4706 Okay, Oma ist gestorben

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Engherzigkeit Tod Familie

Eines Tages saß ich (w) mit meinen Geschwistern, ich war so um die fünf Jahre alt, im Wohnzimmer und wir schauten TV. Kurze Zeit später kamen meine Eltern in die Küche. Da die Räume genau nebeneinanderliegen und die Tür auf war, konnte ich sehen, dass sie sehr traurig aussahen. Ich ging zu meiner Mutter und fragte, was denn los sei. Meine Mutter sagte, dass meine Oma gestorben sei. Ich hatte meine Antwort und sagte lediglich: "Okay", und ging wieder ins Wohnzimmer zurück zu den anderen, um weiter TV schauen zu können. Heute bereue ich mein dummes Verhalten. Papa, es tut mir leid, dass mich der Tod deiner Mutter nicht im Entferntesten interessiert hat.

Beichthaus.com Beichte #00034896 vom 18.01.2015 um 14:58:04 Uhr (7 Kommentare).

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4707 Souvenir aus jeder Firma

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Diebstahl Habgier Arbeit Elmshorn

Ich möchte Beichten das ich (m/24) meine alten Arbeitgeber immer beklaut habe. Besser gesagt die Firmen in denen ich über Zeitarbeitsfirmen eingesetzt war. Ich habe früher als Fahrzeuglackierer gearbeitet und eine Zeit lang über verschiedenste Zeitarbeitsfirmen in den unterschiedlichsten Firmen. Wie mir viele sicher Zustimmen werden sind Zeitarbeitsfirmen in der heutigen Zeit nur noch Abzockfirmen die ihre Mitarbeiter nur ausbeuten. Die Firmen die sich Zeitarbeitskräfte über diese Agenturen besorgen sind meist nicht viel besser. Ich habe dort nur als Aushilfe oder als Ersatz gearbeitet. Wirklich befriedigend ist dies nicht. Man fragt sich wozu man überhaupt eine Ausbildung gelernt hat. Mit der Zeit wurde ich diesen Firmen immer gleichgültiger und habe angefangen mir heimlich Werkzeug einzustecken was man ja privat auch gut gebrauchen konnte. Das hat sich mit der Zeit völlig verselbstständigt bei mir. Wenn ich in einer Firma neu eingesetzt wurde, musste ich mindestens "ein Souvenir" mitnehmen. Mit der Zeit hatte ich mir soviel zusammengeklaut das ich meine eigene Firma aufmachen hätte können (war jetzt etwas übertrieben aber mit dem Material konnte man schon sehr viel anfangen). Spritzpistolen, Schleifpapier, Lacke in allen Farben, Politur ect. So konnte man sich privat auch mal was dazuverdienen.
Heute habe ich mich mit meinem Patner selbstständig gemacht. Aber nicht wie einige von euch sicher denken als Autolackierer sondern in einer Internetfirma über die wir Sportartikel verkaufen. Ich bin echt froh aus diesem Sumpf von Zeitarbeit herausgekommen zu sein und wünsche auch keinem dort zu landen. Trotzdem schaue ich gerne zurück, und muss schmunzeln was ich dort so alles zusammengeklaut habe =)

Beichthaus.com Beichte #00026922 vom 30.08.2009 um 14:36:56 Uhr in Elmshorn (16 Kommentare).

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“Beichte

4708 Ein neugieriger Vermieter

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Rache Neugier Zorn Nachbarn

Ich (m/33) lebte bis Anfang Dezember in einem Haus, das Anfang Oktober verkauft wurde. Es gab neben mir noch fünf anderen Wohnungen und der neue Besitzer, ein Mann Anfang 60, ist in eine der Wohnungen eingezogen. Auch ich hatte vor, zu kündigen, was aber nichts mit dem Verkauf zu tun hatte, sondern daran lag, dass meine Freundin und ich es nach vier Jahren mit Zusammenleben versuchen wollen. Die Kündigung bekam aber noch der alte Vermieter und der neue Vermieter schien das irgendwie übersehen zu haben. Seit der Mann im Haus lebte, passierten seltsame Dinge. Wenn ich über Nacht bei meiner Freundin war, stellte ich fest, dass Schubladen nicht ganz zu waren und manche Dinge anders standen, außerdem verhielt sich meine Katze seltsam.


Auch andere Mieter im Haus schienen so etwas bemerkt zu haben. Auch wurde ich vom Vermieter auf mein "Trinkverhalten" angesprochen, was mich wunderte, da ich höchstens ein oder zwei Mal den Monat mit meiner Süßen ein, zwei Flaschen Wein köpfe. Danach habe ich aber niemals die Wohnung verlassen, und laut oder anderweitig auffällig waren wir auch nie, das haben uns die anderen Nachbarn auch bestätigt. Also wie kam er darauf? Dann fiel es mir ein: In der kleinen Vorratskammer standen in Kisten etwa 20-30 leere und noch 12-15 volle Flaschen unseres Lieblingsweines, da ich unter der Woche viel unterwegs bin und damals noch nicht zum Entsorgen kam. Abends und am Wochenende ist ja die Nutzung von Glascontainern in Wohngebieten aus Lärmschutzgründen nicht erlaubt, also standen die halt noch rum - wegen eventuellen Geruchs oder Ungeziefer allerdings ausgespült.


