Warum hassen sich Ossis und Wessis?

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Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich bin Schweizer und muss beichten, dass ich kein Verständnis für die Deutschen habe, genau genommen für den Konflikt zwischen Ost und West. Was soll so schlimm daran sein, aus dem Osten zu kommen? Auch wir in der Schweiz machen manchmal Sprüche über Leute aus anderen Kantonen, allerdings ist das eher Necken und kein Mobbing, so wie bei den Deutschen. Ich verstehe es wirklich nicht, ihr seid alle Deutsche, diskriminiert aber Leute, nur weil sie aus einem Gebiet kommen, das mal von Russland besetzt war. Hallo? Was können denn die dafür? Das Gleiche gilt natürlich für "Ossis" - hört auf, schlecht über "Wessis" zu reden. Das bringt doch alles gar nichts. Wieso seid ihr nicht alle zusammen stolz darauf, Deutsche zu sein?

Beichthaus.com Beichte #00040236 vom 28.08.2017 um 07:10:36 Uhr (29 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

boccadilloche

Also ich habe noch nie wirklich ernstgemeinte negative Kommentare gegenüber Ossis mitbekommen. Möglicherweise haben Schweizer nur ein Problem mit dem Verständnis von Sarkasmus 😉

28.08.2017, 21:16 Uhr     melden


Psychobold aus Blechwerk Happendorf, Deutschland

Du als Schweizer kannst es nicht wissen, aber was meinste denn was für ein Geschrei und Gezeter der WW2 Schuldkomplexbehafteten losgeht, wenn irgendjemand deinen letzten Satz in D-Land laut auspricht. Habe letztens erst auf dem Germeringer Bahnhof (West) an einem Snack Automaten den Spruch gelesen, das die Ossis Arschlöcher sind, weil sie den Wessis die Renten klauen. Tja- hätten die Wessi Frauen mal immer fleißig gearbeitet und wären nach der Geburt des Kindes nicht 20 Jahre faul zu Hause rumgesessen, hätten sie auch höhere Rentenansprüche. Reiner Sozialneid auf beiden Seiten. Aber immer sehr unterhaltsam.

28.08.2017, 21:48 Uhr     melden


Ciluia aus Baden Württemberg , Deutschland

Sehr überraschend so eine Aussage von einem Schweizer zu lesen. Viele Schweizer mögen ja die Deutschen gar nicht.

28.08.2017, 22:16 Uhr     melden


PeterPanPie aus Österreich

Also irgendwie fehlt mir echt die patriotische Ader. Warum genau soll man jetzt stolz darauf sein, dass man zufällig in einem bestimmten Land geboren ist? Dafür habe ich genauso wenig übrig wie für Religion, ich kapiere es einfach nicht wie man sich in sowas reinsteigern kann, so ein künstliches Konstrukt.

28.08.2017, 22:44 Uhr     melden


Magnatio aus ., Deutschland

Das verstehst du als Schweizer nicht. Aber da kann man dir keinen Vorwurf machen.

28.08.2017, 23:41 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

Heutzutage ist vieles mit den Ossis übertrieben und sarkastisch. Das war aber nicht immer so und ist auch jetzt noch teilweise so. Wenn dich das Thema so sehr interessiert solltest du dir vielleicht mal Deutsche Geschichte anschauen. So Sachen wie wie die Gründung und DDR. Man muss dazu noch sagen das wir Deutsche nunmal so sind. Echte Deutche waren sehr stolz auf ihre Gemeinde und Kultur. Fahre in den Süden und dann in den Norden, da liegen Welten dazwischen. Nicht nur in Deutschland ist es so, überall auf der Welt. Z.B westcoast gegen eastcoast in den Stats, Norden gegen Süden. Die Menschen finden ihr eigenes immer besser als das andere. Siehst du doch bei diesen eingebildeten Weißwurstlutschern da unten.

28.08.2017, 23:52 Uhr     melden


VcS

Wer diskriminieren will, findet etwas. Und wer es nicht braucht, verzichtet auch bei einer Steilvorlage darauf. Wohne jetzt seit einem halben Jahrzehnt im 'Westen' und wurde nie wegen meiner Herkunft diskriminiert.

