Mein Wunsch nach einem glücklichen Leben

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesellschaft

Ich (m/19) habe ein Problem mit mir selbst. Bedeutet, dass ich mein größter Gegner bin und mein bisheriges Leben als Gesamtes eher hasse und auf keine meiner bisherigen Errungenschaften stolz bin. Es scheint, als ob nur die schlechten Erinnerungen in meinem Gedächtnis bleiben. Und jetzt zu meiner Beichte: Ich habe Angst vor den Reaktionen meiner Mitmenschen, wenn ich ihnen erzähle, dass ich fast jeden Tag über Suizid nachdenke. Allerdings hasse ich mich selbst für diese Gedanken noch mehr, da ich weiß, dass Suizid es nicht besser macht, sondern nur beendet. Mein Selbstmordversuch im Herbst/Winter letzten Jahres scheiterte, weil mich Passanten stark unterkühlt mitten in der Nacht leicht bekleidet in den Bergen gefunden haben. Ich wurde dann von denen schleunigst in ein Krankenhaus gebracht, in welchem ich am selben Tag, gegen Mittag, schon wieder raus durfte. Ich schäme mich für das, was ich damals gemacht habe.

Ich klammere mich noch an die Hoffnung, eines Tages einen guten Freund zu finden, mit dem ich mich aussprechen kann. Dem ich vollkommen vertrauen kann. Eine Frau zu finden und Kinder zu bekommen. Einfach ein glückliches Leben zu führen und dann irgendwann im hohen Alter eines natürlichen Todes zu sterben. Dennoch plagen mich diese Gedanken fast täglich, wie ich mir mit einem Seil einen ordentlichen Knoten flechte und dann von der Brücke baumele. Ich fahre täglich mit einem öffentlichen Bus zur Schule. Dort passiert das zu 100 Prozent immer, wenn wieder einmal der ganze Bus voll ist, die Leute stehen, neben mir der einzige noch freie Sitzplatz ist und niemand sich setzt. Wie oft habe ich mir gewünscht, dass sich mal eine Person neben mich setzt. Und wenn es nur die reine Faulheit ist zu stehen, aber niemand erfüllt mir diesen Wunsch. Seit einem Jahr lenke ich mich mit allen möglichen Dingen ab, nur um diesen Gedanken zu entrinnen. Erst habe ich mich dem Alkohol ergeben. Bis ich dann merkte, dass, falls ich noch in den Genuss eines erfüllten Lebens kommen dürfte, das nur meinen Körper zerstört und somit hinderlich ist. So treibe ich jetzt täglich Sport, immer, bis ich keine Gewichte mehr heben kann uns keinen Schritt mehr laufen kann. Es hilft zwar im Moment nicht sonderlich, hier alles nieder zu schreiben, aber ich hoffe, jemand kann mir einen Tipp geben, wie es weiter gehen kann, mir Mut machen. Danke, dass ihr meine Sorgen bis zum Schluss gelesen habt.

Beichthaus.com Beichte #00030332 vom 11.10.2012 um 17:49:39 Uhr (53 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

29873

Deine Gedanken sind schon krass. Leider erfahren wir nichts über deren Hintergründe. Auch nichts davon, warum sich keiner neben dich setzen will. Auf jeden Fall hast du wohl selber erkannt, dass Suizid nicht die richtige Lösung ist. Je mehr du negativ denkst, desto weiter ist die Erfüllung deiner Wünsche entfernt. Deinen Mut solltest du selber fassen, um was zu ändern, daher ist es schön, dass du vom Alkohol zum Sport gewechselt hast. Gibt es keinen Menschen, mit dem über deine Ansichten sprechen kannst? Wenn nicht: Mit 19 kommt man sich in der Situation blöd vor, aber du solltest schon zu einem Psychologen/Psychotherapeuten gehen. Ihre Hilfestellung kann manchmal Wunder bewirken. Tu das, geh mal hin. Ich wünsche dir alles Gute und viel Mut!

16.10.2012, 18:22 Uhr     melden


pflegefimmel aus Reutlingen, Deutschland

Ich kann dir nur empfehlen zum Doc zu gehen sich ihm anzuvertrauen und dich dann zu nem Psychiater und / oder Psychotherapeuten überweisen zu lassen. Das ist überhaupt nicht schlimm. Du kannst deine Situation und dein Lebensqualität wesentlich verbessern, wenn du das angehst! Spreche aus eigener Erfahrung. Bin in meiner Jugend psychisch erkrankt und seitdem in Behandlung und stabil (abgesehen von ganz normalen Schwankungen) und so lässt es sich sehr gut leben!! Ehemann, Beruf (Ich lerne momentan so gar einen neuen 2. Beruf - von Softwareentwicklung zu Krankenpflege), das alles klappt super und das kann es bei dir auch!

16.10.2012, 18:28 Uhr     melden


WhiteSAM

Hi gude,

klingt ja nicht so berauschend hmm? ich kenn das gefühl so einigermaßen. wenne ma reden magst, schreib mich doch mal an.

