Beziehung mit meinem Professor: Die perfekte Hilfe fürs Studium

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Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Studentenleben Hamburg

Ich (w/32) möchte beichten, dass ich heute wahrscheinlich nicht da wäre, wo ich bin, wenn es meinen Mann nicht geben würde. Als ich in meinem dritten Studiensemester war (Geschichte), besuchte ich ein Seminar bei einem Professor, der gerade neu an die Uni gekommen war. Ich war ehrlich erstaunt, denn der Typ war nicht nur locker, sondern auch ziemlich charmant. Groß, dunkle Haare, welche an den Seiten schon leicht grau wurden, einen Dreitagebart und schöne blaue Augen. Ich fand ihn sehr anziehend, obwohl er über 20 Jahre älter war als ich.

Angesichts der Tatsache, dass meine restlichen Dozenten alt und manchmal langweilig waren, entschloss ich mich auch noch seine Vorlesung zu besuchen. Ich platzierte mich immer schön in der Mitte der untersten Reihen, so dass er mich öfters ansehen musste. Ich gebe zu, dass ich dann immer besonders süß lächelte oder klischéehaft am Bleistift knabberte. Mein ordentlicher Ausschnitt tat in seinen Sprechstunden wahrscheinlich den Rest. Ich hatte also erreicht, dass ich nicht unbemerkt blieb.

Bis dato war alles nur ein Spiel für mich. Dann kam der Tag an dem ich meine Hausarbeit abholen musste. Er wollte mir nur eine 3.0 geben! Ich bat ihn darum, dass ich die Arbeit vielleicht nochmal korrigieren dürfte, aber er lehnte das ab. Ich habe bis heute keine Ahnung, was damals in mich gefahren war, aber ich setzte mich lasziv auf seinen Schoss und küsste ihn heiß und innig. Keine zehn Minuten später wurde ich von ihm durchgenommen und es war mit Abstand der beste Mann, der es mir je besorgt hatte. Seit diesem Zeitpunkt hatten wir eine geheime Beziehung. Nur meine engsten Freunde wussten darüber Bescheid und es war teilweise wirklich sehr schwierig geheim zu halten. Er war unglaublich großzügig und bezahlte mir eine wirklich schöne Wohnung, welche in seiner Nähe lag. Ich hatte meinen Kommilitonen einen riesigen Vorteil voraus, weil ich einen Profi an meiner Seite hatte, der mir alles erklären und viel helfen konnte. Meine Noten waren seitdem exzellent, mein Abschluss mit "summa cum laude". Er hat mir keine Arbeit geschrieben, aber natürlich Tipps und Tricks verraten. Ich war seine wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni, dann wurde ich als seine wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt. Ich promovierte und bin jetzt als Dozentin tätig. Demnächst werde ich habilitieren.

Unsere Beziehung haben wir erst nach meiner Anstellung als seine Mitarbeiterin bekannt gegeben. Klar, ein paar Kollegen wussten Bescheid, seine Sekretärin auch. Jedenfalls heirateten wir schnell nach der Bekanntgabe, was mich unendlich glücklich gemacht hat. Wäre ich heute also da, wo ich bin? Ich habe einen Lehrauftrag, liebe meinen Job, habe einen intelligenten und heißen Mann. Aber wäre das ohne ihn überhaupt möglich gewesen? Ich denke nicht. Ist es unrechtmäßig, wenn man durch Hilfe seines Partners die Karriere vorantreibt? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich beichte also, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe und nicht weiß, ob das alles so verdient ist.

Beichthaus.com Beichte #00041174 vom 13.04.2018 um 15:16:55 Uhr in Hamburg (30 Kommentare).

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Die fette Genießer-Lobby: Warum gesund leben?