29.08.2017, 00:15 Uhr     melden


Menace aus Deutschland

Also diese "Mobbing" tritt nur bei manchen Themen auf. Tatsächlich unterscheiden sich Deutsche aus den neuen Bundesländern größer von denen aus den alten Bundesländern als sonst untereinander in verschiedenen Regionen. Das merkt man in Äußerungen und dem allgemeinem Wesen und Prinzipien. Das liegt auch an der unterschiedlichen Politik und der Erziehung, die in BRD und DDR geherrscht haben. Der Westen wurde finanziell wieder hochgezüchtet um wieder Wettbewerbsfähig und stark zu sein, im Gegenzug wurden wir dafür umerzogen nach amerikanischen Wünschen und müssen bis heute hörig sein. Der Osten wurde dagegen eher abhängig gemacht und deindustrialisiert, zum Beispiel 2/3 des Schienennetz gestohlen, wichtige teure Komponenten aus Fabriken usw gestohlen. Dafür fand dort keine Umerziehung des deutschen Wesens und der Kultur statt, die wurde dort fast nicht angefasst. Das sind die Hauptgründe für die heutigen Unterschiede. Merkt man auch bei Wahlen und Äußerungen. Beim Fußball zum Beispiel gar nicht, da sind da einfach alle Deutsche. Es kommt wirklich auf das Thema an.

29.08.2017, 08:08 Uhr     melden


ArtfulDodger

Stolz, auf einem bestimmten Fleck der Erde geboren zu sein? Warum?

29.08.2017, 09:41 Uhr     melden


Plinius

Ich habe noch nie irgendwelche Diskriminierung von Wessis und Ossis erlebt, was womöglich aber auch daran liegt, dass ich zur Generation nachdem Mauerfall gehöre. Mir persönlich ist es sowas von scheißegal, ob da jetzt jemand aus Brandenburg oder Bayern kommt - Sieht man mal vom Akzent ab, würde mir das ohnehin nicht auffallen.

29.08.2017, 10:02 Uhr     melden


halbtagsheld

weil unsere Regierungen schonender darauf hinarbeiten bloß nicht stolz auf irgendwas zu sein.

29.08.2017, 11:07 Uhr     melden



“35.000

“Beichte


Quacksalberin aus köln, Deutschland

1. Die Auswirkungen des WW2 Krieges haben das Volk sehr gespalten. West-Deutschland wurde von den Amis und dem bösen Kapitalismus beeinflusst und Infiziert, während Ost-Deutschland unter starkem Russeneinfluss stand und deren "tollem" Kommunismus, das von denen als einzig gut und richtig empfunden wurde. Sowas führt zu Problemen, ausgrenzungen und Ablehnung.
2. Der Solidaritätszuschlag: Die Bürger West-Deutschlangs mussten diesen zahlen um die Kosten der Wiedervereinigung zu decken bzw um das "veraltete" Ostdeutschland zu modernisieren und dem Westen anzupassen, das verärgerte die Westler natürlich dass sie für andere blechen müssen. Noch heute glauben manche dass der solidaritätszuschlag nur von den Westlern gezahlt wird und nicht von allen Deutschen.

29.08.2017, 11:16 Uhr     melden


Koshka aus Deutschland

Die Leute, die das tun, sind schlicht asoziale Proleten. Und bevor das kommt: asoziale Proleten findet man in jeder Bevölkerungsschicht, ob arm oder reich, studiert oder arbeitslos. Wenn der Horizont nämlich nicht weiter reicht, als von der Tapete bis zur Wand, dann sieht man jeden, der nicht so ist, wie man selbst, als minderwertig an und tut das auch lautstark kund. Und der tieferliegende Grund dafür, ist der alte Kapitalismus/Sozialismus Krieg. Neid und Gier schüren und der gute Statussymbol-Schw-nzvergleich funktioniert eben nur, wenn der Andere auch die Möglichkeiten hat, im Neid-Gier-Schw-nzvergleich Spiel mitzuspielen. Und das konnte ein Ossi eben nicht und auch, wenn die Wessis dem Ossi immer unterstellt haben, dass er damit saumäßig unglücklich war - das traf bei sehr vielen gar nicht zu. Die mochten großteils ihre sozialistische Staatsform und hatten tatsächlich kein Interesse am Kapitalismus. In den Augen des Wessis sieht das dann natürlich so aus: Jetzt hab ich schon das tollste Eimerchen und das tollste Schäufelchen, auf das ich drei Jahre gespart hab und jetzt kratzt den Ossi das gar nicht! ORSCHLOCH!
Und der Ossi stand dann da und dachte sich bei dem Wessi mit dem aufgemöbelten VW Scirocco, der demonstrativ neben seinem Trabbi geparkt hatte: "Meine Güte, wie arm und albern ist dieser versuchte Schw-nzvergleich eigentlich? Hat der das wirklich SO nötig?" Um das zu verstehen, muss man nur mal kurz die Perspektive wechseln. Ja, das geht!

