Wie ich mir den perfekten Mann angeln werde

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Völlerei Verzweiflung Selbstsucht Begehrlichkeit

Ich (w/20) bin nicht sehr glücklich. Mit 15 habe ich angefangen zu futtern, was das Zeug hält. Meine Eltern haben mich immer gewarnt, doch auf sie zu hören war außerhalb jeder Diskussion. Mit 18 war ich eine Tonne und damit die Außenseiterin in allen Bereichen. Ich habe mich zurückgezogen und als Hobby nur noch Bücher gelesen. Alle Vereine habe ich wegen anhaltendem Mobbing - vielleicht habe ich es auch nur so empfunden - verlassen. Es gibt nicht mal mehr eine einzige Freundin, die ich wirklich habe. An einen Freund ist gar nicht zu denken. In meinen Fantasien lebe ich mit den männlichen Figuren aus meinen Büchern zusammen. Sie verehren mich und tragen mich auf Händen. Ich habe mit meinem Traummann viele Kinder und bin glücklich. Aber zurück zum wirklichen Leben. Meine Lehrstelle zur Krankenschwester kann ich nur ertragen, weil es einige andere gibt, die auch zumindest als korpulent zu bezeichnen sind. Alle rauchen in den Pausen, ich habe es auch angefangen, damit ich ein bisschen dabei bin.


Die Einsamkeit zwingt mich immer wieder zu Fressattacken, deshalb schaffe ich es nicht, auch nur ein Gramm abzunehmen. Jetzt gibt es einen sehr attraktiven Assistenzarzt auf unserer Station, der aussieht wie mein Fantasie-Partner. Er ist zwar fast zehn Jahre älter als ich, aber das würde mich nicht stören. Er ist unheimlich nett. Er spricht auch mit mir, ohne mich lächerlich zu machen - ich habe fast den Eindruck, er nimmt mich ernst. Ich habe das Gefühl, dass viele Schwestern-Schülerinnen ihn anhimmeln. An diesem Mann werde ich mich festbeißen, für diesen Mann bin ich geschaffen worden, ich will ihn und dann werde ich glücklich. Jetzt stelle ich mir nur schon länger die Frage, wie kann ich an ihn herankommen, denn er wurde unlängst von einer weiblichen Person abgeholt.


In den letzten Wochen habe ich einen Plan ausgearbeitet, wie ich mir diesen Mann angeln kann. Zuerst werde ich seine Beziehung zerstören, dann werden ihm immer mehr Unglücke passieren, die von mir eingefädelt werden. Er wird verzweifelt sein und mit mir darüber in den Pausen reden. Dann werde ich ihn immer mehr umgarnen und sein Leben wieder in Bahnen lenken, ich werde ihm Liebe schenken und er wird mich dafür für immer und ewig lieben. Ich habe einige furchtbare Sachen für meinen Plan ausgeheckt, dafür möchte ich unbedingt bereits im Voraus um Verzeihung bitten, aber es muss einfach sein.

Beichthaus.com Beichte #00034665 vom 22.12.2014 um 11:01:06 Uhr (50 Kommentare).

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Nächtliche Kitzelattacken

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Meine Freundin ist zum einen sehr kitzlig und hat zum anderen einen extrem tiefen Schlaf. Da sie es abgrundtief hasst, gekitzelt zu werden, ich aber riesigen Spaß daran habe, stelle ich mir manchmal meinen Wecker und bearbeite dann ihre Fußsohlen. Dabei schlägt sie um sich und strampelt, aber am nächsten Morgen kann sie sich nie daran erinnern. Ziemlich infantil, ich weiß. Aber das ist so unglaublich lustig!

Beichthaus.com Beichte #00034663 vom 22.12.2014 um 02:55:07 Uhr (5 Kommentare).