16.10.2012, 18:29 Uhr     melden


AnonymerBeichthauser

passt jetzt zwar nicht 100%ig zu dem Thema aber mir hat's auch etwas geholfen wo ich deprimiert war, da ich keine Freundin gefunden habe. Schau mal bei Amazon nach "Frau rumkriegen". Da das erste Buch. Das gute daran ist, dass man einfach nur vom Lesen mehr Selbstbewusstsein bekommt und einem da auch gesagt wird worauf man achten muss damit man bei anderen Menschen besser ankommt (nicht nur Frauen). Eine der besten Investitionen die ich in meinem Leben getätigt habe, da sich dadurch vieles zum weitaus positiveren gewendet hat.

16.10.2012, 19:05 Uhr     melden


Schüchtern

Werde einfach noch ein paar Jahre älter, dann siehst du einige Dinge gelassener, hast mehr Sozialkompetenzen erworben, möglicherweise einen Beruf, der dir liegt, mehr Selbstgefühl, dann mag dich auch dein Umfeld mehr: Leute reagieren positiv auf zufriedene Menschen (Frauen inbegriffen!) Wenn du die Zeit jetzt, so um das voll erwachsen sein nicht lebenswert findest: Dann überlebe sie, koste es was es wolle! Es wird die Zeit kommen, in der du froh sein wirst, überlebt zu haben. Du bist in einem Alter, in dem sich noch viel ändern wird!

16.10.2012, 19:05 Uhr     melden


Nelelein

Wenn du möchtest, kann ich mal ein bisschen mit dir reden und dir dabei Tipps geben, was du machen kannst. Ich war selbst einmal depressiv und nun habe ich einen Freund und bekomme bald mein erstes gemeinsames Kind mit ihm. Es gibt immer Hoffnung!
Wenn du mir ein PM schickst über meinen Account hier, dann gebe ich dir meine E-mail-Adresse. (:

16.10.2012, 19:36 Uhr     melden


patrikk

Du solltest so rasch wie möglich einen Psychologen aufsuchen. Der weiß, wie er dir helfen kann. Und du bist erst 19, es ist noch nichts verloren. Ich wünsche dir alles Gute.

16.10.2012, 19:45 Uhr     melden


stillesWasser aus Schweiz

Lieber Beichter! Solche Gedanken und Situationen kenne ich auch. Bei mir hat es etwa mit 15 begonnen und blieb bis ich endlich mit 21 meine erste Beziehung hatte. Ich habe mich auch mit dem Thema Suizid beschäftigt und bevor ich diesen ernsthaft in Angriff nehmen konnte, suchte ein ahnungsloser Kollege mit mir über keine Ahnung was ein Gespräch. Danach war das Thema gegessen. Ich bin eher ein introvertierter Mensch und gehe nur bei mir bekannten Menschen und im Job aus mir heraus. Als Teenager war es noch viel schlimmer. Ich dachte, dass an mir nichts Interessantes dran wäre und hübsch war ich auch nicht. Meine Schüchternheit haben viele Leute als Arroganz interpretiert und gingen mir deshalb aus dem Weg. Das tat weh, aber ich schaffte es trotzdem fast nie über meinen Schatten zu springen. Ich hatte aber das Glück, dass in meine Klasse ein Mädchen kam, das ähnlich tickte wie ich. So freundeten wir uns allmählich an und begannen, über unsere Probleme zu reden. Es ging mir zwar besser wegen dem Dampf ablassen, trotzdem wollte ich anders sein. Ich habe Stück für Stück an meinem Selbstvertrauen gearbeitet und mich allmählich auch etwas wohler in meiner Haut gefühlt. Die grosse Wende kam, als ich meinen ersten Freund hatte. Das gab meinem Selbstvertrauen richtig Auftrieb. Vor allem merkte ich, dass es doch Seiten an mir gab, welche jemand anders toll findet. Und seither ging es immer etwas besser. Ich habe zwar immer noch etwas Mühe mit dem Kontakte knüpfen, aber ich kann mir im Spiegel mit all meinen Stärken und Schwächen in die Augen schauen. Du brauchst jemanden zum reden, jemanden, mit dem Du durch dick und dünn gehen kannst. Im Notfall kann Dir auch ein Therapeut helfen, aber "echte" Freunde kann ich Dir mehr empfehlen. Halte die Augen offen nach jemandem, dem es ähnlich ergeht resp. ähnlich tickt. Eventuell brauchst Du auch einen bestimmten Auslöser (so wie ich mit dem 1. Freund), der Dich das Leben und Dich wieder aus einem anderen Blickwinkel sehen lässt. Am besten erzwingst Du nichts. Auch wenn es schwer fällt, Dich in Geduld zu üben, aber auch Dein grosser Augenblick wird kommen. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!

16.10.2012, 20:20 Uhr     melden


Chaneira

Das Wichtigste wurde von meinen Vorschreibern schon erwähnt und ich wünsche Dir einfach nur viel Kraft und das sich dein Leben nach deinen Wünschen ändert.

16.10.2012, 20:23 Uhr     melden


Aliensoup

wenn du möchtest, kannst du dich mal bei mir melden. lg

16.10.2012, 21:09 Uhr     melden


sos444

Hört sich für mich nach Verdacht auf Borderline-Persönlichkeitsstörung an..wie schon erwähnt, Psychiater oder Psychotherapeuten besuchen, dir kann geholfen werden.

