Zu notgeil für eine Beziehung

13

anhören

Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w/25) bin zu blöd und notgeil bin, um mit der Liebe meines Leben eine funktionierende Beziehung zu führen. Wir waren fünf Jahre zusammen und ich trennte mich, weil ich merkte, dass wir im Bett einfach nicht so perfekt harmonieren wie im Rest der Beziehung. Ich wollte oft und harten Sex, ihm reichte es, wenn wir alle 1-2 Wochen einmal einen Quickie hatten oder ich ihm einen Blowjob gab. Auf meine Wünsche ging er selten ein. Er behauptete, er brauche nicht so viel Sex, da er schon älter ist (10 Jahre älter). Als ich dann gesamte fünf Wochen ohne Sex durchhalten musste, habe ich Schluss gemacht und ihm gesagt, dass eine Beziehung mit so wenig Sex nicht vorstellbar ist.

Zwei Wochen lang hat er die Trennung akzeptiert, zwar unter Trauer, wie er sagt, aber er hat es immerhin akzeptiert. Doch jetzt will er mich doch zurück und verspricht mir Besserung. Ich bin nun hin und her gerissen, da ich ihn trotz Ablenkung vermisse. Ich rede mir ein, Sex ist nicht das Wichtigste und dass es wichtiger ist, dass man sich liebt. Aber ich weiß, dass ich so nicht mein Leben verbringen kann. Auch wenn er verspricht sich zu bessern, man kann die Lust eines anderen nicht erzwingen. Und ich weiß, dass ein Mal die Woche Sex für ein Paar, das schon fünf Jahre zusammen ist, kein großes Drama sein sollte. Für mich ist es aber ein Drama und ich wünschte, ich hätte weniger Lust.

Beichthaus.com Beichte #00040711 vom 29.11.2017 um 18:47:27 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Gefangen in meiner Ehe

18

anhören

Feigheit Trägheit 50+ Verzweiflung Bünde

Ich bin jetzt seit knapp 20 Jahren verheiratet, habe eine 22-jährige Stieftochter und eine 14-jährige leibliche Tochter. Schon früher war mein Traum alleine in Alaska zu leben. Irgendwie war ich nie wirklich mit anderen Menschen kompatibel. Meine wenigen damaligen Freunde waren sich damals sicher, dass ich irgendwann als Einsiedler irgendwo landen werde. Doch es kam alles anders. Ich lernte 1999 meine jetzige Frau kennen, die damals ihren Mann verlassen hatte und eine kleine Tochter hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick und alles, was ich bis dahin geplant hatte, war vergessen. Wir bauten uns ein Leben auf. 2003 kam dann eine gemeinsame Tochter. Vor knapp 10 Jahren wurde meine Frau befördert und musste geschäftlich viel reisen. Daraufhin entschlossen wir uns, das ich meinen Beruf aufgebe und zu Hause bleibe. Meine Frau verdient gut und uns geht es allgemein auch gut. Trotzdem bin ich nicht glücklich. Ich komme mit meinem Leben nicht mehr klar. Ich bin in einem goldenen Käfig gefangen. Beruflich bin ich komplett raus, sodass ich höchstens als Fahrer oder Hilfskraft etwas finden würde. Doch mir geht hier alles so unendlich auf den Zeiger. Jeder Tag vergeht wie der Andere. Ich habe hier einiges zu tun, da wir ein altes Haus haben und außer Hausarbeit, essen Kochen, Wäsche, Einkaufen usw. auch immer wieder renoviert werden muss.

Am allerliebsten würde ich bei Nacht und Nebel abhauen, alles hinter mir lassen und einsam irgendwo den Rest meines Lebens verbringen. Einzelhaft wäre für mich keine Bestrafung! Aus anfänglicher Liebe ist Gewohnheit geworden, ein Leben wie Bruder und Schwester. Dazu kommt das meine Stieftochter extrem an ihrer Mutter hängt und trotz ihrer 22 Jahre immer dabei ist, egal was wir zu zweit auch unternehmen wollen. Mein Selbstbewusstsein ist gleich null. So komme ich auch gar nicht gegen meine Frau oder meine Stieftochter an. Ich funktioniere einfach nur noch. Meine leibliche Tochter macht ihr Ding, hat viele Freunde und ist viel unterwegs. Beginnt jetzt dann eine Ausbildung. Wir haben keinen Freundeskreis. Außer ein Hallo zu den Nachbarn gibt es da nicht viel. Meiner Frau kann es auch keiner recht machen, sodass die Freunde, die wir mal hatten, alle vertrieben und vergrault wurden. Ich hätte schon drei Mal mit gutem Grund hier gehen können, hatte aber nie den Mut. Wohin soll ich auch? Ich habe ja absolut nichts mehr, was wirklich mir gehört. Was kann ich tun in meiner Situation, außer es auszuhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040709 vom 29.11.2017 um 14:42:24 Uhr in Bünde (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Flaming Snowman