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Der Schokoladen-Nikolaus auf dem Festival

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Rache Ekel Zorn Trunksucht Musik

Ich (m/21) möchte etwas beichten. Seit 2010 bin ich regelmäßig auf dem Summer Breeze Festival in Mittelfranken anwesend. Für alle, die es nicht kennen: Das Breeze ist ein Metal-Festival mit überwiegend Bands aus dem Death Metal und Metalcore-Bereich. Seit meinem 17. Lebensjahr fahre ich gerne mit meinen Freunden dorthin - und bis jetzt hatten wir mit dem Wetter und unseren "Nachbarn" auf dem Campingplatz immer Glück. Tolles Wetter, immer warm und tolle Nachbarn, mit denen wir stundenlang in der prallen Sonne saßen und unsere Waschbärbäuche sonnten. Außer in diesem Jahr: Es war kalt, es war windig, es hat geregnet und unsere Nachbarn waren die größten Assis, die man sich vorstellen kann. Während wir uns darum bemühten, unseren Müll zusammenzuhalten, war es diesen Vollidioten scheinbar ziemlich egal, wo ihr Müll landet, solange er nicht bei ihnen blieb.


Die ganze Zeit wurde Techno-Musik bis tief in die Nacht hineingespielt und das nicht nur zum Spaß, da diese Leute überhaupt nichts mit Metal am Hut hatten, was man an der Kleidung erkannte. Und außerdem saßen sie den ganzen Tag auf ihren Campingstühlen, besuchten keine Bands und belästigten die anderen Festival-Besucher, besonders Frauen wurden des Öfteren diskriminierend und herablassend angepöbelt. Da in unserem Freundeskreis auch mehrere Frauen anwesend sind, waren auch wir vor ihnen nicht lange sicher. Auf unser mehrfaches Hinweisen, dass sie uns bitte in Ruhe lassen sollen, gingen sie gar nicht ein. So ging es schöne vier Tage lang. Wir gingen zu unseren Bands, versuchten, trotz des Wetters, ein schönes Wochenende zu haben und hatten auch eine ziemlich geile Zeit. Es wurde getrunken, gefeiert, Flunkyball gespielt und so weiter und so fort. Nur unsere Proll-Nachbarn waren uns immer noch ein Dorn im Auge.


Am letzten Abend erkannte ich allerdings die Chance, auf die ich gewartet hatte. Irgendwie wollte ich es diesem Abschaum doch noch heimzahlen. Da das gesamte Pack plötzlich verschwunden war und sie ihren Pavillon, der an allen Seiten Zeltplanen als Wände hatte, nicht verschlossen hatten, machte ich kurzen Prozess. Meinem Kumpel erklärte ich meinen Plan und ich sagte ihm, dass er mich decken und notfalls warnen sollte, falls unsere Nachbarn zurückkommen sollten. Ich huschte, natürlich war es schon dunkel und ich etwas angetrunken, in den Pavillon, entledigte mich meiner Hose, stieg auf den Tisch, ging in die Hocke und stellte ihnen einen schönen Schokoladen-Nikolaus auf den Gartentisch. Und da man auf einem Festival mit Dixi-Klos immer irgendwie "muss", meldete sich auch noch meine Blase. Also schnappte ich mir, nachdem ich mein "großes Geschäft" erledigt hatte, eines der Bierfässer, die sie mitgebracht hatten, machte den Deckel oben auf, steckte meinen Lurch rein und ließ flüssiges Gold hineinregnen.


Am Schluss wischte ich mir mit einem ihrer Pullis noch genüsslich den Arsch ab. Anderthalb Stunden später sind wir dann nach Hause gefahren, ohne sie noch einmal zu sehen. So im Nachhinein, wenn ich darüber nachdenke, finde ich es schon etwas asozial von mir. Ich würde mich auch nicht gerade über einen solchen Schokoladen-Nikolaus freuen. Aber diese Proleten hatten es nicht anders verdient und ich hätte zu gerne ihr Gesicht gesehen, wenn sie den vollgeschissenen Tisch und den verschmierten Pulli gesehen und das köstliche Urinbier getrunken haben. Ich beichte hiermit, dass ich das schöne Bier mit meinem Urin verpestet habe. Vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00034662 vom 22.12.2014 um 02:30:09 Uhr (14 Kommentare).

