Erfolgreich in der Forschung

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Falschheit Lügen Stolz Arbeit Geld Pyrbaum

Ich (m/33) möchte beichten, dass ich mein gesamtes Umfeld über meine finanzielle Situation und damit auch allgemein belüge. Zur Situation: Ich habe 2011 im Bereich der neuen organischen Synthesen promoviert und arbeite seither an verschiedenen deutschen Universitäten. Mein Fachgebiet ist die Entwicklung neuer, effektiver Synthesemethoden bei kleinem und mittlerem Produktionsvolumen. Diese können eingesetzt werden, um beispielsweise pharmazeutische Wirkstoffe herzustellen - für lokal begrenzt auftretende Krankheiten, für die sich die großindustrielle Produktion nicht lohnt. Leider hat die deutsche Industrie daran wenig Interesse, weshalb meiner Forschungsarbeit keine industrielle Förderung zukommt. Deshalb bin ich rein auf staatliche Forschungsfinanzierung angewiesen, was für mich finanziell gesehen bedeutet, dass ich als Forschungsgruppenleiter auf Basis eines zwanzig Wochenstundenvertrags eingestellt bin, und mir nach den Steuern gut 1000 Euro zur Verfügung stehen, von denen mir nach Abzug monatlicher Fixkosten 350 Euro bleiben. Tatsächlich arbeite ich übrigens zwischen 50-60 Stunden, was aber kein Problem darstellt, da ich meine Forschung liebe und ein tolles Team habe.


Das Problem ist einfach das soziale Leben. Meine Familie, Freunde und Freundin denken, dass ich es ja nun geschafft habe und erfolgreich bin. Doch wenn ich zu diversen sozialen Veranstaltungen eingeladen werde, wie zum Beispiel Hochzeiten, Taufen, oder Jubiläen, sage ich ab - meist unter dem Vorwand, auf Konferenzen zu fahren oder an wichtigen Projekten zu arbeiten. Einfach nur, weil ich mir die Fahrt, das erwartete Präsent und sonstige Kosten nicht leisten kann. Diese Ausreden bestärken die Leute dann noch in ihrem Glauben, wie erfolgreich ich sei. Meine langjährige Freundin, die sich eine festere Beziehung und vermutlich eine Familie wünscht, muss ich auch unter diversen Vorwänden von kostspieligen Plänen wie Urlaub oder weiteren Schritten in der Beziehung abhalten. Warum ich nicht einfach reinen Tisch mache? Weil ich problemlos - und das weiß mein Umfeld - in der Wirtschaft eine Stelle bekäme, wo ich mit weniger Arbeit das zehnfache verdiene. Meine Entscheidung für die Forschung würde meine Familie, Partnerin und Freunde als eine Entscheidung gegen sie und für meine Arbeit betrachten.

Beichthaus.com Beichte #00032650 vom 31.01.2014 um 01:05:49 Uhr in Pyrbaum (29 Kommentare).

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Zu gut für eine Freundin?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Lügen Dating

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich nicht verstehe, warum ich es nicht schaffe eine Freundin oder generell mal ein Mädel zu bekommen und mir mittlerweile schon fast wünschte, dass ich schwul wäre. Frauen sagen doch immer, dass sie witzige, intelligente Männer haben wollen, oder? Zu meiner Person: Ich bin 1,80 groß, trage ein bisschen Bart, habe schulterlange blonde Haare, bin Schauspieler/Sänger und generell auch eine humorvolle Person. Ich bin gebildet und habe ein gutes Allgemeinwissen, bin ein guter Koch und verhalte mich immer als Gentleman, wenn sich die Gelegenheit bietet. Doch trotzdem hat sich noch nie eine Frau mehr als Freundschaft mit mir vorstellen können. Jedes Mal, wenn ich mich für ein Mädchen begeistern konnte, hat sie sich für einen totalen Scheißtyp entschieden, der sie auch fast immer betrogen und allgemein nicht gut behandelt hat. Wenn ich dann frage, was denn so toll an dem ist, kommt so etwas wie: "Ach, wenn du ihn näher kennenlernst, ist er ganz lieb und witzig". Und bevor jetzt einer anfängt, dass ich dann nicht gut genug aussehe, muss ich sagen, dass ich mal übergewichtig war und das auch für den Grund meines Misserfolges hielt. Allerdings habe ich dann angefangen Sport zu treiben, habe 30 Kilo abgenommen und habe dadurch jetzt eine recht gute Statur. Also liegt es anscheinend nicht daran, dass Frauen oberflächlich sind. Ich habe es dann auch schon in einer Schwulenbar probiert, wo ich sehr beliebt war, aber ich könnte mir nie vorstellen, etwas für einen Typen zu empfinden und habe auch gemerkt, dass ich Typen sexuell überhaupt nicht anziehend finde. Schwul sein ist also wohl keine Option - zudem bin ich ja auch noch Jungfrau. Ich hatte zwar schon zwei Mal die Gelegenheit auf Sex mit besoffenen Mädels, aber ich wollte es nicht, weil ich sie nicht ausnutzen wollte. Und jetzt habe ich Angst, dass ich nie eine Freundin finden werde. Im Endeffekt ist meine Sünde also, dass diese Sache total mein Leben kontrolliert und ich nur noch versuche, die Richtige zu finden, anstatt wirklich Spaß im Leben zu haben. Außerdem erfinde ich Geschichten über Erlebnisse mit Frauen, damit ich nicht wie ein Loser darstehe.

