Kein Mitgefühl für ein Vergewaltigungsopfer

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Engherzigkeit Ex

Ich (m/24) beichte kein Mitgefühl, für die Vergewaltigung meiner Ex Freundin, zu haben. Meine Ex-Freundin wurde vor vier Monaten vergewaltigt, kurz darauf habe ich unsere jährige Beziehung beendet. Nicht nur wegen der Vergewaltigung, sondern weil sie sich meiner Meinung nach etwas billig gibt. Während ich aus dem Feieralter herausgewachsen bin, befindet sie sich noch mitten drin. Sie musste jede Party miterleben und durfte nie was verpassen. Ich verbringe meine Zeit lieber am PC oder unternehme ruhige Dinge mit Freunden. Sie hingegen war immer und überall. Mit ihr wegzugehen war die reinste Hölle, weil sie jedem Mann förmlich angesprungen hat mit ihrer Art. Nicht zu vergessen war ihr Kleidungsstil, immer so knapp wie möglich. Am besten waren immer die schönen Leggins, bei denen man alles durchsehen konnte.

Also bitte liebe Frauen, was denkt ihr euch, wenn ihr sowas anzieht. Ich kann euch verraten was wir Männer darüber denken. Die ist billig und tropft schon den ganzen Boden voll. Die braucht es heute mal richtig. Und wenn man dann noch Welt offen denkt, der nette Mann will nur reden, der hat keine Hintergedanken, dann ist das einfach nur dumm und naiv. Nun ja, vor vier Monaten hat sie nach dem Club, jemand auf dem Heimweg abgefangen und sie scheinbar vergewaltigt. Sie war total niedergeschlagen und stellte Fragen; wieso und warum? Bei aller Liebe, aber dafür kann ich kein Mitgefühl empfinden.

Beichthaus.com Beichte #00041647 vom 22.11.2018 um 14:25:22 Uhr (79 Kommentare).

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Vom Gastvater vergewaltigt

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Missbrauch Feigheit Gesundheit Australien

Es fing an als ich 13 Jahre alt war. Nach und nach bekam ich immer mehr Schmerzen beim Essen. Ich habe in der Zeit natürlich abgenommen und meine eigene Mutter glaubte mir nicht, dass ich Schmerzen hatte. Sie nannte mich nur Model und sagte mir sogar, ich solle meinen Teller nicht so voll füllen, weil ich sowieso nur 2 Esslöffel essen würde. Ich war vorher pummelig und meine Mutter fand eh, ich solle abnehmen. Ich sagte ihr jede 2. Woche, sie soll einen Termin beim Arzt machen. Nonstop Bauchschmerzen zu haben und deshalb nicht essen zu können, kann nicht gesund sein. Zudem nagte es stark an meiner Psyche. Ich fing an zu glauben, ich könnte die Chance nutzen und für immer dünn bleiben, weil ich anscheinend sonst nicht gut genug war. Ich probierte mit den Schmerzen irgendwie klarzukommen. Als ich dann zu einem untergewichtigen Zombie mutierte, fing meine Mutter an mir zu glauben und vereinbarte einen Arzttermin. Die richtige Diagnose ließ 6 Monate auf sich warten. Es stellte sich heraus, dass ich eine chronische Krankheit habe und mein Leben lang Medikamente nehmen muss. Ich hasse meine Mutter dafür, dass sie mir lange nicht geholfen hat und ich seither Essgestört bin.

Nach dieser Tortur brauchte ich eine Auszeit vom Leben und machte mit 15 ein Auslandsjahr in Australien. Ich wollte soweit weg wie möglich. Ich hatte dort eine Gastmutter und einen Gastvater. Nachdem ich schon 5 Monate dort verbracht hatte und mein Leben sich normalisierte, flog meine Gastmutter mit einer Freundin für ein paar Wochen in den Urlaub, darum waren der Gastvater und ich alleine. Wir sind an einem Wochenende mit einem Pärchen campen gegangen. Ich schlief mit meinem Gastvater in einem Camper, aber ich hatte meine eigene kleine Matratze. In der Nacht regnete es stark und das Dach hatte ein Loch, deshalb wurde ich ganz nass. Ich weckte meinen Gastvater, um zu fragen, was ich tun sollte. Er meinte, ich solle mich zu ihm ins Bett legen und das tat ich auch. Plötzlich wachte ich auf und er begrapschte mich. Ich war zutiefst erschüttert und geschockt und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich versuchte seine Hand wegzureissen, doch er war viel stärker als ich. Das komische war, er schien tief und fest zu schlafen. Am nächsten Tag sprach ich ihn darauf an und er sagte, er nehme starke Medikamente und ihm sei es nicht bewusst gewesen, es täte ihm mega leid und er könnte sich an nichts erinnern. Ich war ziemlich naiv und glaubte ihm.

