Darf man nach drei Jahren warten fremdgehen?

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Fremdgehen Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft Nürnberg

Meine Partnerin hat seit der Geburt unserer Zwillinge (2014) keine Lust mehr auf Sex. Therapien schlägt sie aus und sobald das Thema zum Gespräch wird, weicht sie aus, steht auf und geht. Hiermit beichte ich (m/37), dass ich mich seit Anfang 2017 nach anderen "Röcken" umdrehe, keine Chance zum Flirten auslasse und, sollte sich die Situation ergeben, meiner Partnerin höchstwahrscheinlich fremdgehen werde! Ich schäme mich irgendwie für mein Verhalten, aber drei Jahre "warten" und reden sind m. E. mehr als genug. Wir sind übrigens seit acht Jahren zusammen und vor der Geburt unserer Kids hatten wir 4-5 Mal Sex pro Woche! ICH BIN ECHT AUSGEHUNGERT!

Beichthaus.com Beichte #00040239 vom 28.08.2017 um 14:19:50 Uhr in Nürnberg (31 Kommentare).

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Mein Sohn ist einfach zu fett!

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Morallosigkeit Lügen Kinder Bremen

Ich (m/38) habe einen siebenjährigen Sohn, es mag hart klingen, aber er ist fett! Wie meine Frau und ich herausgefunden haben, hat er sich immer heimlich von seinem Taschengeld Süßigkeiten gekauft, nicht nur drei Schokoriegel, sondern gleich drei Packungen. Kein Wunder also, dass er mittlerweile stark übergewichtig ist. Meine Frau will ihn langsam zum Sport und einer gesunden Ernährung führen, ich bin allerdings für eine knallharte Kalorienreduktion. In sechs Wochen fängt bei ihm der Schwimmunterricht an und ich will nicht, dass ihn die anderen Kinder auslachen. Deshalb wird der Kleine nun sechs Wochen lang mit 500 Kalorien auskommen, auf Sport hatte er sowieso keine Lust, weshalb ich ihm meinen aufgestellten Ernährungsplan schmackhaft machen konnte.

Meine Frau ist absolut dagegen, da sie aber tagsüber arbeitet und ich wegen eines Arbeitsunfalls drei Monate krankgeschrieben bin, habe ich die Kontrolle über das Essverhalten meines Sohnes. Er wird schon nicht verhungern, natürlich sind 500 Kalorien ein starkes Stück, aber er bekommt ausschließlich nahrhafte Lebensmittel vorgesetzt. Ich hoffe, dass er es schafft, in sechs Wochen zehn Kilo zu verlieren, ansonsten wird rigoros Sport getrieben! Vielleicht wirke ich wie ein Rabenvater, aber ich will meinem Kind nur helfen, meine Frau weiß nichts davon, ich lasse sie im Glauben, ich würde ihn langsam an gesunde Ernährung gewöhnen und Sport mit ihm treiben. Sie kann es auf der Arbeit sowieso nicht überprüfen. Meinem Sohn habe ich gesagt, er soll seiner Mutter nichts davon erzählen, zur Belohnung habe ich ihm einen Hund versprochen. Dennoch tut es mir leid, meine Frau und meinen Sohn zu belügen, doch manchmal muss man Regeln brechen, um erfolgreich zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00040238 vom 28.08.2017 um 14:08:54 Uhr in Bremen (25 Kommentare).

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“Beichte

Mama, ich muss aufs Klo!

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Lügen Misstrauen Mutter Ekel Kinder

Ich war ungefähr sieben oder acht Jahre alt. Ich wollte mal wieder nicht ins Bett und suchte Ausreden, um länger wachbleiben zu können. Einmal hatte ich Durst, dann wieder musste ich aufs Klo. Nach den verschiedensten Vorwänden wurde meine Mutter schlussendlich wütend und rügte mich, jetzt wirklich ins Bett zu gehen, da morgen Schule wäre und ich früh aufstehen müsse. Als ich dann aber wirklich aufs Klo musste - und das groß, schickte sie mich ins Bett und schrie mich an. Vor lauter Wut und Bauchweh ging ich ins Wohnzimmer und kackte einen riesigen Haufen auf den Teppich - genau in der Mitte des Zimmers. Danach legte ich mich schlafen - wenn ich jetzt so nachdenke, kann ich eigentlich auch gar nicht sagen, womit und ob ich mir den Hintern ausgewischt habe! Am nächsten Morgen bekam ich dann auch schon Ärger. Was lernen wir aus der Geschichte? Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht - wenn auch er die Wahrheit spricht! Mag schon sein, aber den Haufen habe ich nicht selbst weggeräumt. Hätten sie mir mal geglaubt...