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Zorn Ernährung Gesundheit

Ich (w/31) rege mich über Leute auf, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich darüber stehen sollte. Ich bin 1,71 m groß und wog bis vor kurzem noch fast 90 Kilo. Bedingt durch einen Bürojob, der Bewegungsmangel fast automatisch mit sich bringt, und jahrelange falsche Ernährung. Am Wochenende hab ich mich zwar immer durchaus gerne an der frischen Luft bewegt, aber das hat wohl nicht ausgereicht. Vor etwa einem halben Jahr habe ich beschlossen, endlich was dagegen zu tun und habe mit Bodyweight Training begonnen, sowie meine Ernährung umgestellt. Dinge wie Brot und Nudeln sowie Süßkram sind gestrichen und wurden ersetzt durch viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, sowie gelegentlich Eier, Fleisch und Fisch. Letzteres selten, weil ich versuche, nicht zu viele tierische Produkte zu konsumieren. Erfreulicherweise hab ich nun schon über zwölf Kilo abgenommen und fühle mich einfach großartig. Selbst banale Dinge, wie eine Treppe hochrennen, sind plötzlich um so vieles einfacher, dass ich regelrecht schockiert bin, was ich meinem Körper früher angetan habe. Zudem benötigt man dafür relativ wenig Zeit und kann die Trainingseinheiten dadurch auch gut in einen Arbeitstag integrieren.

Soweit, so gut. Was mich aber zusehends wütend macht, sind die Leute aus meinem Bekanntenkreis, die genauso fett sind wie ich es war, mit dem Unterschied dass sie ihren Allerwertesten nicht hochbekommen, und es auch nicht vorhaben. Das allein wäre mir ja noch egal, jeder soll so leben wie er will, geht mich nichts an. Leider haben diese Idioten jedoch meist nichts besseres zu tun, als mich als Spinner zu bezeichnen, weil ich nun plötzlich "aufgehört habe, mein Leben zu genießen". Mit erstaunlicher Penetranz versuchen sie mich zum Einknicken zu bewegen, indem sie mir ständig Torten und Kuchen unter die Nase halten und wie Papageien wiederholen, dass ich ja wohl mal eine Ausnahme machen könne, und das es unhöflich sei, ihre Leckereien abzulehnen. Liebe Leute, wenn ich immer eine Ausnahme machen würde, wenn mich jemand dazu auffordert, müsste ich ca. 5 Ausnahmen die Woche machen, und dann wäre ich noch genauso dick wie vorher. Und seit wann zum Henker ist man unhöflich, nur weil man es vorzieht, nicht pausenlos zu fressen? Außerdem muss ich mir ständig anhören, wie wichtig Genießen ist, und dass verbissen Sport treiben und sich gesund ernähren daher ja ach so falsch sei.

Verdammt, ich renne auch nicht durch die Gegend und versuche jedem meine neue Lebensweise aufzudrängen. Ich hab nie versucht, jemanden zu etwas zu überreden, trainiere allein in meinem Keller und das Thema kommt nur zur Sprache, wenn mich jemand auf meinen Gewichtsverlust anspricht. Ich weiß, ich sollte das alles ignorieren und mich einfach für meinen Erfolg freuen, stattdessen regt mich die Ignoranz und Gehässigkeit der Leute unbeschreiblich auf. Ich habe das Gefühl, sie haben einen regelrechten Hass auf jemanden, der es schafft, sich nicht beirren zu lassen, und sind erst dann wieder glücklich, wenn ich wieder fett und unglücklich wäre. Sorry, falls meine Geschichte langweilig ist, aber ich musste mir meinen Frust mal von der Seele schreiben. Heute Abend werde ich mich wieder exakt 40 Minuten abmühen, um meinem Idealgewicht wieder ein bisschen näher zu kommen, und ich werde mir dabei vorstellen, dass meine Klimmzugstange, an der ich mich hochziehe, der Hals eines dieser Nervtöter ist. Vielleicht zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041173 vom 13.04.2018 um 08:05:16 Uhr (24 Kommentare).

