Mein Do-It-Yourself-Döner

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Dummheit Ungerechtigkeit Wirtschaft

Ich (m/41) bin mit einer Geschäftsidee gehörig auf die Schnauze gefallen. Ich habe mich bei meinen Freunden verschuldet, war die Witzfigur meiner Stadt und meine Frau hat mich verlassen. Wie kam es dazu? Nun, es fing an, als ich mir einen Döner kaufte. Wieder einmal war ich über die Zusammensetzung der Zutaten verärgert. Zu viel Grünzeug, zu wenig Fleisch und vor allem zu trocken. Nie konnten die Dönermacher mir den perfekten Döner machen. So entstand meine Idee, einen Do-It-Yourself-Dönerladen aufzumachen. Die Idee war einfach genial. Man geht hin und stellt sich den Döner selbst zusammen. Dabei liegen die Zutaten in kleinen Eimern, wobei man mit einer kleinen Zange sich die Zutaten selbst ins Brot reinlegen konnte. Vorher musste ich natürlich das Brot aufgewärmt haben und das Fleisch geschnitten haben, aber sonst lag die die Verantwortung beim Kunden. Von meinen Freunden lieh ich das nötige Kleingeld, weil es bei mir als Arbeitsloser nicht ganz lief. Jedenfalls verteilte ich vor Ersteröffnung massig Flyer an Windschutzscheiben, damit die Besucher schön in Massen ins Geschäft kommen. Der erste Tag war zugleich der umsatzstärkste Tag des Ladens.

Jedoch zeigten sich an meinem Konzept gewaltige Schwächen: Scheinbar hatte niemand Lust, sich den Döner selbst zu machen. Die meisten Kunden wollen sich nicht die Hände schmutzig machen und sahen auch nicht wirklich den Mehrwert dahinter. Viel lieber rannten die Leute stattdessen eine Straße weiter zum Dönerladen. Dann sah es für meisten seltsam aus, dass ein blonder Deutscher am Tresen stand. Warum man sich lieber von einem bärtigen Türken den Döner machen lässt, ist mir dagegen schleierhaft. So kam es dann, dass sich irgendwann höchstens nur ein bis zwei Kunden täglich bei mir blicken ließen. Der Laden machte also gewaltig Minus! Nicht nur das, ich war auch noch die Witzfigur meiner Stadt. Wenn ich zum Beispiel zum Bäcker ging, hieß es "Na, wollen sie selbst die Brötchen backen?". Sogar der Besitzer des Konkurrenzdönerladens ging zu mir ins Geschäft und lachte mich aus. Bald wollten meine Freunde natürlich das Geld zurück und wendeten sich von mir ab, als sie von den ausbleibenden Kunden hörten. Auch meine Frau verließ mich kurzerhand, was mich sehr belastete. Wegen der dummen Sprüche und des Misserfolgs habe ich mich regelmäßig bei ihr abreagiert, obwohl sie immer lieb zu mir war. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich tun soll. Ich bin ein Loser. Inzwischen bin ich ans andere Ende von Deutschland gezogen, glücklich bin ich allerdings nicht.

Beichthaus.com Beichte #00040218 vom 23.08.2017 um 14:38:37 Uhr (18 Kommentare).

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Krieg im Buchclub

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Zwietracht Hass Feinde Bremen

Ich (m/23) bin Mitglied in einem Buchclub, welcher sich einmal in der Woche trifft. Vor drei Monaten hatte die Gruppe entschieden, ein sechstes Mitglied aufzunehmen, womit ich zu dem Zeitpunkt einverstanden war. Als ich den Koreaner (23) kennenlernte, war ich allerdings nicht mehr so begeistert, nicht nur, dass er arrogant und besserwisserisch war, er legte auch äußerst penetrante Verhaltensweisen an den Tag. Als sich der Buchclub bei mir verabredete, kam er zehn Minuten zu spät und erklärte grinsend, dass er zuvor in die Exkremente eines Hundes getreten war. Natürlich erst, nachdem er ein wenig durch meine Wohnung gelaufen war. Da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin, ignorierte ich diese Dreistigkeit - vorerst.

Als ich anfing, über ein Buch zu sprechen, korrigierte er mich im Minutentakt, der Protagonist hätte im zwölften Kapitel seine dritte Zigarette geraucht, nicht die vierte. Es waren unwichtige Kleinigkeiten mit der er mich zu provozieren versuchte. Wochenlang war ich der Leidtragende seiner impertinenten Provokationen, die anderen ließ er komischerweise in Ruhe. Nachdem wir uns bei ihm getroffen hatten, kannte ich seine Adresse, ich hatte ihm kurzerhand die Autoreifen zerstochen. Er schien zu wissen, wer dafür verantwortlich war, seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Mit großen, roten Buchstaben hatte er 'Arschficker' an meine Wohnungstür gesprüht, seine Handschrift hatte ich sofort erkannt!

Erbost fuhr ich am nächsten Abend zu dem Buchclubtreffen, welches dieses Mal bei einem älteren Ehepaar stattfand, um die kranke Sau zur Rede zustellen. Mit seinem Gewinnerlächeln fragte er scheinheilig, weshalb ich so gereizt wäre. Ich wollte gerade ausrasten, da fiel mir das typische Klischee über die Genitalien von Asiaten ein, grinsend sagte ich: 'Dass du einen kleinen Penis hast, ist mir klar, als Koreaner hat man es nicht einfach. Aber das ist kein Grund, um mich zu beleidigen. Sein Lächeln war sofort verschwunden und er wurde wütend. 'Ich habe keinen kleinen Penis, soll ich ihn rausholen, um es zu beweisen, A*schf*cker?' fragte er lautstark und ging auf mich zu. Auch meine Stimmung war im Keller, weshalb ich schon fast schrie: 'Halt deine verdammte Schnauze! Was fällt dir überhaupt ein, meine Tür zu verschandeln? Du dreckige Ratte!'