5

anhören

Waghalsigkeit Weihnachten Kinder

Etwas, das jedes nur ansatzweise rationale Elternteil dieser Welt seinem Nachwuchs beibringt, ist, nicht mit Feuer zu spielen. Ich glaube sogar, dass das eines der ersten Dinge war, die meine Mutti mir einbläute, von Anfang an. Hiermit beichte ich, dass ich es dennoch getan habe. Natürlich ging es nicht so weit, dass ich wirklich zündelte oder ernsthaft was abbrannte, doch immer um die Weihnachtszeit rum nutzte ich das aus der vermeintlichen Zuverlässigkeit erwachsene Privileg, die Kerzen anzünden zu dürfen, für meine Zwecke. Wir alle kennen diese Teelichter in Form von Rentieren, Schneemännern, Häuschen und so weiter, die als Abzug für die Hitze der Kerze diverse Öffnungen haben, wie z. B. Fenster, einen Lachmund, die Augen... Tja, ich habe dann irgendwann per Zufall rausgefunden, dass ich es - auch heute noch - zum Heulen lustig finde, wenn aus diesen Öffnungen Flammen schießen, als ich ein Streichholz an einer bereits im Teelichthalter befindlichen Kerze anzündete. Es gab so eine Mini-Stichflamme aus dem Mund und dem Hut der Schneemannfigur, den ich von diesem Tag an den "Flaming Snowman" taufte. Jeden Sonntag nutzte ich, um mich daran wieder zu erfreuen und machte mir vor Lachen fast jedes mal in die Hose. Außerhalb der Weihnachtszeit funktionierte das leider nicht so gut, nur zu Halloween vielleicht.

Die Eltern meiner damaligen besten Freunden hatten so einen großen Kerzenhalter in Kürbisform zu Halloween und doof wie ich war, überredete ich sie dazu, einen "flaming Kürbis" draus zu machen. Die Familie hatte für den Kamin diese langen dicken Streichhölzer, die wir dann zu einem ca. 3 cm dicken Bündel zusammenklebten. In dem Teelichthalter standen dieses Mal sogar zwei Teelichter, um den Effekt dem Dekoteil entsprechend groß zu gestalten. Gesagt, getan. Wir hielten also das Bündel in die Kerzen und es gab auch wieder den gewollten Effekt, diesmal eben in riesig. Leider sind die Eltern dann durch das Gegacker und Freudengekreische alarmiert worden und es gab erstmal den Arsch ab, von wegen die Bude hätte ja abbrennen können und so. Danach habe ich das nur noch heimlich zu Hause gemacht, wieder mit dem Schneemann, der irgendwann von innen auch ganz rußig war, sodass meine Ma mir auch noch auf die Schliche kam, weil sie sich über den Schmutz wunderte.

Jetzt als Erwachsene reicht mir das alles nicht mehr, erfreuen kann ich mich mit dem damaligen Elan nur noch an wirklich großen Explosionen und dem Moment, in dem ein echt dicker Silvesterkracher aus der Halterung gen Himmel geschossen wird. Meine Eltern lachen heute über diese Marotte und sagten sogar, dass es irgendwie ganz gut hinkäme, da ich mich als kleines Mädchen schon tierisch über Explosionen (und auch Waffen) im Fernsehen gefreut habe wie sonstwas. Es tut mir trotzdem leid, dass meine Freundin damals auch Anpfiff bekam, weil es eigentlich meine Idee war und so ganz ohne Gefahr war es im Wohnzimmer auch nicht. Dieses Weihnachten, wenn ich meine Familie besuche, werde ich mal sehen, ob der Schneemann wieder steht. Aber ob ich dann widerstehen kann, weiß ich nicht. Vielleicht mache ich es um der alten Zeiten Willen noch mal, im Badezimmer, wo nichts brennen kann. Meinen kleinen "flaming Snowman" und die Freude, die er mir alle Jahre wieder bereitet hat, werde ich nie vergessen!

