23756 Das kurze Vergnügen schnellen Geldes

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Dummheit Verzweiflung Verschwendung

Ich muss meine Unfähigkeit beichten. Vor zwei Jahren habe ich (m/28) im Lotto an die 320.000 Euronen gewonnen. Klingt zwar toll, ist es aber nicht. Statt den Gewinn geheimzuhalten, begann ich, meine Kollegen auf teure Reisen und in tolle Clubs einzuladen. Ich kündigte kurzerhand und zog um die Häuser. Zu einem Abend gehörten immer ein guter Scotch und eine gute Zigarre. Da ich aber nach bereits einem halben Jahr nur noch 200.000 Euro vom Gewinn übrig hatte, übergab ich nahezu den ganzen Betrag einem Banker, der es in riskante Aktien investieren sollte.

Mein Gedanke war primär, wenn schon Aktien kaufen, dann auch rentable. Es kam jedoch, wie es kommen musste. Die Aktien verloren an Wert, ich kaufte, durch den billigen Preis dazu angetrieben, noch mehr Aktien, und noch mehr. Das Ganze dauerte dann noch knapp zwei Monate und dann war ich bankrott. Meinen Kollegen spiele ich immer noch den reichen Mann vor, doch in Wirklichkeit beziehe ich Hartz IV. Meine Kollegen haben nun das Gefühl, ich sei geizig, und fragen mich, wieso ich sie nicht zu mir nach Hause einlade. Ich weiß nicht mehr weiter.

Beichthaus.com Beichte #00024388 vom 01.08.2008 um 02:27:33 Uhr (28 Kommentare).

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23757 Ich finanziere meinen Freund

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Verzweiflung Geld Partnerschaft

Ich (w/34) habe zwei Jahre meines Lebens damit verbracht, meinen Freund zu finanzieren, da er noch studiert. Mit einer jungen Kommilitonin hat er mich auch schon betrogen. Ich habe mir aber nichts anmerken lassen. Er hat bald seinen Abschluss und plant jetzt erstmal, sich auszuruhen. Wir haben ein 2-jähriges Kind. Die vernünftige Lösung wäre, ihm einen Laufpass zu geben.

Beichthaus.com Beichte #00039692 vom 03.05.2017 um 01:56:36 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

23758 Klauen von Laden zu Laden

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Diebstahl Habgier Waghalsigkeit Shopping

Ich beichte, dass ich (w/20) etwa zwei Jahre lang geklaut habe. Alles fing ganz harmlos mit Ohrsteckern an, die man von den Aufhängteilen abgemacht und eingesteckt hat. Es ging weiter über Klamotten, Preisschild ab und in die große Einkaufstasche von Laden zu Laden. Das wertvollste, was ich auf einmal klaute, war Schmuck im Wert von etwa 400 Euro und eine Tasche für 140 Euro. Mein halber Kleiderschrank ist erklaut, ich habe teilweise schon Sachen in die Altkleidersammlung gegeben, weil es zu voll wurde. Ich habe mal alles in etwa überschlagen und komme auf diese Werte Diebesgut: Klamotten (Shirts, Jacken, Hosen, Unterwäsche): mindestens 2.000 Euro, Schuhe: mind. 200 Euro, Schmuck: mind. 1.000 Euro, Elektronik: mind. 1.000 Euro, Sonstiges (Kosmetik, Essen, etc.): circa 200 Euro. Wenn es nicht sogar mehr war. Ich war mindestens ein mal die Woche shoppen, meist öfter. Bis ich erwischt wurde. Die Strafe war lachhaft im Vergleich zum Wert der erklauten Dinge. Heute schäme ich mich dafür. Ich weiß, dass es falsch war. Dennoch wurde es zu einer Art Sucht. Am Anfang war es noch das "Brauchen", endlich alles an Klamotten und Schmuck besitzen zu können, was man immer haben wollte. Man kommt in den Laden, will dies und jenes und achtet nicht auf den Preis, sondern nimmt es sich einfach! Es wurde selbstverständlich, ich wurde sogar etwas wütend, wenn die Klamotten diese Pieps-Nöppel hatten. Später brauchte ich irgendwann keine weiteren Sachen mehr, brauchte nur noch den Kick zur "Befriedigung". Ich bin jetzt sogar ein wenig froh, dass ich erwischt wurde, wer weiß, wo das sonst geendet hätte. Das war so ein Schock gewesen, dass mir ein für alle mal der Spaß am Klauen verging. Heute kaufe ich mir meine Sachen selbst, habe zwar nicht jede Woche fünf neue Shirts, aber mehr Spaß an den Sachen. Es fühlt sich einfach besser an. Richtiger. Ich bin nun ein besserer Mensch.

Beichthaus.com Beichte #00028098 vom 27.08.2010 um 01:50:40 Uhr (17 Kommentare).

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23759 Warum ich das Schlafzimmer nicht mehr betrete

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Feigheit Verzweiflung Tiere

Seit 2 Tagen habe ich mein Schlafzimmer nicht mehr betreten. Als ich nachts Querlüften wollte, flog ein kleiner Schwarm Fledermäuse ins Schlafzimmer. Ängstlich bin ich raus gerannt und habe die Tür zugeknallt. Freunde lachen mich aus und meinen, dass die Fledermäuse schon weg seien. Allerdings höre ich Geräusche aus dem Zimmer. Polizei und Feuerwehr winken ab, können oder wollen mir nicht helfen.

Beichthaus.com Beichte #00041480 vom 08.08.2018 um 12:19:39 Uhr (50 Kommentare).

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“Beichte

23760 Der Luxus jeden Tag Taxi zu fahren

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Verschwendung Maßlosigkeit Faulheit Arbeit

Ich (w/23) fahre jeden Morgen mit dem Taxi in die Arbeit die 20 km entfernt ist. Das sind 30 Euro an fünf Tagen in der Woche. Freitags fahre ich auch wieder mit dem Taxi zurück. Sonst immer mit dem Zug zurück. Ich verdiene nicht viel Geld. Ich will nur bis zur letzten Sekunde schlafen. Ich leiste mir dafür außer Essen den ganzen Monat auch nichts, weil alles für das Taxi drauf geht. Aber das ist es mir und meinem Schlaf wert.

Beichthaus.com Beichte #00028077 vom 20.08.2010 um 14:36:07 Uhr (41 Kommentare).

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