Horror-Nebenjob im Kino

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Boshaftigkeit Zorn Arbeit Bochum

Nebenbei arbeite ich (m/23) in einem Kino und was soll ich sagen? Ich hasse es! Die Kunden sind unfreundlich und verlangen von dem Personal, wie Adlige behandelt zu werden. Nach jeder Vorstellung müssen wir hinter ihnen her putzen, weil die feinen Herrschaften ihr Essen auf den Boden geworfen haben und sich zu schade waren, es wieder aufzuheben. Wieso auch? Schließlich gibt es ja die blöden Mitarbeiter - diese Mentalität ist zum Kotzen! Letzte Woche wurde ich von einem älteren Mann angeschnauzt, das Popcorn und die Getränke wären zu teuer. Was kann ich denn dafür? Ich bin nicht für die Preise verantwortlich und wenn man das Essen zu überteuert findet, soll man halt einfach etwas von zu Hause mitbringen, überprüft wird es sowieso nicht! Aber das verstehen diese affenartigen Geschöpfe natürlich nicht, viel lieber wird sich beschwert. Den Vogel hat ein werter Herr allerdings am Dienstag abgeschossen, eine Kollegin und ich sollten neues Toilettenpapier hinstellen und ein wenig aufräumen. Während sie also die Damentoilette auf Vordermann bringt, machte ich mich auf der Männertoilette an die Arbeit. Was ich dort sah, ließ mich erneut an der Menschheit zweifeln. Irgendeine Sau hat doch tatsächlich in ein Pissoir geschissen! Ich konnte es nicht glauben, ich hatte natürlich die Ehre, das verschissene Pissoir zu putzen.

Gestern stand ich hinter der Kasse für die Snacks, meine Laune war bereits an ihrem Tiefpunkt angelangt, plötzlich tauchten Jungs auf, ich schätzte sie auf etwa zwölf. Sie kamen zu mir, legten zwei Tüten Gummibärchen auf die Theke und sagten wortwörtlich: "Ey Chinese, du bist scheiße, such dir einen richtigen Job!", da man als Mitarbeiter alles mit einem ekelerregend falschem Lächeln hinnehmen musste, kassierte ich ab und schluckte den Ärger hinunter. Die Jungs setzten sich in meine Nähe, weshalb ich ihre Gespräche anhören durfte, ich bekam mit, dass sie, auf dem Bildschirm an der Kasse für die Karten, den Saal gesehen hatten, in dem ein Horrorfilm läuft. Sie hatten vor, sich in den entsprechenden Saal zu schleichen, aber nicht, wenn ich arbeite! Als sich die beiden Kinder in den Saal schlichen, folgte ich ihnen und stellte mich an die Eingangstür. Nach fünfzehn Minuten hirnloser Werbung wurde der Saal wieder heller, was bedeutete, dass ein Mitarbeiter Eis anbieten sollte. Ich ging in die Mitte des Raumes und rief laut: "Die beiden kleinen Jungs in der untersten Reihe verlassen auf der Stelle den Saal, der Film ist ab sechzehn, hier habt ihr nichts zu suchen!" Die beiden standen mit hochrotem Kopf auf. Da der Film in den Medien ständig erwähnt wird, waren dementsprechend viele Besucher im Kino, einige Gäste lachten die Jungs aus und auch ich konnte mein Grinsen nicht verbergen. Seitdem macht mir mein Nebenjob wieder Spaß, denn ich habe eine Möglichkeit gefunden, mich abzureagieren.

Beichthaus.com Beichte #00040430 vom 07.10.2017 um 10:11:55 Uhr in Bochum (11 Kommentare).

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Ich schäme mich für meinen Fetisch!

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Ekel Morallosigkeit Dating Berlin

Ich (w/42) möchte beichten, dass ich einen ziemlich perversen Fetisch habe. Ich stehe nämlich total darauf stark übergergewichtigen Männern einen zu blasen und den Liebessaft danach runterzuschlucken. Nachdem ich fertig bin, fühle ich mich dreckig und schuldig, obwohl einen Fetisch zu haben ja eigentlich nichts Schlechtes ist. Trotzdem kann ich einfach nicht damit aufhören und die Liste von Männern wird immer länger. Mittlerweile hatte ich schon etwas mit mehreren Arbeitskollegen, dutzenden Typen von der Straße, unzähligen Männern aus dem Internet und ich treffe mich regelmäßig mit meinem Schwager. Ich bitte um Absolution, da ich sonst ein aufrichtiger und hilfsbereiter Mensch bin und verspreche, mich zu ändern.

Beichthaus.com Beichte #00040429 vom 07.10.2017 um 07:00:16 Uhr in Berlin (10 Kommentare).

