Religion ist der größte Schwachsinn

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Unglaube Trägheit Verzweiflung Stuttgart

Ich beichte, dass ich keinen Sinn in meinem Leben sehe und mich total einsam fühle. Ich habe kein gutes Verhältnis zu meiner Familie und auch nicht wirklich viele Freunde. Ich habe mich immer an einer bestimmten monotheistischen Religion festgehalten und Gott als meinen Trost gehabt. Vor Kurzem habe ich gelesen und plötzlich gemerkt, dass Religion der größte Schwachsinn ist und von Menschen erfunden wurde. Es gibt keinen Gott. Mein Weltbild wurde völlig zerstört von mir selbst. Auf der einen Seite fühle ich mich jetzt freier und weiß, dass ich nach dem Tod mich nicht vor jemanden rechtfertigen muss. Aber auf der anderen Seite fühle ich mich so extrem einsam. Wenn ich Probleme hatte, habe ich immer gebetet, dabei waren das nur Selbstgespräche, bei denen ich mich dann besser gefühlt habe. Ich bin echt am Ende.

Beichthaus.com Beichte #00039836 vom 03.06.2017 um 21:26:29 Uhr in Stuttgart (Königsstraße) (17 Kommentare).

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Wer ist hier psychisch krank?

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Verzweiflung Gewalt Partnerschaft

Ich bin wirklich am Ende. Ich bin verheiratet - mein Mann ist psychisch krank. Er sagt selber er hat Asperger. Als wir zusammen gekommen sind, hat er mir immer gesagt, ich bin krankhaft eifersüchtig, hat mir Briefe geschrieben, wie sehr er mich liebt und mir immer treu sein wird. Ich war damals sogar beim Arzt und wollte mir professionelle Hilfe suchen, die mein Arzt mir verweigerte, weil er meinte, ich habe kein Problem sondern er. Ich habe nach und nach auch rausgefunden, dass er mich betrogen hat. Jedes Mal, wenn ich es vermutet habe, hat er mich auch oft geschlagen. Ich dachte, ich werde nie so eine Frau, doch immer wieder habe ich ihm verziehen. Ich hasse mich dafür.

Wenn ich weinend am Boden lag, hat er mich gefilmt, als Beweis für die Polizei, dass ich geisteskrank sei. Ich habe mich auch schon länger getrennt, aber jedes Mal hat er mich wieder überreden können, geschlagen hat er mich auch nie wieder, war auch treu, aber vergessen kann ich eben nicht. Letztes Jahr wurde ich schwanger, so haben wir geheiratet. Das Kind habe ich leider verloren, ich war am Boden zerstört. Ich wollte nur ein neues Baby. Nun bin ich wieder schwanger und heute haben wir wieder gestritten, da er nicht von der Arbeit heimkam und ich ausgerastet bin. Im Streit wurde er wieder aggressiv, hat gedroht allen zu zeigen und sagen wie irre ich bin, dass ich mich einweisen lassen muss. Ich beichte, dass ich die schlechteste Mutter auf der Welt bin, ich hasse mich so sehr dafür, dass ich nicht gehen kann, dass ich keinen besseren Vater für mein Kind hab. Er hat mich so fertig gemacht, ich habe Angst dieses Kind auch zu verlieren. Naja, ich bin wohl wirklich verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00039820 vom 31.05.2017 um 21:42:28 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kein Job nach Studium, was nun?

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Verzweiflung Neid Arbeit

Ich beichte hiermit, dass ich mir den 3. Weltkrieg sehnlichst herbei wünsche. Ich schaue gelegentlich Fernsehstreams aus der DPRK, um endlich Anzeichen eines atomaren Primärschlages zu erhaschen, der diesem miserablen Land und seiner noch miserableren Wirtschaft und dem ganzen Menschenmüll endlich den Gar aus macht!

Hintergrund: Ich habe Anfang Oktober mein Masterzeugnis in Wirtschaft erhalten und bin seit September auf Jobsuche. Habe in 9 Monaten 140 Bewerbungen verschickt und nur acht Gesprächseinladungen erhalten, wovon nur wirklich drei Jobs interessant waren. Erhalten habe ich aber keinen dieser Jobs. Trotz Bewerbercoaching und dergleichen. Während meines Studiums habe ich Praktika absolviert (Bankenwesen, Steuerberater), an Unternehmensprojekten mitgewirkt (Software-Rollout, Stammdatenmanagement), war Werkstudent (Automobilzulieferer) und auch mal Freelancer (Immobilienmarketing).

Trotzdem erzählen mir irgendwelche Personalschlampen von zu wenig Berufserfahrung. Ja, wo soll ich die denn herkommen?! Ich habe mich auch bei diversen Sklavenverleihern angemeldet, aber da hört man auch nie wieder etwas von. Ich schwimme mittlerweile in so vielen Bewerberpools, dass ich langsam darin ersaufe! Was ist das für ein Land, in dem man seinem Nachwuchs jede Möglichkeit zur Entwicklung und Familienplanung systematisch versaut, aber auf der anderen Seite unzählige illegale Einwanderer über die Grenzen lässt und diese fürstlich verköstigt?

