Gratis Mineralwasser

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Diebstahl Habgier Ignoranz Shopping Münster

Mein Freund und ich gehen einmal die Woche bei einer großen Supermarktkette einkaufen. Wir kaufen jede Woche ein bis zwei Kisten Wasser, die man ja normalerweise auf dieses Abstellding vorne am Einkaufswagen stellt. So auch wir, und als wir vor einiger Zeit bezahlen wollten, haben wir die Kiste mit auf das Band gestellt. Schon bevor wir dran waren, wurden wir von der Kassiererin angekeift: "Stellen Sie doch bitte die Kiste vom Band, die ist zu schwer!" Also die Kiste wieder runter. Als wir dann bezahlen wollten, gingen wir davon aus, dass sie nun natürlich gemerkt hat, dass wir eine Kiste Wasser dabei haben. Nix da! Sie berechnete uns gar nichts, das merkten wir aber erst zu hause. Die nächsten Male (wir landeten ständig bei der gleichen Kassiererin) schoben wir zwar das Wasser auffällig vor uns her. Sie haben ein großes Guckloch unten an der Kasse, genau damit sie die Kisten sehen können, aber die Dame war einfach nicht in der Lage, sie zu bemerken. Inzwischen waren wir bei einigen Kassierern und niemand hat uns seitdem auch nur eine Flasche Wasser berechnet. Wir bekommen also quasi den Pfand geschenkt und trinken Wasser für lau. Aber mal ehrlich, ist es denn unser Job, sämtliche Kassierer darauf aufmerksam zu machen, dass sie doch mal durch das Guckloch gucken sollen? Ich finde nicht! Trotzdem nagt langsam das schlechte Gewissen an mir, ich denke, ich werde demnächst mal wieder zahlen. Trotzdem komisch, dass da anscheinend niemandem auffällt, dass ständig Wasser fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00029082 vom 24.06.2011 um 18:31:07 Uhr in Münster (39 Kommentare).

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Elektroschmuggel

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Betrug Geiz Lügen Liechtenstein

Ich hab den liechtensteiner Zoll betrogen. Ich habe ein paar Elektronikteile geschenkt bekommen, da der Kollege diese sonst weggeworfen hätte. Neuwert war sicherlich einige Tausend Euro, zu der Zeit aber das meiste nur noch Schrott- bzw. Materialwert gehabt. Nun, ich fahr eben aus Deutschland runter nach Liechtenstein um das Zeugs abzuholen und lass mir auch eine Bestätigung mitgeben, dass das Zeugs höchsten Materialwert hat. An der Grenze von Liechtenstein zu Österreich werde ich natürlich angehalten, da ich einen großen Combi voll mit Elektronik habe. Wir haben kurz diskutiert, dass das Zeugs eigentlich so gut wie keinen Wert mehr hat, aber die Leute vom Zoll wollten mich trotzdem nicht durchlassen. Ich wurde auch gleich gewarnt, dass ich es gar nicht erst versuchen soll, an einem anderen Grenzübergang rüberzuschmuggeln, Auto und Nummernschild werden gleich durchgegeben. Also zurück nach Liechtenstein zum Kollegen und dort erstmal überlegt.


Dann sind wir eben darauf gekommen, dass der Kollege mit seinem Auto (Kennzeichen aus Liechtenstein) an einem mehr oder weniger "kleinen" und meistens unbesetzten Grenzübergang das Zeugs nach Österreich schafft und ich wieder bei dem Zollbeamten vorbeischaue und sage, dass wir das Zeugs dort gelassen haben. Gesagt, getan. Der Kollege ist rüber, an dem Übergang war kein Mensch und mit einem liechtensteiner Kennzeichen hat sich wohl auch keiner für die Aufnahmen der Kamera interessiert. Ich bin wieder zu den Grenzposten, an dem ich angehalten wurde und noch bevor ich dort angekommen bin, kam gleich der Grenzbeamte und schaute mich böse an. Ich hielt an, zeigte ihm, dass das Auto leer ist und er winkte mich durch. In Österreich haben der Kollege und ich uns wieder getroffen und das Zeug wieder in mein Auto geladen. Alles wunderbar, an der deutsch-österreichischen Grenze war eh niemand und ist ja alles EU, von daher hatten wir dort auch keine Probleme mehr.


Ich beichte nun, dass ich den liechtensteiner Zoll betrogen habe und ich absolut keine Reue zeige, denn so wie die das Geld der ganzen deutschen Steuerbetrüger verwalten und dadurch genug kassieren, dürften die 20 Prozent Ausfuhrgebühr, die ich für den Schrott hätte Zahlen müssen nicht ins Gewicht fallen.

