Das Geheimnis meines hohen Gehaltes

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Boshaftigkeit Diebstahl Geld Habgier Berlin

Ich habe meine Ideale von früher verloren. Ich fühle mich manchmal etwas wie Barney Stinson. Jünger, wie ich war, wollte ich Gutes erreichen, aber dann: "Anzug an." Ich möchte beichten, dass zum Aufstieg nicht viel Geld sondern viel Bösartigkeit nötig ist. Es steigt nicht der Fleißigste auf, sondern der Gemeinste. Kompetenz ist eine Grundbedingung. Ich bin mittlerweile in einer Position, in der der Durchschnitt schon etwas länger hinter mir liegt. Dahin gekommen bin ich nur aus purer Bösartigkeit. Ich habe Unternehmen geholfen, ihre Strukturen zu optimieren, ich habe ganze Familien in die Arbeitslosigkeit getrieben, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich habe alleinerziehenden Müttern alles wegpfänden lassen, was sie besitzen. Und wäre das irgendwie profitbringend gewesen, hätte ich bestimmt auch Babys den Lolli geklaut. Die Boni und Vergünstigungen, die ich dafür bekomme, sind nicht schlecht.

Das Erlebnis, welches mich nun zu der Beichte bringt, ist aber, dass ich hin und wieder gerne zu Prostituierten gehe. Ich mag einfach die unkomplizierte Entspannung. Nun war ich wieder bei einer und mitten beim Spaß haben wir uns erkannt. Sie war eine der Damen, die unter Tränen wegrationalisiert wurde. Sie musste erstmal weinen, ich habe ihr mittlerweile wieder einen guten Job besorgt, aber oft treibt mir jetzt im Kopf rum, was aus allen Schicksalen geworden ist, die ich auf meinem Weg zum Geld zertrampelt habe...

Beichthaus.com Beichte #00039599 vom 09.04.2017 um 16:48:04 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Die Hipster müssen gehen!

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Zorn Vorurteile Arbeit Berlin

Ich führe seit mehr als zwei Jahrzehnten eine gut gehende Agentur. Ich bezahle meine durchweg jüngeren Mitarbeiter mehr als überdurchschnittlich, gebe gerne großzügige Prämien für hervorragende Leistung und habe auch nie Hierarchien in meinem Unternehmen zugelassen. Das spornt zum Arbeiten an und jeder gibt sein Bestes. Nun ist es aber so, dass in den letzten Jahren der Trend zum Holzfäller bei den jungen Männern aufgekommen ist. Ich stamme aus einer Generation, in der das Gesicht noch glatt rasiert sein musste und habe das auch immer so gehalten. Bei meinen Mitarbeitern habe ich mir nichts gedacht, als sie sich Bärte wachsen ließen. Es ist halt eine Modeerscheinung, so wie es davor schon viele gab und noch viele danach kommen werden. Nun habe ich aber einen Kunden von einer anderen Agentur abgeworben, der ein Budget hat, das alle Dimensionen sprengt. Er war mit seinem Beraterstab schon mehrmals bei uns und die Sache sieht an und für sich gut aus Bloß jedes Mal, wenn Mitarbeiter von mir bei ihm waren, wurde ich von den Leuten seines Beratungsunternehmens auf die Bärte meiner Mitarbeiter angesprochen, dass das nicht gut aussehen würde und deren Auftraggeber die Meinung vertritt, dass im Business die Gesichter glatt zu sein haben.

Ich habe ihnen erklärt, dass ich es auch so gelernt habe, aber die jungen Leute von heute halt jeden Trend mitmachen und dazu zählt auch, sich einen Bart wachsen zu lassen, um wie jeder andere auszusehen. Nun wurde mir unmissverständlich klargemacht, dass es keinen Auftrag geben würde, wenn ich weiterhin junge Holzfäller zu geschäftlichen Terminen schicken würde. Ich habe meinen Mitarbeitern die Situation erklärt und ersucht, für die nächsten zwei oder drei Monate Monate - bis der Abschluss unter Dach und Fach ist - sich ihre Bärte abzurasieren und auch eine entsprechende Prämie für jeden in Aussicht gestellt. Der Großteil war solidarisch und am nächsten Tag waren bei den meisten die Bärte ab. Einige wollten sich darauf jedoch nicht einlassen und meinten, ihre Bärte wären ihnen heilig. Ich kann diese Einstellung nicht verstehen. Für mehrere tausend Euro kann ich doch ein paar Wochen auf meinen Bart verzichten und alle wären zufrieden?! Der wächst doch wieder nach! Und ich kann nicht nur die rasierten Mitarbeiter zu Terminen schicken und ihnen die meiste Arbeit aufbürden und die bartragenden Kollegen haben den Vorteil davon.

Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, zum geschäftlichen Wohl meines Unternehmens, die Mitarbeiter, die sich nicht rasieren wollen, zu entlassen, oder auf den wahrscheinlich lukrativsten Auftrag meines Lebens zu verzichten. Ich denke, dass die Hipster gehen müssen . Ich habe meinen Standpunkt klar gemacht und auch versucht, ihren temporären Nachteil mit Geld aufzuwiegen. Scheinbar war das kein Argument. Ich beichte hiermit, dass ich mehrere Mitarbeiter ziehen lassen muss, weil sie für ein paar Wochen nicht auf ihre Gesichtsbehaarung verzichten können. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039564 vom 04.04.2017 um 08:25:02 Uhr in 10117 Berlin (39 Kommentare).

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Schulbeziehung mit der heißen Sexbombe

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Masturbation Begehrlichkeit Dummheit Schule

Im Jahre 2006 machten wir mit unserer Berufsfachschulklasse unsere Abschlussfahrt nach Berlin mit einer Fachoberschulklasse. In unserer Klasse war dieses eine Mädel. Blonde Haare, üppiger Busen und schöner Arsch. Meine Blicke blieben immer an ihr hängen, weil ich sie heiß fand. Bis zur Klassenfahrt hatte ich aber kaum etwas mit ihr zu tun. Am vorletzten Tag kam plötzlich dieses Mädchen mit ihrer Freundin in unser Zimmer und sie waren ziemlich gut drauf. Ihre Freundin machte Andeutungen, dass die blonde Sexbombe mich mal kennenlernen wollte, was ihr aber unangenehm war. Irgendwann legten sie sich mit mir in das Hochbett und gackerten und alberten umher. Nach einer Stunde verließ die Freundin das Zimmer und die Sexbombe lag immer noch in meinem Bett, obwohl sie auch schon lange einen Freund hatte. Sie war plötzlich sehr nett und wir führten sehr tiefgründige Gespräche.

Dabei hatte ich jedoch die ganze Zeit eine megagroße Latte in der Hose. Dazu kam, dass sie noch ihr Oberteil ausgezogen hatte, weil es sehr warm zu der Jahreszeit war. Ich habe mich dabei natürlich weggedreht, jedoch habe ich die ganze Aktion im Spiegel beobachten können und den schwarzen Spitzen-BH und ihre prallen Brüste gesehen. Ich bilde mir sogar ein, dass wir gefüßelt haben. Ich sollte auch den Arm um sie legen. Wegen meiner Latte wollte ich aber auf dem Bauch schlafen und meine Haltung muss wohl ziemlich komisch ausgesehen haben. Nach ein oder zwei Stunden Schlaf verließ sie schnell unser Zimmer, da der Lehrer schon die Flure abging. Beim Aussteigen, stützte sie sich mit dem Ellenbogen auf meinem Penis ab, weil ich auf dem Rücken lag. Als meine Zimmerkollegen dann zum Frühstücken gingen, blieb ich noch liegen. Ich hatte immer noch diese Latte und musste unbedingt wichsen. Es kam so viel raus, dass ich dachte, ich hätte gepinkelt. Das ganze Laken war voll. Natürlich wurden wir am nächsten Tag darauf angesprochen und wurden beide rot. Gerade ihr war es unangenehm, weil sie ja einen Freund hatte.

Ab diesem Tag haben wir uns bestens verstanden und man konnte sagen, dass ich ihre "Schulbeziehung" war. Ein paar Jahre später als sie und ich Single waren, waren wir auf der gleichen Party in ihrem Ort und sie war sehr angetrunken und wollte, dass ich bei ihr schlafe. Ich war zu dem Zeitpunkt noch sehr schüchtern, bin gefahren und hatte das Auto meiner Mutter, welches sie am nächsten Tag benötigte. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich sie an diesem Abend an die Decke gespritzt hätte. Noch heute, 11 Jahre später, ärgere ich mich darüber.

Beichthaus.com Beichte #00039559 vom 03.04.2017 um 15:11:11 Uhr (10 Kommentare).

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Wenn Andreas von Frauentausch ans Telefon geht

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Neugier Boshaftigkeit Telefon Berlin

Ich (m/26) arbeite neben dem Studium in einem Callcenter. Wir führen telefonische Haushaltsbefragungen durch. Es handelt sich in der Regel um Kundenbefragungen oder politische Umfragen, also kein Telefonverkauf. Ich rufe an einem Abend locker 2.000 Leute in ganz Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz an. Die meisten Angerufenen sind ganz nett oder legen einfach auf. Doch es gibt auch die berühmten 1 %. Das sind Kandidaten, die ohne dass man sich überhaupt vorstellen kann, sofort ins Telefon brüllen. Und ich meine wirklich brüllen! Vor meinem imaginären Auge erscheint dann immer Andreas von Frauentausch.

Es ist für mich mittleweile zum Sport geworden, die Telefonnummern der brüllenden Männer und Frauen zu sammeln. Mein WG-Kollege liebt es auch zu brüllen und mit Leuten stundenlang zu diskutieren. Er ist der Hauptabnehmer der begehrten Telefonnummern. Mittlerweile veranstaltet er regelmäßig Telefon-Abende in unserer WG, bei dem Freunde und Kommilitonen eingeladen werden.