Beichthaus.com Beichte #00032639 vom 29.01.2014 um 05:12:31 Uhr (46 Kommentare).

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Seelenterror gegen Sex

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Hass Missbrauch Selbstverletzung Boshaftigkeit

Ich (w/21) beichte hiermit, dass ich gerne Männer quäle. Sobald sich ein Mann in mich verliebt und mir seine Gefühle gesteht, geht es los. Zuerst wiege ich sie in Sicherheit, wende jedoch auch dann schon geschickt Zuckerbrot und Peitsche an, um dann irgendwann in die Vollen zu gehen, sie zu demütigen und ihr Selbstwertgefühl zu zerstören. Besonders Spaß macht es am Anfang, wenn sie noch so richtig blind vor Liebe sind. Dann kann man wirklich alles mit den Männern machen. Sobald einer kurz davor ist, davonzulaufen, gibt es einmal Sex, und er bleibt für eine weitere Runde Seelenterror. Männer tun einfach viel zu viel für Sex. Sie tun eigentlich alles dafür - und nicht selten verletzen sie auch jemanden dafür. Ich weiß das, weil ich mit 15 von einem Mann vergewaltigt wurde. Er war mein erster Freund, wir kannten uns fünf Monate, als es geschah und es war mein erstes Mal. Ich hatte ihm vertraut. Er war sich der Tragweite seiner Tat bewusst und litt lange darunter. Das weiß ich, weil ich aufgrund meiner Erziehung, die vorehelichen Sex verurteilte, mit ihm zusammenbleiben musste. Diese drei Jahre waren für mich die Hölle - und für ihn ebenfalls, dafür habe ich gesorgt. Als er dann doch irgendwann Reißaus nahm, krallte ich mir einen besonders widerlichen Kerl, um das Begonnene weiterzuführen, und dann noch einen und noch einen. Weil ich in mir keinen Wert mehr feststellen kann, und es keinen Sinn mehr für mich gibt. Kein Leben irgendwo in der Zukunft, in einer glücklichen Beziehung mit Liebe, Vertrauen und unbeschwerter Zärtlichkeit. Deshalb gebe ich mich meinem Hass hin und sorge dafür, dass immer und immer wieder ein Mann wegen mir Höllenqualen und Demütigung erleiden muss, um dann am Schluss alle Brücken hinter mir abzubrechen. Es gibt mir etwas - es gibt mir die Kraft weiterzuleben.

Beichthaus.com Beichte #00032637 vom 29.01.2014 um 02:21:32 Uhr (39 Kommentare).

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Hass auf Rauchereltern

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Hass Zorn Gesundheit Familie

Hass auf Rauchereltern
Ich möchte hiermit an alle werdenden Eltern und die, die es werden möchten, appellieren! Wenn ihr während der Schwangerschaft raucht, hört sofort damit auf! Ich bin ein Kind von Rauchereltern und meine Mutter hat selbst während der Schwangerschaft geraucht. Ich hasse sie dafür. Wir haben sonst ein gutes Verhältnis. Aber dafür hasse ich sie einfach. Aber vielleicht ist Hass auch zu krass ausgedrückt. Allerdings finde ich das, was sie einem wehrlosen Baby angetan hat, zu schlimm. Ich habe zwar keine äußerlichen Schäden davongetragen, aber mittlerweile wird mir bewusst, wieso ich erst in der Grundschule anfing, richtig zu sprechen. Wahrscheinlich, weil Raucherkinder mit der Entwicklung hinterher hinken. Und das tue ich. Auch heute noch raucht meine Mutter alles zu. Wenn ich sie darum bitte, nicht in meiner Gegenwart zu rauchen, kommt nur ein egoistischer Kommentar. Vielleicht denkt ihr, ich stelle mich zu sehr an. Aber meine Lungenleistung ist schon eher schlecht als recht und trotzdem pumpt sie mich noch mit ihrem Qualm voll. Die Wohnung, die frisch gewaschenen Klamotten und ich stinken nach Rauch! Und kommt nicht damit an, dass auch draußen Schadstoffe eingeatmet werden. Man muss es nicht übertreiben. Wenn dann noch Sätze wie: "Wir haben kein Geld, wir müssen sparen" fallen, ist es einfach ein Witz, dass mehrere Hundert Euro pro Monat für Kippen da sind. Und ich bin natürlich die Leidtragende, weil ich für jeden Euro für neue Kleidung betteln muss. Und ich lebe schon sehr, sehr bescheiden. Also legt die Kippen weg! Es kann nämlich sein, dass eure Kinder euch niemals verzeihen werden!

