Nächtliches Desaster

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Ekel Peinlichkeit Last Night

Ich beichte, dass ich die Badewanne meiner Schwiegereltern vollgeschissen habe. Vor ein paar Jahren besuchte ich zusammen mit meiner Frau meine Schwiegereltern. Es war ein ganz normaler Besuch. Tagsüber gingen wir wandern und am Abend kochten die Eltern meiner Frau groß auf, weshalb ich ordentlich zulangte. Da die Eltern meiner Frau weit weg von uns wohnen, beschlossen wir, die Nacht bei ihnen zu verbringen. Vor dem Schlafengehen gab es dann noch ein Bierchen und meine Frau und ich gingen zufrieden zu Bett. Um 3 Uhr in der Nacht wachte ich auf, da mir auf einmal extrem schlecht war. Und wie das halt so ist, bleibt man dann noch liegen und wälzt sich unruhig umher und hofft, bald wieder einzuschlafen. Aber nach ein paar Minuten bemerkte ich, dass sich ein Unheil anzubahnen begann und verließ fluchtartig das Bett. Ich schaffte es gerade noch rechtzeitig aufs WC, um mich mit einem dicken Schwall meines Mageninhaltes zu entledigen. Als alles vorüber war, bemerkte ich, dass ich total verschwitzt war und beschloss, mich noch schnell abzuduschen, bevor es wieder zurück ins Bett ging. Also rein unter die Dusche.

Ich ließ mir das Wasser über den Körper rinnen und überlegte, was ich wohl Falsches gegessen haben könnte, als sich mit einem lauten Rumoren weitere Probleme ankündigten. Ich hatte auf einmal das Gefühl, als hätte ich glühende Eisen im Darmtrakt und ich wusste, dass mir nicht mehr viel Zeit blieb, um ein Unglück abzuwenden. Ich taxierte die Entfernung zur Kloschüssel (etwa zwei Meter) und dachte mir "sollte sich noch ausgehen", als es ein erneutes Rumoren vom Darm gab und ich es nicht mehr in mir halten konnte. Ich hockte mich also hin und ließ einen nicht enden wollenden Schwall feinsten Dünnschisses in die Wanne. Als alles vorbei war, untersuchte ich mit bangem Blick die Folgen des Desasters. Wanne: vollgeschissen. Duschvorhang: teilweise vollgeschissen. Mein Arsch und meine Beine: vollgeschissen.

Da hockte ich also bis zu den Knöcheln im wahrsten Sinne des Wortes in meiner eigenen Scheiße. Es stank so gotterbärmlich, dass ich um ein Haar nochmal gekotzt hätte und für einen kurzen Moment hatte ich die Befürchtung, dass die ganze Scheiße den Abfluss verstopfen könnte. Zum Glück war es aber so dünnflüssig, dass bald alles im Abfluss verschwand. Danach wusch ich die Wanne, den Vorhang und mich selbst mit siedend heißem Wasser ab und mischte aus den auffindbaren Shampoos, Duschgels, und ähnlichem rund die Hälfte des Flascheninhaltes dazu, um den Geruch und den ganzen Dreck abzuwaschen. Als ich endlich alles bereinigt hatte, kehrte ich auf Zehenspitzen zurück ins Bett und tat so, als sei nichts besonderes vorgefallen. Ich habe weder meiner Frau, noch meinen Schwiegereltern je davon erzählt, weil es mir so peinlich war.

Beichthaus.com Beichte #00030404 vom 29.10.2012 um 17:45:33 Uhr (28 Kommentare).

