946 Die Prothese meiner Oma

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Dummheit Neugier Peinlichkeit 50+

Ich dachte als Kind, die Nachrichtensprecher in der Tagesschau könnten mich sehen, weil sie einem immer in die Augen geschaut haben, beim Nachrichten vorlesen. Ich dachte auch, meine Oma könnte meine Nase wirklich klauen. Außerdem hatte meine Oma eine Prothesen-Einlage für die linke Brust, welche sie durch Krebs verloren hatte. Ich wusste als Kind nie, wofür dieses komische Gummi-Ding gut war. Wenn es mal irgendwo rum lag, habe ich damit gespielt, worauf meine Oma dann immer geschimpft hat, was ich nie verstanden habe.

Beichthaus.com Beichte #00026604 vom 03.07.2009 um 01:05:58 Uhr (20 Kommentare).

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947 Der Unfall meiner Freundin

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Verzweiflung Unfall Frankfurt

Ich (m/28) beichte, dass mein Leben nur noch ein Haufen Elend ist und ich nicht die Kraft und den Willen dazu habe etwas zu ändern. Ich war schon immer eher der Außenseiter Typ, ich hatte nie viele Freunde, verbrachte viel Zeit mit Videospielen, war nicht besonders gut in der Schule und für die Mädels war ich nur Luft. Als ich mit Mühe und Not mein Abi geschafft hatte und mein Studium an der Uni begann, änderte sich mein Leben schlagartig. Ich war sehr beliebt unter den Kommilitonen und fand viele neue Freunde, ging viel auf Studentenpartys und hatte auch auf einmal Erfolg bei den Frauen. Als ich dann mit 23 Marie kennenlernte begann die schönste Zeit meines Lebens, sie war wie ein Engel, einfach perfekt und vor allem war sie noch mehr in mich verliebt, als ich in sie glaube ich. Ein Jahr später zogen wir in eine gemeinsame Wohnung und machten auch beide innerhalb der nächsten 2 Jahre unsere Studienabschlüsse in Architektur und Medizin. Ich bekam einen sehr gut bezahlten Job als Architekt und sie ging als Assistenzärztin in die Unfallklinik. Kurz darauf zogen wir in eine größere Wohnung um und verlobten uns, mein Leben hätte nicht besser laufen können, die perfekte Frau, der perfekte Job und die besten Freunde die man haben kann. Uns ging es einfach richtig gut.


Vor 14 Monaten passierte es dann, ich war mal wieder länger im Büro und kam erst gegen 20 Uhr raus. Im Gedanken war ich schon bei Marie, die diesen Abend eigentlich frei haben sollte. Kurz bevor ich ins Auto einstieg erreichte mich aber eine SMS, dass sie noch zur Klinik müsste, da eine Kollegin sich krank gemeldet hätte. Ich fuhr also nach Hause und als ich gegen 21 Uhr Zuhause ankam stand die Polizei vor der Tür und nahm mich quasi direkt in Empfang. Ich werde diesen Moment nie vergessen, der Beamte erklärte mir, dass meine Verlobte einen Unfall hatte und wohl schwer verletzt wurde, hier brach für mich schon eine Welt zusammen. Als ich kurz darauf ins Krankenhaus kam, sah ich schon ihre beste Freundin, die ihre Kollegin dort war, wie sie mir heulend entgegen kam. Hier wusste ich sofort was los war, nämlich dass es meine Marie nicht mehr gibt. Ich fühlte erst mal nichts anderes als absolute Kälte, ich weinte nicht, ich wollte es nicht glauben. Kurz darauf bekam ich einen Nervenzusammenbruch und wurde über Nacht direkt im Krankenhaus behalten.


Ohne meine Freunde hätte ich die darauf folgenden Wochen wohl nicht überlebt, denn ich wollte ohne sie nicht mehr weiterleben. Mein bester Freund deutete meine Worte rechtzeitig und setzte alles in Bewegung, um mich einweisen zulassen. Ich kam also einen Monat in geschlossene Behandlung und wurde dann entlassen, unter der Bedingung die Therapie fortzuführen. Nach 6 Monaten wurde die Therapie dann für Beendet erklärt, aber besser ging es mir nicht.

Ich habe inzwischen meinen Job und meine Wohnung verloren und mit meinen Freunden rede ich auch kaum noch. Ich bin nur noch ein Wrack meiner selbst, eine fast leere Hülle. Jeden Tag stelle ich mir vor wie mein Leben heute aussehen würde, wenn ich an diesem Abend früher nach Hause gekommen wäre und sie überzeugt hätte die Schicht nicht zu übernehmen oder ich sie selbst zur Arbeit gefahren hätte. Ich gebe mir selbst die Schuld an Allem was passiert ist, obwohl ich eigentlich weiß, dass es nicht meine Schuld war, dass es ein Unfall war. Und ich habe mein Leben aufgegeben, obwohl ich weiß das ich weitermachen sollte. Es tat ganz gut, dass alles mal nieder zuschreiben, vielleicht hilft es mir mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00028632 vom 12.02.2011 um 00:43:40 Uhr in Frankfurt (40 Kommentare).

