Ein schlimmer Tag für die Klassenkameradin

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Trunksucht Morallosigkeit Vandalismus Familie Intim

Statt heute in die Schule zu gehen, habe ich mir derbst einen angesoffen (war schon um 9 Uhr in der Früh bis oben hin voll), bin dann in den Park, habe Musik gehorcht und mit Steinen auf eine kleine Kapelle im Park geschossen. So um halb 12 habe ich dann eine Freundin […]
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Beichthaus.com Beichte #00009136 vom 13.05.2006 um 03:49:25 Uhr (6 Kommentare).

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Das selbstgezüchtete Grippevirenspray

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Neid Gesundheit Kollegen Chef Zürich

Das selbstgezüchtete Grippevirenspray
Ich (w/31) bin schon seit fast zwei Wochen erkältet. Aber ich muss trotzdem arbeiten. Mein Chef hat mir zu verstehen gegeben, dass ich in diesem Jahr schon zu oft krank gewesen wäre und mein Soll schon erfüllt hätte. Und das, obwohl ich fast täglich Überstunden schiebe, während manche Kollegen sich schon um 17 Uhr auf dem Heimweg befinden.

Mein Freund liegt auch mit einer Grippe im Bett. Er ist Chemielaborant und züchtet in der Petrischale auch liebend gern mal Grippeviren, um dann zu testen, welchen Virus wir denn hatten. Auf meine Anregung hin, hat er unsere Grippeviren kombiniert gezüchtet und in ein kleines Sprühfläschchen gefüllt. Am Ende des Arbeitstages laufe ich nun durchs Büro und besprühe die Tastaturen und Telefonhörer ungeliebter Kollegen. Es tut mir leid, aber mein Chef soll sehen, dass nicht nur ich diejenige bin, die krank wird.

Beichthaus.com Beichte #00038971 vom 22.11.2016 um 21:54:43 Uhr in Zürich (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Vorverurteilt

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Engherzigkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich beichte, dass ich nach fünf Jahren immer noch meinem Ex hinterhertrauere. Als wir uns kennenlernten war ich siebzehn, und irgendwie der Meinung alle Beziehungen liefen wie bei GZSZ. Ich war jung, dumm und naiv, hielt mich aber selbst für unfehlbar und allwissend, eine fatale Mischung. Mein Ex ist ein Profisportler, etwa acht Jahre älter als ich, und er imponierte mir zu Anfang sehr. Er ist sehr gut aussehend, groß und muskulös, außerdem sanft und ein wirklich herzensguter Mensch. Es lief ungefähr ein halbes Jahr super, dann begann ich an ihm herumzuerziehen. Ich warf ihm Arroganz vor, wenn er Selbstbewusstsein zeigte, schmollte wenn er wegen des Trainings keine Zeit für mich hatte, war rasend eifersüchtig, so bald er von Frauen Fanpost oder Autogrammwünsche bekam und nörgelte an seiner Ordnung und seinen Manieren herum. Er sagte mir des Öfteren, dass er sich bemühte sich zu ändern, aber kaum hatte er eine Sache abgestellt, die mir nicht passte, fand ich die Nächste. Ich begann fremdzuflirten, um ihn eifersüchtig zu machen, und konstruierte aus jeder kleinen Meinungsverschiedenheit ein Beziehungsdrama. Irgendwann verweigerte ich ihm den Sex, nicht etwa weil es mir nicht gefallen hätte, sondern nur aus dem simplen Grund, um meine Macht über ihn zu testen. Er begann sich Stück für Stück von mir emotional zurückzuziehen und abzuschotten, was mich natürlich darin bestätigte, dass er sich mir zuliebe irgendwie ändern musste. Ich bemerkte nicht, dass ich der eigentliche Auslöser für sein teilweise sonderbares Verhalten war. Vor meinen Freundinnen redete ich oft schlecht von ihm, und als Konsequenz daraus rieten sie mir bald zur Trennung. Natürlich wollte ich auf keinen Fall eine Trennung, ich wollte einfach nur Drama und meine Launen ausleben, und ihn so erziehen, wie ich ihn haben wollte. Nur wusste ich eigentlich gar nicht wie genau das aussehen sollte. Eines schönen Tages war geplant, dass er mich nach seinem Training von meinen Eltern abholte. Er kam aber nicht. Am Anfang kochte ich vor Wut, aber freute mich auch insgeheim, dass ich einen Grund hatte ihn so richtig anzuzicken. Nachdem ich eine halbe Stunde gewartet hatte, schrieb ich ihm eine bitterböse SMS, dann versuchte ich ihn anzurufen, aber er ging nicht ran. Nach über einer Stunde schrie ich seine Mailbox an, ich wolle ihn nie wieder sehen und dass ich ihn hasste. Er meldete sich tatsächlich eine Woche lang nicht bei mir, und mein Zorn schlug relativ schnell in Sorge um, ich war aber zu stolz, um mich noch einmal bei ihm zu melden.