Beichthaus.com Beichte #00040708 vom 29.11.2017 um 13:17:13 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kaninchen zu Weihnachten

30

Hass Mord Gewalt Tiere Weihnachten Bremen

Als ich noch ein kleines Kind war, hatten wir zu Hause drei Hasen als Haustiere, Rampi, Rumpi und Rompi. Ich habe diese Tiere abgöttisch geliebt! Drei Jahre zur Weihnachtszeit ist immer einer mehr verschwunden. Als Kind habe ich mir nie so wirklich Gedanken darüber […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00040699 vom 28.11.2017 um 11:29:30 Uhr in Bremen (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Meine Eltern haben mich zum Ekel erzogen

10

anhören

Ekel Unreinlichkeit Familie

Bis zu meinem Auszug von zu Hause vor fünf Jahren war ich (w/25) rückwirkend gesehen ziemlich eklig und ungepflegt. Bis ich so 12 war, habe ich nur einmal die Woche geduscht, als Kind wollte ich das nie so oft und wurde auch nicht dazu angehalten. Freitags kam ich also immer mit klatschfettigen Haaren zur Schule. Je älter ich wurde, desto öfter wollte ich dann von mir aus duschen oder baden, aber meine Mutter hat mir verboten, es täglich zu tun, weil angeblich das Wasser so lange laufen würde und das zu teuer wäre. Baden auch schon mal gar nicht bei dem Wasserverbrauch, alle 2-3 Tage duschen war gerade noch okay. Leider hatten wir kein Bidet oder so etwas und eine tägliche Katzenwäsche hat nicht so recht was gebracht. Schuhpaare hatte ich auch bloß 1-2, man kann sich also denken, wie die rochen ohne viel Zeit zum Auslüften.

Mit frischer Wäsche sah es auch eher karg aus, in den Keller durfte ich bis 15 oder 16 alleine nicht und die uralt WaMa mit all ihren speziellen Macken bedienen bis zuletzt nicht, weil ich sie angeblich nur kaputt machen würde. So wirklich frische Pullis hatte ich nie, bis mir das alles zu viel wurde ich begann, jeden Tag eine Schüssel voll von Hand zu waschen. Das Trocknen dauerte immer ewig ohne Trockner. Meine ganze Pubertät über habe ich also ziemlich gestunken, ich schäme mich so sehr, dass ich das nie jemandem so erzählen würde.

Mittlerweile dusche ich in meiner eigenen Wohnung jeden Tag und habe auch immer frische Wäsche, alles außer mal eine Hose oder Jeans trage ich grundsätzlich nur einmal, es kommt also gar nicht dazu, so fies zu müffeln und mir ist auch selbst aufgefallen, dass ich im Intimbereich endlich neutral rieche und nicht mehr so ungepflegt wie damals. Meine Wasserrechnung ist dennoch nur ein Bruchteil von der in meinem Elternhaus. Keine Ahnung, wer die Leute auf diese Sparmasche gebracht hat. Meine Mutter ist bei den Gewohnheiten geblieben. Alle zwei oder drei Tage Duschen, Klamotten öfter zu tragen und so weiter und das fällt vom Geruch auch auf, zumindest wenn kein Parfum drüber kommt. Vielleicht bin ich da auch mehr sensibilisiert nach dem Auszug, vorher fiel mir das nie so auf. Bettwäsche bleibt auch immer noch ewig drauf in meinem Elternhaus. Da hilft auch kein Febreez oder wie das Zeug heißt. Alte Gewohnheiten bekommt man leider nur schwer raus, wie es scheint, bei meiner Oma gab es damals für die Kinder auch nur einmal die Woche Familienbadetag. Vielleicht sieht man alles etwas anders, wenn man noch aus so einer Zeit kommt. Ich bin froh endlich nicht mehr stinken zu müssen, es ist befreiend.

Beichthaus.com Beichte #00040693 vom 27.11.2017 um 12:52:25 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!