651 Schuhe aufs Dach geworfen

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Diebstahl Vandalismus Dummheit Kindergarten Aichach

Schuhe aufs Dach geworfen
Es war ein sonniger Tag im Jahr kurz vor der Wende. Einer meiner besten Freunde, damals wie heute, und ich langweilten uns ein weiteres Mal im Kindergarten. Ein Plan musste her! Größer als die Pläne zuvor, denn wer begnügt sich schon mit Spielzeug rumschieben oder zum hundertsten Mal einen Igel zeichnen.
Jeder meldete sich bei einer der beiden Wächterinnen und musste mal dringend Pipi machen. Also raus! Den Duft der Freiheit wieder in der Nase und voller Tatendrang sammelten wir von jedem Paar Schuhe die auf dem Gang abgestellt waren Einen ein und gingen vor die Tür. Mit aller Kraft wurden die Dinger dann aufs Dach geworfen. Ein Heidenspaß! Mit Tränen vom Lachen haben wir uns dann wieder reingestohlen. Der Tag verging und wir warteten auf den Feierabend. Endlich 5 Uhr und alle Kinder raus. Nicht lange hat es gedauert und der erste bemerkts: "Fräulein, einer von meinen Schuhen ist nicht da!" Solche naiven Trottel. Opfer eines perfekten Verbrechens und wissen das nicht mal zu schätzen. Perfekt? Nicht ganz, wir hatten etwas übersehen was uns zum Verhängnis werden sollte. Keiner von uns beiden wäre auf die Idee gekommen seine wertvollen Schuhe auch aufs Dach zu schleudern, also standen wir beide mit zwei Schuhen an den Füßen rum. Noch ehe wir unseren Fauxpas bemerkten, hatten die Bluthundfräulein schon Verdacht geschöpft und wir fanden uns im Kreuzverhör. Eisern leugneten wir und versuchten die Spur von uns zu lenken, mit Aussagen wie: "Vielleicht wars ja einer aus der Mäusegruppe die haben heute früher gehen dürfen" oder "Einbrecher! Einbrecher!". Vergeblich. Wir mussten auspacken. Alle Schuhe wurden vom Hausmeister geborgen und wir erstmal erheblich zusammengestaucht. Fräulein Heike hat Ihren Schuh nicht wieder bekommen. Der fand sein dunkles Grab tief im Blumenbeet zwischen Kopfsalat und Karotten.

Beichthaus.com Beichte #00026953 vom 05.09.2009 um 15:20:04 Uhr in Aichach (Holzgartenstraße) (33 Kommentare).

Gebeichtet von Spraty
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652 Ungerechte Welt

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Habgier Ungerechtigkeit Geld

Ungerechte Welt
Seit mein Vater vor wenigen Jahren im Lotto gewonnen hat, und er hatte immer gut Geld (Anwalt), bekomme ich (25) und meine Schwester (29) jeden Monat 2.500 Euro von ihm überwiesen. Er sagte uns, wir müssen, wenn wir wollen, nie wieder arbeiten. Das Geld bekämen wir so oder so. Auch wenn er stirbt, geht alles an uns. Er hat das Geld so angelegt, dass das Stammkapital nie angegriffen wird und wir von den Zinsen mehr als Leben können. Ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt, werde nie wieder arbeiten müssen, und das macht mir ein schlechtes Gewissen. Ich habe jahrelang mein Leben genossen, tue es jetzt auch und habe mich trotzdem charakterlich nicht groß geändert. Geld kommt nun mal zu Geld, wenn andere ärmere Leute im Lotto gewinnen, haben sie hinterher meist weniger Geld als vorher. Sie kennen es nunmal nicht, mit Geld groß geworden zu sein. Ich finde es trotzdem nur ungerecht, dass die Armen immer ärmer werden, die Reichen immer reicher. Seitdem ich das weiß, spende ich jeden Monat zusammen 1.000 Euro an die Tafel in meiner Großstadt und eine Obdachlosenküche. So beruhige ich mein Gewissen und kann trotzdem mehr als gut leben. Wenn er mal sterben sollte, werde ich von der Hälfte meines geerbten Teils eine Stiftung gründen, und mich um Projekte in der BRD kümmern, hier gibt es erst mal genug zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00029475 vom 30.10.2011 um 22:46:25 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

653 Flucht vor dem eigenen Vater

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Gewalt Missbrauch Verzweiflung Familie USA

Flucht vor dem eigenen Vater
Mein Vater ist Alkoholiker und schlägt und misshandelt mich (w/14) seit meinem 4. Lebensjahr, während meine Mutter nichts dagegen unternimmt. Nach außen hin sind wir immer die Topfamilie, alles sieht perfekt aus, intern jedoch durchlebe ich die Hölle. In den Weihnachtsferien […]
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Beichthaus.com Beichte #00027645 vom 24.03.2010 um 00:01:10 Uhr in USA (Houston, Texas) (59 Kommentare).

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654 Last Man Standing

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Trunksucht Peinlichkeit Last Night

Last Man Standing
Ich (w/23) habe mich erst ein einziges Mal in meinem Leben alleine betrunken und werde das höchstwahrscheinlich auch nie wieder vergessen. Ich war alleine zu hause und hatte Lust Wodka-Feige zu trinken und langte zu. Vier Stunden später fanden mich meine Eltern oberkörperfrei auf dem Sofa wieder, auf welchem ich wie manisch Bruce Willis in "Last Man Standing" Rückendeckung gab und laute Schussgeräusche machte. Peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00028584 vom 02.02.2011 um 01:08:14 Uhr (52 Kommentare).

Gebeichtet von macadamianuss
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“Beichte

655 Toilettenpapier leer

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Boshaftigkeit Dummheit Partnerschaft

Toilettenpapier leer
Mir ist vor einigen Wochen etwas Dummes passiert. Ich wollte meiner Freundin, die bei mir wohnt, einen Streich spielen und habe das Toilettenpapier aus dem Bad bis auf ein sichtbares Alibiblättchen entfernt. Sie war zu der Zeit in der Stadt, und mein Ziel war, dass sie dann um Nachschub "betteln" muss. Etwa eine Stunde später musste ich nach dem Kacken auf Knien zum Schrank robben, weil ich komplett vergessen hatte, dass da ja was fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00029424 vom 11.10.2011 um 10:22:07 Uhr (26 Kommentare).

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