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Meine Waffe im Klassenkampf

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Ekel Rache Stolz

Ich bekomme von meinem beschissenen Sachbearbeiter sehr häufig Vermittlungsvorschläge für miese, unterbezahlte Zeitarbeitsjobs zugeschickt, auf die ich mich als Arbeitsloser natürlich bewerben muss. Da mein Sachbearbeiter allgemein ein ziemlich unangenehmes Arschloch ist, revanchiere ich mich für diese Großtat. Bei jedem Vermittlungsvorschlag liegt ein Antwortschreiben bei, das ich nach drei Tagen unterschrieben an meinen Sachbearbeiter zurückschicken muss. Immer wenn ein Vermittlungsvorschlag ins Haus flattert, höre ich für zwei bis drei Tage auf, meinen (ziemlich großen) Penis zu waschen. Bevor ich das Antwortschreiben wegschicke, reibe ich mein Gemächt von oben bis unten am Brief, sodass sich das Smegma meiner Eichel ordentlich auf den Vordruck des Jobcenters verteilt.

Der Brief wird natürlich direkt an meinen Sachbearbeiter adressiert. Immer, wenn ich den Brief in den Briefkasten werfe, wünsche ich mir dabei, dass noch viel mehr Geknechtete ihren ungewaschenen Riemen an Jobcenterbriefen reiben. Ich wünsche mir dann immer, dass bei allen Mitarbeitern der Jobcenter die Finger anfangen zu jucken und das aus dem Genitalherpes des Proletariats der Fingerherpes der Kaste der Knechter und Unterdrücker wird. Ich weiß, dass das nicht die feine englische Art ist und das man das nicht tun sollte, aber ich sehe meinen Penis dann auch irgendwie als eine Waffe im Klassenkampf. Auch wenn das ungewöhnlich klingt, so macht mich das auch irgendwie stolz. Ich bin stolz auf meinen Penis. Das Ganze ist jetzt vielleicht kein großes Vergehen, trotzdem tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00040428 vom 07.10.2017 um 03:09:17 Uhr (26 Kommentare).

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Ein Schloss mit dunklem Geheimnis

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Fetisch

Ich habe mir vor ein paar Jahren ein kleines Schlösschen gekauft und es Stück für Stück renoviert. Da sich eine Vermietung nicht lohnt und sich die Räumlichkeiten auch nicht dazu eignen, nutze ich die unteren Geschosse handwerklich. Nur für den zweiten Stock und das Dachgeschoss fiel mir auf Anhieb keine vernünftige Verwendung ein. Da erinnerte ich mich daran, dass in der Nähe meines Zeitwohnsitzes ein Saunaclub ist. Und schwuppdiewupp, oben ist jetzt eine Sauna mit Darkroom und, jetzt kommts, einem eigenen Beichtstuhl. Zur Benutzung muss man nicht mal reden, es reicht, wann man den Mund aufmacht. Für die Touristen ist es ein schönes kleines Schlösschen, aber im Inneren geht ab und zu die Post ab.

Beichthaus.com Beichte #00040427 vom 07.10.2017 um 01:16:20 Uhr (4 Kommentare).

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Notdurft beim Joggen

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Sport Westpark

Nach zwei Wochen Oktoberfest musste ich heute dringend mal wieder die Laufschuhe schnüren. Meine Verdauung ist immer noch etwas geschädigt vom fetten Essen und unzähligen Maß Bier. Ich ging also daheim nochmal schön entschlacken um beim Laufen keine Probleme zu bekommen. Ich lief los, meine übliche Runde durch den Westpark. Wer selbst läuft, weiß dass laufen auch durchaus verdauungsfördernd wirkt. Nach ungefähr drei Kilometern merkte ich leichten Druck am Po und in meine Bauch rumpelte es. Da bahnte sich wohl etwas an. Kein Problem, einfach zum ersten Kiosk am See und dort auf die Toilette. Ich ging also mit zusammengepressten Po zum Kiosk um festzustellen, dass die Toilette verschlossen war.

Verdammt, was nun? Kein Problem, nur wenige Minuten entfernt ist ja der Hopfengarten, ein netter Biergarten mit Toiletten. Ich schleppte mich mit letzter Kraft zur dortigen WC-Anlage und wieder stand ich vor verschlossenen Türen. Ich ging weiter und versuchte mich zum Rosengarten, einer Gaststätte durchzukämpfen. Aber ich schaffte es nicht, der Druck war so groß, dass ich es kaum zum nächsten Gebüsch geschafft habe. Als ich mich in die Büsche geschlagen hatte, schaffte ich es gerade noch die Hose runterzuziehen und in die Hocke zu gehen. Sekunden später drückte ich eine Megasprühwurst ab. Leider hatte ich keine Tempos parat, sodass ich meine Unterhose zur Reinigung opfern musste. Ich bitte um Verzeihung, ich habe alles versucht um das Unglück zu verhindern, aber was sollte ich tun, wenn alle WCs versperrt sind?

Beichthaus.com Beichte #00040426 vom 06.10.2017 um 22:17:53 Uhr in Westpark (München) (10 Kommentare).

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