3391 Mein Wunsch nach einem glücklichen Leben

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesellschaft

Ich (m/19) habe ein Problem mit mir selbst. Bedeutet, dass ich mein größter Gegner bin und mein bisheriges Leben als Gesamtes eher hasse und auf keine meiner bisherigen Errungenschaften stolz bin. Es scheint, als ob nur die schlechten Erinnerungen in meinem Gedächtnis bleiben. Und jetzt zu meiner Beichte: Ich habe Angst vor den Reaktionen meiner Mitmenschen, wenn ich ihnen erzähle, dass ich fast jeden Tag über Suizid nachdenke. Allerdings hasse ich mich selbst für diese Gedanken noch mehr, da ich weiß, dass Suizid es nicht besser macht, sondern nur beendet. Mein Selbstmordversuch im Herbst/Winter letzten Jahres scheiterte, weil mich Passanten stark unterkühlt mitten in der Nacht leicht bekleidet in den Bergen gefunden haben. Ich wurde dann von denen schleunigst in ein Krankenhaus gebracht, in welchem ich am selben Tag, gegen Mittag, schon wieder raus durfte. Ich schäme mich für das, was ich damals gemacht habe.

Ich klammere mich noch an die Hoffnung, eines Tages einen guten Freund zu finden, mit dem ich mich aussprechen kann. Dem ich vollkommen vertrauen kann. Eine Frau zu finden und Kinder zu bekommen. Einfach ein glückliches Leben zu führen und dann irgendwann im hohen Alter eines natürlichen Todes zu sterben. Dennoch plagen mich diese Gedanken fast täglich, wie ich mir mit einem Seil einen ordentlichen Knoten flechte und dann von der Brücke baumele. Ich fahre täglich mit einem öffentlichen Bus zur Schule. Dort passiert das zu 100 Prozent immer, wenn wieder einmal der ganze Bus voll ist, die Leute stehen, neben mir der einzige noch freie Sitzplatz ist und niemand sich setzt. Wie oft habe ich mir gewünscht, dass sich mal eine Person neben mich setzt. Und wenn es nur die reine Faulheit ist zu stehen, aber niemand erfüllt mir diesen Wunsch. Seit einem Jahr lenke ich mich mit allen möglichen Dingen ab, nur um diesen Gedanken zu entrinnen. Erst habe ich mich dem Alkohol ergeben. Bis ich dann merkte, dass, falls ich noch in den Genuss eines erfüllten Lebens kommen dürfte, das nur meinen Körper zerstört und somit hinderlich ist. So treibe ich jetzt täglich Sport, immer, bis ich keine Gewichte mehr heben kann uns keinen Schritt mehr laufen kann. Es hilft zwar im Moment nicht sonderlich, hier alles nieder zu schreiben, aber ich hoffe, jemand kann mir einen Tipp geben, wie es weiter gehen kann, mir Mut machen. Danke, dass ihr meine Sorgen bis zum Schluss gelesen habt.

Beichthaus.com Beichte #00030332 vom 11.10.2012 um 17:49:39 Uhr (53 Kommentare).

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3392 Gewalt im Straßenverkehr

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Aggression Gewalt Hass Zorn Auto & Co. Vöhl

Eigentlich bin ich (m/28) ein friedlicher Mensch und hatte in meinem ganzen Leben vielleicht zwei oder drei körperliche Auseinandersetzungen im außersportlichen Bereich. Als erfolgreicher Selbstständiger im Kommunikationsbereich ist es eigentlich mein Job, mit schwierigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00033468 vom 17.06.2014 um 17:34:11 Uhr in Vöhl (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3393 Die armen Fische sind ganz nass!

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Dummheit Kinder Tiere Tod

Meine Schwester hatte Fische, die sie über alles liebte. Ich mag Fische auch sehr gerne, jawohl. Aber als ich damals noch klein und dumm war, habe ich es wohl etwas übertrieben mit meiner Fürsorge. Ich habe die Fische aus ihrem Aquarium geholt und zum Trocknen hingelegt. Schließlich ist es dort ja sehr nass und sie könnten sich erkälten. Im Nachhinein tat es mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00002854 vom 08.12.2005 um 06:51:39 Uhr (3 Kommentare).

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3394 Das erste Mal bei einer Prostituierten

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Prostitution Morallosigkeit Wollust

Ich war eben zum ersten Mal bei einer Prostituierten, einer sehr hübschen jungen Frau aus Polen. Und obwohl ich von ihr angetan war, war der Sex nicht wirklich schön. Die ganze Zeit stellte ich mir die Frage, was ich da überhaupt mache, wieso ich aus reiner Neugier […]
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Beichthaus.com Beichte #00027316 vom 15.12.2009 um 00:27:09 Uhr (30 Kommentare).

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“Beichte

3395 Zwei Sitze für Einen

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Hochmut Ungerechtigkeit Bahn & Co.

Kennt ihr diese Menschen, die in der Bahn immer zwei Sitze auf einmal für sich in Anspruch nehmen? Ich hasse es. Ich laufe durch die Bahn, sehe von hinten nur EINEN Kopf hervorgucken - natürlich immer in der hintersten Ecke in Fahrtrichtung, der Luxusplatz schlechthin, und denke mir nach 30 Metern laufen: "Endlich mal ein freier Sitz". Aber denkste. Natürlich wieder so eine selbstgefällige Trulla, die ihrer Tasche einen Ehrenplatz spendiert. Irgendwann wurde es mir zu bunt und seitdem suche ich mir in der Bahn ausschließlich nur noch die Leute, die ihren Nebenplatz auch noch besetzen. Auch wenn alle anderen Plätze darum herum frei sind. Ich frage dann immer ganz lieb und nett, ob dieser Platz noch frei ist. Aus Höflichkeit sagen sie meistens dann auch ja und räumen den Platz frei. Natürlich gibt es auch welche, die erst ein wenig rumzicken, dass doch da und da auch noch Plätze frei sind. Dann denke ich mir immer irgendwelche Geschichten aus, von wegen, ich kann den Luftsog der Tür nicht vertragen oder muss mich übergeben, wenn ich rückwärtsfahre, etc. Mit rollenden Augen ließen sie mich bis jetzt immer sitzen. Innerlich lache ich mich dann immer kaputt und kriege so auch schneller die Zeit auf der langweiligen Bahnfahrt rum. Ich freue mich schon auf den Ersten, der sich dagegen wehrt, dann stelle ich nämlich mal auf stur und schreibe das dann gerne hier wieder nieder. Was sind die Leute auch alle so blöd und tun so, als ob die Bahn ihnen alleine gehört?

Beichthaus.com Beichte #00026262 vom 14.05.2009 um 10:24:13 Uhr (38 Kommentare).

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