Beichthaus.com Beichte #00029075 vom 22.06.2011 um 13:52:40 Uhr in Liechtenstein (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hüpfburg für den Neffen

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Betrug Stolz Gesellschaft Geld Bottrop

Ich habe mein Studium mit Schwarzarbeit finanziert, da ich sonst keine Unterstützung bekommen habe. Ich bescheiße das Finanz- und Arbeitsamt. Anfangs tat ich es nur, um meinen Lebensunterhalt zu sichern. Jetzt tue ich es, weil ich es geil finde. Ich fühle mich gut, weil ich mich am System rächen kann. An dem System, welches daran Schuld ist, dass ich mich mein ganzes Studium lang nachts kaputt arbeiten musste und deshalb zehn Jahre älter aussehe. Von einem Teil des ersparten Geldes habe ich meinem Neffen eine kleine Hüpfburg gekauft, die er sich gewünscht hat. Ich sehe es eigentlich nicht als Betrug, sondern eher als (selbst-)gerechte Umverteilung. Trotzdem tut es mir Leid. Und zwar gegenüber meinen Eltern, weil ich nicht die rechtschaffene Bürgerin bin, die ich hätte werden sollen. Stattdessen hat mich das System zu einer Nutte erzogen, die den Staat ausnimmt wie einen Freier.

Beichthaus.com Beichte #00029060 vom 20.06.2011 um 15:52:30 Uhr in Bottrop (Hochstraße) (20 Kommentare).

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Der Tipp-Ex Trick

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Unreinlichkeit Lügen Games Hameln

Ich (m) beichte, dass ich vor rund drei Jahren ein ziemlich schwächlicher Lauch war. Ich habe den ganzen Tag Videospiele gezockt und habe dabei nicht mehr besonders viel auf meinen Körper und auf mein Umfeld geachtet. Nicht nur, dass ich nur rund 50 kg gewogen habe und so weiß wie eine Wand war, ich hatte auch extrem schlechte Zähne. Meine Zähne habe ich davor nie besonders oft geputzt und zwei Zähne vorne haben mir schon gefehlt und die restlichen waren ziemlich schwarz und verfault. Im Nachhinein finde ich das ziemlich eklig. Ich habe es irgendwie geschafft, sie möglichst wenig zu zeigen. Gewohnt habe ich mit meinen zwei Brüdern und meinem Vater in einem schönen Reihenhaus, dass allerdings als Männerhaushalt nicht besonders aufgeräumt und zum Teil ziemlich dreckig war. Im Großen und Ganzen war ich wohl das Schlimmste, was sich eine Frau vorstellen konnte - abgesehen von meinem Charakter, der eigentlich echt liebenswürdig ist.


All diese Oberflächlichkeiten können Leute im Videospiel aber zum Glück nicht sehen und so kann man sich dort ja richtig schön reden. In dem Spiel, dass ich gespielt habe, war ich mit einer der stärksten und hatte dort auch viele "Online-Freunde" und Anerkennung. Dafür musste ich mein echtes Leben aber so ziemlich komplett aufgeben. Den Gipfel der ganzen, menschlichen Tragödie habe ich jedoch abgeschossen, als ich mich zum dritten Mal auf eine Beziehung eingelassen habe. Bei den vorherigen Beziehungen habe ich so viel gelogen nur sie möglichst von mir zu Hause ferngehalten, aber diesmal war das Mädchen ein echter Brocken. Sie war zwar ein wenig labil, aber sah sehr gut aus, war intelligent und echt zum Verlieben. Ich hing also sehr an ihr. Nach und nach konnte sie auch die Lügen erkennen, die ich um mich gesponnen habe und es kam gefühlte hunderte Male zum Drama, wodurch ich aber noch immer mehr an ihr hing. Die ganze Geschichte wäre nochmal eine Beichte wert, aber ich möchte mich hier auf ihren Besuch bei mir beziehen. Da sie ziemlich hartnäckig war, lenkte ich nach rund vier Monaten ein, dass sie mal zu mir kommen kann. Das Ganze war natürlich eine Herausforderung für mich, weil hier zu viele Dinge zu sehen waren, die sie nicht sehen durfte. Zum Beispiel sagte ich ihr, ich hätte Kohle und würde alleine in diesem Haus wohnen. Es mussten also viele Vorbereitungen getroffen werden.


