Mein Freund nimmt immer nur!

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Aggression Dummheit Verzweiflung Partnerschaft Münster

Ich bin ein Gewohnheitstier und stelle alle anderen immer vor mein Wohl stelle. Ich bin jetzt seit drei Jahren in einer Beziehung. Vor sechs Monaten sind wir zusammengezogen. Meine Eltern, beide streng religiös, wissen dass ich einen Freund habe, dass ich auch bei ihm lebe - nur wollen sie nichts mit ihm zu tun haben. Sie sagten immer, dass er mich ausnutzen wird und irgendwann mal zurück zu seiner Ex und dem gemeinsamen Kind geht. Ich habe beiden das Gegenteil bewiesen. Ich habe gezeigt, dass mein Freund mich liebt, dass er nicht zurückgehen wird. Dass er zu mir stehen wird. Nur leider habe ich mittlerweile das Gefühl, dass es eben nicht so ist. Oft macht er mir Vorwürfe, dass meine Eltern ihn nicht kennenlernen wollen und ich nichts dagegen tue, ich wüsste auch nicht was. Ich versuche mich zu teilen, damit mein Freund und meine Eltern etwas von mir haben. Dass wir ein echtes Paar sein können und damit meine Eltern ihre älteste Tochter nicht verlieren.

Leider ist es immer so, dass wenn ich zu meinen Eltern fahre - und sei es nur ein halber Tag - er sofort eifersüchtig wird und mir vorwirft, ich würde bei ihnen in der Stadt eine Affäre haben. Ich würde ihn anlügen und betrügen. Aber so ist das nicht. Ich liebe ihn und war und bin immer treu. Ich habe sogar aufgehört bei Facebook Sachen zu liken oder zu posten. Ich habe den Messenger deinstalliert, damit er nicht denkt ich würde ihm fremdgehen. Wenn er bei Whatsapp etwas entdeckt, was er nicht versteht - eine Nachricht von meinem Cousin oder so etwas - dann rastet er direkt aus. Ich habe mir sogar einen Job gesucht, in dem es nur Frauen gibt. Einfach, damit er nicht eifersüchtig wird. Doch auch das hat leider kaum etwas gebracht.

Wenn ich länger bei der Arbeit bin oder auf dem Heimweg länger brauche, dann ist er direkt misstrauisch und hört mir dann nicht zu, wenn ich versuche es ihm zu erklären. Er spinnt sich etwas im Kopf zusammen und rastet komplett aus. Schreit und schmeißt die Türen zu. Dann werde auch ich aggressiv, weil ich mich bedroht fühle und zum Gegenschlag aushole. Ich weiß nicht, was ich noch machen soll. Ich halte die Wohnung sauber, mache die Wäsche, koche. Er macht nichts mehr. Wenn ich mal einen Teller stehen lasse, dann dreht er durch, weil es nicht sauber ist. Sobald ich ihm sage, dass ich das gleich aufräume, bin ich faul und verlogen. Wenn er mich tagsüber anschreit, kommt er nachts wieder an und will Sex. Aus Befürchtung dass es sonst noch schlimmer wird, bekommt er den auch. Ich fühle mich gebraucht und schäme mich. Ich liebe ihn, aber langsam kann ich so nicht mehr weitermachen. Er bekommt von mir alles, was er möchte - und ich habe in den drei Jahren noch nie ein Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk bekommen. Er nimmt, gibt aber nie etwas zurück. Ich will nicht zurück zu meinen Eltern, weil mein vorher genannter Job mir echt Spaß macht und das ist das erste Mal seit Jahren, dass ich Spaß am Arbeiten habe.

Der Job und die Stadt, in der ich arbeite, liegen 45 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt. Ich möchte ausziehen, denke mir aber immer wieder, dass es mit ihm besser wird. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich "keine Eier" habe, um meinem Freund Paroli zu bieten, bzw Angst habe, dass er wieder ausrastet, sobald ich es tue.

