Für mich selbst gevotet

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Betrug Ungerechtigkeit Habgier

Ich (m) habe bei einem Online-Video-Wettbewerb mich selbst zum Sieger gevotet - einfach immer die IP-Adresse durch Neustart des Routers geändert und die Cookies gelöscht. Beim Finale im Januar hätte ich fast den Sieg verpasst: zum Glück wurde die Abstimmung statt um 0 Uhr erst am nächsten Morgen beendet. Dadurch konnte ich den Erstplatzierten noch einholen. Der Veranstalter erklärte später, dass die Abstimmung automatisch geschlossen worden wäre, und daher alles seine Richtigkeit hätte. Nun bekomme ich in 9 Wochen den Preis verliehen. Hatte das Gefühl, dass die anderen auch etwas getrickst haben - aber es ändert natürlich nichts daran, dass es nicht richtig war. Ich hatte so viele angeschrieben, dass sie doch für mich abstimmen sollten und wollte nachher nicht die Blamage des Verlierens haben. Nun stecke ich stattdessen im Morast der Schande. Um dass offen zuzugeben fehlt mir der Mut - außerdem wäre meine Karriere dann am Ende. Ich fühle mich dabei trotzdem nicht wohl und wollte es beichten.

Beichthaus.com Beichte #00029001 vom 04.06.2011 um 20:45:05 Uhr (20 Kommentare).

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Differentialgleichungen höherer Ordnung

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Wollust Begehrlichkeit Studentenleben Dresden

Ich möchte beichten, dass ich heute nur aus einem einzigen Grund um 6 Uhr aufgestanden bin um unser Mathematikseminar zu besuchen. Und zwar um meine Tutorin zusehen. Ich schwärme schon seit dem ersten Semester für sie. Sie ist meine absolute Traumfrau, sie sieht perfekt aus, ist intelligent und hat eine engelsgleiche Stimme. Zu allem übel hatte ich heute auch darauf spekuliert, dass sie sich jetzt etwas freizügiger kleidet als normalerweise, denn trotz der Uhrzeit sind es bestimmt schon 20 Grad. Und tatsächlich steht sie gerade vor mir in Hotpants und mit einem riesigen Ausschnitt und versucht uns zu erklären wie man Differentialgleichungen höherer Ordnung löst. Mich interessiert das ganze aber nur wenig denn ich bin hin und weg von ihr. Ich entschuldige mich bei all meinen Kommilitonen, denen ich hier ihren Platz weg nehme nur um meine Gelüste zu befriedigen! Es tut mir Leid, aber ich werde auch nächste Woche wieder hier sitzen.

Beichthaus.com Beichte #00028964 vom 24.05.2011 um 08:31:11 Uhr in Dresden (27 Kommentare).

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“Beichte

Blaues Auge für Nächstenliebe

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Gewalt Ungerechtigkeit Last Night Gyhum

Ich beichte, dass wir einem Kumpel mal ungewollt echt übel mitgespielt haben. Wir waren zu dritt in der ortsnahen Diskothek und haben recht gut getankt. Als wir nach Hause wollten, haben wir uns ein Taxi bestellt. Als wir gerade einsteigen wollten, erblickten wir am Straßenrand circa 50 Meter weiter ein auf dem Boden sitzendes, heulendes Mädel. Wir fragten sie was los sei und sie meinte sie wüsste nicht wohin und meinte, dass ihre Freundinnen sie sitzen gelassen hätten und ihr kalt ist und die Welt sei so gemein zu ihr. Wir haben ihr angeboten mitzukommen und sind zu dem einen von uns gefahren, alle ausgestiegen. Das Mädel war echt hässlich, totale Akne und total ungeformter Körper. Wir sind noch alle zu dem Kumpel rein, das Mädel ging vor. Unser Kumpel flüsterte uns schon zu, dass die auf keinen Fall bei ihm pennt. Als wir drin saßen, musste er dann auf Toilette. Der andere Kamerad und ich guckten uns nur an und wussten, dass die Stunde geschlagen hat. Bloß schnell weg! Wir meinten nur, wir müssen los und sind abgehauen. Unser Kumpel, der arme, war nun mit ihr alleine, ließ sie aber trotzdem bei sich übernachten. Am nächsten Tag sind wir abends zu ihm hin, um zu erfahren, wie die Geschichte ausging. Als wir reinkamen sahen wir schon sein blaues Auge und die dicke Nase. Grund: Das Mädel ist nachmittags nach Hause und wie! Sie hat ihren Freund angerufen, der sie abgeholt hat und nicht gerade erfreut darüber war, dass sie bei einem Fremden gepennt hat. Er beteuert bis heute, dass nichts mit ihr lief. Wir haben uns bei ihm entschuldigt und ihm dafür eine Woche später den Discoabend bezahlt. Selbst er musste über die Aktion lachen. So kann es gehen, wenn man es gut meint.