16.10.2012, 21:39 Uhr     melden


napf

Junge, mach einfach eine Psychotherapie. Du musst wahrscheinlich eine Weile warten, bist du anfangen kannst, und dann bist du auch nicht gleich nach einer Woche geheilt. Aber mit etwas Geduld kommst du dann aus deinem Loch raus und kannst ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

16.10.2012, 21:46 Uhr     melden


G.Now

Such dir bitte dringend Hilfe. Erste Anlaufstelle kann der Hausarzt sein. Hoffe, du siehst bald wieder die schoenen Dinge im Leben und dass es dir besser geht. Alles Gute!

16.10.2012, 22:01 Uhr     melden


Ninka

Es gibt Kliniken, die dich begleiten wenn es ganz schlimm ist, dort sind genauso wie du Leute die Hilfe brauchen, auch viele in deinen Alter vertreten, eine Freundin von mir war vor 2 Wochen dort (für mehrere Wochen), ihr scheint es sehr geholfen zu haben, zumindest hat sie dort Anschluss gefunden und seitdem strahlt sie. Sie haben dort mit ihr über ihre Probleme geredet, haben gemeinsam Ausflüge gemacht, haben ihr Leben neu sortiert und ihr eine Menge Tipps gegeben wie ein Leben lebenswert wird.
Wenn du diesen Weg zu "krass" findest, gehe zumindest zu einen Therapeuten die können einen echt helfen, spreche von eigener Erfahrung. Es gibt zumindest viele Wege die du gehen könntest, Selbstmord wäre der schlechteste, denn dann hast du (so wie du schreibst) nur das schlechte aus deinen Leben gezogen, nicht aber die guten Momente.

16.10.2012, 23:06 Uhr     melden


Mr.Hyde

Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass du nicht alleine bist. Jetzt kommen wieder wieder viele Empfehlungen zum Doc zu gehen, aber meine persönliche Meinung ist, dass das nicht viel bringt. Er/Sie kann dich nicht ändern, niemand außer dir kann das. Ich war 1,5 Jahre in Therapie und vor zwei Wochen habe ich mich mit jemandem im Park unterhalten (der sich als Therapeut herausstellte) und der dann zu mir sagte: "I see, your therapist did a really good job (ironic)...you haven't changed a goddam thing". Solltest du allerdings befürchten, deine Idee in die Tat umzusetzten könnte eine Selbsteinweisung helfen (um dich vor dir selbst zu schützen), da du freiwllig da bist, kannst du auch jederzeit wieder gehen. Das einzige was hilft ist Gründe zu finden durchzuhalten. Du bist jung, hast noch viel vor dir und die Chance ist riesig, dass es besser wird und sei es durch einen Zufall (ich weiß schwacher Trost), aber auf den Zufall zu warten ist Mist. Es gibt immer Gelegenheiten mit Leuten zu sprechen, nur durch zu viel denken lässt man sie verstreichen, aber wenn du dich nicht bemühst passiert nichts, denn wieso sollten andere Leute einfach auf dich zugehen? Das klingt hart und ich schaffe es auch (noch?) nicht mich wenigstens ein wenig zu ändern, aber wenn du das nicht tust, wirst du weder einen guten Freund noch eine Frau finden, denn sowas entsteht nicht aus dem nichts, man muss sich zunächst mal kennenlernen, bevor sich daraus was entwickeln kann. Was mir noch hilft: Musik. Musik ist immer für einen da, kann einen glücklich oder traurig machen, wie du möchtest und je nach Lied fühlt man sich 'verstanden'. Als letztes, lies mal 'the ten minute suicide guide' (erster Eintrag bei google).
Nochmal ganz klar, du hast offenbar schlechte Karten bekommen (alle anderen in deinem Umfeld 'scheinen' glücklich und scheinen keine Probleme im Vergleich zu dir zu haben) und das ist ärgerlich, lässt sich aber nicht ändern, jetzt ist es DEIN Job das Beste daraus zu machen, resignierend rumzusitzten bringt da nichts.

16.10.2012, 23:28 Uhr     melden


Seio

Bist du sicher, dass das Gefühl, dass sich niemand neben dich setzen möchte, nicht nur ein Ausblenden ist? Das in Wirklichkeit noch viele andere Sitzplätze frei sind und du dir das aufgrund deiner (scheinbar) deprissiven Stimmung einbildest?

Jedenfalls: Gib nicht auf! Das Leben kann schöner sein, als man es in dieser Situation erkennen kannst. Wenn du keine Angst davor hast, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, suche dir ein Hobby, das man in großen Gruppen ausführen kann (eine Mannschaftssportart oder ähnliches, vielleicht auch etwas künstlerisches wie Malkurse, wenn du dich so etwas trauen solltest). Such dir dringend einen Psychologen, dem du vertraust, sprich mit ihm über deine Sorgen, diese Menschen können helfen, wenn man sich ihnen öffnen kann.

Alkohol ist keine Lösung, das hast du selbst ganz richtig erkannt. Aber zuviel Kraftkammer ist auch nicht klug, das klingt ein bisschen so, als würdest du es als "Ersatzdroge" nehmen. Versuche vielleicht, Trainingspartner zu finden (falls du in ein Sportstudio gehst). Überlege dir, ob du eine Möglichkeit findest, deine negativen Gefühle loszuwerden. Kümmere dich um dich, um deinen Körper - das ist wichtiger als man glaubt und schwerer, als man glaubt. Wenn du mit dir, deinem Aussehen zufrieden bist, baust du Selbstvertrauen auf, auch wenn es langsam gehen sollte. Und sobald du gewisses Selbstvertrauen hast, merken Leute das und können auch offener mit dir sprechen.

