Deutschunterricht für ein Flüchtlingskind

35

anhören

Lügen Falschheit Peinlichkeit Chef Berlin

Heute habe ich (Grundschullehrerin) meinen Chef angelogen. Ich sollte eigentlich für ein Flüchtlingskind eine Deutschstunde geben, habe diese aber einfach ausfallen lassen, weil ich keine Lust hatte. Ich habe diese Stunde dann dazu genutzt, um andere Stunden vorzubereiten. Dann ist es aber doch irgendwie herausgekommen und ich habe ihm gesagt, dass ich mit einem anderen förderbedürftigen Kind in einem anderen Raum war. Ich fühle mich deshalb total schlecht. Ich glaube, mein Chef hat gemerkt, dass ich gelogen habe, wollte es mir aber wahrscheinlich nicht vorwerfen und das ist mir jetzt megapeinlich.

Beichthaus.com Beichte #00039762 vom 19.05.2017 um 16:39:12 Uhr in Berlin (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Berliner Dialekt geht gar nicht!

31

anhören

Peinlichkeit Vorurteile Partnerschaft

Nach vier Wochen musste ich einfach die Beziehung beenden. Mein Ex kommt aus Berlin. Anfangs störte mich es nicht, aber im Laufe der Zeit ging mir sein Berliner Dialekt gehörig auf den Keks. Die Verwechslung von mir/mich sowie dir/dich oder ick/ich ist einfach nur grausam anzuhören. Natürlich sprach ich ihn darauf an, ob er nicht mir zuliebe hochdeutsch reden könnte, aber er wollte nicht. Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden und musste Schluss machen. Natürlich tut es mir sehr leid für ihn. Aber peinlich vor meinen Freunden und der Familie war es schon. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00039744 vom 16.05.2017 um 11:43:44 Uhr (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der verdächtige Mann im Schwimmbad

17

anhören

Dummheit Misstrauen Familie Berlin

Ich habe etwas ganz Blödes gemacht. Am Samstag war ich zusammen mit einem Kumpel im Schwimmbad, weil das Wetter recht angenehm war. Uns ist dort ein Mann aufgefallen, der unserer Meinung nach auffällig nah am Kinderbecken sein Handtuch hatte und ständig den Kindern beim Baden zugeschaut hat. Wir beschlossen, das Ganze weiter zu beobachten und wollten schon dem Bademeister Bescheid sagen.

Als er dann aufstand, seine Sachen packte und einen kleinen Jungen hinter sich herzog, der irgendwas von "Ne, ich will nicht" und "Lass mich" sagte, dachten wir ernsthaft, das wäre ein Pädophiler und der würde gerade versuchen, den Kleinen zu entführen. Ich bin dann zum Bademeister und habe dem die ganze Geschichte erzählt.

Kurzum, es hat sich herausgestellt, dass es ein Vater mit seinem Sohn war. Der Sohn wollte einfach noch nicht nach Hause gehen und hat sich deshalb gewehrt. Mann, war mir das peinlich und ich habe mich hundert Mal entschuldigt. Ich bin scheinbar durch die Medien so verblödet, dass ich in jedem Mann mit Kind einen Pädophilen sehe. Wegen mir wäre fast ein Unschuldiger an den Pranger gestellt worden. Ab jetzt bleibt die Glotze aus. Ich versuche einfach mal, mehr auf meinen Verstand zu hören.

Beichthaus.com Beichte #00039738 vom 14.05.2017 um 23:44:21 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Böse Blicke im Supermarkt

15

anhören

Zorn Mutter Kinder Berlin

An das junge Paar, das mir böse Blicke zuwarf, als ich mein schreiendes Kind aus dem Lidl trug. Ich hoffe, ihr bekommt niemals Kinder! Und wenn doch, dann sollen sie euch in den Wahnsinn treiben. Sorry für meinen Hass, aber gerade junge Menschen wissen nicht, was es heißt, Kinder zu haben. Das regt mich auf!

Beichthaus.com Beichte #00039730 vom 13.05.2017 um 22:52:44 Uhr in 13507 Berlin (Karolinenstraße 1) (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


In der Probezeit gekündigt

13

anhören

Boshaftigkeit Hass Ungerechtigkeit Arbeit Berlin

Seit zwei Monaten arbeite ich hier - ich wurde weder richtig eingearbeitet noch eingewiesen. Nun habe ich ja einen Mund zum Reden und kann fragen, was ich auch tat. Ich arbeitete mir quasi den Arsch wund. Meine Kollegin, eine von Wechseljahren geplagte Nebelkrähe, hat das Talent laut zu kreischen, auf den Tisch zu hauen, wenn ihr etwas nicht passt, oder mindestens vier laute Seufzer in eine Minute hineinzupressen. Geheult hat sie schon, sich entschuldigt und mir mindestens 900 Mal gesagt, wie toll doch ihre alte Kollegin war - gut, es kommt auf die Stimmungslage an, manchmal ist sie auch das Letzte! Kurzum, sie geht mir extrem auf die Nerven.

Nun gut, ich tat mein Bestes auf der neuen Arbeit, um anzukommen - sprang für die besagte Kollegin ein, fragte mich dumm und dämlich. Und für was? Ihnen ist eingefallen, dass sie doch lieber jemanden haben wollen, der sich mit einem bestimmten Thema auskennt und mir kurz vor Ablauf der Probezeit kündigen, da jetzt jemand Bestimmtes für den Job bereit wäre. Eine studentische Hilfskraft. Also haben sie sich quasi überlegt, dass ich zu teuer bin und jetzt eine 400-Euro-Kraft eingestellt. Was auch völlig okay ist, ich habe schon einen neuen Job in Aussicht und es war ja noch in der Probezeit. Dennoch sitze ich gerade in der Praxis und fühle mich so dermaßen ausgenutzt (mache heute übrigens wieder länger, da die Kollegin eine Bootstour geplant hat) und ich überlege, ob ich nicht die Zeit bis zur Kündigung einfach blaumache, den Schlüssel per Post schicke und es mir gut gehen lasse. Ich weiß aber, dass meine Kollegin dann doppelte Arbeit und fast keine Freizeit mehr hätte... Ich bitte um Absolution, denn ich sitze hier, hasse meine Arbeit und wünsche mir Rache.

Beichthaus.com Beichte #00039724 vom 11.05.2017 um 10:19:02 Uhr in Berlin (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000