3401 Die ungeliebte Familie

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Peinlichkeit Zorn Familie

Hiermit beichte ich, dass ich ein extrem gestörtes Verhältnis zu meiner Familie habe und niemand aus meinem Freundeskreis die wahren Zustände kennt. Erstens: Meine Eltern sind Cousin und Cousine, das ist erlaubt und meine Geschwister und ich sind alle gesund, aber ich habe das noch nie jemandem erzählt, weil mir das so extrem unangenehm ist. Die meisten Leute denken gleich an Inzest. Aber wenn es nur das wäre... Die mütterliche Seite lebt in Deutschland, die väterliche im Ausland. Seit meiner Geburt sind wir jeden Sommer zur väterlichen Familie gefahren. Dort leben Großeltern, Tanten, Onkels, und meine Cousinen und mein Cousin in einem Haus. Die Gegend ist ein einziges Ghetto und das Haus, in dem sie wohnen, widert mich an. Es gibt zum Beispiel keine Toilettenspülung, die funktioniert, man muss im Waschbecken einen Eimer Wasser füllen und ihn ins Klo schütten. Überall riecht es nach feuchter Luft und Schimmel, vom Dreck, der überall herumliegt, ganz zu schweigen. Meine Oma hat kaum noch Zähne, weil sie nie zum Zahnarzt wollte. Sie rackert sich dennoch den ganzen Tag im Haushalt ab und kocht für alle, aber keiner hilft ihr. Ihre 50- jährige (!) Tochter - meine Tante - zieht sich an wie ein Teenie und geht mit ihren Freundinnen feiern. Dabei sieht sie grundsätzlich so aus wie eine Bordsteinschwalbe.

Deren 22-jährige Tochter sitzt nur vorm Computer und chattet mit ihrem Freund, der mehrere Stunden von ihr entfernt wohnt. Sie hat Abitur seit vier Jahren und versucht nichtmal, zu studieren oder wenigstens einen Job zu finden. Und was ihr Bruder macht, weiß sowieso keiner. Meine andere Cousine ist 16 und versteht sich nicht besonders mit der älteren, sie sind aber beide viel zu falsch, sich das ins Gesicht zu sagen. Sie reden nur hinterrücks übereinander schlecht.

Also insgesamt kann man sagen, dass jeder über jeden lästert, es abgesehen vom Essen keinen Zusammehalt gibt, jeder so viel von meinen Großeltern schmarotzt, wie er nur kann und wir am Ende immer als die reichen Deutschen dargestellt werden, die zu geizig sind, meinen Großeltern Geld zu schicken. Was am Ende sowieso in der Tasche meiner Partytante landet. Auch wenn sie meine Familie sind, ist mir diese ganze falsche Sippe sowas von peinlich und ich habe mit meinen Cousinen so gut wie keinen Kontakt. Diese Gänse sind in all den Jahren nicht einmal zu mir nach Deutschland gekommen. Ich bin es leid, denen hinterherzulaufen. Ich habe seit einem halben Jahr einen Freund und er möchte sie unbedingt kennenlernen, und ich weiß garnicht, was ich da tun soll. Auch wenn er mich liebt, wird ihn diese Situation extrem schocken. Ich schäme mich für meine Familie und ich schäme mich dafür, dass ich mich für sie schäme.

Beichthaus.com Beichte #00003272 vom 17.12.2005 um 01:06:21 Uhr (1 Kommentare).

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3402 Die Qualen meines Pferdes

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Rache Ekel Engherzigkeit Ignoranz Tiere Marburg

Seit mehreren Jahren habe ich die Reitbeteiligung eines tollen Pferdes. Alles hat immer bestens geklappt, nur über den Schmied und dessen Unzuverlässigkeit habe ich mich einige Male geärgert. Da die Besitzer des Pferdes nicht einfach sind, und sie sich stets geweigert haben, den Schmied zu wechseln, musste ich mich also immer wieder mit ihm herumschlagen. Letzte Woche waren die Hufeisen vorne bereits locker, und weil er gerade da war, habe ich ihn gebeten, sie zu beschlagen. Er meinte nur, er hätte jetzt keine Zeit, würde aber die Tage vorbei kommen und wenn nicht, hätten wir in einer Woche ja eh einen Termin. Zwei Tage danach kam, was kommen musste: Beide Eisen brachen ab, und dabei ist die halbe Hufwand mit ausgebrochen, was bedeutet, dass das Tier nur noch auf Strahl und Sohle stand - eine extrem schmerzhafte Sache. Ich habe ihn natürlich sofort angerufen und er meinte, er würde sofort vorbeikommen. Was war? Nichts. Nachdem ich ewig gewartet hatte, rief ich erneut an und er sagte mir, dass er das jetzt nicht mehr geschafft hätte und schon Feierabend hat. Dann verwies er mich wieder auf den bereits gemachten Termin. Ich hatte schon einen mächtigen Stehkragen, aber angesichts der schwierigen Besitzer habe ich das Beste aus der Situation gemacht: Hufe eingepackt, Boxenruhe. Am liebsten hätte ich einfach einen anderen Schmied gerufen. Alle anderen Leute aus dem Stall konnten ihren Augen nicht trauen, so katastrophal sahen die Hufe aus - ganz zu schweigen von den Schmerzen, die die Stute gehabt haben muss!