Zuletzt noch was: Versuche, im allgemeinen freundlich zu den Leuten sein. Lächle den Kassierern im Supermarkt zu, lass mal ne alte Dame in der Wartereihe nach vorne oder beginne, die Leute in deinem Haus zu grüßen. Viele Menschen sind selbst einsam und freuen sich genauso sehr über ein freundliches Gesicht, wie du selbst es tust. Gib dich nicht auf!

17.10.2012, 00:26 Uhr     melden


Katharina85

Schule ist extrem scheiße! Glaube mir, es wird besser. Wenn du später eine berufliche Richtung einschlägst oder an der Uni in >deinem< Fach ähnlich tickende Leute kennenlernst, sieht die Welt schon wieder grüner aus. =)

17.10.2012, 01:18 Uhr     melden


floeh

Tipp: geh zu einem guten Psychologen
Habe ein ähnliches Problem gehabt und in einem Jahr Therapie macht man erstaunliche Fortschritte
PS: verteileradresse at hotmail . de
falls du mal reden willst

17.10.2012, 07:18 Uhr     melden


Big_Buddha aus Deutschland

Es wurden bereits viele Gute Tipps genannt... beherzige sie

17.10.2012, 08:52 Uhr     melden


Chirality aus Deutschland

Bitte geh zu einem Psychologen, der dir hilft zu ergründen, warum es dir so schlecht geht und vor allem wie du das ändern kannst. Mir ging es bis vor 6 Monaten genauso und ich habe mit einigen Soforthilfen und viel viel Literatur die Kurve bekommen. Das Leben muss nicht so schwer sein. Das Leben ist wunderschön! Das weiß ich auch erst jetzt und hoffe du erfährst das auch bald. Ich hab mich immer ungeliebt gefühlt, war abhängig von der Zuneigung anderer, habe mich immer gefragt, ob ich einfach nicht dazu bestimmt bin, glücklich zu sein. Jetzt ist alles anders. Das Leben gefällt mir, ich habe neue Menschen kennengelernt, mich von Menschen getrennt, die nicht gut für mich sind, bin Selbstbewusst und vor allem liebe ich mich selbst - das war der Auslöser für meine Depression. Also: Hier ein paar Dinge die mir geholfen haben:
1. Erfolgstagebuch schreiben. Jeden Tag mindestens fünf Dinge, die mir gut gelungen sind, auch wenn sie noch so winzig sind. Denn es ist, wie du geschrieben hast: Das Gehirn erinnert sich lieber an negatives, um dich davor zu schützen, so etwas zu wiederholen. Daher muss man die positiven Dinge aktiv hervorholen. Das steigert erstens deine gute Laune und zweitens dein Selbstbewusstsein.
2. Lerne dich selbst zu lieben. Schau mal in den Spiegel und lenke den Fokus nicht auf die Dinge, die du NICHT magst, sondern auf diejenigen, DIE du magst. Schreibe für jedes Körperteil positive oder neutrale Adjektive auf (z.B. Meine Nase ist lang und gerade, anstatt meine Nase ist ein hässlicher Zinken). Mach das jeden Tag. Nach ein paar tagen verschiebt sich dein Fokus automatisch und du übersiehst das negative.
3. Mir persönlich hat ein Buch von Holger Fischer geholfen. Muss jeder selbst erfahren, was ihm hilft und was nicht, aber das wars nunmal bei mir. Einfach mal bei Amazon schauen, Namen eingeben und das erste Buch nehmen, das auftaucht und die Bewertungen lesen. Vielleicht stellst du fest, dass es auch was für dich ist

Ich weiß, das sind nur Kleinigkeiten, aber sie haben eine große Wirkung und helfen dir über die Zeit, bis du einen Termin beim Psychologen bekommst und Hilfe von jemandem, der wirklich Ahnung davon hat. Mach keine Dummheiten. Aus der Tatsache, dass du eine Beichte geschrieben hast, lese ich heraus, dass du Hilfe wirklich WILLST, also nimm sie von jeder Seite die dir angeboten wird. Dein Leben beeinflusst mehr Menschen, als du dir gerade vorstellen kannst. Ich wünsche dir alles Gute!