Beichthaus.com Beichte #00040237 vom 28.08.2017 um 10:37:38 Uhr (6 Kommentare).

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Warum hassen sich Ossis und Wessis?

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Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich bin Schweizer und muss beichten, dass ich kein Verständnis für die Deutschen habe, genau genommen für den Konflikt zwischen Ost und West. Was soll so schlimm daran sein, aus dem Osten zu kommen? Auch wir in der Schweiz machen manchmal Sprüche über Leute aus anderen Kantonen, allerdings ist das eher Necken und kein Mobbing, so wie bei den Deutschen. Ich verstehe es wirklich nicht, ihr seid alle Deutsche, diskriminiert aber Leute, nur weil sie aus einem Gebiet kommen, das mal von Russland besetzt war. Hallo? Was können denn die dafür? Das Gleiche gilt natürlich für "Ossis" - hört auf, schlecht über "Wessis" zu reden. Das bringt doch alles gar nichts. Wieso seid ihr nicht alle zusammen stolz darauf, Deutsche zu sein?

Beichthaus.com Beichte #00040236 vom 28.08.2017 um 07:10:36 Uhr (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich lebe schon seit Jahren im gleichen Trott

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Aggression Zwang Neurosen Basel

Als ich (m/22) zehn Jahre alt war, bekam ich extreme Gedankenzwänge und litt darunter sehr. Ich musste alles richtig machen und wurde zu einer Art Muttersöhnchen. Meine Eltern waren auf eine Art konservativ; strenge Regeln, keine Musik die man außerhalb des Zimmers hören konnte, kein Smartphone bis ich 18 wurde, etc. In den Ausgang ging ich praktisch nie. Als ich 16 wurde, schickte man mich ins Heim, da ich nicht genug für die Schule lernte und zu mühsam war. Sehr paradox, da ich im Umfeld als liebenswürdig galt und nie große Probleme machte. Alles was rebellisch und jugendlich war, verabscheute ich zutiefst. Ich kam mit meinen Mitmenschen in meiner Altersgruppe nicht zurecht. Unter anderem verstand ich meine Eltern und ihre Ansichten, aber wollte zugleich auch jung sein und mich so fühlen.

Ich bekam Wutzustände und schlug, wenn ich in meinem Bett war, mit dem Rücken auf und ab, später wurde de Aggression so stark, dass ich mit mit meinem Oberkörper auf und ab bewegte und teils dem Tisch zu nahe kam, sodass ich bis jetzt, schon ungefähr acht Mal am Kopf Wunden nähen musste, ausgeschlossen andere Wunden im Kopfhaarbereich, die ich nicht behandeln ließ. Gedanklich gingen bei mir Situationen durch den Kopf, wie ich mich bei Ungerechtigkeit oder Benachteiligungen wehre, u. a. mit Gewalt. In der Schule und in der Ausblidung war ich oft unkonzentriert und gedanklich abwesend. Ich war schon oft beim Psychologen, aber das war eher ein nettes Gespräch als eine wirkliche Hilfe. Natürlich kommen noch etliche Faktoren dazu, aber das würde den Rahmen sprengen.

Ich beichte, dass ich trotz guter Eigenreflexion nicht in der Lage bin, mich mit der Situation abzufinden und mich nicht verändern kann und seit Jahren im gleichen Trott lebe. Obwohl ich oberflächlich mit den meisten Menschen klarkomme, innerlich verabscheue ich diese. Ich lasse meine Pflichten schleifen und schäme mich zugleich, da ich es verglichen mit anderen Menschen sehr gut habe und trotzdem psychisch einbreche.

Beichthaus.com Beichte #00040235 vom 28.08.2017 um 01:57:02 Uhr in 4001 Basel (3 Kommentare).

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