Beichthaus.com Beichte #00032634 vom 27.01.2014 um 21:48:19 Uhr (38 Kommentare).

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Rabeneltern

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Zorn Hass Familie

Ich hasse meine Eltern abgrundtief. Warum? Ganz einfach, Sie haben mich nie lieben können und haben mir meine Kindheit zur schlimmsten Zeit meines Lebens gemacht. Niemals wurde ich in den Arm genommen, es gab nur Verbote und ständig bekam ich zu hören dass ich in mein Zimmer gehen und es aufräumen solle. Viel arbeiten musste ich in meiner Kindheit auch, es gab einen XXL-Garten, der immer gemäht wurde. Das gemähte Gras durfte ich dann trotz schweren Asthmas und Heuschnupfen zusammenrechen. Wie ein Diktator saß mein Vater dann auf dem Sessel auf der Terrasse und befahl von oben. Und erst wenn er genug hatte, durfte ich ins Haus zurück. Egal, ob ich aus dem letzten Loch pfiff. Ich habe immer gefragt, warum sie mich so behandeln, bis ich spitz bekam, dass ich nicht der gewünschte Sohn geworden bin, dies erklärte aber auch, warum ich Hammer und Säge zum Spielen bekam anstatt der gewünschten Puppe. Außerdem wurde an mir gespart, ich hatte die letzten Kleider und Schuhe - ich lief rum wie Lumpi, was mir sehr peinlich war. Alles, das ich mir wünschte, war, dass ich spürte und hörte, dass meine Eltern mich lieben. Eine schwere Zeit in der Jugend mit großen gesundheitlichen Einbußen, was sogar den Ausbildungsplatzverlust mit sich brachte, weil ich zu krank war. Ich tat alles, damit meine Eltern mir nur einmal sagten, dass sie mich lieben und stolz auf mich sind. Aber selbst eine hart erarbeitete Hausrenovierung von 20.000 Euro, die ich in ihr Haus steckte, brachte mich diesem Wunsch nicht näher.


Und heute - zwanzig Jahre später habe ich keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Nach langer Pause und gelegentlichem Telefonkontakt kam es nach der Hochzeit meiner Schwester zu einem späten Wiedersehen. Doch ich musste feststellen, dass sie mich immer noch nicht lieben und ihre Herzen kalt sind, deshalb brach ich den Kontakt ab. Es ging mir die ganze Zeit schlecht, weil ich doch noch hoffte, dass sie mir sagen, warum - das hatte ich als letzten Kontakt per E-Mail gefragt. Warum liebt ihr mich nicht? Was habe ich getan? Ich bekam keine Antwort. Kurioserweise setzt sich meine Mutter über das Internet für Kinder in Not ein, früher hat sie auch Sachspenden für besagten Verein gesammelt und Transporte zu diesen Waisen organisiert. Die fehlende Liebe hat mein ganzes Leben bestimmt. Sie hat aus mir einen Menschen gemacht, der ich eigentlich nicht sein wollte, denn jeden Tag begleitete mich die Frage, warum mich meine Eltern nicht lieben. Und jetzt? Ganz ehrlich. Sollen sie zur Hölle fahren. Sie haben mir so viel kaputtgemacht, es ist mir egal, ob sie in Not sind oder nicht. Ich hatte durch sie sehr oft und viel Not in meinem Leben, weil sie nicht da waren. Ich bitte um Entschuldigung, aber das musste mal raus. Ich hasse meine Eltern.

Beichthaus.com Beichte #00032631 vom 27.01.2014 um 16:19:46 Uhr (20 Kommentare).

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