Zunächst einmal musste das Haus innerhalb von drei Tagen komplett gereinigt und aufgeräumt werden, was ich alleine in die Hand nahm. So habe ich also alles hier und da verscharrt und so aussehen lassen, als wäre es ordentlich. Viel Krempel kam einfach in Umzugskartons und wurde auf dem Dachboden verstaut. Danach musste alles gewischt werden und was halt sonst noch so zu einem geordneten Haushalt gehört. Das Endergebnis war dennoch gerade mal die Note 4. Mein körperliches Aussehen war aber nicht mal eben zu korrigieren. Ich wusste jedoch, dass ich irgendetwas mit meinen Zähnen machen musste, weil so was wirklich keiner küssen würde oder gar anschauen wollte. Irgendwann hatte ich die zündende Idee: Tippex! Ich wurde mein eigener Zahnarzt und habe in einer groß angelegten Offensive mit Trockenmitteln und Tipp ex meinen Mundraum präpariert. Zunächst einmal musste der Mund trocken sein, damit sich das Tipp ex auftragen ließ und das machten die Trockenmittel. Anschließend strich ich meine Zähne einfach damit an und es hielt sogar für eine gewisse Zeit. Ich erklärte ihr diese extrem weißen Zähne mit einer Schutzschicht vom Zahnarzt, die dabei helfen soll, die Zähne gegen Karies unempfindlicher zu machen und die Zähne die fehlten, erklärte ich ihr mit einem Unfall, der mir wenige Tage zuvor passiert ist.


Jetzt mussten nur noch meine Brüder aus dem Haus raus und ich bot ihnen an, ihnen World of Warcraft zu kaufen, sowie ihre Monatsgebühren zu bezahlen, wenn sie für eine Woche zu unseren Großeltern verschwinden würden. Sie willigten ein und mein Vater kam bei einer Freundin unter. Dann war der Tag gekommen und sie kam mich besuchen. Keine Frage ich liebte sie und fürchtete sie zu verlieren, wenn irgendetwas auffliegt. Trotz einiger Zwickmühlen in meinen Geschichten, nahm sie mir das meiste wohl tatsächlich ab und hinterfragte die Zähne auch nicht weiter. Wir küssten uns innig und für einige Tage war mein Zimmer eine wirkliche Liebeshöhle mit einem sehr hübschen Mädchen. Einige Zeit nach ihrem Besuch waren ihre Nerven mit mir wohl dennoch durch und sie machte Schluss. Wie gesagt sollte ich weiteres dazu vielleicht noch in einer weiteren Beichte niederschreiben. Dennoch habe ich aus dieser sehr anstrengenden Beziehung gelernt.


Mittlerweile sind Computerspiele für mich zu langweilig geworden und ich bin auch kritisch gegenüber dem, was sie mit Menschen charakterlich machen können. Zwar Zock ich auch noch hin und wieder ein paar Spiele, aber keine endlosen Suchtgames mehr. Stattdessen bin ich fest im echten Leben verankert, gehe trainieren, bin gut gebräunt und habe meine Zähne "austauschen" lassen. Ich habe viele Freunde und bin dank meiner Erfahrungen in jener Beziehung zu einem - ohne eingebildet zu sein - guten Menschen geworden, der sehr beliebt ist. Auch mit meiner damaligen Freundin habe ich noch Kontakt und habe mich ihr letztes Jahr nochmal neu präsentiert.

Beichthaus.com Beichte #00029057 vom 19.06.2011 um 17:35:38 Uhr in 31785 Hameln (Zentralstraße) (19 Kommentare).

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Die Box mit den dicken Stiften

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Habgier Selbstsucht Ekel Kinder Kindergarten

Es gab früher in meinem Kindergarten verschiedene Stifteboxen in der Malecke. In einer waren dicke Stifte, in allen anderen dünne. Die mit den Dicken war am beliebtesten und alle Kinder haben sich beim Malen gezofft, wer diese Box benutzen darf. Eines Tages hat mich meine Mutter trotz Krankheit in den Kindergarten geschickt. Mir war richtig übel als ich in der Malecke saß. Ich habe mit Absicht direkt in die Box mit den dicken Stiften gekotzt. Mein teuflischer Plan, dass ich sie von nun an für mich allein haben würde ging auf - keiner wollte die Kotzbox mehr benutzten. Es tut mir Leid, dass ich so egoistisch war und die arme Kindergärtnerin, die jeden Stift einzeln reinigte, tut mir auch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029051 vom 17.06.2011 um 17:05:19 Uhr (11 Kommentare).

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