Ich wohne wieder bei meinen Eltern (bin 26), habe zwischenzeitlich als Lackabfüller über eine Sklaventreiberagentur geknüppelt, aber das bringt meiner Vita ja auch nichts und nebenbei bemerkt ist es sauschädlich für die Gesundheit (habe aber immerhin noch keinen Heuschnupfen gehabt dieses Jahr - vielleicht ist ja irgendetwas abgestorben).

Jetzt gebe ich zwei Mal die Woche Englischnachhilfe über eine Agentur an einen Ingenieur, den sich ein Kundenunternehmen aus Litauen geangelt hat, weil deutsche Ingenieure zu teuer sind und zu viel erwarten. Den Typ schicken die in ganz Europa rum, sodass schon seit zwei Wochen kein Unterricht mehr möglich ist und ich nichtmal das kleine bisschen Kohle pro Woche einstreichen kann.

Beichthaus.com Beichte #00039819 vom 31.05.2017 um 17:06:42 Uhr (28 Kommentare).

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Meine Kollegin erinnert mich an meine Mutter

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Verzweiflung Zorn Arbeit

Ich habe einen neuen, unqualifizierten Job angefangen und mache, wie das für Anfänger eben so ist, noch verhältnismäßig viel falsch. Ganz schlimm war das in den ersten zwei Tagen. Meine Kollegin macht dann immer Geräusche, als würde sie gleich zu viel bekommen. So richtig extrem abgenervt. Ich weiß, dass ich mir nichts draus machen sollte und dass man als erwachsener Mensch mit Hirn ohne solche Ausbrüche auf Berufsanfänger reagieren kann. Aber es wurmt mich verdammt, weil meine Mutter früher immer solche Geräusche gemacht hat, wenn sie in ihrer Kleinkariertheit mal wieder nicht damit klar kam, dass ihre Sechsjährige das Zimmer nicht aufräumen oder die Hausaufgaben nicht machen wollte. Sie machte auch dieses Geräusch und beschimpfte oder beleidigte mich auf übelste Weise oder drohte mir in diesen Momenten.

Auf der Arbeit habe ich mich in den ersten Tagen also doppelt beschissen gefühlt, weil mir das genau wieder dieses Feeling des Verhasstseins und Unnützseins wie in der Kindheit beschert hat. Ein paar Mal musste ich mich echt beherrschen, um nicht loszuheulen, was mir irgendwie peinlich ist, zumal das echt dumm rüberkäme, weil keiner meine Gedanken lesen kann und alle denken würden, dass ich wegen so einer ollen Kollegin rumflenne. Manchmal hasse ich diese Welt. Ich habe aber auch nicht den Mut, einfach mal zurückzuranzen, wenn man mir so beschissen kommt.

Beichthaus.com Beichte #00039805 vom 29.05.2017 um 18:31:49 Uhr (5 Kommentare).

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Vor anderen Frauen niederknien

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Fetisch Osnabrück

Vor anderen Frauen niederknien
Ich bin 50 Jahre alt, glücklich verheiratet, zwei Kinder (15 und 17 Jahre), selbständig und lebe das berühmte "Spießerleben" in einer Doppelhaushälfte. Nun könnte ich eigentlich der glücklichste Mensch der Welt sein. Eigentlich, wären da nicht meine Fantasien. Die Fantasie, einmal vor einer fremden Frau hinknien zu müssen und zu ihr aufschauen zu dürfen. Eventuell mit meinen Lippen ihre Schuhspitzen berühren zu dürfen - diese Fantasie begleitet mich. Das ist ja alles auch noch nicht so tragisch. Sobald meine Frau Stress oder Ärger mit einer anderen Frau hat, möchte ich mich vor eben diese Frauen hinknien. Derzeit steht sie mit einer Frau vor Gericht. Der Gedanke, dass jene Frau mich vor sich knien lässt, sprengt mir fast die Schädeldecke. Ich hatte sogar schon vor, dieser Frau anonym zu schreiben, dass es einen Weg gibt, mit dem sie den Ehemann ihrer Gerichtsgegnerin kontrollieren könnte.

Ich weiß, das ist total schräg und Gott sei Dank habe ich bisher alle Überlegungen verworfen. Ich weiß mir kaum noch zu helfen, wenn mich dieser Zwang überfällt. Wenn ich zumindest einen Namen für meine Krankheit hätte. Egal, ob es Lehrerinnen waren, Geschäftspartnerin, Freundinnen, die zu Feinden wurden - sobald mir meine Frau erzählt, dass sie jemanden komplett bescheuert findet, geht mein Kopfkino los. Irgendwann, so meine Angst, hänge ich so in meinem Zwang, dass ich mich mal einer dieser Frauen tatsächlich anbiete - zum Schuhe küssen. Davon abgesehen, dass mich alle für bescheuert erklären würden, wäre das für meine Ehe ein Fiasko. Ich weiß mir echt nicht mehr zu helfen. Zu einem Psycho-Doktor? Da fehlt mir der Mut, da ich mich endlos für meine Gefühle schäme.

Beichthaus.com Beichte #00039785 vom 24.05.2017 um 13:55:22 Uhr in Osnabrück (Hasestraße) (23 Kommentare).

Gebeichtet von paulchen2002 aus Osnabrück
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