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Das erfundene Kind

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Rache Betrug Lügen Ex München

Als ich (w) 15 war, habe ich einen ebenfalls 15-Jährigen kennengelernt, dicht mit ihm rumgemacht und ihn in meinem nicht mehr ganz so zurechnungsfähigen Zustand gefragt, ob er eine Freundin hätte. Als er dies verneinte, sagte ich ihm, er hätte jetzt eine. Danach waren wir noch fast zwei Jahre zusammen. Es endete, als ich mit 17 aus dem Urlaub wiederkam. Er machte mit mir Schluss, weil diese eine Freundin von ihm, die vor ihm immer geheuchelt hat, was für ein süßes Pärchen wir wären, ihn mir ausgespannt hat. Ich musste also irgendwie Rache üben. Deshalb erfand ich eine Schwangerschaft. Er war unglaublich fertig und auch ich konnte das Ganze nicht so genießen, wie ich es mir bei einer ordentlichen Rache vorgestellt habe, weil meine Gefühle einfach noch zu sehr verletzt waren. Ich habe bis heute niemandem davon erzählt, da ich damals vorgetäuscht habe, das Kind verloren zu haben. Sogar meinem neuen Freund, den ich drei Monate nach der Aktion kennengelernt habe und mit dem ich jetzt seit zwei Jahren zusammen bin, habe ich nie die Wahrheit erzählt. Er hat es wahrscheinlich sowieso schon wieder vergessen. Ich beichte hiermit, dass ich als dummes, 17-jähriges Mädchen Rache an einem leicht zu manipulierenden Kerl nehmen wollte, der mir mein Herz herausgerissen hat. Heute habe ich ein schlechtes Gewissen und bin extrem froh, dass dieser Idiot damals mit mir Schluss gemacht hat.

Beichthaus.com Beichte #00030402 vom 29.10.2012 um 13:14:07 Uhr in München (Landsberger Straße) (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Diät Mutter

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Zwietracht Ernährung Familie

Meine Mutter meint, mal wieder eine Diät machen zu müssen. Und wer muss dann auch noch mitmachen? Genau. Der Rest der Familie. Jeden Tag gibt es Tomaten, Karotten und diverse ekelhafte Säfte. So, wie die letzten Male auch. Und als wir da abgenommen haben, gab es anschließend wieder jeden Tag Lasagne, Nudeln und Pizza. Und ich saß mit meinem Apfel daneben. Als sie dann mal wieder voll samaritermäßig für mich gekocht hat, hat sie mir Öl über die Vollkornnudeln gegossen. Die kleben ja sonst zusammen. Und angeschrien wurde ich, als ich nicht gegessen habe. Aber jetzt gibt es Rache. Mama, es liegt nicht an dir, dass du nicht abnimmst. Wenn du glaubst, dass die ganzen Süßigkeiten, die überall liegen, mir gehören, liegst du falsch. Ich habe das alles für dich gekauft. Und in deinem Mittagessen eben waren zwei Becher Sahne. Und in deinem Joghurt für nachher ist noch ein bisschen Traubenzucker. Ach ja: Ich hoffe, die Schokolade eben hat dir geschmeckt! Ich bereue nichts. Du musst eigentlich nicht abnehmen.
Aber du bist selbst schuld, wenn du in den Ferien den Kühlschrank nur mit Gemüse füllst.

Beichthaus.com Beichte #00030392 vom 27.10.2012 um 13:58:59 Uhr (15 Kommentare).

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Intelligenz gegen Triebe

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Begehrlichkeit Vorurteile Studentenleben Magdeburg

