Fremdschämen im Puff

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Prostitution Morallosigkeit Hamburg

Ich habe heute etwas gelernt! Ich war, wie so oft, in einer der vielen sogenannten Model-Wohnungen (Privatpuff mit circa 1-4 Damen) um Druck abzulassen. Ich wurde freundlich von der "Chefin" empfangen, die für ihre osteuropäischen Mädels übersetzte. Ich suchte mir ein hübsches Ding aus. 50 Euro für eine Stunde so oft ich will und kann. Wir gingen aufs Zimmer und sie fing auch sofort mit Blow-Job natur an. Aus Spaß frage ich, was es denn kosten würde, mit ihr ungeschützten Verkehr zu haben. Sie verstand natürlich nicht viel, holte die Chefin und nach kurzer Unterhaltung antwortete mir diese, 100 Euro Normalverkehr ohne. 150 Euro Analverkehr ohne. Nur für mich. Jetzt und heute. Weil ich so nett sei. Ich lehnte dankend ab und mit enttäuschter Miene fuhr die Kleine mit ihrem Blowjob fort.

Als die Chefin draußen war, sagte sie in gebrochenem Deutsch: "Gib 30 Euro extra, dann alles möglich natur. Chefin nix wissen." Und da passierte etwas in mir. Ich bekam Mitleid mit den Mädels, hatte ein schlechtes Gewissen. Ich schämte mich plötzlich ohne Ende. Ich hätte heulen können. Schnell zog ich mich wieder an, schenkte der Maus noch ein Lächeln, streichelte ihr über die Wange und verschwand. Später im Auto habe ich ganz laut gebrüllt, weil ich mich so schämte. Ich bin dann über eine Stunde ziellos durch die Stadt gefahren und dann erst wieder ins Büro. Ich habe alle Termine für heute abgesagt, diese Beichte abgelegt und überlege nun, wie ich diesen armen Geschöpfen helfen kann.

Ich schwöre: Ich werde nie wieder zu Prostituierten gehen. Im Gegenteil, ich will große Anstrengungen unternehmen, um irgendwie zu helfen. Wem es so schlecht geht, dass er seinen Körper ungeschützt an fremde Männer verkaufen muss, dem muss wirklich schnell geholfen werden und dafür will ich Sorge tragen. Ich schäme mich für meine unzählbaren Nuttenbesuche und ich bereue sie alle. Kein käuflicher Sex der Welt (und sei er noch so gigantisch gewesen) rechtfertigte mein ausnutzendes Verhalten! Danke fürs Lesen!

Beichthaus.com Beichte #00027728 vom 21.04.2010 um 13:34:47 Uhr in Hamburg (82 Kommentare).

Gebeichtet von Equinox
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Kommen Sie rein, können Sie raus schauen

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Morallosigkeit Peinlichkeit Ungerechtigkeit Bahn & Co. München

Neulich sind zwei Personen in die U-Bahn eingestiegen. Der Eine ging zuerst, hat dann dem anderen rein geholfen und den Klassiker gebracht: "Kommen Sie rein, können Sie raus schauen." Ich hab mir mein Kichern nicht verkneifen können: Die beiden waren blind und ich glaube sie haben es gehört. Ich beichte, dass ich über zwei sehbehinderte Menschen lachen musste. Normalerweise mache ich so etwas nicht. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027670 vom 31.03.2010 um 21:14:44 Uhr in München (27 Kommentare).

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“Beichte

Flucht vor dem eigenen Vater

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Gewalt Missbrauch Verzweiflung Familie USA