Wir schrien uns gegenseitig an und beleidigten uns, bis plötzlich zwei weinende Kinder im Wohnzimmer standen, es waren die Enkelkinder der beiden anderen Mitglieder, die uns beide unverzüglich rauswarfen. Auch unsere Mitgliedschaft im Buchclub wurde gekündigt, was sehr ärgerlich ist. Ich beichte nicht nur, dass ich mich auf einen vulgären Streit eingelassen habe, sondern auch, dass ich mittlerweile einen regelrechten Kleinkrieg mit dem Koreaner führe. Vandalismus und Wutanfälle begleiten uns nun täglich, doch ich werde nicht nachgeben, da er anfangen hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040211 vom 22.08.2017 um 17:34:00 Uhr in Bremen (12 Kommentare).

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Rechnungen mit Extrazuschlag

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Betrug Arbeit Chef Bochum

Ich (m/26) habe vor einigen Jahren mal in einer freien Versicherungsberatungsagentur gearbeitet. Frei bedeutet in diesem Fall, dass der Berater staatlich anerkannt ist und zu keiner festen Versicherung gehört, sondern eben seinen Mandanten eben genau die Versicherung empfiehlt, die sie wirklich brauchen. Dort war ich im Büro und hab z. B. Termine vereinbart und Rechnungen geschrieben. Wenn ich eine Rechnung erstellt habe, musste ich mir die digitale Akte des Mandanten aufrufen und dort einsehen, was der Berater, also der Chef, dort an Leistungen eingetragen hatte. Diese Leistungen wurden dann auf der Rechnung übernommen. Dass Problem war aber, dass dort jedes mal Dinge wie "200 Euro aufschlagen" oder "eigentlich kostenfreie Tätigkeit mit abrechnen" standen. Also musste ich mir für diese Punkte immer glaubhafte Tätigkeiten überlegen, um diese auf der Rechnung glaubhaft zu platzieren.

Einmal hatte ich eine schwere zeit, nach einer Trennung und war ständig mit dem Kopf woanders. Ich habe also eine Rechnung erstellt und diese Kommentare mit den verwerflichen Anweisungen in Gedanken kopiert und einfach in der Rechnung eingefügt. Die Rechnung ist dann mit der Post rausgeschickt worden. Das Problem war, dass die Rechnung für den größten Kunden der Agentur war. In der folgenden Woche musste ich zum Chef und wurde wegen er Rechnung entlassen. Die Agentur gibt es heute immer noch, allerdings weiss ich, dass sie sich von dem Verlust des besagten Kunden nie wieder erholt haben und immer am Rand der Insolvenz arbeiten. Ich finde es trotzdem verwerflich, dass ein staatlich anerkannter Berate nach all den Jahren trotz so einer Mache immer noch berät. Ich bitte lediglich für die Angestellten um Absolution, die durch meinen Fehler gegebenenfalls auch Konsequenzen bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00040202 vom 20.08.2017 um 13:16:41 Uhr in Bochum (11 Kommentare).

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Ich will vergewaltigt werden!

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Fetisch Gewalt Intim

Ich (w/24) stehe aus mir unerfindlichen Gründen extrem auf Vergewaltigungen. Keine schlimmen Erlebnisse in der Kindheit, rein gar nichts. Wenn ich es mir selbst mache, kann ich eigentlich nur geil werden, wenn ich mir Vergewaltigungs-Pornos auf Hardcore-Seiten anschaue. Manchmal suche ich auch gezielt nach solchen Storys im Internet um mich aufzugeilen, wobei ich mir dann aber immer extrem schäbig vorkomme, so als würde ich die Opfer verhöhnen. Einmal gab es die Situation, dass ich mit einem Typen im Auto war und er unbedingt Sex wollte, ich allerdings nicht wirklich. Ich provozierte ihn mit dem Vorsatz und hoffte tief in mir drin, dass er mich zwingen würde. Passiert ist aber nichts. Was läuft nur falsch mit mir?

Beichthaus.com Beichte #00040195 vom 18.08.2017 um 10:53:31 Uhr (31 Kommentare).

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Meine heiße Arbeitskollegin und der Dämon

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Fremdgehen Kollegen Saarbrücken

Ich (m/25) finde meine einzige Arbeitskollegin unter 15 Personen sehr sexuell anziehend. Sie ist 15 Jahre älter als ich, aber trotzdem immer noch super gutaussehend. Ihre Figur und Ihre Ausstrahlung ist einfach toll und das ganze ohne Schminke oder teuren, knappen Kleidern. Ab und zu denke ich beim Sex oder bei der Masturbation an Sie. Ich halte mich auf der Arbeit natürlich zurück, aber hätte ich die Chance, würde ich sofort fremdgehen und das tut mir leid. Sie ist allerdings schon ewig glücklich Verheiratet weshalb ich denke das es nie passieren wird. Ich habe sogar extra mit dem Kraftsport angefangen wegen ihr. Ich dachte, als Azubi tatsächlich, dass ich sie damit beeindrucken kann. Ich kann nichts gegen diese Gedanken machen, aber es ist einfach so eine tolle Frau. Warum kann ich sie nicht heiraten? Sportlich, freundlich, positiv und einfach nur hübsch. Meine Freundin dagegen verkörpert in der letzten Zeit eher einen Dämon, lässt sich immer mehr gehen, hat keine Lust mehr etwas zu unternehmen. Ich würde sofort mit meiner Kollegin durchbrennen.

Beichthaus.com Beichte #00040176 vom 13.08.2017 um 23:23:54 Uhr in Saarbrücken (8 Kommentare).

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