Zu Anfang des Semesters war ich auf der Suche nach spannenden Lehrveranstaltungen und habe so eine an einer anderen Uni in meiner Stadt, als an der ich sonst regulär studiere, gefunden. Das war das erste Mal, dass ich an dieser Uni einen Kurs besuchte, aber nicht das erste Mal, dass ich dort war. Dennoch machte ich mich in der zweiten Woche des Semesters früh dorthin auf und war schließlich eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung dort. Also setzte ich mich noch in die Mensa und arbeitete dort ein wenig. Es war ein Scheißtag. Seit ungefähr elf Tagen hatte ich meine Haare nicht gewaschen, ich war kurz davor, meine Tage zu kriegen und war dementsprechend schlecht gelaunt. Außerdem trug ich einen engen Rock, der hoch in der Taille saß und in dem ich mich eigentlich immer ein bisschen zu dick fühle. Schon ein bisschen aufgeregt, machte ich mich um fünf Minuten vor der vollen Stunde auf, ging noch schnell auf die Toilette, machte mich frisch und begab mich vor die Aufzüge im Stockwerk der Mensa, um zu dem Raum, in dem meine Lehrveranstaltung in einer Viertelstunde beginnen würde, hinaufzufahren. Als ich auf die Wartenden vor den Aufzügen zuging, taxierten mich sofort einige Männer. Innerlich verfluchte ich die Machos und fragte mich, warum denn diese Arschgeigen, die hier einen auf Bildungsbürger machen, genauso wie die Prolls in meinem Wohnviertel, der Kommodifizierung des weiblichen Körpers nicht nur zustimmten, sondern diese als kohäsiven Faktor ihres sozialen Kosmos' auch noch abfeierten. Ganz besonders fiel mir ein Glatzkopf mit sprießendem Brusthaar auf, der irgendwie schon so einen gewissen Testosteroncharme verbreitete mit seiner Behaarung und seinem Cornetto-Körperbau und, ja, der Glatze natürlich. Der war mir sehr unangenehm und wie seine Augen mich auszogen und nicht von meiner Taille loskamen, während wir eine halbe Ewigkeit auf die Aufzüge warteten. Dann kamen wir beide, der Glatzenmacho und ich, im selben Aufzug zum Stehen, er im Gedränge dicht hinter mir. Mir lief ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter. Jede Sekunde, befürchtete ich, würde er die Situation ausnutzen und zufällig meinen Arsch streifen oder so. Schließlich verlief alles glimpflich und er stieg ein Stockwerk vor mir aus. Ich atmete auf und freute mich wieder auf meine neue Lehrveranstaltung. Dann stieg ich ein Stockwerk weiter auch aus und ging in den Raum, setzte mich zu zwei anderen Studentinnen, die letzte Woche, beim ersten Termin, schon dagewesen waren. Ich fing an, mit ihnen ein wenig zu plaudern und dann war die akademische Viertelstunde auch schon um. Da ging die Tür auf und wer trat herein: der Glatzkopf. Ich saß direkt gegenüber der Tür und glaubte doch, kurz ein Erschrecken über sein Gesicht huschen zu sehen, dass die Frau, die er mit seinen Blicken gerade belästigt hatte, hier in seinem Seminar saß und jetzt für das kommende Semester nur für ihre intellektuellen Leistungen beurteilt werden und unter seinem Schutz stehen sollte. Ich erschreckte mich mindestens ebenso sehr. Dann begann jedoch die Veranstaltung ganz normal. Jeder Teilnehmer stellte sich noch einmal vor und ich erklärte, dass ich eben als Einzige von einer anderen Universität hierher gekommen war. Der Glatzkopf freute sich, denn er hatte an dem Institut, an dem ich studiere, ebenfalls einen Teil seines Studiums absolviert und er fragte mich, wie ich denn zu seiner Veranstaltung hier gelangt wäre und war ganz neugierig darauf, News von "unserer" Uni zu erfahren. Diese News verweigerte ich ihm nicht. Ich freute mich über das Interesse und da ich so überzeugt von der Qualität dieser Veranstaltung war, kämpften in mir die Argumente gegeneinander: "Er muss sehr schlau und in einer interessanten Richtung belesen sein, wenn er das hier anbietet!" versus "Er wollte deine Titten essen!" Nach der Veranstaltung wollte er mit mir nochmal persönlich sprechen über das Institut, wie ich hergekommen war und so weiter. Wir verstanden uns blendend. Jetzt finde ich ihn scharf. Ignorierend, dass er wahrscheinlich mindestens 15 Jahre älter ist als ich, sicher in einer tollen, monogamen Partnerschaft lebt, ich dasselbe tue, er mein Dozent ist und vor allem er sich wie ein Macho benommen hat. Was mir wiederum sagt, dass er mich unwiderstehlich findet, was mich natürlich, primitiv gesehen, anturnt. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sein Blick einfach nur meinem dicken Bauch in dem engen Rock galt.

Beichthaus.com Beichte #00030387 vom 26.10.2012 um 01:52:36 Uhr in Magdeburg (Berliner Straße) (51 Kommentare).