17.10.2012, 08:53 Uhr     melden


Chirality aus Deutschland

Bitte geh zu einem Psychologen, der dir hilft zu ergründen, warum es dir so schlecht geht und vor allem wie du das ändern kannst. Mir ging es bis vor 6 Monaten genauso und ich habe mit einigen Soforthilfen und viel viel Literatur die Kurve bekommen. Das Leben muss nicht so schwer sein. Das Leben ist wunderschön! Das weiß ich auch erst jetzt und hoffe du erfährst das auch bald. Ich hab mich immer ungeliebt gefühlt, war abhängig von der Zuneigung anderer, habe mich immer gefragt, ob ich einfach nicht dazu bestimmt bin, glücklich zu sein. Jetzt ist alles anders. Das Leben gefällt mir, ich habe neue Menschen kennengelernt, mich von Menschen getrennt, die nicht gut für mich sind, bin Selbstbewusst und vor allem liebe ich mich selbst - das war der Auslöser für meine Depression. Also: Hier ein paar Dinge die mir geholfen haben:
1. Erfolgstagebuch schreiben. Jeden Tag mindestens fünf Dinge, die mir gut gelungen sind, auch wenn sie noch so winzig sind. Denn es ist, wie du geschrieben hast: Das Gehirn erinnert sich lieber an negatives, um dich davor zu schützen, so etwas zu wiederholen. Daher muss man die positiven Dinge aktiv hervorholen. Das steigert erstens deine gute Laune und zweitens dein Selbstbewusstsein.
2. Lerne dich selbst zu lieben. Schau mal in den Spiegel und lenke den Fokus nicht auf die Dinge, die du NICHT magst, sondern auf diejenigen, DIE du magst. Schreibe für jedes Körperteil positive oder neutrale Adjektive auf (z.B. Meine Nase ist lang und gerade, anstatt meine Nase ist ein hässlicher Zinken). Mach das jeden Tag. Nach ein paar tagen verschiebt sich dein Fokus automatisch und du übersiehst das negative.
3. Mir persönlich hat ein Buch von Holger Fischer geholfen. Muss jeder selbst erfahren, was ihm hilft und was nicht, aber das wars nunmal bei mir. Einfach mal bei Amazon schauen, Namen eingeben und das erste Buch nehmen, das auftaucht und die Bewertungen lesen. Vielleicht stellst du fest, dass es auch was für dich ist

Ich weiß, das sind nur Kleinigkeiten, aber sie haben eine große Wirkung und helfen dir über die Zeit, bis du einen Termin beim Psychologen bekommst und Hilfe von jemandem, der wirklich Ahnung davon hat. Mach keine Dummheiten. Aus der Tatsache, dass du eine Beichte geschrieben hast, lese ich heraus, dass du Hilfe wirklich WILLST, also nimm sie von jeder Seite die dir angeboten wird. Dein Leben beeinflusst mehr Menschen, als du dir gerade vorstellen kannst. Ich wünsche dir alles Gute!

17.10.2012, 09:28 Uhr     melden





Whitie66 aus Deutschland

Merkst Du nun, wieviele hier zugehört haben? Du bist nicht alleine. Aber alleine Du kannst Dein Leben ändern. Du hast meine besten Wünsche für Deine Zukunft!

17.10.2012, 09:43 Uhr     melden


KeyserSoeze

Hör endlich auf Dich selbst zu bemitleiden und genieße Dein Leben. Ich vermute Du bist noch eine Jungfrau, falls ja, schnapp Dir 100€ und investiere sie in eine nette Dame, falls nein, such Dir eine feste Freundin. Du hast alle Möglichkeiten der Welt, anderen Menschen wird diese Chance verwehrt. Such Dir einen geeigneten Psychologen und überwinde Deine inneren Barrieren. Ich hoffe irgendwann erkennst Du, dass es einfach nur Bullshit ist und Dich selbst nur behindert. Viel Glück.

17.10.2012, 11:32 Uhr     melden


JimPansky

Beschäftige dich mal mit dem folgendem Thema (nicht Religion, eher Wissenschaft des Geistes/Denken): Dem Buddhismus!

Dort wirst du viele Antworten finden, wie du dein Denken verbessern kannst. Alles was passiert findet im Kopf statt, wir sind diejenigen die Entscheiden, wie wir die Dinge sehen, das ist sich nur fast niemand bewusst.

P.S.: Bei Menschen mit Depressionen wird mittlerweile immer häufiger auf Meditation (vipassana) gesetzt, da hiermit signifikante Fortschitte erzielt wurden.

Mir ging es im Leben häufig ähnlich. O.g. Thema hat mir sehr geholfen.

17.10.2012, 12:24 Uhr     melden


ZaphodBB aus Deutschland

Klingt stark nach einer Borderline-Persönlichkeitsstörung i.V.m. Depressionen. Geh unbedingt zum Psychologen! Die unmittelbaren Symptome lassen sich medikamentenmässig gut behandeln. Für eine nachhaltige Besserung sorgt eine Therapie (in Deinem Fall wohl die sog. DBT). Das geht stationär oder je nach Wohnort auch ambulant. Habe dieses Drama selbst bei meiner Frau miterlebt und kann Dir nur sagen, dass die Therapie zwar schwierig ist, aber Dir dauerhaft helfen wird, Dein Leben in den Griff zu kriegen.

17.10.2012, 12:33 Uhr     melden


Vasilie

Ich habs auch bis zum Ende gelesen und sag ebenfalls, lass dir helfen. Und sorry, aber Puff oder Buddhismus sind keinee Lösungen.