Am Tag des besagten Termins erschien der Schmied nach zwei Stunden des Wartens auch nicht. Ich habe vollkommen die Krätze bekommen und mit den Besitzern telefoniert, die momentan nicht im Lande sind. Nein, das müsse so gehen, der Schmied würde das Pferd seit 15 Jahren kennen und sie würden auch jetzt nicht umsteigen. Heute, rund fünf Tage, nachdem die Eisen ausgebrochen sind, kam der Schmied endlich. Vorher war ich mit der Stute noch vor dem Stall und habe sie dort etwas Gras knabbern lassen. Dabei fiel mir das frische, warme Häufchen ins Auge, dass der Hofhund gerade dort platziert hatte. Einmal umgesehen, eine Tüte geschnappt, das Häufchen genommen und volle Lotte beide Vorderhufe richtig schön damit eingeschmiert. Die Stute tat mir ein bisschen Leid, aber die Rachegelüste waren größer. In alle Ritzen habe ich die Kacke gedrückt. Kaum, dass ich fertig war, bog der Schmied um die Ecke und begann, die Hufe zu bearbeiten. Nach kurzer Zeit musste er eine Pause machen, weil ihm von dem bestialischen Gestank schlecht war. Seine Hände hatten auch einiges abbekommen, aber er hat mich nicht darauf angesprochen.

Fazit: Die Stute hat wieder blitzeblanke Hufe mit speziellen, aufgeklebten Hufschuhen und kann wieder laufen, und ich hab die Genugtuung, ihm wenigstens eine ausgewischt zu haben. Das wird unser Verhältnis zwar definitiv nicht verbessern, aber ich habe genug überzeugende Fotos der katastrophalen Hufe gemacht, um die Besitzer zu überzeugen, den Schmied zu wechseln. So im Nachhinein tut mir das auch irgendwie Leid, aber nachdem ich die halbe letzte Woche damit verbracht hab, auf ihn zu warten, musste ich ihm irgendwie eine reinwürgen.

Beichthaus.com Beichte #00031576 vom 10.07.2013 um 01:44:17 Uhr in Marburg (23 Kommentare).

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“Beichte

3403 Das Phänomen

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Masturbation Peinlichkeit Familie

Als ich meinen ersten Samenerguss hatte, habe ich mich total erschrocken und dachte, ich wäre krank. Deshalb sprach ich mit meiner Mutter darüber, denn ich konnte mir dieses Phänomen einfach nicht erklären!

Beichthaus.com Beichte #00023818 vom 16.05.2008 um 06:46:47 Uhr (18 Kommentare).

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3404 Mein Kleingeld

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Zwang Manie Münster

Ich wasche mein Kleingeld in der Spülmaschine im Besteckfach. Ich muss immer daran denken, wie viel andere Menschen das schon angefasst zu haben und empfinde es deswegen als unrein - es sein denn, ich habe es vorher gewaschen. Zu diesem Zweck stecke ich mein Wechselgeld z.B. beim Bäcker in die Hosentasche, damit es nicht zu den keimfreien Geldstücken in die Patte wandert (nachher wird es dann in die Spülmaschine getan).
Meine Freundin toleriert diesen Tick, findet es aber ein bisschen seltsam. Allerdings ist sie genauso tolerant wie ich: Ich finde es auch nicht schlimm, dass sie es nicht macht. Und so lässt sie mich gewähren. Ich würde es auch mit Geldscheinen machen - leider geht dies aus offensichtlichen Gründen nicht.

Beichthaus.com Beichte #00027140 vom 25.10.2009 um 00:24:47 Uhr in Münster (49 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3405 Der Prügler mit der gebrochenen Nase

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Aggression Feigheit Gewalt Schafstedt

Vor zwei Jahren hat mich mal ein Typ verprügelt. Nun ist er mit meiner Schwester zusammen. Als er das erste Mal bei uns zu Hause aufgetaucht ist, habe ich ihm wohl ziemlich direkt gesagt, dass er sich mal verpissen kann, worauf er auf mich losstürmte. Ich konnte gerade […]
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Beichthaus.com Beichte #00015093 vom 05.08.2006 um 01:46:49 Uhr in Schafstedt (8 Kommentare).

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