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Der Slip der heißen Schnecke

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Diebstahl Masturbation Freunde

Damals war ein Freund von mir in eine ziemlich heiße Schnecke aus unserem Freundeskreis verknallt. Leider wollte sie nichts von ihm. Als sie dann mal eine Party bei sich zu Hause gab, kam mir im Vollsuff die Idee meinen Freund mit einem Slip von ihr erheitern zu können, damit er wenigstens mal geistigen Oralverkehr mit ihr haben kann. Ich ging ins Bad, durchsuchte die Schmutzwäsche und fand auch ein getragenes Schmuckstück. Ich steckte den Slip also in die Jackentasche und ging weiter feiern. Am nächsten Tag habe ich den besagten Slip in meiner Jacke gefunden. Aber anstelle ihm den Slip gleich zu geben, habe ich mich mit dem Teil erstmal vergnügt, weil ich noch Hacke war.

Der Slip war voll mit meinem Sabber und meiner Ladung. Anstatt das Teil zu entsorgen, habe ich ihn dennoch meinem Freund gegeben, welcher mir damals unendlich dankbar dafür war. Stephan, es tut mir leid. Ich bereue, dass du dich statt an ihrem Duft an meinem aufgegeilt hast ohne es zu wissen. Petra, ich bereue deinen Slip geklaut und im Suff gekaut zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00041172 vom 13.04.2018 um 05:41:41 Uhr (12 Kommentare).

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Alkoholiker durch Scheidung und Jobverlust

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Trunksucht Sucht

Ich bin Alkoholiker, habe es mir endlich eingestanden und mir ist es trotzdem peinlich, professionelle Hilfe zu suchen. Jedes Wochenende trinke ich alleine 20 Bier und einige Flaschen Wein. In der Woche sind es ab und zu 10 Bier und eine Flasche Schnaps. Seit vier Jahren nahm alles durch Scheidung, Jobverlust seinen Lauf. Auch wenn ich nicht trinken möchte, fühle ich mich letztendlich in meinem Rausch wohl. Seit alles seinen Lauf nahm, ging ich nur aus dem Haus wenn ich meinen Alkohol kaufen musste. Durch die mangelnde bis gar keine Bewegung habe ich 50 Kilogramm zugenommen. Ich wiege 138 Kilo bei 1,75 Körpergröße. Bei 600 Meter Fußweg schwitze und schnaufe wie ein Marathonläufer., egal ob warmes oder kaltes Wetter. Mir ist es sehr peinlich und ich schäme mich mit jemanden darüber zu reden. Selbst bei anonymen Alkoholiker-Gruppen, Therapeuten oder Ärzte, ich schaffe es nicht. Hier bin ich dank internet anonym. Ich muss was ändern, das weiß ich, auch wenn ich vom Alkohol nicht loskomme, den Rausch benötige. Mir fehlt einfach die Kraft und das Selbstbewusstsein. Seit vier Stunden habe ich keinen Alkohol konsumiert, seit ich diese Seite gefunden habe, um im nüchternen Zustand Euch mein Leid mitzuteilen. Ich habe keine Freunde und mit der Veröffentlichung fällt mir wenigstens etwas Last von den Schultern.

Beichthaus.com Beichte #00041141 vom 05.04.2018 um 01:50:45 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Smartphones auf Konzerten

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Zorn Gesellschaft Basel

Am Freitag besuchte ich nach langjähriger Pause mal wieder ein Konzert und muss sagen, Konzerte sind nicht mehr das was sie mal waren. Die ganze Zeit störende Smartphones vorm Gesicht. Alle schauten nur auf die Telefone, Whatsapp-Nachricht hier und da. Sofort musste alles auf den sozialen Netzwerken geteilt werden. Ist es denn so schwierig den Augenblick einfach zu geniessen und sich diese Erinnerungen ins Gedächtnis zu brennen.

Beichthaus.com Beichte #00041136 vom 03.04.2018 um 07:20:55 Uhr in Basel (17 Kommentare).

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