17.10.2012, 12:55 Uhr     melden


destinyswind aus Deutschland

Dein Problem liegt vermutlich darin, dass du einfach viel zu negativ denkst. Ich weiß, das lässt sich leichter sagen als ändern aber versuch es dochmal damit, dir alles Positive was du erlebst aufzuschreiben und den negativen Erlebnissen möglichst wenig beachtung zu schenken.
Vor Allem kannst du dir eine handvoll kleiner Teilchen wie Muscheln, Perlen oder zur Not auch einfach nur kleine Papierkügelchen in die linke Hosentasche tun und jedes mal wenn du etwas Schönes siehst, hörst oder sonstwie erlebst tust du mindestens eins davon in die rechte Tasche denk garnichterst lange darüber nach ob es dieses eine nun wert ist oder nicht. Wenn es aber etwas besonders Schönes war, kannst du natürlich auch mehrere in die Rechte Tasche tun. Abends bevor du schlafen gehst nimmst du sie dann heraus und Erinnerst dich bewusst an diese schönen Momente. Am nächsten Morgen kommen dann wieder alle in die linke Tasche.
Probier es doch einfach mal aus es ist wirklich kein Großer Aufwand aber auf jeden Fall ein Guter Anfang für ein Glücklicheres Leben. Es ist nämlich alles eine Sache der Wahrnehmung.
Ich hoffe wirklich ich konnte dir damit ein bisschen helfen

17.10.2012, 13:42 Uhr     melden


autovaz2104

ich lass jetzt mal bewußt nicht den Hobbytherapeuten heraushängen weil ich finde das dies eine Aufgabe ist die ein nicht speziell geschulter und in den Fall involvierter gar nicht stemmen kann. Such Dir bitte umgehend professionelle Hilfe, laß Dich nicht auf einen Termin in 6 Monaten vertrösten, schildere Deine Problematik in ihrer vollen Dramatik. Wenn Du spürst, daß Du unmittelbar vor dem Schritt stehst Dir etwas anzutun gehe sofort zu Deinem Hausarzt, ins nächste Krankenhaus oder ruf die Rettung. Alles ist besser als vorzeitig den Löffel abzugeben und je nach Methode noch unbeteiligte Leute die Zufallszeuge etc. sind mit dem Suizidgeschehen zu belasten. Dir alles Gute, krieg den Hintern hoch und mach etwas!

17.10.2012, 15:08 Uhr     melden


Katax

Wenn du keine glücklichen Erinnerungen hast, mach dir welche.

17.10.2012, 16:48 Uhr     melden


Xin

Habe Deine Sorgen bis zum Ende gelesen.

Das hier ist nicht das richtige Forum, um Dir Fragen zu stellen oder mit Dir zu reden. Und so kann ich dir schlussendlich auch nur sagen, dass Du Dir vielleicht einen "professionellen Freund" suchen solltest, also Dich mal bei einem Psychologen beraten lässt.

Ich kenne Dein Leben nicht, aber ich weiß, dass es Höhen und Tiefen hat. Und ich weiß, dass das Alter um die 20 häufig mit Überforderung zu tun hat und man sich allein gelassen fühlt, weil sich Bekannte und Freunde verstreuen, während Menschen, die einen vorher beschützt haben, auf einmal was von "Erwachsen sein" erzählen. Es ist eine Zeit, wo man sich neu zurecht finden muss, aber es geht weiter und früher oder später findet man sich auch zurecht.

17.10.2012, 16:52 Uhr     melden


sheshe1

Such dir ein Hobby!! Ich hab mein Hobby Windsurfen zum Beruf gemacht und jetzt leb und arbeite ich in Ägypten. Entdecke deine Leidenschaft. Und wenn du nicht irgendwo eine Leidenschaft entdeckst, dann steiger dich in eine rein.

Geh Fallschirmspringen, geh was ausergewöhnliches machen und vor allem; geh reisen! Reisen lehrt dich das Leben.

Alle Leute da oben liegen falsch! Kein Doc, keine Medikamente und schon gar keine Therapie kann dir helfen. Du musst nach der Schönheit des Lebens suchen, nach der Lust des Lebens. Kannst du überhaupt Sonnenuntergänge geniessen? Nimmst du dir die Zeit (die jeder von uns hat) dazu?

Ich weiss nicht, ob du das überhaupt liest, aber wenn ja, mach was aus deinem Leben! Vergeude es nicht. Du kannst das, du musst nur eine Leidenschaft entdecken. Das gilt übrigens für alle hier! Wenn du die hast, interessieren dich kleinigkeiten nicht mehr. Und für die allermeisten Menschen existieren nur die Kleinigkeiten. Plane nicht deine Zukunft, lebe! Was Leben für einen einzelnen bedeutet, muss er für sich alleine bestimmen.

So, und jetzt schalt den PC ab und geh raus!

17.10.2012, 17:23 Uhr     melden


Teufelchen999 aus Deutschland

Ich habe tolle Erfahrungen mit Hypnose gemacht. Aber du musst zu einem gehen der das richtig kann und nicht nur wischi waschi macht. Wenn du willst gebe ich dir eine Adresse.
Schreib mich einfach an.

17.10.2012, 18:02 Uhr     melden


son-of-sin

Jope, geh auf keinen Fall zum Psychologen. Der wird nur Geld dafür verlangen, dein Leiden zu verlängern. Pass auf, dass du recht häufig in die Sonne gehst (Vitamin D ist wichtig für das Wohlbefinden) und verfolge einfach einen Weg (welchen ist im Prinzip egal), statt überall Sackgassen zu vermuten. Bei mir war z.B. oft der Zynismus Ursache, wenn ich mich nicht wohl gefühlt habe. Den überkommt man, indem man den Geist öffnet und über den eigenen (beschränkten) Horizont hinaus blickt. Wie sheshe1 schon richtig geschrieben hat, ist Reisen ein vorzügliches Mittel dazu- muss nichtmal weit sein.

