Warum ich mich von meinem Vater misshandeln ließ

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Missbrauch Hass Familie

Ich wurde als Kind von meinem Vater missbraucht. Da ich nicht zum Kindergarten ging, sollte er auf mich aufpassen, während meine Mutter am Fließband schuftete. Ich will gar nicht alles erläutern, was diese Person mit mir angestellt hat, aber Flaschen einführen oder […]
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Beichthaus.com Beichte #00039285 vom 29.01.2017 um 16:41:08 Uhr (11 Kommentare).

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Mein Leben als Fahrlehrer

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Arbeit Geld Ruhrgebiet

Ich beichte, dass ich mich von meinen Arbeitgebern habe ausnutzen lassen. Ich bin Fahrlehrer und von der Tätigkeit her ist es der beste Job den es gibt, es macht richtig viel Spaß und man kann sich richtig selbst verwirklichen, mit anderen Menschen arbeiten und seinen Arbeitstag größtenteils selbst planen. Jetzt kommt das große ABER, denn die Arbeitgeber sorgen gekonnt dafür, dass die Motivation flöten geht und man sich jeden Tag ausgenutzt und abgezockt fühlt. Es wird vom Chef angeordnet, 45 Minuten vor Beginn des Theorieunterrichts in der Fahrschule zu sein, um für Fragen der Fahrschüler zur Verfügung zu stehen, aufzuräumen und alles mögliche - diese Zeit wird aber nicht bezahlt, da ja angeblich keine Einnahmen generiert werden und das von der Steuer her nicht funktionieren würde, was ich zwar nicht glaube, aber irgendwie hinnehme


Dazu kommt, dass wegen des Kassenbuchs eine tägliche Abrechnung der Fahrstunden erfolgt, dies dauert circa 15 bis 20 Minuten, die man auch nicht bezahlt bekommt. So hat man teilweise 65 Minuten unbezahlte Arbeitszeit pro Tag, wodurch der eigentliche Stundenlohn ordentlich gedrückt wird und da kommt im Monat und Jahr eine ordentliche Summe zusammen, bei der man sich abzocken lässt, weniger Freizeit und weniger Geld. Dazu kommt der Lohn fast nie pünktlich, teilweise muss man 10 Tage warten, bis endlich Geld auf dem Konto ist, trotz beschweren und anmahnen, dass das Geld doch pünktlich kommen muss, ändert sich nichts, man hat Rücklastschriften zu begleichen, rutscht ins Dispo und muss hohe Dispozinsen zahlen, der Telefonanbieter sperrt das Handy, da man die Rechnung nicht zahlen konnte... Ist das Geld dann endlich da, ist es auch wieder weg, da man erst einmal alles überweisen muss, zuzüglich Gebühren und da auch dabei regelmäßig zig Euro für nichts draufgehen, ist etwas ansparen erst recht nicht möglich.

Ich habe meinen Arbeitgeber bereits zwei Mal gewechselt, bei der ersten Fahrschule bei der ich war, wurde sogar verlangt, dass man den eigenen Laptop für den Unterricht nutzt und eigene Stifte für die Tafel kauft. Von einem Diensthandy, da man recht häufig und viel via WhatsApp, SMS und Anrufen mit den Fahrschülern, TÜV, etc. kommunizieren muss, darf man erst gar nicht träumen, man kann also auch nie abschalten und ist quasi immer erreichbar für den Chef und für die Schüler, und das ist ebenfalls ätzend. Aber was soll ich machen, arbeitslos sein ist ebenfalls keine Alternative und irgendwie läuft es bei allen Fahrschulen gleich oder ähnlich, ich kenne so viele angestellte Fahrlehrer, die zu spät Lohn bekommen und die bei den Stunden vom Chef abgezockt werden.

Weihnachtsgeld oder Gehaltserhöhungen sind nur im Reich der Fantasie zu finden und in diesem Beruf nicht anzutreffen. Man wird als Arbeitnehmer ausgequetscht bis zum Ende und man macht doch trotzdem weiter, weil die Arbeit mit den Fahrschülern Spaß macht und der Job einen eigentlich zufriedenstellt und arbeitslos sein halt auch keine Alternative ist. Daher will ich beichten: Ich lasse mich ausnutzen, abzocken und lasse mir viel gefallen, aber gehe trotzdem jeden Tag wieder zur Arbeit und versuche die Fahrschüler meinen Frust über die Rahmenbedingungen nicht spüren zu lassen und bin auf meine Arbeit stolz, da meine Quote fürs "Erste-Praktische-Prüfung-Bestehen" bei circa 85 % liegt und dies ein verdammt guter Wert ist.

Beichthaus.com Beichte #00039241 vom 18.01.2017 um 15:28:28 Uhr in Ruhrgebiet (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Time Square zur Beruhigung

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Manie Verschwendung Medien USA

Ich habe mir gestern knapp 16 Stunden lang über eine Live-Cam eine Kreuzung am Time Square in New York angeschaut. Eine einzige stauende und hupende Blechlawine über vier Spuren in eine Richtung. Und das Komische ist, es wirkt total beruhigend und wird auch nie langweilig. Gekracht hat es auch nicht. Ich sollte bloß keinem erzählen, dass ich den kompletten Tag damit verbracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039237 vom 18.01.2017 um 22:31:03 Uhr in USA (Time Square, Manhattan, New York) (6 Kommentare).

