Hausmann und Dauerstudent
Beichthaus.com Beichte #00041734 vom 27.01.2019 um 22:38:52 Uhr (22 Kommentare).
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Klar gebe ich unseren Kindern genauso viel Liebe und Aufmerksamkeit wie andere Mütter, nur ist mein Mann halt der Hauptverantwortliche für die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, so wie es in anderen Familien eben die Mutter ist. Komischerweise will keiner diese Konstellation so richtig akzeptieren. Von meiner Mutter z.B. bekomme ich bei jeder Begegnung zu spüren (bzw. gesagt), wie unangemessen sie es findet, dass mein Mann z.B. die Kleinste meistens wickelt und nicht ich und er sich mehr um das Essen der Kinder kümmert. Und nicht nur von außen werde ich als Rabenmutter missbilligt, auch mein Mann beschwert sich laufend darüber, dass er im Haushalt mehr macht und sich mehr um die Grundbedürfnisse der Kinder kümmert. Ich sei ja so faul, weil ich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf der Couch liege, während er nach einem entspannten, ertraglosen Tag alleine den Kindern die Zähne putzt. Man muss hinzufügen, dass ich auch bis spät in die Nacht noch am Schreibtisch sitze und arbeite, weshalb meine Verschnaufpause auf der Couch wirklich notwendig ist.
Ich beichte, dass ich bisher die modernen Feministinnen immer belächelt habe, weil ich der Meinung war, dass es heutzutage in unserer Gesellschaft längst eine Gleichbehandlung der Geschlechter gebe und dieses Feminismus-Getue völlig unnötig geworden sei. Jetzt musste ich an eigenem Leibe erfahren, dass dem definitiv nicht so ist und Männer und Frauen mal nicht eben ungestraft die Rollen tauschen dürfen. Von berufstätigen Frauen wird immer noch deutlich mehr erwartet als von berufstätigen Männern. Man muss als Vollzeit berufstätige Frau immer noch zusätzlich Vollzeit-Hausfrau und Vollzeit-Mutter sein, während von einem männlichem Alleinversorger kaum ein Beitrag zum Haushalt und nur ein bisschen Gespiele mit den Kindern erwartet wird. Ich kenne so viele Männer, die im Haushalt kaum einen Finger krumm machen und selten mal die Windeln wechseln und das finden alle völlig normal. Aber andersrum ist es für die meisten Menschen undenkbar.