17.10.2012, 18:16 Uhr     melden


heimlichtuer

Hi, mach Dir mal nicht so viele Gedanken über Frauen. Du bist 19 Jahre jung, da ist noch alles offen. Ich hatte erst mit 21 das erste mal Sex. Jetzt bin ich 39, verheiratet und habe zwei Kinder.
Irgendwann kommt die richtige.
Einen Therapeuten aufzusuchen ist keine schlechte Idee, der kann Dir helfen mehr Selbstsicherheit zu bekommen.mach weiter Sport und lass die Finger vom Alc der hilft gar nicht.

17.10.2012, 20:26 Uhr     melden


Mini-me

Ich frage mich, warum so viele Menschen, die einsehen dass sie mit ihrem Leben nicht ohne Hilfe klar kommen, nicht zu ihrem Hausarzt gehen, dem das erzählen und sich entweder stationär einweisen oder eine Therapie verordnen lassen. Auch wenn es lange dauert, bis man überhaupt Platz für denjenigen für ne Therapie frei machen kann, aber was ist da so schlimm dran, sich da schon mal anzumelden? Traurig auch, dass keiner im Familien- oder Freudneskreis eine große Hilfe zu sein scheint.

17.10.2012, 23:27 Uhr     melden


MeinSenfDazu

Weisst du, ein Mensch strahlt es aus, wenn er destruktiv eingestellt ist, andere spüren das (unbewusst) und ebenso unbewusst meiden sie den Sitzplatz neben dir. Es hat also nichts mit deiner Person zu tun, sondern mit deiner Einstellung, deinen Gedanken. Es ist gut, dass du das hier aufgeschrieben hast und so ein Tor zur Aussenwelt aufstößt. Hier bekommst du ein wenig Resonanz. Übrigens, ich bin erschüttert und gerührt über so viel Offenheit einiger Kommentatoren - insbesondere @StillesWasser - hat mich sehr an mich selbst erinnert. Lieber Beichter, welche Stabilität hast du in deiner Familie erfahren, oder nicht erfahren? Hier könnte eine Ursache liegen. Suche dir einen Therepeuten deines Vertrauens mit dem du reden kannst. Du kannst gefühlsmäßig erkennen, ob es dir guttut (oder nicht). Wenn du dich bei den Gesprächen wohlfühlst, dann ist das die richtige Person die dir helfen kann.

18.10.2012, 00:01 Uhr     melden


dambidu

Sport, undzwar vernünftig. Informiere dich und treibe viel, aber trotzdem nicht zu viel Sport. Das macht schon vieles. Falls deine Probleme tiefer liegen kommst du aber natürlich nicht um professionelle Hilfe drum herum. Ist aber heute auch nix schlimmes.

18.10.2012, 09:44 Uhr     melden


fidel123

Beschäftige dich mit Pick-Up!

18.10.2012, 10:06 Uhr     melden


WeiseFrau aus Berlin, Deutschland

Such Dir auf jeden Fall ärztliche Hilfe.

18.10.2012, 15:23 Uhr     melden


Honigbienchen

Es tut mir sehr leid zu lesen dass es dir so schlecht geht. Für mich klingt es so, als würdest du unter Depressionen leiden. Das ist nichts wofür man sich schämen muss, es geht so vielen Menschen so und man ist deswegen nicht verrückt oder gestört. Depressionen können sehr wohl auch körperliche Ursachen haben, oftmals ist eine Störung im Gehirnstoffwechsel bei der bestimmte Botenstoffe nicht richtig übermittelt werden und man daher in diese schlimmen Gemütszustände verfällt. Die persönliche Wirkung auf andere Menschen hat viel mit der eigenen Gemütslage zu tun und man neigt bei Depressionen seinerseits auch dazu, Dinge fälschlicherweise auf sich zu beziehen oder überzubewerten. Mein Rat an dich: Sprich mit deinem Hausarzt darüber, der kann entsprechende Schritte einleiten um herauszufinden ob du betroffen bist. Sowas kann man behandeln! Wenn du wirklich an Depressionen leiden solltest, schließ dich einer Selbsthilfegruppe an, da lernt man andere Betroffene kennen, was sehr hilfreich sein kann. Du bist noch so jung, mach nicht Schluss sondern kämpfe um deine Lebensqualität!

19.10.2012, 03:12 Uhr     melden


BeichtFetischt aus Geheim, Deutschland

Mann, das ist doch keine Beichte, Mann. Es gibt geeignetere Foren, wo Du für das Problem auch bessere Hilfe bekommst. Psychotherapeut ist aber das Beste was man Dir raten kann, traue Dich!

19.10.2012, 10:49 Uhr     melden


gemmakaffeetrinken aus Wien, Österreich

Es ist nun mal so: der Mensch ist von seinen Schöpfergöttern nicht auf ein dauerhaftes Glücklichsein programmiert worden. Du bist zu sehr - wie in einem Kokon - in Dich selbst, Deine eigene Energie eingesponnen. Du mußt aus Deinem Nebelland raus, weite Deinen Horizont. Vieles ist *Macht*, vieles ist Entscheidung.