Kurz gesagt, der Vermieter schnüffelte in den Wohnungen herum, wenn die Mieter nicht da waren. Ich weiß, dass Vermieter eigentlich nicht mal das Anrecht auf einen Schlüssel haben, aber der Vorbesitzer war ein sehr vertrauenswürdiger Mann und hatte in einer Mieterversammlung mitgeteilt, dass er zwar Schlüssel hätte, diese aber in einem Bankschließfach seien und uns auch angeboten, dies zu kontrollieren. Wir waren einverstanden. Leider musste er aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen das Haus verkaufen. Der neue Besitzer hatte die Schlüssel aber wohl sofort an sich genommen und sich nicht mit den zwei offiziellen Besichtigungen zufriedengegeben. Als ich ihn vorsichtig darauf ansprach, explodierte er, drohte sofort mit einer Anzeige wegen übler Nachrede und falscher Verdächtigung und seinem Anwalt. Er habe die Schlüssel nur für absolute Notfälle und würde die Wohnungen niemals ohne Polizei oder Feuerwehr betreten, und nur wenn etwas wäre, wie beispielsweise ein Wasserschaden oder Feuer.


Also dachte ich mir, dass es auch anders geht. Ein Freund von mir ist Sohn eines Landwirtes, und von ihm lieh ich mir einen elektrischen Weidezaun aus. Die Anlage, die ich verwendete, wird mit der Steckdose verbunden und hat einen Spannungswandler, der die Stromstärke herabsetzt, aber es funkt noch ganz ordentlich. Ein Kabel wurde mit meinem Ersatzschlüssel verbunden, das andere mit einer großen Klemme. Ich steckte testweise den Schlüssel halb ins Schloss und die Klemme an die Türklinke, und testete mit einem Grashalm, so hat es mir mein Kumpel gezeigt, ob es funktionierte, und tatsächlich, der Stromkreis war geschlossen.


Ich sagte den anderen vier Nachbarn, die ebenfalls genervt waren, dass sie die Metallteile meiner Türe nicht anfassen sollten, wenn ich vermeintlich nicht da war, und alle verstanden es, nur unsere "Hausomi", eine total liebe ältere Dame, hatte Bedenken, die konnte ich aber mit einem kleinen Kaffee-Nachmittag mit meiner Freundin und ihr zerstreuen und auch sie versprach zu schweigen. Ich musste zwar drei Mal eine Show abziehen, mit lautem Absperren, Treppe runterpoltern und dann leise und im Dunklen wieder hochschleichen, aber beim dritten Mal hörte ich dann endlich leise Schritte, die vor meiner Türe endeten. Ein Schlüsselbund klirrte leise und ebenso leise wurde ein Schlüssel angesetzt. Dann war es aber mit der Ruhe sofort vorbei.


Der Schlüsselbund krachte zu Boden, und ich hörte einen Schrei, der vor Schmerz und Zorn bebte. Sofort stellte ich den Strom ab und riss die Tür auf. Dort stand er, schwer atmend, und hielt sich die Hand. Bevor er ansetzte, teilte ich ihm mit, dass ich Ende des Monats ausziehen würde, und er, wenn ich noch einmal etwas feststellen würde, eine Anzeige bekäme, dass auch ich einen Anwalt hätte und dass ich das mit dem Strom kategorisch abstreiten würde. Er lief dunkelrot an, sagte aber kein Wort, nickte nur und lief die Treppe zu seiner Wohnung hoch. Sofort brauchte ich den Weidezaun weg, aber es kam keine Polizei, wie ich befürchtet hatte. Ende November zog ich dann aus und lebe jetzt mit meiner Freundin zusammen in einer Wohnung, die einer Baugesellschaft gehört. Aber trotzdem war das Erste, was ich tat, ein neues Schloss für die Wohnungstüre zu besorgen. Mein Ex-Vermieter hat die Lektion wohl gelernt, wie ich bei einem Besuch bei Hausomi erfuhr, außerdem hat auch dort inzwischen jeder neue Schlösser und der Vermieter verhält sich sehr still.

Beichthaus.com Beichte #00037315 vom 30.12.2015 um 15:04:26 Uhr (10 Kommentare).

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4709 Die Spinner im Geburtsvorbereitungskurs

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Ignoranz Schwangerschaft

Ich bin vor Kurzem Mutter geworden. Im letzten Drittel meiner Schwangerschaft habe ich dann so einen Geburtsvorbereitungskurs und einen Kurs für Säuglingspflege besucht. Das erschien mir einfach sinnvoll. Der Säuglingspflegekurs hat sich auch gelohnt, gute Sache! Ich beichte allerdings, dass ich den Vorbereitungskurs nach zwei Terminen geschmissen habe und einen Wunschkaiserschnitt machen ließ, weil es dort so schrecklich war! Die Kursteilnehmer waren allesamt Spinner und haben alles überzogen esoterisch gesehen. Man kann werdenden Müttern vermutlich alles andrehen, sobald man den Begriff "natürlich" ins Spiel bringt! Ich liebe meinen Sohn wirklich über alles, aber die hatten alle ein Rad ab und es ging auch so prima.

Beichthaus.com Beichte #00035705 vom 14.05.2015 um 10:09:38 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

4710 Kinder auf dem Spielplatz

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Zorn Hass Nachbarn Kinder

Die Kinder in der Nachbarschaft treiben mich (m/Mitte Zwanzig) langsam aber sicher zur Weißglut. Täglich lassen sie ihrem Müll auf dem Spielplatz unserer Wohnanlage liegen und demolieren die brandneuen Spielgeräte, so wie Bäume und Sträucher aus reiner Langeweile […]
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Beichthaus.com Beichte #00035898 vom 10.06.2015 um 21:32:16 Uhr (17 Kommentare).

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