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Männliche Jungfrau mit 22 - ein Teufelskreis

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Zorn Ungerechtigkeit Studentenleben

Die Reaktionen von jungen Frauen auf männliche Jungfrauen mit 22 sind folgendermaßen: Entweder lachen sie und rollen mit den Augen, erzählen ihren Freundinnen davon und nehmen ihre Gefühle sofort zurück oder sie beschimpfen den Typen und schießen ihn ab. Sie denken sich nämlich Folgendes: "Der Typ ist schlecht im Bett und kann mich nicht befriedigen", was heißt, dass Frauen befriedigt werden sollen. "Der Typ hatte noch nie eine Beziehung und kann das nicht" - was ihnen wohl wichtig zu sein scheint, egal wie scheiße die Beziehungen eventuell waren, die Frau denkt dann nämlich, dass er eine Beziehung führen kann. "Den Typ wollte bisher keine, der hat keinen Fame" - dabei interessiert es Frauen nicht, dass der Mann bisher kein Glück oder keine Zeit hatte. Frauen sind absolut keine Teamspieler. Sie können sich nicht in andere reinversetzen. Die Studentinnen sind da am heftigsten. Denen geht es nur um sich selbst und um Befriedigung.

Ich bin auch eine männliche Jungfrau mit 22, was total loserhaft und total unnormal ist. An was es liegt: Keine Ahnung. Eigentlich wollte ich viel richtig machen, habe ein tolles Abitur und bin jetzt in Regelstudienzeit Medizin im 7. Semester. Auch habe ich Hobbys (Reisen, Lesen, Freunde treffen) aber das zählt alles nicht. Ich bin nur 1,71m groß, kein Sixpack-Pumper und damit hat man schon verloren. Das Lächerlichste ist die Aussage: “An der Uni findet man den Partner fürs Leben.” Ich weiß, dass für mich keine Partnerschaft mehr infrage kommt, denn mit 22, 23, 24 oder älter sexuell noch unerfahren zu sein, das will absolut keine Frau. Tja, alles falsch gemacht im Leben und eine komplett falsche Erziehung hinter mir.

Ich habe begonnen, mich immer mehr zurückzuziehen. Eigentlich war ich immer offen und freundlich, aber die Studentinnen sind am Schlimmsten. Nur saufen, ONS, F+ etc. Frauen wollten von mir immer nur Bestätigung oder man war zum Übergang gedacht, bis sie etwas besseres finden. Frauen sind ganz scharf auf so etwas, gleichzeitig lassen sie sich mit den letzten Typen ein. In meiner Unistadt gibt es einen DJ, der alle verarscht. Er gibt ihnen das Gefühl etwas Besonderes zu sein und schießt sie dann nach dem Sex ab. Dabei verbreitet er nachweislich Clamydien und obwohl stadtbekannt, lassen sich immer wieder welche auf ihn ein, weil sie “ihn ändern wollen.” Das denken die dummen Frauen bei den Bad-Boys - sie wären “die Eine, die ihn ändern kann." Natürlich ist das nie der Fall und das Geheule auf Studentenapps wie Jodel ist riesig.

Dann hängen Frauen an ihrem Ex-Freund, gehen mit ihm ins Bett und hoffen, dass keine Gefühle hochkommen. Natürlich ist das Geheule dann auch riesig. Dann wird über Tinder über die Penisgröße der Ex-Partner gelästert und gejammert, dass sich irgendwelche Typen nach ONS/F+ nie mehr melden. Das ist die heutige Unigeneration und die Frauen dort. Mir ist schon klar, dass ich da als sexuell unerfahrener Mann komplett raus bin und wehe man hatte noch keine Beziehung, auch da ist man raus und wird abgeschossen von den Frauen.

Beichthaus.com Beichte #00039219 vom 15.01.2017 um 00:46:46 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

Ich brauche keine Freundschaften!

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Selbstsucht Boshaftigkeit Gesellschaft

Alle Verwandten, Kollegen, Freunde etc. denken, ich sei ein komplett vertrauenswürdiger, lieber Mensch, dem man alles erzählen kann. Sie denken, ich sei ein schweigendes Grab, loyal, gefestigt und ein umgänglicher Typ. In Wirklichkeit bin ich aber ein total fertiger Mensch. Ich kann Freundschaften in Wirklichkeit nicht leiden, mir gibt das nichts. Ich bin auf mich selbst bezogen, ziehe hinter deren Rücken über sie her. Ich bin auch mit mir selbst nicht zufrieden. Ich bin neidisch, eifersüchtig und egoistisch. Als zuletzt die Mutter eines Kollegen verstorben ist, und er augenblicklich das Büro verlassen hat, nachdem die Nachricht kam, habe ich innerlich Schadenfreude empfunden, obwohl mein Verstand mir sagt, dass dieses Gefühl völlig unangebracht ist.

Beichthaus.com Beichte #00039215 vom 14.01.2017 um 14:51:07 Uhr (6 Kommentare).

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