20.10.2012, 10:37 Uhr     melden


Ilgieoriginal

Hallo,

du tust mir echt leid, ich kann dich Teilweise Verstehen. Ich habe auch keine Freunde bis auf meine Freundin und unser Kind die ich beide über alles Liebe. Ich bin nicht unbeliebt bis auf ein paar Leute, wo die Chemie eh nicht stimmt aber dabeihaben will mich auch niemand. Ich kann aber damit Leben!
Versuch es doch mal mit Selbstbewusstsein, auch wenn es nicht unbedingt aufrichtiges ist! Geh aufrechten Hauptes durchs Leben und Scheiß auf anderen Meinung, sei kein Arschloch und nicht Arrogant. Wenn du wirklich Trainierst, siehst du irgendwann dann auch gut aus, dass hilft dem Selbstbewusstsein und Neid ist auch nicht immer schlecht.
Ich hoffe es hilft ein bisschen.

20.10.2012, 14:26 Uhr     melden


Dogma02

Na schön, die Redaktion mag keine Mailadressen, was? Falls du das noch liest und Interesse hast, mit jemandem in Kontakt zu treten, schreib mir doch. Name: dogma02 Domain: rocketmail punkt com

20.10.2012, 21:49 Uhr     melden


Shiritzu

Vielleicht möchtest du ja mit mir reden?

23.10.2012, 15:46 Uhr     melden


toni-montana

Das ist doch völlig normal. Du willst dich aber nicht wirklich umbringen, denke ich, du willst nur nichtmehr leben. Wer sich wirklich umbringen will, hat noch ein Ziel, du hast keines, du bist einfach antriebslos und wärst froh zu sterben. Ich kenne das, ich bete auch immer für Bremsversagen an meinem Auto oder dass ich Krebs oder HIV habe.

23.10.2012, 22:12 Uhr     melden


cake-o

Suizid macht das ganze durchaus besser - es beendet den ganzen Scheiß ja schließlich. Ich habe seit über 11 Jahren regelmäßig Suizidgedanken, aber es stört mich nicht, im Gegenteil. Es ist beruhigend zu wissen dass man jederzeit und ungehindert aussteigen kann. Du solltest dir sehr gut überlegen wem du dich bzgl deiner Suizidgedanken anvertrauen willst - als ich zum ersten Mal als Jugendliche (den Mut dafür zu finden hat eh Monate gedauert) darüber gesprochen habe war die Antwort "traust dich eh nie". Wegen der Sache mit dem Bus: Man strahlt seinen Gemütszustand aus, die Leute merken das und meiden einen. Ich bin weiß Gott kein Esoteriker o.ä., aber ich habe das selbst beobachten können. Du könntest dich ja zuerst in einem Forum dass sich mit dieser Problematik beschäftigt registrieren und dort über alles reden...Dann gewinnst du genug Selbstvertrauen und positive Energie um auch im wirklichen Leben einen Freund zu finden.

27.10.2012, 07:13 Uhr     melden


cake-o

Anhang: Mein Freund ist depressiver Borderliner und in Dauertherapie. Die Bücher zum Thema Pick-Up, die schon öfters in erwähnt worden sind haben ihm auch sehr geholfen - er konnte damit genug Selbstvertrauen aufbauen um in anderen Lebensbereichen Fortschritte zu erzielen. Bezüglich Therapie: Ich bin kein Anhänger davon. Meiner Meinung nach kann man sich auch selbst aus seiner misslichen Lebenssituation rausholen, dazu brauchst du keinen Therapeuten. Wichtig ist Selbstreflexion und Zeit. Ich persönlich glaube auch dass es viel mehr bringt wenn man das alleine schafft - das ist immerhin etwas auf das man sehr stolz sein kann und eine aufbauende Erinnerung falls gerade wieder alles schief läuft.

27.10.2012, 07:34 Uhr     melden


Drachentier

Du klingst nach Borderliner, spring über deinen Schatten, such dir einen guten Psychiater und lass dir Psychopharmaka verschreiben, die helfen in den meisten Fällen sehr gut, aber lass den Gedanken an eine Überdosis von Vornherein bleiben!!

13.11.2012, 02:59 Uhr     melden


BlackShadowDragon

es ist gut, dass du deine sorgen niederschreibst.
Aber das ist nicht ganz die richtige seite, such dir eine Therapie.
Du kannst mich auch gern anschreiben, wenn du willst

13.11.2012, 18:03 Uhr     melden


boese aus BRLN, Deutschland

Hey, wenn du magst können wir mal schreiben. Kannst mir ne private Mail hinterlassen, ich weiß nämlich genau, wie es dir geht. Mir ging es nahezu jeden Tag so, über Jahre. Mittlerweile geht es einigermaßen, aber die Gedanken holen mich auch immer wieder ein. Melde dich einfach, vielleicht kann ich dir oder wir uns gemeinsam helfen.

27.11.2012, 01:11 Uhr     melden


0007765567

Ich kenn das nur zu gut. Wenn du mal wen brauchst, mit dem du reden willst, meld dich.
ich bin selber am ende. weiß auch nicht mehr weiter. und das seit einigen jahren, aber wen juckt´s denn.
ich bin auch nur eine stecknadel in einem riesigen heuhaufen.

meld dich ruhig.

09.02.2013, 14:48 Uhr     melden


Chadeech aus Słubice, Deutschland

Wenn sich in einem vollen Bus niemand neben Dich setzt, wirst Du ein Problem mit Deiner Körperhygiene haben. 100%.

28.07.2021, 14:51 Uhr     melden


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