Flucht vor dem eigenen Vater
Mein Vater ist Alkoholiker und schlägt und misshandelt mich (w/14) seit meinem 4. Lebensjahr, während meine Mutter nichts dagegen unternimmt. Nach außen hin sind wir immer die Topfamilie, alles sieht perfekt aus, intern jedoch durchlebe ich die Hölle. In den Weihnachtsferien waren wir auf Urlaub in Amerika, wo auch der große Bruder einer Freundin lebt. Er ist 24, mit 18 aus Wien zusammen zu seiner Freundin nach Texas gezogen, und dort den Marines beigetreten. Er war ein halbes Jahr im Irak, und hat mit seiner Freundin ein kleines Haus. Meine Eltern wissen von ihm gar nichts, und ich hab ihn auch nur ein paar mal kurz gesehen, als er noch in Wien lebte, und über ihn gehört.
Als meine Mutter, mein Vater, und ich nun im Hotel ankamen, ging mein Vater sofort auf mich los. Wie immer ohne Grund, aber dafür umso heftiger. Nach circa 3 Stunden ging er an die Hotelbar zum "auftanken" wie er es nennt, und nahm meine Mutter dabei mit (der er übrigens nie etwas antut - nur mir). Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe besagte Freundin mit dem Handy meines Vaters angerufen (ich selbst habe keines) und sie hat ihren Bruder angerufen. Der war total lieb und ist sofort ins Auto gestiegen und die 10 Stunden nach Memphis gefahren, während ich mir 500$ aus dem "Reiseumschlag" meines Vaters genommen habe. Er verwendet auf Reisen keine Bankomatkarte, sondern immer so einen doofen Umschlag voll mit Geld. Ich bin ziellos durch die Gegend geirrt.
Nach weniger als 10 Stunden wurde ich dann vor einem bekannten Fastfood-Restaurant von dem großen Bruder meiner besten Freundin zusammen mit seiner Frau abgeholt, ich hatte am ganzen Körper blaue Flecken (außer im Gesicht, da hat mein Vater schon immer aufgepasst) und auch mehrere Blutkrusten an Oberkörper und Beinen. Jedenfalls fuhren wir sofort nach Houston zu ihnen nach Hause, und die beiden haben sich wirklich rührend um mich gekümmert. Als wäre ich ihre Tochter. Ich hab mich zum ersten Mal in meinem Leben zu hause gefühlt, behütet und sicher. Das Gefühl war so unbeschreiblich schön, endlich keine Angst mehr haben. Ich war im Haus eines Marines und seiner Frau, nichts konnte mir passieren. Die zwei waren meine Eltern, und meine
richtigen Eltern konnten mir nichts mehr anhaben. Ein Marine ist ein Marine, und ein fetter, 45-jähriger Alkoholiker ist ein fetter, 45-jähriger Alkoholiker, und kann gegen einen Marine nichts ausrichten. Ich dachte mir, dass die Tortur der letzten 10 Jahre endlich ein Ende hat, und fragte mich, wieso ich das nicht schon viel früher gemacht hab. Meine neue Familie hat sich jedenfalls sofort an die Behörden in Österreich und in Texas gewendet, sogar die Eltern und Geschwister meiner neuen Beschützerin haben mir geholfen, und in Wien natürlich die Familie meiner besten Freundin. Mein neuer Vater und Beschützer wäre im April für drei Monate nach Afghanistan gekommen, und hat sich darauf auch gefreut (soweit man sich auf das freuen kann), jedoch kam dann alles anders. Hier in Amerika musste ich auf das österreichische Konsulat gehen, wo ein sehr netter österreichischer Polizist, der extra dafür eingeflogen wurde, meine Aussage zu den letzten 10 Jahren aufgenommen hat. Gott sei Dank durften meine Beschützer dabei sein, ansonsten hätte ich darüber nie so detailliert sprechen können. Während dem vierstündigen Gespräch hatten wir mehrere Pausen, und meinen Beschützern kamen mehrmals die Tränen, ich selbst hab das ganze völlig apathisch erzählt, und kaum was von dem, was ich gesagt hab, auch mitbekommen.
Danach wurde in Österreich offiziell gegen meinen Peiniger ermittelt, und ich durfte noch einen Monat in Texas bleiben (zumindest vorerst), um mich ein wenig sammeln zu können. Und während man zwar auch in Amerika meine Lage verstanden hat, und mir ein sechs-monatiges Visum gegeben hat, unter der Voraussetzung, dass ich Heimunterricht bekomme, hat man jedoch Marineintern ein Verfahren gegen meinen Beschützer eingeleitet. Wegen kidnapping of a minor. Deswegen kann er jetzt nicht im April wie erwartet einrücken, sondern muss das Verfahren abwarten, bei dem er unter Umständen sogar aus dem Corps geworfen werden kann! Ich fühle mich so schrecklich dafür, das ich diese so liebe und wundervolle Familie mit hineingezogen habe in mein Dilemma. Ich hätte doch auch viel früher wegrennen können, oder noch die 4 Jahre abwarten, bis ich ausziehen kann, aber genau diese Familie musste ich derart belasten! Ich bin eine absolute Egoistin, und es tut mir wahnsinnig Leid!

Beichthaus.com Beichte #00027645 vom 24.03.2010 um 00:01:10 Uhr in USA (Houston, Texas) (59 Kommentare).

