Erzieht eure Kinder besser!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Kinder Shopping

Ich habe gestern ein kleines Kind, welches bei Aldi an der Kasse den Kassiervorgang massiv durch Festhalten an der allen möglichen Gegenständen behinderte, ganz böse angeguckt. Natürlich nur in dem Moment, als die Mutter wegsah. Das Kind (ca. 2-3 Jahre) schaute ganz ängstlich und fing zu schreien an. Da habe ich noch böser geguckt und sogar meine Zunge rausgestreckt. Ich bereue es nicht im geringsten, da die Mutter offensichtlich auf alternative Erziehungsmethoden zu schwören scheint und ihrem unartigen Kind leise und korrekt formulierte Befehle gab, anstatt gleich zuzuschlagen, damit es an der Kasse endlich schneller geht. Ich würde es jederzeit wieder tun. Und wenn ich dieses Gör nochmal sehe, würde ich selbst vor einem Elektroschockgerät nicht zurückschrecken. Habe schließlich nicht ewig Zeit. Beim Aldi an der Kasse.

Beichthaus.com Beichte #00019659 vom 20.12.2006 um 00:28:15 Uhr (5 Kommentare).

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Zwei Männlein stehen im Walde

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Sex Neugier Kinder Intim

Zwei Männlein stehen im Walde
Ich (m/30) habe zu beichten, dass ich früher mit etwa 9 Jahren immer mit einem Freund irgendwo draußen in den Wald gegangen bin und wir unsere Schwänze aneinander gerieben haben. Irgendwie fanden wir es damals geil und wir wussten, dass es Sex war. Nur nicht, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00027947 vom 30.06.2010 um 18:31:51 Uhr (54 Kommentare).

Gebeichtet von 111111111
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“Beichte

Meine imaginären Freunde

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Lügen Verzweiflung Familie Frankfurt

Meine imaginären Freunde
Meine Beichte hat ihren Anfang vor etwa zwei Monaten. An einem sonst nicht weiter erwähnenswerten Freitagabend saß ich in meinem Zimmer vor dem Rechner und vertrieb mir irgendwie die Zeit, als mein Vater reinkam und mich fragte, ob ich nicht was mit meinen Freunden unternehmen wolle oder sonstige Pläne für mein Wochenende hätte, was ich verneinte. Das Gespräch ging dann noch eine Weile weiter, wobei er mich immer wieder nach Freunden und vor allem Mädchen fragte. Irgendwie habe ich es geschafft, seinen Fragen insofern auszuweichen, dass ich vermeiden konnte, ihm ins Gesicht sagen zu müssen, dass ich eigentlich keine Freunde habe und meine Erfahrungen mit Mädchen sich auf eine eher kurze Pseudo-Beziehung im Alter von 14 Jahren beschränken. Zu meiner Verteidigung könnte ich hier sagen, dass meine Familie sehr oft umziehen muss aufgrund des Jobs meines Vaters und ich deshalb nie wirklich "Wurzeln schlagen" konnte oder so was in der Art. Längere Freundschaften als ein Jahr hatte und habe ich nicht. Außerdem hat mich auch seit dem letzten Umzug vor einem halben Jahr irgendwie die Motivation verlassen, mich in diese Richtung zu engagieren, weil das Ende ja schon von vornherein absehbar ist und mir deshalb die ganze Angelegenheit leicht zwecklos erscheint. Ganz verbergen konnte ich meine Situation dann jedoch wohl doch nicht, weil mein Vater dann zwar glücklicherweise irgendwann klein beigegeben hat, sich jedoch nicht hat nehmen lassen, mir sein Auto anzubieten, sollte ich doch noch irgendwas unternehmen wollen. Nachdem ich dann eine Weile weiter meine Zeit verplempert hatte, bin ich irgendwann in die Küche gegangen, um mir was zu trinken zu machen. Als ich dabei an unserem Wohnzimmer vorbei kam, habe ich meinen Vater schluchzen oder leise weinen hören, wie auch immer man das genau nennen mag, es war jedenfalls klar als traurig auszumachen. Um ihn nicht zu blamieren, habe ich dann nur um die Ecke ins Zimmer geschaut, um herauszufinden, was denn los sei. Und dabei ist mir dann aufgefallen, dass mein vorhin in Anspruch genommenes schauspielerisches Talent wohl doch nicht im Ansatz so ausgeprägt ist, wie ich gedacht hatte, weil mein Vater auf der Couch saß mit seinem Freitag-Abend-Whiskey und sich das einzige Bild, das es von mir aus meiner Kindheit gibt, anschaute. Zugegeben, dass mag schon leicht abgedroschen klingen, aber selbst mir ist aufgefallen, woran es wohl liegen kann, wenn mein Vater sich das einzige Bild seines Sohnes als Strahlemann traurig anschaut.
Da ich mit der Situation so erst mal nicht umgehen konnte, habe ich mich mit meinem Trinken dann wieder in mein Zimmer geschlichen und bin dann auch erst wieder nach einer halben Stunde ins Wohnzimmer gegangen, wo sich mein Vater zum Glück mittlerweile wieder gefangen hatte. Ich habe ihn dann nach den Schlüsseln für sein Auto gefragt, weil sich imaginäre Freunde noch kurzfristig gemeldet hatten und wir was trinken gehen wollten. Das scheint ihn wirklich gefreut zu haben, denn so glücklich habe ich ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Nachdem er mir dann freudestrahlend einen schönen Abend gewünscht hatte, bin ich dann losgefahren bis zu einem fünf Kilometer entfernten Wald, habe mich auf einen Parkplatz dann in den Kofferraum geschlichen und dann da den Rest der Nacht gepennt. Am nächsten Morgen habe ich dann noch ein paar Zigaretten abbrennen lassen, damit meine Klamotten auch einigermaßen glaubhaft nach Barbesuch gerochen haben und bin dann heimgefahren und habe meinen Eltern die tollsten Geschichten von meinen Freunden Lukas und Marius erzählt. Dass ich eine Nacht unangemeldet bei Freunden verbracht hatte, schien sie nicht einmal im Ansatz zu stören, sondern tatsächlich zu freuen.
Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Solche Aktionen mache ich seitdem wöchentlich, wobei ich mir ständig neue Geschichten und angebliche Bekanntschaften ausdenke, mittlerweile ist sogar eine Marie hinzugekommen, mit der ich angeblich gemeinsam Mathe habe und in die ich mich ein wenig verguckt habe. Es tut mir ja einigermaßen leid, meine Eltern so dreist anzulügen, aber ich sehe ja, wie glücklich sie das macht.
Und ganz im Ernst, ich kann ihnen ja wohl kaum erzählen, dass ich seit den letzten zwei Jahren meine Tage nur noch damit verbringe, darauf zu warten, müde genug zum Einschlafen zu werden. So wie meinen Vater schon mein Mangel an sozialen Kontakten aus der Bahn wirft, würde das bestimmt zu einer ausgewachsenen Krise führen. Und davon profitiert ja auch keiner. Sollte es jemand tatsächlich geschafft haben, sich das alles durchzulesen, dann hoffe ich, dass er vielleicht ein wenig Verständnis für mich aufbringen kann; wenn nicht, hat es trotzdem gut getan, sich das alles mal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00030868 vom 10.03.2013 um 21:49:37 Uhr in Frankfurt (Kaiserstraße) (33 Kommentare).

