2246 Der Mobber und die späte Rache

48

Gewalt Rache Schule

Ich (w/25) möchte beichten, dass ich letztes Wochenende einem ehemaligen Schulkameraden ein Glas ins Gesicht geschmissen habe. Um die Vorgeschichte so kurz wie möglich zu machen: wie viele andere auch, wurde ich in meiner Schulzeit gemobbt. Es ging von Beleidigungen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030196 vom 23.08.2012 um 02:19:51 Uhr (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen

2247 Das Noonan-Syndrom

16

anhören

Verzweiflung Ignoranz Engherzigkeit Familie

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nicht, welche man kriegt. Und mein Bruder hat schon neun Monate vor seiner Geburt eine sehr schlechte Praline bekommen. Einen Gendefekt mit dem Namen Noonan-Syndrom, welcher wie das Downsyndrom unheilbar ist. Neben sehr vielen körperlichen Einschränkungen beinhaltet dieser Defekt auch eine reduzierte Intelligenz. So ähnlich, wie in dem Film Forrest Gump. Ich werde mir diesen Film niemals wieder anschauen, weil ein Happy End in der Realität fast nie möglich ist. Mein Bruder wurde, wie im Film, immer gemobbt. Ich weiß gar nicht mehr, wie häufig ich mich als jüngerer Bruder in unserer Schule geprügelt habe, um ihm beizustehen. Aber alle, bis auf unsere Familie, waren gegen ihn. Er war auf seine Art alleine und irgendwie seltsam. Aber wir wurden erwachsen und zogen von den Eltern weg. Und ab hier habe ich ein ungeheuer schlechtes Gewissen.
Nachdem unsere Eltern verstarben, hatten wir nur noch an Geburtstagen und Weihnachten Kontakt. Mehr nicht. Und nun ist er tot. Seine Ärzte haben mir nach seinem Tod den Gendefekt geschildert. Dieses Syndrom wurde als Defekt erst nach der Volljährigkeit meines Bruders entdeckt. Er hat seine Ärzte zum Stillschweigen verdonnert, sodass niemand etwas von seiner Krankheit wusste. Auch ich nicht. Er starb im Hinblick auf seine Krankheit scheinbar in einem hohen Alter. Kurz vorher hatten wir uns noch getroffen, weil es ein runder Geburtstag war. Er wirkte auf mich sehr lebensfroh, doch dann schlief er wenige Tage später einfach ein. Als Bruder, und einziger Verwandter, gehe ich nun alles durch, was in seiner Wohnung ist. Ich sehe sein Leben nach dem Auszug und bin mehr als traurig. Er hat sich komplett von der Familie abgeschottet. Wir hatten keinen Zutritt mehr. Aber sein Leben verlief nicht, wie in dem besagten Film.

Meine Frau und meine Kinder, welche niemals ihren Onkel bzw. Schwager kennengelernt haben, haben sich Sorgen um mich gemacht. Ich war einfach nur noch traurig nach der Erkenntnis, dass ich noch mehr für meinen Bruder hätte machen sollen. Warum hat er nur geschwiegen? Das Einzige, das mich nun tröstet, ist der Umstand, dass er nun nicht mehr unter seiner Krankheit leiden muss. Ich schäme mich wirklich dafür, dass ich zu Lebzeiten nicht mehr für meinen Bruder gemacht habe, obwohl ich ihn doch geliebt habe. Pralinen sind nicht immer gut.

Beichthaus.com Beichte #00031505 vom 25.06.2013 um 09:20:16 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

2248 Erschrecken spielen im Internat

42

Neugier Peinlichkeit Masturbation Intim Schule Roßleben

Erschrecken spielen im Internat
Als ich (w/damals 15) in einem Internat wohnte, war es oft ein Spaß die Mitbewohner zu erschrecken, indem man sich heimlich unterm Bett oder im Schrank versteckte und in einem unerwarteten Moment schreiend rauskam. Einmal versteckte ich mich im Kleiderschrank einer […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030919 vom 22.03.2013 um 18:49:36 Uhr in Roßleben (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen

2249 Hier könnte ihre Werbung hängen!

8

anhören

Dummheit Waghalsigkeit Unglaube

Ich habe letztens ein großes Kreuz, sicher knapp vier Meter hoch, am Straßenrand stehen sehen. Normalerweise ist da immer eine leidende Jesusfigur aufgehängt. An diesem Kreuz hat sie aber gefehlt. Deshalb habe ich mir einen kleinen Streich erlaubt: Ich habe an der Stelle, wo normalerweise die Figur unter einem kleinen Dach hängt, ein Schild mit der Aufschrift aufgehängt: "Hier könnte auch Ihre Werbung hängen!" und darunter die Telefonnummer der Kirche. Ich weiß, dass da sich vielleicht ein paar Leute ärgern werden, aber einerseits belustigt das genug andere und zum anderen wird eine so mächtige Religion wohl doch mit ein bisschen schwarzem Humor umgehen können, oder?

Beichthaus.com Beichte #00008892 vom 06.05.2006 um 06:37:28 Uhr (8 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

2250 Die E-Mails meines Chefs

36

Rache Peinlichkeit Chef Arbeit Prostitution

Die E-Mails meines Chefs
Bis morgen darf ich mich "Personal Assistant" nennen. Wieso nur bis morgen? Nun, ich bin, wie gesagt, als persönliche Assistentin eines Unternehmers angestellt, der viel zu jung ist. Nichts gegen junge Vorgesetzte, aber dieser hat a) keine Ahnung von Mitarbeiterführung, […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030834 vom 27.02.2013 um 22:58:14 Uhr (36 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000