Beichthaus.com Beichte #00039760 vom 19.05.2017 um 12:57:21 Uhr in Münster (39 Kommentare)

Der Putzwahn meiner Mitbewohnerin

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Ekel WG Münster

Ich (m) hasse meine Mitbewohner. Der eine klaut immer mein Essen aus dem Kühlschrank und die andere hat einen Ordnungstick und Sauberkeitswahn. Einmal ist sie, als ich weg war, in mein Zimmer eingedrungen und hat dort alles aufgeräumt und geputzt. Es sah danach wirklich viel besser aus, aber das ist meine Privatsphäre, Mann! Seitdem habe ich angefangen meine Achselhaare kleinzuhacken und in die Pfeffermühle zu mischen. Ich bekomme jedes Mal Glücksgefühle, wenn ich das knirschende Geräusch dieser Mühle höre, weil ich dann weiß, dass sich gerade jemand meine verschwitzten Haare über das Essen raspelt. Wenn meine Freundin (die mit dem Ordnungswahn) mich als krank bezeichnet, dann verhalte ich mich eben auch so. Sonst verstehen wir uns sehr gut.

Beichthaus.com Beichte #00039424 vom 04.03.2017 um 10:47:12 Uhr in Münster (Falgerstraße) (11 Kommentare)

Das Mauerblümchen vor der Badezimmertür

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Ekel Unreinlichkeit Trunksucht Last Night Münster

Ich (w/23) war neulich auf einer WG-Party zu Gast. Es waren viele Leute da und es wurde ebenso viel getrunken, wodurch ich bald dicht wie ein U-Boot umhertorkelte. Irgendwann zur späten Stunde spürte ich ein Kribbeln im Unterleib. Jetzt muss ich mal dringend kacken, dachte ich mir und begab mich auf die Suche nach einem stillen Örtchen. Das habe ich dann auch schnell gefunden, doch zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass die Tür verschlossen war. Mist, besetzt! Mit verschränkten Beinen und hochrotem Kopf verweilte ich bückend vor dieser dämlichen Tür und hoffte auf baldige Erleichterung. Leider wurde ich in meinen Erwartungen enttäuscht. Die Zeit verging und die Tür öffnete sich einfach nicht. So gut ich konnte, presste ich meine Backen zusammen und stöhnte: "Oh mein Gott, oh mein Gott". Fast im selben Moment vernahm ich dieselben Laute aus dem Inneren des Toilettenraumes, nur etwas euphorischer: "Oh mein Gott! Oh mein Gott!"

Ich traute meinen Ohren nicht, doch als ich näher herantrat, hörte ich eindeutig Sexgeräusche. Ich wurde wütend. Während ich mich hier draußen vor Stuhldrang verkrampfe, tanzen sie auf dem Klo ohne Hemd und ohne Höschen. Kurz hielt ich es noch aus, doch dann war mir alles egal. Ich musste meinen Angelegenheiten freie Bahn gewähren und ließ alles raus. So hockte ich letztendlich mit meinem übel riechenden Ergebnis an meiner Seite vor der verschlossenen Toilette und hoffte, dass jetzt bloß niemand kommen würde. Ich überlegte panisch, was ich machen sollte und entschied mich für das Nächstbeste, was meinem betrunkenen Geist einfiel: Das Braune muss in die Toilette! Ich nahm also alles in die Hand, drückte es unter der Tür hindurch und bin getürmt. Tut mir leid für alle Anwesenden und für diejenigen, welche die Sauerei beseitigen mussten. Wie ich später mitbekommen habe, war es nämlich ein großes Thema, doch niemand hat mich verdächtigt, weil ich eigentlich immer das Mauerblümchen bin.

