Freund liefe. Dass jemand dies so auffassen würde, kam mir vorher nie in den Sinn und ich wollte diesem Freund auch wirklich nicht auf diese Art näherkommen. Doch nachdem ich noch mehrere Male auf diesen Verdacht angesprochen wurde, achtete ich selber etwas mehr auf sein Verhalten gegenüber mir. Und wirklich, er war auffällig anhänglich, wirkte teilweise eifersüchtig und machte schmachtende Andeutungen. Da ich das einfach nicht glauben wollte und ich ein extrem neugieriger Mensch bin, war es klar, dass diese Geschichte nicht im Guten enden würde. Der erste Fehltritt meinerseits war auf einer Party, auf der ich mal wieder viel zu viel getrunken habe. Wir waren alleine draußen um uns abzukühlen und redeten miteinander. Da passierte es plötzlich, ich küsste ihn und das einfach nur, um herauszufinden, ob er wirklich auf mich stand. Er erwiderte den Kuss, nun hatte ich meine Bestätigung. Am nächsten Morgen wurde mir erst mal klar, was ich da eigentlich angestellt habe und redete mit ihm über den Vorfall, entschuldigte mich und versprach, dass das nie wieder passieren würde. Er meinte nur, dass es mir nicht leidtun müsse. Ich war wirklich so naiv und dachte, wir könnten so tun, als wenn nichts gewesen wäre.


Doch dann kam der nächste Fehltritt. Wieder war Alkohol im Spiel, nur diesmal waren wir auf einer Veranstaltung. Zu meinem Unglück auch noch alleine, da andere Freunde kurzfristig abgesagt hatten. Ich hatte wirklich viel zu viel getrunken und sagte meinem guten Freund schon früh am Abend, dass ich nach Hause wollte. Ich war so betrunken, ich weiß nicht, wie er mich an dem Abend ertragen konnte. Jedenfalls passierte das, was hätte niemals passieren sollen: wir landeten im Bett. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, so betrunken war ich. Ich weiß, das ist keine Entschuldigung. Wieder folgte ein klärendes Gespräch, doch diesmal war es nicht so einfach, denn er wollte mehr. Er war wohl wirklich in mich verliebt. Ich habe ihm tausend Gründe aufgezählt, warum wir keine Beziehung haben sollten, doch er verstand es einfach nicht. Bei jeder Gelegenheit versuchte er, mich zu überreden, machte mir ein schlechtes Gewissen oder nährte sich mir, so gut er konnte. Ich jedoch wollte nur Freundschaft und glaubte, auch die Situation irgendwie wieder in den Griff zu bekommen, alles wieder auf Null stellen zu können. Doch dem war nicht so, doch das musste ich noch schmerzhaft erfahren.


In der Zwischenzeit hatte ich jemanden kennengelernt, den ich sehr interessant fand und mit dem ich mir eine Beziehung vorstellen könnte. Währenddessen schrieb mir mein guter Freund jeden Tag dutzende Nachrichten, rief mich an, er ließ einfach nicht locker. Auf einer Party eskalierte es dann, doch davon bekam ich nicht so viel mit. Ich vertrage nicht so viel Alkohol und musste etliche Pinnchen Korn trinken, ich war also sehr gut dabei. Ich unterhielt mich mit einer Menge Leute, darunter natürlich auch mit Männern. Ich weiß nicht, ob es stimmt, da ich mich leider nicht mehr daran erinnern kann, aber mein guter Freund soll mich aus Eifersucht mehrfach geschlagen haben. Ich kann es einfach nicht glauben, an so etwas hätte ich mich doch erinnern müssen. Doch es soll drei Zeugen geben, die ich aber nicht kenne, daher die Skepsis. Auf der Party wurde ich dann einfach ins Bett gelegt, da ich zu betrunken war, um gefahrlos nach Hause geschickt zu werden. Mein Handy wurde mir ins Bett gelegt. Am nächsten Tag wachte ich auf und mein Handy war weg, mir wurde gesagt dass es ein Freund von mir hätte, natürlich mein guter Freund. Außerdem wurde mir gesagt, dass er mich beim Schlafen beobachtet hat. Er wurde wohl mehrfach in dem Zimmer erwischt, in dem ich schlief, wie er im Dunkeln auf einem Stuhl saß und mich anstarrte. Er wurde natürlich immer sofort rausgeschmissen, wenn es jemand bemerkt hatte. Sein Verhalten machte mir irgendwie Angst und ich erzählte einer Freundin, die auch auf der Party war, von dem, was passiert war. Sie beichtete mir dann, dass sie besagtem Freund geraten hatte, aufzugeben, da ich schon jemand anderes in Aussicht habe. Daraufhin soll er mich eine dreckige Schlampe genannt haben und nur noch gruselig vor sich hin gestarrt haben. Danach hatte ich nun wirklich genug von ihm, doch ich musste ja noch mein Handy von ihm abholen dessen Nachrichten er höchstwahrscheinlich alle gelesen hat, es lebe die Privatsphäre. Ich habe auf jeden Fall eine wirklich gute Freundschaft zerstört, weil ich ein neugieriges, betrunkenes und notgeiles Miststück war. Ich hoffe, dass Ihr mir vergeben könnt.