Ein YouTube- und Podcast-Channel mit den Aufnahmen ist auch schon in Planung. Es tut mir leid, dass ich aus dem Frust anderer Menschen Profit schlagen will.

Beichthaus.com Beichte #00039548 vom 01.04.2017 um 15:02:22 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Besoffenen aus den Kneipen der Nachbarschaft

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Trunksucht Engherzigkeit Polizei Nachbarn Augsburg

Ich (m/36) habe derzeit ein neues Hobby: Ich lebe zwischen zwei richtigen Sauf-Kneipen, deren Gäste - natürlich insbesondere an den Wochenenden - diese oft grölend und schreiend im stockbesoffenen Zustand verlassen. Nicht nur, dass sie wegen der unterschiedlichen Gäste - die eine Kneipe bedient eher junge Menschen, die wenig Perspektiven haben, die andere ältere, die gar keine haben - ständig aneinandergeraten, nein, das ganze Umfeld wird auch vollgepisst und vollgekotzt, was in den fünf Jahren, die ich hier lebe, sogar zu einer deutlichen Verschlechterung des sozialen Umfeldes hier geführt hat, da die halbwegs normalen Leute fast alle entnervt weggezogen sind. Dazu kommt: Ich war selbst fast 20 Jahre, seit meinem 16. Lebensjahr, Alkoholiker, der wirklich alle Phasen durch hat und selber mit der Fresse im Dreck liegen musste, um es endlich zu verstehen und den Entzug durchzuziehen. Mein neues Hobby ist es daher, sobald sich ein Grund dafür ergibt, sei es Ruhestörung, Sachbeschädigung oder Schlägereien, die Polizei zu rufen. Diese wissen über meine Geschichte Bescheid, kommen auch jedes Mal und räumen auf, und das richtig. Wir sprechen hier auch nicht von Leuten, die am Wochenende mal feiern, sondern von sehr kaputten Säufern, die von selbst nur aufhören, wenn das Geld ausgeht oder der Stoff alle ist, und wenn beides da ist, bis zum Umfallen weitermachen würden.

Und da unsere Stadt, wenn auch vergeblich, Vorbild in der Bekämpfung und Prävention von Sucht sein will, weil wir prozentual gesehen mehr Tote durch Drogen und Alkohol haben, als die großen Städte im Norden, wie Berlin und Hamburg, heißt es bei uns nicht ab in die Ausnüchterungszelle, nein, bei uns landen 90 Prozent aller betrunken aufgegriffenen Personen sofort in der Entgiftung. Der Bedarf ist SO hoch, dass dafür gerade erst zwei neue Stationen fertiggestellt wurden. Letzte Woche stand der Wirt der "Älteren" Kneipe, also was die Kundschaft angeht, wutschnaubend vor meiner Türe, es könnte ja nur ich sein, der ständig die Polizei ruft, weil ich mich ja jetzt offenbar für was Besseres halten würde, seit ich nicht mehr käme. Oft war ich da eh nicht. Meistens nur Nachschub holen, schnell ein frisch gezapftes zischen und dann wieder heim. Ihm blieben die Kunden weg, er habe 40 Prozent weniger Umsatz und kenne Leute, die mir die Fresse polieren. Da sah ich kurz rot, habe ihn gepackt, an die Hausflurwand gedrückt und gesagt, er könne seine Leute schicken, ich wisse ja, von wem es kommt, und würde ihm jeden Schlag, den ich kriege, 10-fach zurückgeben und jetzt solle er sich schleunigst verpissen, sonst hole ich die Polizei nämlich sofort. Meine Nachbarn bekamen das mit, kamen aus ihrer Wohnung und meinten auch nur, er solle das Haus bitte umgehend verlassen und sie könnten die Drohung bezeugen. Er ist dann recht kleinlaut gegangen und bat sogar um Nachsicht, er müsse ja auch Leben und die Kneipe sei trotz allem sein Lebenstraum.

Aber dann muss man eben seine Gäste im Griff haben und ihnen auch klar machen, sich draußen und im Umfeld zu benehmen. Umziehen kann ich mir leider derzeit noch nicht leisten, da ich körperlich ein Wrack bin, da ich von 2010-2016 praktisch durchgehend besoffen war und mich das einiges in Sachen Gesundheit gekostet hat. Da findet man leider nur langsam ins Berufsleben zurück. Zwei Anrufe waren seitdem leider wieder nötig. Ich mache das auch nicht aus Bösartigkeit. Ich hoffe, dem einen oder anderen Säufer den richtigen Impuls zu geben. Ich habe auch nicht ohne einen solchen aufhören können. Und ich gebe zu, so mache Festnahme unter Schreien und Wehrversuchen ist doch ganz amüsant. Und wenigstens ist danach Ruhe, weil die anderen dann so erschrocken sind, dass sie sich wenigstens leise nach Hause oder in die nächste Kneipen verkrümeln.

Beichthaus.com Beichte #00039532 vom 26.03.2017 um 18:30:03 Uhr in Augsburg (10 Kommentare).

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