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

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Prostitution Fremdgehen Habgier Arbeit Köln

Ich beichte, dass ich mich seit zwei Jahren zur Finanzierung meines Studiums prostituiere. Dabei war das überhaupt nicht so geplant. Ich muss dazu sagen, dass ich schon einige Jahre in einem Lehrberuf gearbeitet habe und dann noch ein Studium aufgenommen habe. Deswegen erhalte ich kein Bafög. Und meine Eltern haben es auch nicht dicke. Ich dachte daher, dass ich das Studium mit meinen Ersparnissen und einem Nebenjob finanziere.
Beim Nebenjob hatte ich Glück, denn eine Kommilitonin hat mir gesagt, dass in einem Hotel, wo sie gelegentlich arbeitet, Zimmermädchen gesucht werden. Ich habe mich beworben und glücklicherweise eine Zusage bekommen. Von dem Zuverdienst - ich arbeite 20 Stunden die Woche - könnte ich leben. Allerdings habe ich bald bemerkt, dass man als Zimmermädchen, gerade wenn man den Roomservice abends macht, ein bisschen Freiwild für die vielen allein reisenden Geschäftsreisenden ist. Das heißt, man bekommt schnell mehr oder weniger eindeutige Angebote.


Das hat mich am Anfang ziemlich genervt. Aber dann sollte ich einem Geschäftsreisenden sein Abendessen bringen und der sah total klasse aus. Brad Pitt ist ein Dreck dagegen. Er fing an, mit mir zu flirten und ich ging darauf ein. Ich merkte, dass er mich ins Bett bekommen wollte und ich hatte auch echt Lust auf ihn. Aber da ich nicht wie eine Schlampe dastehen wollte, habe ich mich ziemlich geziert. Als ich schon fast seinem Werben nachgeben wollte, bot er mir schließlich Geld, wenn ich mit ihm schlafe. Lange Rede, kurzer Sinn: Letztlich habe ich gerne mit ihm geschlafen (nach meiner Schicht natürlich) und richtig gut Geld verdient. Da hat es bei mir "Klick" gemacht. Seitdem lasse ich mich möglichst oft für die abendlichen Roomservice-Schichten einteilen. Es vergeht keine Woche, wo mich nicht irgendein Reisender anbaggert. Und wenn er mir gefällt, spiele ich dasselbe Spiel wie oben beschrieben. Ich habe das inzwischen echt perfektioniert und spiele die Unschuld vom Lande, die erst nach langem Drängen und vielen Gewissensbissen nachgibt. Dabei hilft mir, dass ich tatsächlich sehr unschuldig und jugendlich aussehe - ich glaube, das macht die Männer besonders an. Geld bekomme ich dafür in 95 Prozent der Fälle. Entweder bieten es mir die Männer von vornherein. Oder ich heule ihnen danach etwas vor, dass ich bald aus meiner Wohnung fliege, wenn ich nicht mit meiner Miete herüberkomme. Klappt eigentlich fast jedes Mal. Ich habe - meistens guten, manchmal schlechten, immer geschützten - Sex und werde dafür auch noch bezahlt. Inzwischen habe ich allerdings einen Freund, den ich sehr liebe. Den muss ich belügen, damit er nichts merkt. Denn meine Jobs kann ich erst nach Ende der Schicht erledigen, sonst würde es ja im Hotel auffallen. Deswegen komme ich aber immer ein bis zwei Stunden später nach Hause. Ich erzähle dann meinem Freund etwas von Überstunden, was er glaubt. Gut, dass er keinen Einblick auf mein Konto hat, denn sonst würde ihm auffallen, dass ich fast nie Geld abhebe, dafür aber immer wieder einzahle. Ich beichte also, dass ich meinen Freund mit anderen Männern hintergehe. Ich sollte das nicht tun, aber inzwischen macht mir der Nebenjob richtig Spaß. Männer sind so einfach rumzukriegen und auszunehmen. Ich habe einfach ein richtiges Machtgefühl, wenn ich sie so um meinen Finger wickele. Und ihnen gefällt es doch auch, oder?

Beichthaus.com Beichte #00030370 vom 22.10.2012 um 20:22:26 Uhr in Köln (Ursulastraße) (49 Kommentare).

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