Beichthaus.com Beichte #00039162 vom 03.01.2017 um 23:50:59 Uhr in Münster (Stübbenstraße) (14 Kommentare)

One-Night-Stand mit teurer Unterwäsche

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Selbstsucht Waghalsigkeit Ekel Zorn Last Night Münchsmünster

Ich traf mich letztens mit einem netten jungen Mann, den ich im Internet kennengelernt habe. Da mir klar war, dass dieses Treffen nur auf Sex hinauslaufen wird, kaufte ich mir ein paar Tage zuvor eine Korsage mit Strapsen und Strümpfen im Wert von fast 100 Euro! Ich trug sie dann einfach unter meiner normalen Kleidung. Wir hatten ungefähr zwei Stunden Sex und der war echt gut, aber er sagte kein Wort zu meiner Unterwäsche. Erst kurz vor Schluss sagte er dann so etwas wie: Wäre ganz schick, was ich anhabe und ob er in meinen Mund spritzen darf. Ich habe noch nie so ekelhaftes Sperma geschluckt und bin daraufhin ziemlich beleidigt nach Hause, da es dunkel war und er mich nicht mal bis zur nächsten Bahn Station begleitet hat. Ich bin wirklich anderes gewohnt und habe ein paar Komplimente zu meiner Unterwäsche erwartet. Aber gut, wenn man sich das erste Mal trifft und direkt verkehrt, kann ich wohl auch keinen Gentleman erwarten. Fick dich! Inzwischen schreiben wir wieder ganz normal, als wäre nie was passiert. Vielleicht bin ich einfach nur selbstsüchtig, aber fickt der Tussen in so teurer Unterwäsche jeden Tag oder was?

Beichthaus.com Beichte #00036652 vom 17.09.2015 um 10:21:45 Uhr in Münchsmünster (33 Kommentare)

Der schlechteste Trauzeuge der Welt

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Trunksucht Schamlosigkeit Masturbation Feigheit Last Night Legden

Ich muss beichten, dass ich als Trauzeuge meinen Kumpel ziemlich mies verarscht habe. Letztes Jahr hat er geheiratet und sein Junggesellenabschied fand im Dorf Münsterland statt. Für die, die das nicht kennen: Das ist ein Partydorf, also ein Komplex aus einem Hotel und mehreren Discos und Bars. Der Abend war feucht-fröhlich und der Bräutigam war dermaßen betrunken, dass er kaum noch stehen konnte. Gleichzeitig war er extrem gut drauf und in Flirtlaune, was aber aufgrund seiner extremen Alkoholisierung nicht unbedingt auf Gegenliebe stieß. Irgendwann war er so voll, dass wir ihn in sein Zimmer brachten. Er zog sich komplett aus und schlief direkt ein. Auf dem Weg zu meinem Zimmer hing an einer der Hotelzimmertüren ein Tanga, den ich erst nicht weiter beachtete. Auch einige andere gingen in ihre Zimmer. Ich war auch ziemlich voll und irgendwie rattig, sodass ich mir ein Kondom überzog und mir in meinem Bett einen runterholte.


Irgendwie kam mir dann eine seltsame Idee. Mit dem vollen Kondom ging ich zurück in das Zimmer des Bräutigams und nahm auch noch den Tanga mit, der an einem der Zimmer an der Türklinke hing. Das volle Kondom legte ich auf den Nachttisch des Bräutigams, die Verpackung drapierte ich auf dem Boden. Den Tanga legte ich neben dem Bräutigam aufs Kopfkissen. Dann verließ ich das Zimmer und ging schlafen. Da wir um elf Uhr morgens das Hotel verlassen mussten, standen die meisten gegen zehn Uhr auf, da wir auch noch frühstücken mussten. Einige machten sich wohl auf, um den Bräutigam zu wecken, was sich durch großes Gegröle und Gejohle bemerkbar machte. Offensichtlich interpretierten alle Anwesenden, und auch der Bräutigam die Situation ziemlich eindeutig. Der Bräutigam beschwor noch alle, dass bloß niemand etwas erzählen dürfte, und so etwas sei ihm absolut noch nie passiert. Er könne sich an absolut gar nichts erinnern. Im Nachhinein tut mir das Ganze ziemlich leid, weil er sich bestimmt mit seinem Gewissen quält. Ich überlege, es ihm zu sagen, habe aber Angst vor der Reaktion, weil ich ihn schon seit über einem Jahr im Ungewissen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00036485 vom 28.08.2015 um 09:34:36 Uhr in 48739 Legden (Haidkamp 1) (11 Kommentare)


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