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Die Dönerbowle

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Trunksucht Maßlosigkeit Vandalismus Unreinlichkeit Hannover

Wir trafen uns abends bei einem Klassenkameraden zur gemütlichen Feier im Partykeller. Jede Menge Bier und Schnaps für 16-jährige Halbstarke war natürlich auch dabei. Mit fortschreitender Stunde kam der Hunger und es wurde ordentlich Döner mit Rotkraut bestellt. Das schmeckte aber auch wieder zu gut. Da man im Delirium nicht gerne nach Hause fährt, hatte ich mir einen Schlafplatz bei meinem besten Kumpel im Zimmer auf der Couch reserviert. Ziemlich betrunken von Absinth, Whisky und Schädelpils sind wir irgendwann zu ihn zum Pennen.
Als ich schon in meinem Schlafsack dort lag, hatte er noch die glorreiche Idee, mir eine Probe Parfüm übers T-Shirt zu kippen. Es hat meinen Magen auf jeden Fall gereizt, dieser Geruch. Auch wenn das heute verleugnet wird, sehe ich dort die Schuld für alle folgenden Ereignisse. Das nächste, an was ich mich erinnern konnte, war wie ich auf allen Vieren kniend in der Mitte seines Zimmers aufgewacht bin, eine vollgekotzte Dönerbowle vor mir lag und ich japsend nach Luft um Hilfe winselte. Er rannte los, wie vom Blitz getroffen, um einen Eimer zu holen; mehr als ein wenig Magengalle kam zu diesem Zeitpunkt aber schon nicht mehr. Am nächsten Morgen kam dann das Böse erwachen. War es ein Traum oder Wirklichkeit? Der Geruch hat es einem sofort gesagt. Der Vormittag war einer der peinlichsten meiner gesamten Jugend. Seine Eltern sollten ja nichts mitbekommen. Mein Kumpel holte so ziemlich alles zum Reinigen, was es gab, angefangen von einem Kehrblech für das Grobe bis Gardinenreiniger um den Fleck auf dem weißem Teppich zu neutralisieren. Seine Eltern kamen an dem Tag Gott sei Dank nicht ins Zimmer und ich konnte mich schnell mit dem Moped aus dem Staub machen. Christian, wenn Du das liest, es tut mir Leid. Ich habe Dir 100 DM als Schadensersatz gegeben und du durftest beim Renovieren den Raumteiler wegschmeißen, der von unten immer noch voller Spritzer und Brocken war. Ein Hoch auf die Jugend.

Beichthaus.com Beichte #00028981 vom 30.05.2011 um 14:09:43 Uhr in Hannover (10 Kommentare).

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“Folge

Nächtliche Verfolgungsjagd

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Boshaftigkeit Waghalsigkeit Auto & Co.

Nächtliche Verfolgungsjagd
Ich (m/23) beichte, dass ich damals, als ich ungefähr 19 Jahre alt war, aus Spaß nachts eine Frau mit dem Auto verfolgt habe. Ich fuhr mit zwei Freunden durch das Industriegebiet unserer kleinen Stadt. Es war dort also dunkel und verlassen. Irgendwann sahen wir vor uns eine Frau auf ihrem Fahrrad, der ich dann in ihrem langsamen Tempo hinterher fuhr. Zum Höhepunkt machte ich noch die Scheinwerfer des Autos aus. Natürlich bekam sie totale Panik und flüchtete sich auf den Hof eines Gebrauchtwagenhändlers. Ich parkte mit dem Auto genau vor dem Hof und richtete die Front des Wagens genau in die Richtung, in welche die Frau geflohen ist. Ich machte nämlich noch ein paar Mal das Fernlicht an, ehe ich mit meinen Kumpels wieder weggefahren bin. Ich habe übrigens nie wieder etwas von dieser Geschichte oder der Frau gehört. Aber es tut mir inzwischen leid.

Beichthaus.com Beichte #00036254 vom 26.07.2015 um 23:42:54 Uhr (14 Kommentare).

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