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Oma umgefahren

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Feigheit Gewalt Kinder Auto & Co. 50+ Heilbronn

Ich (m/19) habe im Grundschulalter vor unserer Kreissparkasse eine alte Frau mit dem Fahrrad aus Versehen nieder gefahren. Die Dame ist umgefallen und hat geschrien. Anstatt ihr zu helfen hab ich Depp nur kurz "Entschuldigung" gesagt und hab mich mit meinem Kumpel verpisst. Wie blöd war ich damals? Wieso bin ich nicht dageblieben und hab der Dame geholfen? Unfälle passieren nun mal, aber das ich danach einfach abgehauen bin war das letzte. Mein Freund und ich sind ab dem Unfallzeitpunkt an diesem Tag nur noch in Nebenstraßen gefahren, weil wir nicht erwischt werden wollten. Wir haben sogar die Sirenen vom Krankenwagen gehört, aber es war für uns wie ein Versteckspiel vor dem Krankenwagen mit der alten Frau und der Polizei abzuhauen.
Abends kam ich heim und erzählte meinem Vater die Geschichte, worauf dieser natürlich sofort bei der Polizei anrief: "Mein Sohn hat heute Mittag vor der Kreissparkasse eine alte Dame nieder gefahren. Kann das sein?" - "Ja, das ist wirklich so passiert". Das Finanzielle hat mein Dad geregelt, ich glaube mein Dad musste ihr Schmerzensgeld zahlen oder so.
Doch die Lektion für mich sollte noch kommen: Ich musste mit meinen Eltern und mit einem Blumenstrauß bewaffnet die Oma im Krankenhaus besuchen und mich bei ihr entschuldigen. Ich habe mich geschämt und dachte die Oma würde mich schlagen oder so. Als ich mich dann mit ihr unterhielt hat sie mir vergeben und mich angelächelt. Seitdem habe ich nie mehr Fahrerflucht begangen. Ich beichte das mir damals der Mut gefehlt hat mich sofort nach dem Unfall zu stellen. Ich war feige!

Beichthaus.com Beichte #00027466 vom 31.01.2010 um 21:46:32 Uhr in 74081 Heilbronn (Stauffenbergstraße 1) (25 Kommentare).

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“Beichte

10 Jahre als Prostituierte gearbeitet

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Prostitution Habgier Morallosigkeit Verzweiflung

Ich (w/29) beichte, dass ich die letzten 10 Jahre meines Lebens vergeudet habe weil ich als Hure gearbeitet habe. Über Gogo Dancing, Erotic-Dancing, Escort bin ich da hinein gerutscht. Der typische Weg also. Zuerst war es ja "nur" den solventen Herren zum Essen zu begleiten und ihn zu unterhalten. Man landete bei den ersten Dates nicht zwangsläufig im Bett. Später jedoch immer. Trotzdem, ob reich oder Arm, Penner oder Firmenchef der Sex ist immer widerlich. Es gibt keine Kollegin die Spaß daran hätte. Einige können nur besser Schauspielern als die anderen. Man kann sich die Arbeit durch ein sauberes Zimmer und gute hygienische Einrichtungen etwas angenehmer machen und, ja, es gibt auch angenehme Männer, aber letztendlich ist es immer der letzte Dreck. Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man das alles nicht mehr richtig wahrnimmt. Das geht hin bis zu kompletten Selbstaufgabe. Ich wusste teilweise nach dem Aufstehen nicht mehr wie ich wirklich heiße und welches meine echte Haarfarbe ist. Konnte nicht mehr unterscheiden welchen Sex ich wirklich mag und welche Varianten ich nur spiele. Ich wusste nicht mehr ob ich wirklich die blasgeile 3-Lochstute war oder ob ich ein ganz normales Mädchen bin. Und tatsächlich habe ich mich immer häufiger morgens, nach einer langen Nacht, als die "geile Drecksau" und das "verkommene Bückstück" gesehen, welches ich vorher gespielt habe. Das Märchen von der jungen Studentin, die sich durch Prostitution nebenbei ihr Studium finanziert ist völliger Schwachsinn. Das gibt es nicht! Ich habe alle meine früheren sozialen Kontakte verloren, einzig meine Eltern halten noch zu mir. Ich liebe sie über alles. Ich habe eine Menge Geld verdient und viel gespart, aber das war es alles nicht wert. Ich sehe viele Jahre älter aus als ich bin. Das ist krass, ich war 10 Jahre lang immer der achtzehnjährige Teenie und sehe jetzt plötzlich aus wie 40. Und ich bin, wie es so schön heißt, "schwer resozialisierbar". Und obwohl ich Abitur habe, bekomme ich nichts auf die Reihe. Ich bin inzwischen richtiggehend dumm geworden. Es gibt den Spruch: Einmal Hure - Immer Hure! Ich hoffe, er trifft nicht auf mich zu. Seit Weihnachten wohne ich bei meinen Eltern, weit weg von allem. Ich wünsche mir irgendwann einen Mann und auch Kinder. Ja, eine Familie hätte ich gern. Aber zuerst muss ich herausfinden, wer ich wirklich bin. Das kann doch noch nicht alles gewesen sein! Ich wollte mir das alles mal von der Seele schreiben. Danke, hat geholfen.

Beichthaus.com Beichte #00027376 vom 05.01.2010 um 14:01:14 Uhr (53 Kommentare).

Gebeichtet von amelie
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