Schließlich rief mich eine Freundin an, und fragte mich, wie es ihm denn gänge. Ich sagte, dass mir das vollkommen egal sei, und dass er sich schon ewig nicht bei mir gemeldet hätte, und warum sie das überhaupt fragte. Ich erfuhr, dass er einen Trainingsunfall gehabt hatte und im Krankenhaus lag, das stand sogar in der Zeitung, aber die hatten meine Eltern nicht abonniert. Mir wurde schlecht, als ich das hörte. Ich rief ihn an, aber er drückte mich weg. Ins Krankenhaus zu fahren getraute ich mir nicht. Eine ganze Weile lang badete ich im Selbstmitleid, machte ihm aber auch den Vorwurf, dass er mich ja hätte ruhig zurückrufen können und mir erklären was los war. Eine weitere Woche lang schrieb ich ihm SMS und versuchte ihn anzurufen, aber er reagierte nicht im Geringsten. Als ich mich dazu endlich mit einiger Verzweiflung dazu durchrang, ihn im Krankenhaus zu besuchen, war er schon lange wieder zu Hause. Ich klingelte bei ihm, aber er öffnete nicht. Schließlich bekam ich von ihm eine Mail mit der Audiodatei meiner Mailboxnachricht, in der ich ihn so beschimpft hatte. Mir fiel zum ersten Mal auf, dass das, was ich zu ihm gesagt hatte, wirklich hart und äußerst gemein gewesen war. Danach brach er den Kontakt ab, obwohl ich noch oft versuchte an ihn heranzukommen. Mittlerweile habe ich mehrere Kurzzeitbeziehungen hinter mir, die alle nicht das Richtige für mich und auch nicht annähernd so schön wie die mit meinem Ex waren, und mir gezeigt haben, dass meine damaligen Erwartungen an einen Partner und eine Beziehung vollkommen unrealistisch gewesen sind. Einer meiner anderen Ex-Freunde hat mir bei der Trennung sinngemäß gesagt, dass mir etwas recht zu machen genauso unmöglich sei, wie nachts die Sterne zu zählen und dass ich so ziemlich der Frau gewordene schlimmste Albtraum eines jeden Mannes sei. Das hat mich sehr verletzt, aber auch zum Nachdenken gebracht. Ab und an gehe ich in die Sporthalle und sehe meinem Ex beim Spiel zu, aber er tut so, als würde er mich nicht erkennen. Ich bin immer noch nicht wirklich über ihn hinweg, das merke ich, wenn ich mich daran erinnere, wie es war von ihm gehalten und geküsst zu werden. Er wird diese Saison aufhören, um als Trainer woanders zu arbeiten, vielleicht komme ich dann endlich los von ihm, obwohl ich immer noch von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm träume.

Beichthaus.com Beichte #00029817 vom 22.02.2012 um 11:04:53 Uhr (34 Kommentare).

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Das Futter meines Hundes

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Verzweiflung Ekel Ernährung Tiere

Ich habe derzeit echt arge Geldprobleme. In der Regel kaufe ich mit meinem Geld dann erst meinem Hund und dann mir etwas zu essen - so war es auch dieses Mal. Einfach weil ich ihn liebe und er nichts dafür kann, dass mein Kontostand scheiße aussieht, habe ich einen Sack Hundetrockenfutter gekauft. Jetzt überfiel mich der Hunger so arg, dass ich einfach eine Handvoll davon gegessen habe. Trocken, als wären es Chips - und sie haben geschmeckt. Es tut mir leid, dass ich meinem Hund sein Futter wegfressen muss.

Beichthaus.com Beichte #00035709 vom 14.05.2015 um 18:26:37 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Leben ohne meine große Liebe

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Verzweiflung Begehrlichkeit Fritzlar

Ich habe meine erste wirkliche Liebe Ende August verlassen müssen. Jetzt stehe ich jede Nacht auf dem Balkon, habe mit dem Rauchen angefangen und spiele tatsächlich manchmal mit dem Gedanken, hier alles hinzuschmeißen und in meine Heimat zu ihr zurückzukehren. Ob es wohl etwas ändern wird? Ich denke nicht, sie hat sich verändert, über ICQ ist es einfach nur peinlich inzwischen, ich denke sie hat für mich nichts mehr übrig als eine winzige Erinnerung. Ich werde hier bleiben. Auch wenn es mich umbringt.

Beichthaus.com Beichte #00002614 vom 03.12.2005 um 07:43:06 Uhr in Fritzlar (1 Kommentare).

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