Ich war wirklich sehr naiv damals und leicht zu beeinflussen, weil es mir psychisch einfach dreckig ging. Lange rede kurzer Sinn, als wir vom Campen zurückkehrten manipulierte er mich solange, bis ich zuließ, dass er mich anfassen durfte. Auf eine kranke Art und Weise fühlte ich mich das erste Mal seit Ewigkeiten geborgen und beachtet. Doch dann kam meine Gastmutter zurück und mir wurde bewusst, wie krank das Ganze ist. Ich wollte von ihm nicht mehr angefasst werden. Er sagte mir, ich könne nicht so plötzlich nein sagen und er müsse sich erst von mir entwöhnen. Ich dachte, ich höre nicht recht und weinte jeden Abend, weil ich mir richtig dreckig vorkam und bereute es, jemals ja gesagt zu haben. Er erzählte der Gastmutter, er wolle am kommenden Wochenende einen Tagesausflug mit mir machen und ich sagte ja. Ich dachte mir nichts dabei. Ich wollte außerdem nicht nein sagen, denn was hätte die Gastmutter denken sollen?

Also bin ich mit ihm ins Auto gestiegen und wir hielten tatsächlich an einer schönen Stelle an. Es war mitten im Nirgendwo, kein Auto/ Mensch in Sicht. Ich machte erst schöne Fotos, aber dann fing er an, mich zu betatschen und ich sagte nein, doch er hörte nicht auf und sagte, ich wolle es doch auch. Er vergewaltigte mich schließlich. Ich nahm nicht die Pille und er benutzte kein Kondom, deshalb musste ich zur Apotheke und mir die Pille danach holen. Sie fragten mich dort, ob sie die Polizei rufen müssen, doch ich sagte nein und füllte einen Zettel aus. Ich dachte damals, ich sei nichts wert und habe mich zutiefst geschämt. Der Hammer ist, als dem Gastvater bewusst wurde, was er getan hatte, ist er zur Hypnose gegangen, um alles zu vergessen. Doch ich fand das nicht fair, er hat kein Recht auf ein reines Gewissen. Ich erzählte ihm, was er getan hatte und er konnte sich dann wieder erinnern.

Mittlerweile habe ich einen Freund, doch den Sex kann ich kaum genießen. Ich muss mich zusammenreißen, damit ich nicht weine. Manchmal schaffe ich das nicht und weine wirklich. Ich erzähle ihm immer, es wäre vor Glück und er glaubt das auch und findet es süß. Ich möchte ihn nicht unnötig damit belasten und hoffe, dass ich es irgendwann genießen kann.

Beichthaus.com Beichte #00041645 vom 20.11.2018 um 02:50:25 Uhr in Australien (Melbourne) (11 Kommentare).

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“Beichte

Sozialbetrug dem Arbeitsamt melden

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Verrat Ungerechtigkeit Habgier Osnabrück

Vor einiger Zeit habe ich eine ehemalige Freundin erfolgreich beim Amt angeschwärzt. Während ich mit allen Mitteln versuchte aus meiner Arbeitslosigkeit herauszukommen, jede noch so doofe Maßnahme mitmachte und Bewerbung um Bewerbung schrieb, log sie rum, ergaunerte sich das Geld und war stinkfaul. Irgendwann fing sie an sich bei mir darüber zu beschweren, dass bei ihren fünf Bewerbungen jährlich nichts rum kam. Die Menschen wären alle so ungerecht und intolerant. Zudem wollte sie sich ständig Geld von mir leihen und interessierte sich nur noch für mich, wenn ihr etwas fehlte. Mehrfaches Ansprechen des Problems brachte nichts und nachdem sie mir infolge dessen diverse Beleidigungen an den Kopf warf, hatte ich die Schnauze voll. Ich blockierte sie und petzte. Leid tat es mir für ihre Mutter, die es gleich mitausbaden durfte. Andererseits - mitgehangen, mitgefangen. Sie wusste davon.