Der Ossi hatte andere Werte als der Wessi. Und da der durchschnittliche Horst sowas nicht tolerieren kann, wird eben entwertet. Selbst heute noch wird die DDR als etwas Schlechtes, gar als das größte Übel in der jüngeren Geschichte dargestellt und der größte Witz ist, dass diejenigen, die das plappern, meistens zu jung sind, um die DDR überhaupt noch geschichtlich mitgekriegt zu haben. Die labern einfach nach, ohne zu wissen, was sie labern, weil schon die Eltern abwertend von der "Ostzone" gesprochen haben. Fragt man die dann, was in der DDR überhaupt los war, kommt nur noch: "Äh... öh... Stasi und so". Und dann hake bloß nicht nach: "Was war denn die Stasi?" - Antwort: "Äh... öh... äh... öh..".

Und bevor das jetzt kommt, Koshka ist Wessi und hat den Mauerfall miterlebt. Aber nachvollziehen, wie jemand stolz auf sein Land sein kann, kann ich ebenfalls nicht. Ich kann nicht auf etwas stolz sein, das ich nicht selbst erschaffen habe.

29.08.2017, 11:41 Uhr     melden


Erbsensuppe

Der Ursprung darin liegt in der Meinungsbildung der ehemaligen beiden Staaten, also BRD und DDR.
Neben Friedensbemühungen auf beiden Seiten, gab es auch immer wieder Spannungszeiten im Kalten Krieg wo das gegenteilige System stark kritisiert wurde.

29.08.2017, 12:21 Uhr     melden


xjudgex---gesperrt

warum sollte man stolz darauf sein, deutscher zu sein? warum sollte man überhaupt "stolz" auf die tolle leistung sein zufällig in einem bestimmten land geboren zu sein? und du sprichst schon an, dass du stolzer schweizer auch über andere kantone ablästerst. natürlich sind das bei dir nur späßchen, wenn hier wessis gegen ossis ablästern, sind das ja definitv keine späßchen...

29.08.2017, 12:42 Uhr     melden


Mr.Goodkat

1989 sind Millionen Wirtschaftsflüchtlinge dank Kohl unkontrolliert in die Bundesrepublik eingefallen und haben es bis heute nicht geschafft, sich zu integrieren. Man spricht eine andere Sprache (sächsisch), fröhnt seltsamen Bräuchen (Flüchtlingsheime anzünden), isst exotische Gerichte (Tote Oma, Falscher Hase, kalter Hund...) und gibt seinen Kindern fremdländisch klingende Namen (Ronny, Kevin, Mandy, Chantal...). Es ist kein Wunder, dass aufrechte deutsche Bürger sich hiervon besorgt zeigen und dem ablehnend gegenüber stehen. Ich hätte euch Schweizer sehen wollen, wenn euer Land quasi über Nacht überrannt worden wäre, weil auf einmal die Grenze für jedermann offen steht.

29.08.2017, 13:51 Uhr     melden


Schüchtern

Liegt vielleicht auch ein bisschen daran, dass es "den Deutschen" so gar nicht gibt. Dafür aber viele verschiedene Stämme. Die grantigen Prolls mögen sich tw schon nicht, wenn der andere aus dem Nachbardorf kommt.
Was aktuell das Bild ist: Wessis werfen Ossis vor, das gesamte internationale Bild von Deutschland durch Pegida, Brandanschläge und Anti-Eu-Politik zu schädigen. Die Ossis fühlen sich andererseits vom Westen gegängelt, weil sie ein anderes System übernehmen mussten und eben auch die weniger angenehmen Seiten des Kapitalismuses bekamen. (Arbeitslosigkeit, teure Preise, Perspektivlosigkeit und fehlendes Zugehörigkeitsgefühl).

29.08.2017, 13:59 Uhr     melden


blitzermelder

Kann ich nicht nachvollziehen. Bin Wessi und habe viele Ossi-Freunde. Wenn wir jemanden nicht mögen, dann die Schweizer, das aber kann man auch nur verstehen, wenn man an der Grenze wohnt.

29.08.2017, 15:04 Uhr     melden


Kanato aus München, Deutschland

@Mr. Goodkat: Interessant, Menschen, die sich über Flüchtige aufregen, werden von dir direkt angegriffen, aber selbst kannst du nicht tolerant gegenüber Ostdeutschen sein. Deine aufgelisteten Klischees treffen übrigens nicht einmal zu, nicht jeder Ostdeutscher fackelt Flüchtlingsheime ab oder nennt seine Kinder Kevin und Mandy.