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Der widerwillige Tittenbeißer

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Hass Feigheit Fetisch Partnerschaft Zeltingen-Rachtig

Der widerwillige Tittenbeißer
Ich (m/33) hasse die sadomasochistische Veranlagung meiner Frau. In den ersten Jahren unserer Beziehung fand ich den Sex mit ihr einfach toll, sie war im Bett schon immer recht lebhaft. Aber nach und nach zeichnete sich ab, dass sie gern auch härter rangenommen werden möchte. Sie fordert, dass ich sie richtig hart mit meinem Gürtel schlagen soll, sodass man die Spuren noch am nächsten Tag auf ihrem Körper sieht. Das macht sie total an, sagt sie. Mich dagegen turnt das richtig ab und macht mir eher Angst. Auch will sie während des Sex gebissen werden, zum Beispiel in den Busen. Nicht so ein bisschen, sondern schon einige Male, bis es blutet. Das ist mir alles zu viel. Ich bin kein Weichei und manchmal harten Sex zu haben ist ja ganz schön, aber immer diese Tortur macht mir einfach keinen Spaß. Ich komme mir dann tatsächlich wie ein Weichei vor. Ich stelle insgeheim schon unsere Beziehung infrage. Ich kann ihr ihre sexuelle Veranlagung ja schlecht verbieten. Wenn sie es bei mir nicht bekommt, holt sie es sich sowieso woanders.

Beichthaus.com Beichte #00034658 vom 21.12.2014 um 12:09:07 Uhr in Zeltingen-Rachtig (21 Kommentare).

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Die stressige Weihnachtszeit

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Zorn Aggression Weihnachten Gesellschaft Aschersleben

Jedes Jahr zu Weihnachten erlebe ich folgende Situation: Es ist der 24. Dezember, bei uns haben die Läden alle noch bis 13 Uhr offen. Allerdings scheint der 24. Dezember ganz spontan zu kommen, da wachen einige morgens auf und schauen auf das Datum: "Oh Gott, Heiligabend! Ich habe ja noch gar nichts dafür, kann das nicht immer vorher angekündigt werden?" Ja, ich vermute, so läuft es ab. Ich kaufe 1-2 Wochen vorher alles ein, was haltbar ist. Beziehungsweise, dieses Jahr am Montag vor Heiligabend. An Heiligabend gehe ich lediglich noch für Kleinigkeiten in den Laden. Da reicht dann ein halber Einkaufskorb. Und genau da fängt es an. Es stürmen Massen rein und füllen ihren Einkaufswagen bis zum Rand. Spielzeug muss ja noch am 24. Dezember eingekauft werden, letztes Jahr der Oberhammer, da regen sich doch Papi und Mami auf, dass dieses eine Playmobil-Set nicht mehr erhältlich, also ausverkauft ist. Hallo? So etwas kauft man nicht noch an Heiligabend ein!


Und dann kommt der Stress, den ich auch spüre - wie sie mit ihren Einkaufswagen durch die Gänge hetzen. Sie müssen ja noch das Essen zubereiten und alles herrichten. Nun zu meiner Beichte, wenn ich dann an der Kasse stehe und so überblicke, was die alle eingekauft haben, und wie die anderen noch umherhetzen, stelle ich mir vor, wie ich diese Leute anschreie, warum sie nicht eher einkaufen konnten, sie dazu verdonnere, alles wieder zurückzubringen und aus dem Laden werfe. Und dann ihr Blick, dass sie nichts mehr haben, aber dazulernten, es nächstes Jahr anders zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00034653 vom 20.12.2014 um 12:36:40 Uhr in Aschersleben (10 Kommentare).

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