Beichthaus.com Beichte #00030766 vom 06.02.2013 um 23:14:49 Uhr (36 Kommentare).

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Das erzwungene Weihnachtsgeschenk

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Boshaftigkeit Zorn Weihnachten Partnerschaft Nürnberg

Zwei Wochen vor Weihnachten eröffnete mir meine Freundin, dass ihre Mutter mir ein Geschenk besorgt hat. Klasse! Somit war ich nun dazu verpflichtet, ihren Eltern auch etwas zu schenken. Diese Verpflichtung wiederum nahm meine bessere Hälfte zum Anlass, loszuziehen, um meinen Eltern ein kleines Präsent zu besorgen. Als ich zwei Tage vor Weihnachten immer noch nichts organisiert hatte, stresste meine Freundin rum und schickte mich in die Stadt. Nicht nur, dass ich mich wegen ihr durch den ganzen Vorweihnachtsrummel quälen musste, sie meinte auch noch, mir vorschreiben zu müssen, wie viel ich auszugeben habe. Jegliche Weihnachtsstimmung war bei mir verflogen. Letztendlich habe ich den Klassiker, eine Flasche Wein und Pralinen, gekauft, welche ich auch an Weihnachten feierlich überreicht habe. Dennoch war die Weihnachtsstimmung bei mir weg und ich war sauer auf meine Freundin wegen der Aktion. Zu Weihnachten bekam ich von meinem Papa das übliche Geschenk und zusätzlich 50 Euro, mit denen ich meine Freundin zu einem Wellnesstag einladen sollte. Weil das für einen armen Studenten viel Geld ist, habe ich alles am zweiten Weihnachtsfeiertag mit meinen Kumpels versoffen, da man meiner Meinung nach jemandem etwas schenkt, um eine Freude zu machen und nicht weil man dazu gezwungen wird.

Beichthaus.com Beichte #00030764 vom 06.02.2013 um 19:14:34 Uhr in Nürnberg (Tafelfeldstraße) (16 Kommentare).

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Lachanfall wegen eines Unfalls

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Boshaftigkeit Verzweiflung Arbeit Unfall

Ich (m/21) bin heute mal wieder fristlos noch in der Probezeit gekündigt worden. Wie das passiert ist, ist schnell erklärt. In der Firma gab es heute einen schweren Arbeitsunfall. Ein Mitarbeiter ist dabei von einer ungesicherten Leiter heruntergefallen und aus etwa drei Metern Höhe auf den Betonboden geknallt. Ich stand in Sichtweite und habe das Ganze wie in Zeitlupe mitverfolgen können. Ich sehe es jetzt noch vor mir, wie die Leiter langsam zur Seite kippte und er brüllend und wie ein Gorilla mit den Armen wedelnd herunterkam. Man muss sich das so vorstellen, wie in den "Dick und Doof"-Filmen oder den Cartoons, wo einer irgendwo herunterfällt. Die ganze Situation war so unwirklich komisch - mir fällt einfach kein besseres Wort dafür ein -, dass ich laut angefangen habe zu lachen und mich auch nicht wieder beruhigen konnte. Dann musste ich abhauen, da die Kollegen das wohl nicht witzig fanden. Einer hat noch wütend mit einem Schraubenschlüssel nach mir geworfen, aber zum Glück nicht getroffen. Als der Rettungswagen dann da war, habe ich die allgemeine Aufregung genutzt, um noch schnell meine Sachen aus dem Aufenthaltsraum zu holen und habe mich dann aus dem Staub gemacht.


Die ganze Rückfahrt über im Auto habe ich dann nochmal so lachen müssen, das ich erst mal rechts ranfahren musste, weil ich mich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren konnte. Zu Hause fand ich dann auf dem Anrufbeantworter die fristlose Kündigung und zusätzlich die Drohung, dass es besser wäre, mich dort nicht wieder blicken zu lassen. Um den Job selber tut es mir nicht leid, es war ein Drecksladen und ich hätte den wahrscheinlich sowieso demnächst hingeschmissen wegen des miesen Arbeitsklimas dort. Ich weiß jetzt nur noch nicht, wie ich es meiner Freundin beibringe, wenn die nachher von der Spätschicht nach Hause kommt. Es ist immerhin schon der dritte Arbeitsplatz in den letzten acht Monaten, bei dem ich rausgeschmissen wurde. Ich habe den ganzen Nachmittag im Internet gesucht und herausgefunden, dass es sich bei meinem Lachanfall mit Sicherheit um eine Schockreaktion handeln muss. Denke ich mal. Hilft mir aber momentan auch nicht weiter, denn bei dem Gedanken an den Anblick des Absturzes muss ich schon wieder lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030756 vom 05.02.2013 um 21:21:40 Uhr (28 Kommentare).

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