Beichthaus.com Beichte #00041642 vom 19.11.2018 um 23:01:28 Uhr in Osnabrück (13 Kommentare).

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Der vierjährige Pascha

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Engherzigkeit Zwietracht Kinder Ebersberg

Mein Neffe geht mir unglaublich auf die Nerven. Er ist jetzt mittlerweile fast vier Jahre alt, aber seit er auf der Welt ist, ist er der Prinz, typisch Einzelkind halt. Ich habe selbst zwei Kinder, die sind es aber halt gewohnt, dass man auch mal teilen muss und nicht alleine auf der Welt lebt. Jeder Wunsch wird ihm erfüllt. Als wir neulich bei meinem Bruder daheim waren und die Kinder miteinander spielten, sollten die Kinder Obst bekommen. Ich habe ihnen also Äpfel klein geschnitten. Meine Mädels haben sich gefreut aber der kleine Pascha, hat gebockt, er mag die Äpfel nur geschält. Ich habe ihm erklärt, dass er die so essen kann oder halt nicht. Dann hat er ein Fass aufgemacht und die Oma hat es mitbekommen. Was macht sie? Sie schält ihm den Apfel.

Meine Mädels toben auch gerne mal mit ihrem Onkel, bekommt mein Neffe das mit, hängt er sich sofort an seinen Vater und möchte mitmachen. Ich könnte da noch unzählige Sachen erwähnen. Ich habe es auch schon öfters dezent bei meinem Bruder und seiner Frau anklingen lassen, dass es vielleicht nicht zielführend ist, den Kleinen so zu erziehen. Irgendwie fruchtet es nicht. In solchen Situationen bin ich dann immer übelst genervt von meinem Neffen, obwohl er ja eigentlich nichts dafür kann, dass ihn seine Eltern so großziehen.

Beichthaus.com Beichte #00041630 vom 12.11.2018 um 10:28:42 Uhr in Ebersberg (25 Kommentare).

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“Folge

Finger in den Hals und raus damit

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Sucht Ernährung Gesundheit Stuttgart

Ich (w/21) habe seit über 7 Jahren Bulimie. Angefangen hat es, weil ich als Kind/Jugendliche ziemlich fett war. Daraufhin Sport und nicht zu knapp. Fünfmal die Woche Karate, täglich 30 km Radfahren (mein Vater hatte kein Geld für meine Busfahrkarte), Inlinern und joggen. Dazu natürlich viel zu wenig gegessen und schwupps - Untergewicht. Das fiel meinen Eltern natürlich irgendwann mal auf, ich wurde zum Kinderarzt geschickt, der wollte mich in eine Klinik einweisen und so weiter - klare Magersucht eben.

Kurz davor hatte ich selbst realisiert, wie dünn ich bin und habe mich dazu bewegt mehr zu essen und weniger Sport zu machen. Ich wollte wieder gesund werden. Dadurch, dass aber nun mein Kinderarzt und meine Mutter beide so einen Druck gemacht haben - heißt zweimal täglich wiegen, alle 3 Stunden etwas essen müssen, Sportverbot und fast schon tägliche Besuche beim Kinderarzt - habe ich als 13-jähriges Mädchen protestiert und aus Protest einfach da weiter gemacht, wo ich aufgehört hatte.

Als ich dann kurz davor stand in eine Klinik eingewiesen zu werden, habe ich dann per Zufall auf Family Guy (ausgerechnet da lernt man was!) einen Satz gehört, der mir noch bis heute im Kopf geblieben ist: "Finger in den Hals und raus damit." Ja, und das praktiziere ich nun schon seit 7 Jahren. Angefangen hatte es mit dem Essen, zu dem ich gezwungen wurde es zu essen. Dann merkte ich, dass es Spaß macht essen zu können, soviel ich will, ohne zuzunehmen. Ich glaube, das war der Moment, in dem ich wirklich süchtig wurde. Momentan versuche ich selbst davon loszukommen, aber so leicht ist das natürlich nicht. Hilfe werde ich mir trotzdem keine mehr holen, die "Hilfe" zu Anfang meiner Essstörung war mir da schon genug. Mit meiner Mutter habe ich nur noch den nötigsten Kontakt.

Beichthaus.com Beichte #00041625 vom 06.11.2018 um 08:47:19 Uhr in Stuttgart (11 Kommentare).

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