29.08.2017, 15:51 Uhr     melden


Freidenker aus Hamburg, Deutschland

Richtige Deutsche sind weggezüchtet worden vor allem im Westen. In ca. 40 Jahren sind Deutsche Geschichte.....oder Einzelfälle....Traurig aber wahr.

29.08.2017, 16:01 Uhr     melden


croydon_de

Klar, Schweizer mobben sich nicht gegenseitig, sie mobben lieber die Deutschen......

29.08.2017, 17:40 Uhr     melden


Morpheus74 aus Leverkusen, Deutschland

Alle Kameraden von mir,die in Ostdeutschland stationiert waren und wieder hier her durften haben drei Kreuze gemacht! 40 Jahre DDR lassen sich auch in drei Generationen nicht verleugnen!

29.08.2017, 17:56 Uhr     melden


hs1

Kann ich nicht nachvollziehen. Wohne im Westen, meine Freundin kommt aus Sachsen.

29.08.2017, 19:45 Uhr     melden


RelaXxx aus Wonderland , Deutschland

hs1: Das tut mir sehr leid für dich. Möchtest du drüber reden?

29.08.2017, 19:56 Uhr     melden


Truth666 aus Saarland, Deutschland

Fakt ist: Ins Saarland hat der liebe Gott geküsst, auf Deutschland hat er geschiss.

29.08.2017, 21:26 Uhr     melden


Franz-Josef

Es gibt im Prinzip 3 Typen, die auf Ossis nicht gut zu sprechen sind:

Linke, die es nicht verputzen, daß die Ossis die Herrschaft der SED abgeschüttelt haben und somit die Idee der Weltrevulotion verraten haben.

Neidhammel , die es nicht verputzen, daß uns der Osten Geld gekostet hat.

Und Nörgler, denen alles zuwider ist, was anders ist.

30.08.2017, 01:59 Uhr     melden


Mr.Goodkat

@ Kanato: Was, nicht jeder Ossi zündet Flüchtlingsheime an und nennt seine Kinder Kevin und Mandy?!? Als nächstes willst du mir sicher auch noch weiß machen, dass nicht jeder Flüchtling kriminell und nicht jeder Moslem ein Terrorist ist, oder?

30.08.2017, 10:00 Uhr     melden


maleris90

Fakt 1: wir Ossis zahlen genauso den Solidaritätsbeitrag wie der Rest von Deutschland auch....

Fakt 2: in meinem kompletten Bekanntenkreis gibt es nur ein Kind, das Chantal

Fakt 3: in Deutschland zu sagen, man sei stolz auf sein Land führt nur dazu, als Nazi abgestempelt zu werden...

02.09.2017, 15:18 Uhr     melden


PeterIK

Weil es vom Datum her gerade so schön passt:
Fragte mich mein Schweizer Kollege: „Und hast Du euren Nationalfeiertag (Tag der Deutschen Einheit) gut gefeiert?“.
Antwort: „Ach den Feiern wir Deutschen jeden Monat, wenn wir auf dem Lohnzettel die Sondersteuer (Soli) sehen.“

Ich selbst habe Verwandtschaft in beiden Teilen und bin selbst im Zonenrandgebiet geboren worden. Ich denke das Ossi/Wessi-Denken verschwindet hoffentlich bald endgültig und nach meinem Empfinden wird es ja auch immer weniger. Im Alltagsleben treffe ich kaum noch auf soetwas.

Aber einige Sachen sind halt noch spürbar:
Die Ossis, die kurz nach dem Fall der Mauer rüber gemacht haben, sind im Westen eher negativ aufgefallen. Da war oft eine gewisse Naivität oder Anspruchsdenken sichtbar.
Die Ostdeutsche Ausbildung in MINT-Fächern war in der Theorie deutlich besser als der Schnitt in der BRD. Da waren die Wessis halt die Dummen.
Allerdings gab es bei der gelebten Arbeit doch große Unterschiede. Im Osten wurden halt viele Betriebe einfach platt gemacht und das fanden sie wohl nicht so gut.
Die letzten Jahren gibt es immer wieder populistische Forderungen die Ost- an die West-Renten anzugleichen. Letztendlich wird aber da übersehen, dass hier die Ossis bisher stärker profitiert haben.

Wie gesagt sehe ich aber im Alltagsleben kaum ernstzunehmende Probleme zwischen sogenannten „Westdeutschen“ und „Mitteldeutschen“.

03.10.2017, 02:03 Uhr     melden


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