Beichthaus.com Beichte #00028948 vom 19.05.2011 um 14:31:24 Uhr in 27404 Gyhum (Wehldorfer Bundesstraße) (24 Kommentare).

Gebeichtet von VicodineXX
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Keine andere Wahl

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Prostitution Verzweiflung Waghalsigkeit Arbeit Ingolstadt

Ich bin seit einigen Jahren eine Prostituierte. Ich habe damit eigentlich kein Problem, mein soziales Umfeld kommt gut damit zurecht und ich habe keine psychischen Schäden durch den Job oder so. Trotzdem weiß ich, dass das kein Job für die Ewigkeit sein sollte. Also habe ich vor 2 Jahren angefangen zu studieren. Eine Zeit lang habe ich dann auch einen anderen Job gemacht, aber ich bin ins Gewerbe zurück, weil es mir einige Vorteile bietet. Es ist mittlerweile aber sehr, sehr schlecht geworden. Und ich bin mittlerweile ziemlich dick. Ich verdiene gar nichts mehr, habe pro Woche nur noch einen Gast. Damit kann ich nicht mal meine laufenden Kosten decken, geschweige denn die Miete im Club bezahlen. Was bleibt mir also übrig? Abnehmen, das ist aber schwer und geht auch nicht von heute auf morgen. Ich muss aber trotzdem meine Wohnung, Strom etc. bezahlen. Ich arbeite mittlerweile übers Internet. Ich empfange die Freier in meiner Wohnung. Ich biete absolute Schleuderpreise und ich mache es mittlerweile sogar ohne Gummi. Das ist verdammt gefährlich. Ich habe Angst, aber ich habe keine andere Wahl.

Beichthaus.com Beichte #00028938 vom 17.05.2011 um 13:20:32 Uhr in Ingolstadt (46 Kommentare).

Gebeichtet von armin508
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“Beichte

Ich bin ein A-Loch

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Lügen Faulheit Selbstsucht Falschheit Drogen Wien

Ich bin ein A-Loch, das ständig masturbiert, seine Freundin belügt, bescheißt und ihr die Kohle abzwickt. Bin zu nichts zu gebrauchen und ein fauler Sack, der seinen Arsch nicht bewegen will. Habe Schulden, die höher sind als mein bisheriges Lebenseinkommen und kann trotzdem nicht mit Geld umgehen, geschweige denn sparen. Habe seltsame Neigungen, bin nahe am Alkoholismus und lasse auch sonst eigentlich keine Droge aus, die sich anbietet. Ich lüge eigentlich ständig und das mache ich schon mit soviel Routine, dass es mir teilweise gar nicht mehr auffällt, wie perfide genau ich dabei bin und für jede Lüge eine ganze Geschichte erzählen kann. Wo ich kann nutze ich meine Mitmenschen aus und tue dabei so als wäre ich der nette Samariter, weil ein guter Lügner ein guter Zuhörer ist und bei Problemen tatsächlich helfen kann, in dem er für andere Lügenkonstrukte erstellt. Kurz und gut: Ich bin ein ziemlich egoistisches Arschloch, aber ich würde mich ganz gern ändern.

Beichthaus.com Beichte #00028926 vom 13.05.2011 um 16:44:14 Uhr in 1160 Wien (Thaliastraße) (29 Kommentare).

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