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948 Doppelhaushälfte auf Mallorca mit Makel

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Neugier Masturbation Urlaub Spanien

Doppelhaushälfte auf Mallorca mit Makel
Meine Eltern haben auf Mallorca eine Doppelhaushälfte in Cala Murada in einer großen Urbanisation. Mehr verrate ich nicht. Aber, über Winter wurde die Einliegerwohnung unterm Dach ausgebaut damit wir Kinder jeder unser eigenes Zimmer haben. Ich schlafe jetzt oben alleine, statt wie früher mit meiner Schwester in einem Zimmer. Jetzt zur Beichte: Dort, wo der Kamin verläuft, verläuft er auch spiegelverkehrt beim Nachbarn. Die Handwerker haben fehlerhaft verputzt, so dass ich durch einen Spalt ins Schlafzimmer der Nachbarn spannern kann. Die Tochter unserer Nachbarn ist zwar schon älter (ca. 30-40 Jahre alt) und verheiratet. Aber sie und ihr Mann haben es, als ich eine Woche in den Frühjahrsferien dort war, jede Nacht vom allerfeinsten getrieben. Sie sieht nicht wirklich gut aus, aber ich habe mir jeden Abend beim Spannern einen gekeult! Sie liebt den Doggy Style. P*rno für umsonst!

Beichthaus.com Beichte #00027643 vom 23.03.2010 um 21:51:16 Uhr in Spanien (Cala Murada, Manacor, Mallorca) (32 Kommentare).

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949 Späte Rache am verhassten Lehrer

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Rache Hochmut Engherzigkeit Schule Feinde

Am Wochenende habe ich meinen alten Lehrer wieder getroffen. Ein sadistischer, arroganter und abgestumpfter Mensch, der schon es schon vor 27 Jahren liebte, seine Schüler zu demütigen und fertig zu machen. Heute ist er ein armes Würstchen, rausgeflogen aus der alten Schule, weil er kleine Mädchen belästigt hat. Ich hab mich erst ein kleines Weilchen mit Ihm unterhalten und mich dann an alte Zeiten erinnert. Wie er mich an die Tafel gerufen hatte, eben weil er wusste, dass ich die Aufgabe nicht lösen konnte. Wie er mich in die Ecke gestellt hat oder vor der ganzen Klasse ausgelacht hat, ich würde früher oder später in der Gosse oder im Knast landen. Denn ich wäre dumm und unfähig, würde mit offenen Augen schlafen. Er nannte mich immer Karnickel und Stallhase. Er hatte offensichtlichen Spaß daran, mich zu demütigen und meine tollen Mitschüler schlugen gerne in dieselbe Kerbe. Genau das alles sagte ich ihm letztes Wochenende direkt ins Gesicht. Nach 27 Jahren. Das er mir das Leben damals zur Hölle gemacht hatte, das seine hassverzerrte Fixierung auf meine Person mein Selbstbewusstsein über Jahre hinweg zerstört hat. Mit seiner jammernden, leiernden Stimme meinte er dann, das wäre halt eben Pädagogik gewesen damals. Aber statt ihm in sein jämmerliches aufgedunsenes Alkoholikergesicht zu spucken, fragte ich ihn, wie man sich als suspendiertes pädophiles Dreckschwein denn so fühle, sich weder ordentliche Schuhe noch sonstwas kaufen könne und stinken würde wie eine Müllkippe. Während der frühere miserable Schüler, der ja eigentlich in der Gosse sitzen sollte, ein tolles Gehalt, eine klasse Familie, einen super Job habe und ein angesehener Bürger ist. Ich habe Tränen in seinen Augen gesehen. Und meine Beichte ist: Ich hab mich darüber gefreut.

Beichthaus.com Beichte #00025193 vom 24.11.2008 um 10:09:52 Uhr (41 Kommentare).

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950 Die Dummheit meiner Nachbarn

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Boshaftigkeit Dummheit

Die Dummheit meiner Nachbarn
Ich hasse meine Nachbarn. Sie sind absolut dumm und das, was man heutzutage bildungsferne Schicht nennt. Die Kommunikation beschränkt sich aufs Schreien und Brüllen. Die Kinder können kaum richtig sprechen und schreien genauso wie die Eltern. Außerdem behandeln sie ihren Hund dermaßen schlecht, dass mir das Biest manchmal echt leidtut. Vor einiger Zeit stand ich vor dem Haus auf dem Hof und sah, dass die Mutter meiner dämlichen Nachbarin mit dem Fahrrad vorfuhr. Dumm wie sie, und die gesamte Familie ist, stellte sie ihr Fahrrad genau hinter den Van ihrer dämlichen Tochter. Den Gepäckträger voll mit Zeitungen, die sie noch auszutragen gedachte. Kurz, nachdem die Mutter ankam, verließ meine Nachbarin das Haus, knallte wie gewöhnlich die Haustür zu und stieg ins Auto. Ich ging derweil rein und stand vorne im Flur, gespannt auf das Spektakel wartend. Und tatsächlich, sie startete den Motor und legte den Rückwärtsgang ein. Kurze Zeit später hörte ich nur noch ein Knacken und Knirschen. Sie hatte das Rad halb überfahren. Die Nachbarin sprang aus dem Auto und schrie hysterisch ihre Mutter an. Fazit: Dicke Kratzer im Auto, ein verbogenes Fahrrad und Zeitungen, die auf dem Boden lagen. Ich lag auch auf dem Boden vor Lachen, anstatt zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00024974 vom 22.10.2008 um 16:49:49 Uhr (18 Kommentare).

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